• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos
  • Hallo Gast,

    du musst nur noch ein bisschen warten, dann geht's los! Der Winterpokal startet bald in die neue Saison - ab dem 28. Oktober kannst du wieder fleißig deine Fahrten eintragen. Wie immer kannst du auch mit bis zu vier anderen Leuten ein Team bilden: das ist schon seit dem 14. Oktober möglich.

    Fragen, Wünsche, Anregungen? Im Winterpokal-Forum bist du an der richtigen Stelle!

Einbauhöhe Campa Chorus Bremsgriffe am Lenker

MJK

MItglied
Mitglied seit
7 Februar 2018
Beiträge
34
Punkte für Reaktionen
13
Hallo zusammen!

Ich habe mir im letzten Jahr mal ein neues Rennrad zusammen gebaut. So weit, so gut.

Dabei taucht ja auch immer die Frage auf "Wie ist die Position des Bremsgriffes am Lenker?".
Im Allgemeinen wird der Ansatz vertreten, dass dabei (zumindest als Ausgangsstellung so lange bis man mal ein paar Meter gefahren ist und die Stellung den persönlichen Vorlieben angepasst ist) das Ende des Bremsgriffs in einer Linie mit der Verlängerung des unteren, geraden Teil des Lenkers liegen sollte. Finde ich persönlich optisch ganz schön. Sieht man auch so an vielen Rennrädern.

Mein Problem ist nun, dass ich die Bremsgriffe gar nicht so weit auf den Lenker aufgeschoben bekomme. D.h. das Ende des Bremsgriffs liegt immer unterhalb der Linie (min. ca. 1 cm).
Brems/Schaltgriffe sind Campagnolo Chorus. Lenker ist ein Ritchey WCS Solostreem.

Gibt es bei Campagnolo irgendeinen Trick oder was besonderes zu beachten bei der Montage?
(Zur Info: Die bd. Plastikteile für "lange" Finger sind nicht montiert. Die Pfeile auf den Befestigungslaschen sind nach unten gerichtet.)
Oder ist das einfach eine blöde Griff/Lenker-Kombination?

Danke für das Feedback schon mal!
 
Zuletzt bearbeitet:

usr

übt bei schönem Wetter radfahren
Mitglied seit
29 November 2011
Beiträge
5.357
Punkte für Reaktionen
3.584
Das mit dem Lenkerende haut natürlich nur hin wenn der Lenker zufällig zu dieser “Regel“ passt. Klarer ist Oberkante horizontal bzw Front vertikal. Bei Oberkante wäre der flache Teil zwischen “Spitze“ und Lenker gemeint, bei Front ein Lineal an die “Beulen“ angelegt. Insgesamt fährt man die Campa-Griffe eher als vielfältige lose Auflagemöglickeiten und nicht so sehr als “Lenkerhörner“ zum an einer Stelle feste zupacken wie man das bei Shimano häufig sieht. Dieses hohe aufrichten der Griffe, wie wie man das bei manchen sieht (imho ein Indiz für eine falsche Haltung) ergibt daher bei Ergos noch weniger Sinn.
 

Pedalierer

Feinkostverwerter
Mitglied seit
19 Februar 2006
Beiträge
9.050
Punkte für Reaktionen
1.441
mach doch mal ein Foddo vom Ist-Zustand.
Ich würde Ergos immer so montieren dass der Übergang vom Oberlenker zu den Ergos ein halbwegs gerade waagerechte Linie gibt.
 

MJK

MItglied
Mitglied seit
7 Februar 2018
Beiträge
34
Punkte für Reaktionen
13
mach doch mal ein Foddo vom Ist-Zustand.
Ich würde Ergos immer so montieren dass der Übergang vom Oberlenker zu den Ergos ein halbwegs gerade waagerechte Linie gibt.
Foddo anbei.
Hm... so schlecht sieht das doch nicht aus. :cool:
Ich glaube ich muss die Kiste einfach mal fahren...
 

