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Brevets ARA Niederrhein - Twisteden

Ich wünsche allen einen guten Verlauf morgen und viel Spaß und Erfolg. Twisteden fehlt mir (unter anderen) noch in der Sammlung. Aber nach zwei dummen Unfällen (einer mit dem Rad, einer zuhause ;)) und danach einer ganz üblen "Erkältung" kämpfe ich mich langsam zurück ins Leben, sprich, ich suche noch meine Form, und habe daher dieses Jahr kein Brevet gemeldet. Aber ich lese überall etwas neidisch mit und versuche so, wenigstens in Gedanken dabei zu bleiben.
 

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Re: Brevets ARA Niederrhein - Twisteden
Ich wünsche allen einen guten Verlauf morgen und viel Spaß und Erfolg. Twisteden fehlt mir (unter anderen) noch in der Sammlung. Aber nach zwei dummen Unfällen (einer mit dem Rad, einer zuhause ;)) und danach einer ganz üblen "Erkältung" kämpfe ich mich langsam zurück ins Leben, sprich, ich suche noch meine Form, und habe daher dieses Jahr kein Brevet gemeldet. Aber ich lese überall etwas neidisch mit und versuche so, wenigstens in Gedanken dabei zu bleiben.
Du schaffst das. Nächstes Jahr bist du bestimmt wieder dabei.

Habe mich letztes Jahr, nach zwei schweren Krankheiten und einem üblen Unfall in den Jahren davor, auch langsam wieder zurück gekämpft.
 
Gleich geht es los. Der Wetterbericht sieht jetzt deutlich besser aus. Statt Dauerregen ab 8 Uhr nur noch vereinzelt, meist leichter Regen, ab Mittags trocken und sogar ab und zu etwas Sonne. Geht doch. Hoffe ich jedenfalls.
 
Der erste Brevet in Twisteden ist gelaufen. Auch wenn ich erst ein paar Minuten vor dem Zielschluss um 21:30 Uhr wieder in Twisteden war, bin ich sehr zufrieden. Nach meinem Abnehmmarathon und nur einem halben Jahr Training, um von ganz unten kommend wieder einigermaßen fit zu werden, habe ich meinen ersten Brevet seit 2019 bestanden. Einen ausführlichen Bericht mit Fotos wird es in den nächsten Tagen natürlich auch noch geben.
 
Der erste Brevet in Twisteden ist gelaufen. Auch wenn ich erst ein paar Minuten vor dem Zielschluss um 21:30 Uhr wieder in Twisteden war, bin ich sehr zufrieden. Nach meinem Abnehmmarathon und nur einem halben Jahr Training, um von ganz unten kommend wieder einigermaßen fit zu werden, habe ich meinen ersten Brevet seit 2019 bestanden. Einen ausführlichen Bericht mit Fotos wird es in den nächsten Tagen natürlich auch noch geben.
Gratulation 🥳 Bin schon auf Deinen ausführlichen Bericht gespannt. Wie war denn das Wetter bei Euch?
 
Gratulation 🥳 Bin schon auf Deinen ausführlichen Bericht gespannt. Wie war denn das Wetter bei Euch?
Sagen wir mal so, das Wetter war da, aber nicht ganz so schlimm wie ursprünglich vorhergesagt.
Wir sind erstmal bei Regen gestartet. Dann kam Regen und noch mehr Regen. Allerdings wurde der im Laufe des Vormittags weniger und hörte dann sogar mal ganz auf. Für den Rest des Tages gab es immer mal wieder kleine Schauer und Hagel. Aber insgesamt war es trockener als zunächst befürchtet. Es kam sogar zwischendurch Sonne. Aber warm wurde es eigentlich nie so richtig. Es hätte viel schlimmer kommen können.
 
