neongruen
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...Der Irrglaube, eine möglichst gerade, wenig nach vorne gebogene Gabel führe zu mehr Wendigkeit, klingt erstmal logisch, ist aber halt einfach falsch. Wenig Vorbiegung bedeutet mehr Nachlauf, mehr Nachlauf bedeutet, dass das Vorderrad, das ja beim System Fahrrad irritierenderweise gezogen wird (und nicht geschoben, wie man sich das leicht so vorstellen könnte), stabiler und sicherer die Spur hält als eine Gabel mit mehr Vorbiegung. ...
Ein weiterer Faktor ist der Steuerrohrwinkel, hier kann man damit mal ein bisschen rumprobieren: http://yojimg.net/bike/web_tools/trailcalc.php
...
Bei der Vorbiegung und dem Einfluss auf den Nachlauf gebe ich dir recht...nicht aber daß ein Bahnrahmen deutlich stärker auf Geradeauslauf ausgelegt ist als ein normaler Straßenrahmen. Denn Bahnrahmen haben i.d.R. kürzere Hinterbauten und steilere Steurerrohrwinkel. Das agilere Steuerverhalten des steileren Winkels wird durch einen größeren Nachlauf ausgeglichen.
Vollkommen richtig mit der Vorbiegung, jedoch - wie schon richtig angemerkt - muss der Steuerrohrwinkel mit in die Betrachtung einbezogen werden:
Durch den sehr steilen Steuerrohrwinkel hat das Rad TROTZ der geringen Gabelvorbiegung einen recht geringen Nachlauf. Sprich: mit noch mehr Vorbiegung wäre es kaum bis gar nicht mehr fahrbar.
(@faliero : ich hoffe, es ist ok, dass ich Dein Foto benutzt habe. Sonst bitte kurz melden, dann lösche ich es)