Anhänge

  • Gefällt mir
Reaktionen: usr

grandsport

fährt Rad
Mitglied seit
11 November 2010
Beiträge
6.112
Punkte für Reaktionen
22.094
Diese Regel starr anzuwenden, hieße, die technischen Voraussetzungen außer Acht zu lassen. Die Form an sich und besonders der Drop haben doch erheblichen Einfluss darauf, ob diese Regel eingehalten werden kann. Dein Lenker hat laut Herstellerinfo einen Drop von 126, was ziemlich wenig ist. Andere haben einen Drop von 145 oder 150. Diese 2 bis 2,5 cm Unterschied machen sich natürlich bemerkbar, wenn man die Regel anwenden will.

Ich denke, es ist hilfreicher zu fragen, welche Position grundsätzlich mal eine angenehme ist. Da geht es mir so wie @Pedalierer: Vom Oberlenker zum Griff habe ich ungern einen "Knick". Es würde bei mir also in etwa so aussehen, wie es dein Bild zeigt. Den Rest entscheiden die Hände.
 

MJK

MItglied
Mitglied seit
7 Februar 2018
Beiträge
34
Punkte für Reaktionen
13
Sieht so aus als wenn ich zumindest nichts schwerwiegendes falsch gemacht habe... Gut.
Vom ersten Sitzen auf dem Rad passt es für mich auch. Der Rest ist dann Feintuning.

Danke für das Feedback!
 

grandsport

fährt Rad
Mitglied seit
11 November 2010
Beiträge
6.112
Punkte für Reaktionen
22.094
...deine Frage hat ja eigentlich nichts mit Campagnolo oder nicht Campagnolo zu tun, sondern ist mehr eine Frage des verbauten Lenkers.
Aber ein bisschen. Die Campahebel sind etwas länger als die von Shimano oder Sram. Wenn man die also unten auf die gedachte Linie setzt, kommt man oben höher raus.
Ob zu hoch oder gerade richtig, ist dann aber natürlich eine Frage des Lenkers. Was bei gleichem Lenker mit Campa bei dieser Vorgehensweise problematisch sein kann, kann mit Sram funktionieren. Kann...
 

MJK

MItglied
Mitglied seit
7 Februar 2018
Beiträge
34
Punkte für Reaktionen
13
@MJK

...deine Frage hat ja eigentlich nichts mit Campagnolo oder nicht Campagnolo zu tun, sondern ist mehr eine Frage des verbauten Lenkers.

Mit so geringem Drop lenkerseitig kann die Regel mit der Flucht der Unterkante nicht mehr funktionieren.

Ich würde mir mit Testfahrten zunächst den Lenker auf ein Optimum ausrichten und im zweiten Schritt die Bremsgriffe so einstellen, dass die Handstützen der Ergos waagrecht erscheinen und eine entspannte Bremsgriffposition zulassen. Auf deinem Bild sieht das schon gut aus...
Meine Frage hat in schon etwas mit Campagnolo zu tun. Ich kenne nur (alte) Shimano und Cane Creek Bremshebel. Da sitzt die Befestigungsschelle mittig, während sie bei dem Campagnolo Hebeln relativ weit oben sitzt und sich der Hebel dadurch nicht weiter nach oben montieren lässt (zumindest auf dem Ritchey WCS Solostreem Lenker). Da ich keine Erfahrung mit Campagnolo habe und die "Anleitung" nicht wirklich aussagekräftig ist wollte ich mal nachfragen ob man hier was beachten muss.
 

Pedalierer

Feinkostverwerter
Mitglied seit
19 Februar 2006
Beiträge
9.050
Punkte für Reaktionen
1.441
Ich würde den Lenker etwas hochdrehen oder die Ergos noch ein wenig nach oben schieben. Der Lenker scheint extrem kurz zu sein im Oberlenker.
 

grandsport

fährt Rad
Mitglied seit
11 November 2010
Beiträge
6.112
Punkte für Reaktionen
22.094
Reach laut Hersteller: 75 mm

Ist schon wenig, sehr kompakter Lenker. Ich würde beim Verdrehen des Lenkers darauf achten, dass der Unterlenker waagerecht steht. Anders jedenfalls kann ich schwer länger im Unterlenker fahren.
 