200 km Brevet in Twisteden

28.03.2026


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Am letzten Samstag im März war es so weit. Ich startete bei meinem ersten Brevet seit Herbst 2019. Start war ab 8 Uhr. Also machte ich mich rechtzeitig auf den Weg von Dortmund an den Niederrhein, mit meinem Koga Miyata Traveller Randonneur im Kofferraum. Das Wetter war sehr regnerisch und kühl. Das war es auch noch als ich vor 7 Uhr in Twisteden ankam. Ich lud das Rad aus und meldete mich an. Das letzte Mal war ich im Frühjahr 2018 in Twisteden gestartet.


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Nach etwas Kaffee und Monis leckerem selbstgebackenen Kuchen, bekamen wir von Michael die letzten Informationen. Danach nahmen wir Aufstellung am Start. Leider weiß ich nicht wieviel Teilnehmer/innen wir waren, aber es waren trotz des Wetters nicht wenige. Ich war in der zweiten Startgruppe B.


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Um 8:10 Uhr wurden wir bei Regen und vielleicht 5 Grad auf die Reise geschickt. 211 km lagen vor mir. Ich ließ es erstmal langsam angehen und die Gruppe zog langsam an mir vorbei. Ich wollte mit einem Schnitt von über 20 km/h etwas Zeit für Pausen rausfahren. Die Strecke war, bis auf den mittleren Teil in Belgien, sehr flach. Von Twisteden führte die Strecke direkt rüber in die Niederlande. Nun fuhr ich entlang der Grenze durch die Leeremarksche Heide bis nach Lomm.


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Kurz vor Venlo ging es dann vorbei am Zwart Water. Bis auf ein paar kurze Fotostopps hatte ich noch keine Pause gemacht. Dafür hatte es aufgehört zu regnen und ich zog die Regenklamotten aus und schnallte sie auf die Satteltasche. Mein Schnitt lag jetzt bei etwas über 20 km/h. Etwas langsamer als gehofft.

Venlo striff ich nach 25 km nur am Rande. Dafür ging es für einige Kilometer wieder auf die deutsche Seite durch die Venloer Heide Richtung Lobberich und Breyell. Die nächsten kleinen Orte waren Bracht, Lüttelbracht und Born. Vorbei an Niederkrüchten fuhr ich dann wieder über die Grenze nach Limburg/Niederlande. Nach 60 km ging es durch das Naturschutzgebiet De Meinweg. Ich fuhr genau die umgekehrte Strecke, die ich bereits bei der RTF in Schwalmtal gefahren war. Teilweise hatte ich ordentlich Gegenwind, wodurch es nicht so gut rollte. Es ging durch Herkenbosch und Sint Odilienberg. Ich lag bereits etwas hinter meinem Zeitplan zurück, aber es gab noch keinen Grund sich Sorgen zu machen. Da ich noch keine Essenspause machen konnte, ernährte ich mich von Gummibärchen und Schokoriegeln. Ich beschloss nur eine Pause von 20 bis 30 Minuten bei der zweiten Kontrolle in Asch nach 119 km zu machen. Aber die Fotostopps kosteten auch immer etwas Zeit. Immer wieder gab es auch kurze Regen- oder Hagelschauer. Das war auch der Grund, warum ich keine Kamera am Lenker hatte. Die Kamera war nicht wasserdicht.

Über Montfort und Sint Joost näherte ich mich Echt. Mein Jo Geurts Rennrad kam aus Echt. Dort saß bis 2016 der Radhändler Jo Geurts, nachdem das Rad auch benannt wurde. Leider hatte ich keine Zeit den ehemaligen Radladen zu suchen. Weiter ging es nach Roosteren, kurz vor der Grenze zu Belgien. Nach 92 km fuhr ich rüber nach Belgien, und war direkt in Maaseik.


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Direkt hinter Maaseik ging es auf den Ravel Richtung Zuid-Willemsvaart. Hier kamen mir einige Teilnehmer wieder entgegen, die die Schleife durch Belgien mit den beiden Kontrollpunkten bereits hinter sich hatten. Ich war bereits seit einiger Zeit an letzter Stelle des Teilnehmerfeldes. Aber ich lag noch in der Zeit. Als ich am Kanal für ein Foto anhielt, stellte ich überrascht fest, dass hinter mir noch ein Velomobil kam. Der Fahrer hatte wohl etwas Schwierigkeiten, da er nicht so schnell war. Ich sollte ihn noch öfters sehen.


