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Bremsen bergab

Hajobu

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Nun hab ich mal meinen neuen Plasterenner im Elbsandsteingebirge getestet und bin bei 18% Gefälle und nasser kurverreicher schmaler unbekannter Straßenführung abgestiegen und den Rest zu Fuß (!!) runtergelaufen!
Ich hab auch bei anderen Abfahrten Probleme mit Dauerbremsen. Meine Hände sind wohl zu klein für die Campagriffe bzw. untrainiert. Geplante Alpenfahrten kann ich dann wohl vergessen? Rauf ja, aber runter?? Also meine Bremsen sind sehr gut , ich komm auch gut zu stehen, nur wenn ich länger angespannt bremsen muss versagen meine Kräfte!
Kennt ihr das auch??
 
AW: Bremsen bergab

Meine Hände sind wohl zu klein für die Campagriffe bzw. untrainiert.[...] ich komm auch gut zu stehen, nur wenn ich länger angespannt bremsen muss versagen meine Kräfte!
Kennt ihr das auch??

Nein - persönlich nicht. Habe aber von anderen (Frauen) schon gehört, dass es soclhe Probleme gibt. Da kann man ggf. auch was an den Bremsgriffen machen (anders montieren bzw. andere Bremsgriffe). BIn aber kein Campafahrer...:D

Du kannst aber definitv zwei Dinge trainieren:
1: Handmuskulatur: Nimm einfach nen Tennisball oder ein extra "Handtrainingsgerät" und stärke die Muskeln, die Du zum "zusammendrücken" brauchst. Gerade, wenn Du (als Hamburger) keine Berge fährst und selten bremsen musst, kannst Du da sicher trainib´ngstechnisch noch was rausholen
2: Trainiere Abfahrten. Deine Schilderung klingt auch nach "ich war mir einfach zu unsicher, den Berg weiter runterzufahren". Mit einer guten Kurventechnik muss man eben auch weniger bremsen. Dazu solltest Du hier im Forum fündig werden.

Ne Alpenüberquerung abzusagen, weil man die Berge nicht runterkommt - das wäre mal was Neues!
 
AW: Bremsen bergab

Hatte das Problem mit meiner Ultegra auch. Hat sicherst gebessert, seit ich auf Sram umgestiegen bin.

Wichtig ist aber eh: Nicht dauerbremsen. Lieber immer mal rollen lassen. Serpentinenabfahrten sind nie so steil, dass man nach der Kurve weiterbremsen muss. Und alles andere geht erst recht mit Intervallbremsen.

Ich würde aber auch nie 18% kurvenreich bei Regen runterfahren. Lieber ne andere Abfahrt suchen, oder bei schlechter WEttervorhersage gar nicht erst solche Strecken planen. Ist mir viel zu gefährlich.
 
AW: Bremsen bergab

Danke für deine Erfahrungen was Dauerbremsen angeht, ich denke auch bei trockner übersichtlicher Abfahrt mal laufen lassen. Hatte aber mit Straßen zu tun , die im Winter anscheinend so gelitten haben, das es mir bei 45-50 Km/h fast den Lenker aus der schweißnassen Hand gerissen hat!
 
AW: Bremsen bergab

kenne mich bei campa nicht so aus, aber lässt sich da nicht grundsätzlich die weite der bremsgriffe (wie bei shimano ab baureihe ´09) einstellen???

kenne die notwendigkeit auch nur von frauen....
dauerbremesen ist aber - wie schon erwähnt - nicht empfehlenswert. anbremsen musst du nur die kurven. oder liegt es eher daran dass du noch ein wenig ängstlich bist? (nicht böse gemeint aber probleme müssen erst richtig identifiziert werden bevor sie sich lösen lassen...)

auf der richtigen strecke und einem ausreichend steifen rad sind geschwindigkeiten bis 100 km/h (und manchmal auch mehr...) ohne probleme möglich.
 
AW: Bremsen bergab

Fahr in die Alpen.... Wie willst du denn auch Abfahrten bei dir in Hamburg trainieren? 100-200 Meter gerade bergab kannst du nicht mit kurvenreichen Serpentinen vergleichen. Letztere sind übrigens auch gar nicht mal so schwer. Am gefährlichsten ist es wohl auf einer steil abfallenden (so über 15% Gefälle) geraden und vor allem schmalen Straße. Wenn dann der Belag noch schlecht ist, kann das sehr brenzlig werden. Denn du beschleunigst sehr schnell, hast Unebenheiten und kannst leicht eine Kurve unterschätzen, das ist tödlich. Das hast du aber eigentlich nur auf schmalen Nebenstraßen, so von Hof zu Hof. Da hast du auch noch die Gefahr, dass hinter einer uneinsehbaren Kurve im Wald plötzlich mal ein Traktor auf der Straße stehen kann - und dann machts peng....

Klassische Alpenpässe sind dagegen relativ leicht zu fahren, denn sie sind breit, nicht zu steil (meist unter 10%) und du hast einen weiten Überblick. Sehr gefährlich kann auf Abfahrten in den Alpen aber teilweise der Wind werden, finde ich. Am Nufenen hat mich mal im Tal nach Ulrichen eine Windböe voll von der Seite so richtig erwischt, das hätte wirklich sehr gefährlich werden können... Denn diese Kräfte sind riesig...
 