MJK

MItglied
Mitglied seit
7 Februar 2018
Beiträge
34
Punkte für Reaktionen
13
Reach laut Hersteller: 75 mm

Ist schon wenig, sehr kompakter Lenker. Ich würde beim Verdrehen des Lenkers darauf achten, dass der Unterlenker waagerecht steht. Anders jedenfalls kann ich schwer länger im Unterlenker fahren.
Ich würde den Lenker etwas hochdrehen oder die Ergos noch ein wenig nach oben schieben. Der Lenker scheint extrem kurz zu sein im Oberlenker.
Der Lenker ist eine Lenker-Vorbau-Einheit. Lenker hochdrehen geht da nicht.
Die Ergos stehen schon ganz oben. Deswegen habe ich ja den Thread eröffnet.
 

Pedalierer

Feinkostverwerter
Mitglied seit
19 Februar 2006
Beiträge
9.050
Punkte für Reaktionen
1.441
Ganz ehrlich, ich würde das so nich fahren wollen.
Ich fühle mich in meiner Meinung zu den integrierten Cockpit-Einheiten hier mal wieder bestätigt.:confused:
 

grandsport

fährt Rad
Mitglied seit
11 November 2010
Beiträge
6.112
Punkte für Reaktionen
22.094
Ah, ja, natürlich. Bei der Einheit geht das natürlich nicht. Hm... da versucht die Rennradwelt, wo immer sie kann, ihre Optionen zu erweitern, um sich dann mit solchen Einheiten wieder selbst zu beschneiden. Schon merkwürdig.
 

MJK

MItglied
Mitglied seit
7 Februar 2018
Beiträge
34
Punkte für Reaktionen
13
Ah, ja, natürlich. Bei der Einheit geht das natürlich nicht. Hm... da versucht die Rennradwelt, wo immer sie kann, ihre Optionen zu erweitern, um sich dann mit solchen Einheiten wieder selbst zu beschneiden. Schon merkwürdig.
Ja, bin da aber auch selber dran Schuld... :(
Eigentlich bin ich überhaupt kein Fan davon mich durch solche Teile selber zu beschränken und würde jedem empfehlen Lenker und Vorbau getrennt voneinander zu haben. Da ist man auf jeden Fall flexibel und falls was wirklich nicht passt kann man eines von beiden noch relativ günstig tauschen.

Aber ich finde den Lenker einfach nur schön weil das so schön aufgeräumt ist. Und er erleichtert mir das Leben weil ich NICHT daran rumspielen kann. Ist halt alles fix und daher kein "Hm... Ich glaube ich stelle den Lenker noch 0.02 Grad noch oben. Oder doch lieber 0.387 Grad nach unten?" :D
 

usr

übt bei schönem Wetter radfahren
Mitglied seit
29 November 2011
Beiträge
5.357
Punkte für Reaktionen
3.584
Was ich bei der Einheit auf jeden Fall vermisse (bin da auch so ein “Opfer der Schönheit“ ;) ) ist die Möglichkeit, die Griffhöhe kurzfristig per Lenkerdrehung feinjustieren zu können ohne dem Lenkerband zu Leibe rücken zu müssen. Am Lenker selber ist mir so ein “halbes Grad“ +/- relativ egal, aber bei der Griffhöhe kommt das Sensibelchen in mir durch.

Bei mir hatte sich zuletzt noch ein ganz anderes Problem ergeben: die Lenkeroberfläche ist so glatt, dass die Griffe beim anziehen der Schelle automatisch an den Punkt der stärksten Lenkerbiegung wandern, wo die Biegung der Schelle am weitesten entgegenkommt. Gleiches Spiel bei der Ausrichtung innen/außen: ich lasse die Ergos gerne ein wenig nach innen zeigen, mit dem leicht geflareten Bremshebeln der 12s erst recht, aber die Schellenspannung zieht die Hebel immer wieder genau in die Flucht.
 