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Nun ging es richtig schön am Kanal entlang nach Lanklaar. Hier wartete am Yachthafen der erste Kontrollpunkt in Gestalt eines Bistros. Ich bestellte eine Limo, ging auf Toilette und fuhr direkt weiter, nachdem ich meinen Stempel im Kontrollheft hatte. Ich lag ca. 30 Minuten vor der Maximalzeit an der Kontrolle. Die nächste Kontrolle war nur 13 km entfernt, aber auf dem Weg lagen die meisten Höhenmeter der Strecke und eine steile Rampe. Ich überquerte den Kanal und fuhr in ein ziemlich touristisches Gebiet. Die Sonne ließ sich immer wieder blicken, aber die Temperaturen waren einstellig. Trotzdem waren am frühen Nachmittag viele Touristen unterwegs. Da kam ich nicht so richtig voran. Langsam machte sich auch die fehlende Pause bemerkbar.


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Highlight der Strecke war sicher die Brücke, die ganz knapp über die Wasseroberfläche des Sees Grote Plas führte. Man hatte das Gefühl auf dem See zu fahren.


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Direkt hinter dem See kam dann die längere Steigung, mit einer sehr steilen Rampe. Mein Versuch in den Wiegetritt zu gehen, quittierte das Hinterrad auf dem nassen Weg mit durchrutschen und seitlichem ausbrechen. Ich konnte einen Sturz gerade noch abfangen. Dafür musste ich dann am steilsten Stück wieder anfahren. Ich mobilisierte alle Kräfte und es gelang mir. Wohlbehalten kam ich oben an.


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Nur noch wenige Kilometer und ich erreichte Asch, den zweiten Kontrollpunkt, nach 119 km. Hier traf ich noch einen weiteren Fahrer. Da die Touristinformation geschlossen hatte, holte ich mir den Stempel im Restaurant im alten Bahnhofsgebäude. Von hier waren es nun nur noch etwas über 90 km bis ins Ziel. Allerdings lag ich jetzt auch nur noch ca. 15 Minuten vor der Maximalzeit. Keine Zeit für eine Pause. Ich würde während der Fahrt essen müssen. Eine Pause hätte ich zeitlich wahrscheinlich nicht mehr rausfahren können. Meine Durchschnittsgeschwindigkeit in Fahrt lag mittlerweile unter 20 km/h. Ich positionierte eine Tüte mit Gummibärchen, Zimtschnecken und Schokoriegel so, dass ich während der Fahrt gut dran kam. Und weiter ging es. Nach einiger Zeit kam ich wieder auf den Ravel nach Maaseik. Dem brauchte ich jetzt einfach nur noch zu folgen. Auf der Trasse kam ich zu einem Velomobilfahrer, der einen Platten hatte. Er versuchte bereits einen Schlauch in das voll verkleidete Vorderrad einzufädeln. Die Frage, ob er Hilfe bräuchte, verneinte er. So fuhr ich weiter. Dafür traf ich immer wieder den Fahrer, den ich in Asch getroffen hatte.

In Maaseik kam ich an die Stelle, wo ich auf dem Hinweg auf die Trasse gefahren war. Auf dem Rückweg ging es weiter geradeaus auf der Trasse. Am Ende der Trasse führte der Track nochmal durch Maaseik. Hier traf ich den Fahrer von Asch wieder. Wir fuhren eine Weile zusammen. Hinter Kessenich fuhr ich wieder über die Grenze nach Thorn in den Niederlanden. Nun ging es durch ein Gebiet von Seen weiter nach Heel und entlang der Maas, vorbei an Roermond. Hier hatte ich bereits 160 km auf dem Navi. Langsam fing das Rechnen an. Schlusszeit war 21:30 Uhr. Das würde ganz schön knapp. Also immer noch keine Pause, sonst fiel ich aus der Zeit. Aber meine Durchschnittsgeschwindigkeit lag immer noch stabil bei um die 19,5 km/h. Das würde wohl vermutlich reichen. Dann kam eine Baustelle. Der Bahnübergang war gesperrt. Zum Glück fand ich dann doch die Umleitung, verlor aber natürlich wieder ein paar Minuten, zumal es über eine Art Gravelstrecke ging. Dann hatte ich endlich wieder Asphalt unter den Rädern. Es war schon relativ spät und die Sonne ging langsam unter. Ich zog mir die Regenjacke als Wärmeschutz wieder an. Licht schaltete ich natürlich auch ein.