AW: Bremsen bergab

Noch ein Tipp:

Beim Abfahren am Besten den Tacho abklemmen oder die Geschwindigkeitsanzeige ausstellen, dann sollte es sehr viel einfach gehn :)
 
AW: Bremsen bergab

runter kommen sie alle, ist nur die frage wie ;)
was sehr gefährlich ist, ist wenn du son berg ab brocken bist, mit 90 KG und dann bei 20% auf ner schmalen, schlechten straße in der toskaner bei regen. da trennt sich die spreu vom weizen, was die fahrtechnik und der geist angeht.
das problem ist das du mit dem hohen gewicht einfach viel schneller beschleunigst und rollst.
aber da du ne frau bist wirst du diese probleme nicht haben denke ich.
trainier deine unterarme, und dann wird das schon.

LG
 
AW: Bremsen bergab

hallo,

fährst du Abfahrten Ober oder Unterlenker, im Unterlenker braucht man wesentlich weniger Handkraft um das Bike Abzubremsen.

Für den Fall das du dich schwer tust die Bremse im Unterlenker zu erreichen kannst du die Ergos ein wenig nach unten
und den Lenker etwas nach oben drehen so das der Griff bogen näher zu den Ergos kommt.

gruß kette links
 
AW: Bremsen bergab

oder einfach die bremsen so einstellen, dass sie "später" greifen, ich hab sie so eingestellt, dass ich sie leicht zum lenker ziehen kann, ohne dass sie bremsen, dann kann ich auch mit meinen vergleichsweise "kleinen" händen dosiert und kraftvoll bremsen....

der tipp mit diesen unterarmmuskelntrainingsteil ist auch nicht schlecht, ab und zu ein paar sätze und die handkraft steigert sich
 
AW: Bremsen bergab

Danke für die Tipps, ich hab zwar kleine Hände bin aber trotzdem männlich!
Bei mir waren es die kleinen Sträßchen von Hohenstein ins Sebnitztal, unübersichtlich, dunkel (Wald) wie gesagt auch noch nass und nur ein Auto breit , das Ende nicht abzusehen!! Da hilft wohl für die Zukunft nur Hände trainieren!
Zum anderen fällt mir auf, das meine bisherigen Oltimer-Stahlräder, wie ich heute wieder gemaerkt habe wesentlich ruhiger vom Lenken her waren als mein leichtes Giant TCR advanced ISP!
 
AW: Bremsen bergab

Danke für den Verweis hier rein @Fun4Robin

Wie fahrt ihr die Kurven bei der Abfahrt? Unterlenker- oder Bremsgriffhaltung?
Bei Unterlenkerhaltung in der Kurve ist mir irgendwie mulmig.
 
AW: Bremsen bergab

Bei meinen alten Stahlrennern und entsprechenden Lenkern ist mir die Ergonomie am Unterlenker vertrauter und sicherer als beim Ritchey, wo ich ganz nach vorn unter die Bremshebel greifen muß, um sie im Griff zu haben, irgendwie unbequem!
 
AW: Bremsen bergab

Ihr kennt doch den Satz " Wer bremst verliert". Wenn man lange Abfahrten herunter fährt,
sollte so wenig wie möglich bremsen. Denn die Felgen können durch das ständige bremsen so heiß werden das die Schläuche platzen und was dann passiert brauche ich Euch ja nicht erklären. Ich bremse meistens nur kurz und kräftig vor den Spitzkurven, 1,2,3,4 X das sollte dann aber auch schon reichen.
Weil das hier noch nicht erwähnt wurde wollte ich es noch mal sagen.
 
AW: Bremsen bergab

Wie fahrt ihr die Kurven bei der Abfahrt? Unterlenker- oder Bremsgriffhaltung?
Bei Unterlenkerhaltung in der Kurve ist mir irgendwie mulmig.

:confused::eek:UNTERLENKER!!!

Oberlenkerhaltung ist doch viel zu instabil. Da kann man den Lenker ja gar nicht richtig packen!

Muss zugeben, dass ich nach dem Wiedereinstieg in den radsport auch etwas gebraucht habe, mich an die Unterlenkerhaltung zu gewöhnen. Ich fahre normal fast nur in Oberlenkerhaltung - aber ne steile Abfahrt?

Man muss zwar nicht alles machen, was die Proifis machen - aber hast Du schon mal eine Profi die Alpen runter in Oberlenkerhaltung gesehen?

Die anderen Tipps bzgl. "nicht Dauerbremsen" können wir vielleicht noch ergänzen:
- Kurven (so weit es geht) außen anfahren
- Gewicht aufs kurvenäußere Pedal und die kurveninnere Hand das reduziert den Kurvenradius enorm und erhöht die Stabilität
- ohne Angst in die Kurven legen:D
- am besten nur vor den jeweiligen Kurven anbremsen und zwischen den Kurven laufen lassen

Dass man das alles nicht von anfang an kann und gerade als Flachländer Probleme hat, das regelmäßig zu trainieren, ist mir schon klar. Wie schon geschrieben, war ich nach 10 Jahren Radpause bergab anfangs auch sehr langsam und ich bin trotz ganz guter Fortschritte immer noch ein Angstbremser - das aber inzwischen wohl bei akzeptablen Geschwindigkeiten.
 
AW: Bremsen bergab

also tut mir leid aber wenn du schreibst das die oberlenkerhaltung viel zu instabil ist, dann solltest du mal deine radbeherrschung trainieren ;)
ich kann sowohl im oberlenker fahren, als auch im unterlenker, doch ich find den oberlenker einfach angenhemer.
auch in der toskaner bei tempo 70 hab ich mich mit den armen auf die lenker klemmung gelegt, wie beim triathlon ausatz, und damit hatte ich auch keine probleme.
das ist alles eine sache der übung und der radbeherrschung

LG
 
AW: Bremsen bergab

dann ist das aber keine richtige oberlenkerhaltung mehr, du verlagerst mehr gewicht auf den lenker, genau wie bei unterlenkerhaltung.
 
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