MJK

MItglied
Mitglied seit
7 Februar 2018
Beiträge
34
Punkte für Reaktionen
13
Bei mir hatte sich zuletzt noch ein ganz anderes Problem ergeben: die Lenkeroberfläche ist so glatt, dass die Griffe beim anziehen der Schelle automatisch an den Punkt der stärksten Lenkerbiegung wandern, wo die Biegung der Schelle am weitesten entgegenkommt. Gleiches Spiel bei der Ausrichtung innen/außen: ich lasse die Ergos gerne ein wenig nach innen zeigen, mit dem leicht geflareten Bremshebeln der 12s erst recht, aber die Schellenspannung zieht die Hebel immer wieder genau in die Flucht.
Ja, das kenne ich auch... Der Ritchey Lenker ist zwar aufgeraut in dem Bereich wo geklemmt wird und der Radius ist relativ gleichmäßig, aber die Schellen der Chorus-Hebel sind halt so hoch, dass man oben den Bereich verlässt. Und dann rutscht es... und immer da hin wo es nicht hin soll.

Wenn wir schon beim Rutschen sind: Das Lenkerband rutscht auch lustig durch die Gegend. Ich hatte sonst immer das Problem das es zu viel klebt und man nur noch schlecht was korrigieren konnte. Aber das Easton-Band und Carbon sind keine Freunde. Mühsam alles schön gewickelt und am nächsten Tag sind Lücken da :( (Mich wundert so ein wenig, dass da noch keiner gemeckert hat wegen....). Vielleicht haben dem Band aber auch die wochenlange Lagerung bei +30 Grad nicht gefallen.

Boah... ich dachte ja ich scheitere am Einbau des Tretlagers oder am Steuersatz beim Zusammenbau. Aber das war easy. Und dann habe ich 2 Wochen am Lenker rumgepfuscht.
 

usr

übt bei schönem Wetter radfahren
Mitglied seit
29 November 2011
Beiträge
5.357
Punkte für Reaktionen
3.584
Bezüglich Lenkerband bin ich inzwischen bei viel Isolierband hilft viel angekommen: also nach dem minimalistischen fixieren der Züge einmal halb um die Längsachse verdrillen und dann straff mit der Klebefläche nach außen noch mal grob und lückenhaft (etwa zwei Drittel Abdeckung?) überall drüberwickeln wo das Band gerne rutscht (da hat jeder andere Problemzonen). Als Abschluss noch eine halbe Drehung und noch mal ganz grob (> 2:1 Lücke) in Gegenrichtung fixieren. Lenkerband hält auf dieser Grundlage bombig und ist trotzdem gut korrigierbar, zusätzlich bleiben beim Wechsel viel weniger Spuren falls das Lenkerband zu denen gehört die nicht loslassen können.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: MJK

MJK

MItglied
Mitglied seit
7 Februar 2018
Beiträge
34
Punkte für Reaktionen
13
Bezüglich Lenkerband bin ich inzwischen bei viel Isolierband hilft viel angekommen: also nach dem minimalistischen fixieren der Züge einmal halb um die Längsachse verdrillen und dann straff mit der Klebefläche nach außen noch mal grob und lückenhaft (etwa zwei Drittel Abdeckung?) überall drüberwickeln wo das Band gerne rutscht (da hat jeder andere Problemzonen). Als Abschluss noch eine halbe Drehung und noch mal ganz grob (> 2:1 Lücke) in Gegenrichtung fixieren. Lenkerband hält auf dieser Grundlage bombig und ist trotzdem gut korrigierbar, zusätzlich bleiben beim Wechsel viel weniger Spuren falls das Lenkerband zu denen gehört die nicht loslassen können.
Danke für den Tipp!
Ich sehe mich ja schon in ein paar Monaten wieder am neu wickeln. Werde ich dann mal ausprobieren.
 
Oben