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Es wurde dunkel und ich näherte mich Venlo. Auf einer Eisenbahnbrücke ging es über die Maas nach Venlo. Ich musste einfach anhalten und ein letztes Foto machen. Die hell erleuchtete Skyline von Venlo war beeindruckend. 186 km geschafft, aber die Zeit lief mir langsam davon. Die Fahrt durch Venlo unter Zeitdruck war nicht so toll. Sehr gefährlich waren die vielen Jugendlichen mit unbeleuchteten Rädern und zu schnellen Pedelecs. Die fuhren wirklich wie die Irren im Dunkeln. Aus Venlo raus, ging es dann nochmal etwas länger bergauf, aber nicht so steil. Und dann war Venlo schon wieder zu Ende und ich fuhr auf die deutsche Seite. Noch 19 km bis ins Ziel, aber auch nur noch eine gute Stunde Zeit. Es wurde knapp, sehr knapp. Ich gab im Dunkeln alles und versuchte einen Schnitt von über 20 km/h auf den letzten Kilometern zu fahren. Alle paar Kilometer rechnete ich neu. Wenn ich nicht einbrechen würde, könnte ich es noch schaffen.

Am Anfang von Herongen bog ich links ab. Viele Landstraßen hatten keine Radwege, oder die waren auf der linken Seite. Dort konnte ich sie in der Dunkelheit nicht sehen. Ab und zu kam ein Auto, gefühlt viel zu schnell. Kein gutes Gefühl, aber da musste ich durch. Durch Auwel und Walbeck erreichte ich schließlich Twisteden. Wenige Minuten vor 21:30 Uhr traf ich nach 211 km mit einem Schnitt in Fahrt von 19,2 km/h im Ziel ein. Geschafft! Das war echt knapp. Aber ich war nicht die Letzte im Ziel. Gegen 21:30 Uhr traf der Velomobilfahrer mit dem Plattfuß vorne ein.

Ich war erleichtert und froh, dass ich meinen ersten Brevet seit langem geschafft hatte. Es war nicht so leicht und souverän wie ich gehofft hatte, aber nach so langer Zeit war das wahrscheinlich auch nicht zu erwarten. Vielen Dank an Moni und Michael für diesen tollen Brevet. Für die längeren Strecken werde ich mich noch steigern müssen. Mein nächster Brevet ist der 300er in Dorsten ins Osnabrücker Land am 18.04.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Brevet vom Samstag steht schon mit Homologationsnummer im E-Brevet drin. 13:15 Stunden. Hatte ich ja doch noch eine Viertelstunde Zeit. 😅

Das geht ja echt schnell mit Ebrevet.
 
Mein Brevet vom Samstag steht schon mit Homologationsnummer im E-Brevet drin. 13:15 Stunden. Hatte ich ja doch noch eine Viertelstunde Zeit. 😅
Du durftest ja auch erst 8:10 auf die Strecke (Gruppe B). Das geht ja nicht auf deine Kosten. 13:15 h bedeutet, dass du gegen 21:25 angekommen bist. :)
 
Nachdem ich beim 300er in Westfalen aus der Zeit raus war und mit fast 3,5 Stunden Verspätung ins Ziel kam, habe ich mich jetzt entschlossen den 400er trotzdem zu fahren. Man wächst mit seinen Aufgaben. Und der 400er ums Markermeer sollte relativ flach sein. Aber es wird wahrscheinlich trotzdem wieder ein Kampf gegen die Zeit. Den 600er in Essen im Juni habe ich allerdings abgesagt. Die 600 km kommen für mich dieses Jahr einfach noch zu früh. Aber nächstes Jahr möchte ich, quasi mit Anlauf, die komplette Serie endlich fahren. Den Traum von PBP setze ich allerdings aus. Kann mir echt nicht vorstellen nächstes Jahr über 11.000 Höhenmeter zu fahren. Werde mir vielleicht einen flachen 1.000er als Saisonhöhepunkt suchen.

Dieses Jahr wird der 400er am 9. Mai in Twisteden mein Saisonhöhepunkt sein. Und Ende Juni geht es dann mit dem Rad in den Urlaub. Da stehen auch nochmal 800 bis 1.000 km an, allerdings in 10 Tagen.
 
Der Track für den 400er kam Gestern Abend. Muss ich mir in Ruhe anschauen. Geht auf jeden Fall an Amsterdam vorbei und wenn ich das richtig gesehen habe ist im Hafen von Enkhuizen eine freie Kontrolle. Bisher sagt der Wetterbericht zwischen 12 und 20 Grad und Samstag Nachmittag eventuell Schauer. Wichtig dürften noch Windrichtung und Stärke sein.

Da ich an meinem Randonneur noch die Bremsgriffe wechseln müsste, wozu ich aber keine Zeit habe, fahre ich mit dem Reiserad. Das ist 2 bis 3 kg schwerer. Aber da es ja flach ist, kommt es darauf nicht so an.

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Ein Vorteil sind sicher die vier Flaschenhalter. Da werde ich 2,6 Liter Flüssigkeit an Bord haben. Dazu Lenkertasche und Arschrakete, vielleicht noch Oberrohrtasche. Die Packtaschen lasse ich weg. Nur nicht zu viel mit schleppen.
 
Mal eine kleine Strecken- und Wetteranalyse für den 400er morgen.

Morgens Start in Twisteden.
Von dort geht es nach Nordwesten bis Amsterdam nach ca. 160 km.
In Nijkerk wartet bei km 116 die erste Kontrolle.
Amsterdam wird aber nur gestriffen. Es geht immer am Ijmeer und Markermeer entlang.
Bei km 176 dann die zweite Kontrolle in Broek in Waterland.
Weiter nach Norden bis Hoorn bei 208 km.
Von Hoorn ein paar Kilometer Richtung Nordosten bis Enkhuizen, wo nach 234 km im Hafen die 3. Kontrolle wartet.
Dann über den Markerwaardijk Richtung Südosten nach Lelystad (260 km).
Ab da überwiegend Richtung Südosten bis nach Arnheim 345 km. Auf der Strecke warten dann ab ca. km 319 auch ein paar Höhenmeter. Allerdings bleibt man immer unter 70 mNN. Also echt nichts Wildes.
Von Arnheim nach Nijmegen (364 km) geht es dann Richtung Süden. Hinter Nijmegen dann die längste und höchste Steigung ab km 368 bis auf schwindelerregende 92 mNN mit kurz mal bis zu 7 % Steigung.
Hinter Groesbeck (376 km) wird es dann wieder absolut flach.
Nach Weeze geht es dann wieder Richtung Südosten.
Nach 408 km kommt man in Weeze an. Dort ist dann die Zielkontrolle.
Danach Rückfahrt nach Twisteden. Das sind nochmal 10 km.

Und jetzt zum Wetter:

Twisteden, Samstag Vormittag: 8 Uhr, 10 Grad, sonnig und Wind bis 5 km/h aus Nordost.
Bis 11 Uhr steigt die Temperatur auf 16 Grad und der Wind dreht auf Ost bei 5 km/h.

Das heißt auf den ersten Kilometern schwacher Seitenwind von rechts.


Nijkerk: ab Samstag Mittag: 12 Uhr, 18 Grad, Mix aus Sonne und Wolken, Wind aus Ost mit 10 km/h.
14 Uhr, 19 Grad, Mix aus Sonne und Wolken, Wind aus Südost mit 5 km/h.

Das heißt weiter schwacher Wind mal von schräg hinten von der rechten Seite, mal ganz leichter Rückenwind.


Amsterdam: ab Samstag Nachmittag: 15 - 17 Uhr, 18 Grad, Mix aus Sonne und Wolken, Wind mit 10 km/h aus Nordost.

Das heißt schwacher Seitenwind von schräg rechts vorne.


Enkhuizen: ab dem späten Nachmittag und Abend: 17 bis 21 Uhr: 16 Grad, Mix aus Sonne und Wolken, Wind mit 15 km/h zunächst aus Ost, dann aus Nordost.

Bis Enkhuizen Wind von rechts, auf dem Deich Richtung Lelystad dann leichter Gegenwind schräg von links, bis seitlicher Wind von links.


Lelystad: ab dem späten Abend, Nacht: 23 bis 3 Uhr: 10 bis 13 Grad, wolkenlos, Wind mit 10 km/h aus Nordost.

Schwacher Seitenwind von links.

Nijmegen: ab dem frühen Morgen, 4 bis 8 Uhr: 7 bis 10 Grad, wolkenlos, Wind mit 5 bis 10 km/h aus Ost bis Nordost.

Teilweise leichter Gegenwind, schräg links von vorne.


Fazit: der Wind scheint keine große Rolle zu spielen, bis vielleicht auf dem langen Deich zwischen Enkhuizen und Lelystad. Da könnte man den Wind bei 15 bis 20 km/h schon etwas mehr spüren. Aber richtiger Wind sieht anders aus. Stand heute soll es trocken bleiben, bestenfalls mal leichte Bewölkung. Die Temperaturen werden Nachts auf jeden Fall wieder relativ kühl, auf jeden Fall einstellig. Tagsüber wird es nicht sommerlich, aber mit überwiegend 16 bis 18 Grad und viel Sonne (10 Sonnenstunden am Samstag) kann ich gut leben. Auf jeden Fall für mich keine Temperaturen für kurzärmlig. Für die Nacht habe ich zwei weitere Schichten zum Überziehen dabei, außer dem Langfingerhandschuhe und Überzieher für die Schuhe. Die Müdigkeit reicht Nachts schon, da muss ich nicht auch noch frieren.

Jetzt muss ich die Strecke nur noch fahren. Ich werde berichten.
 
Schön war es! Perfektes Wetter.
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Mehr als 300km flach, nur mit sanften Hügeln in der Veluve. Mal auf schmalen Pfaden mal auf breiter Fahrrad-Infrastruktur.
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Natürlich nur echt mit Kibbeling in Enkhuizen, wo wir um kurz vor 17 Uhr noch einen Enkhuizen-Stempel im VVV bekommen konnten.
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Ansonsten wird es mit Stempeln langsam schwieriger .

Kurz vor Schluss, damit die fehlenden 100km zum 400er nicht zu langweilig werden, noch ein knackiger Anstieg und dann im Dunklen die 7 Hügel rauf und runter, nur echt mit Passhöhenfoto.
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Eine Exkursion durch die Baustelle und dem Ziel entgegen.

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Um kurz nach Mitternacht noch mit der toll laufenden Gruppe auf den Abschluss anstoßen, nach Hause und ab ins Bettchen.
 
Ja, die ersten .paar Platten habe ich geschoben, danach bin ich dann weiter gehuppelt. Drei Räder sind an der Stelle praktisch, man kann langsam fahren und rutsch nicht weg. Die Geräuschkulisse für die Nachbarn muss aber verwirrend gewesen sein: "Wer zieht hier um 23 Uhr Mülltonnen über die Straße?!" 😁
 
Man konnte direkt vor der Baustelle links und die Straße direkt parallel nehmen, nach 500 m war man dann wieder auf dem Track da man nach der Baustelle sowieso links abbiegen musste.
 
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