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Jo die 4W/kg bekomme ich an einem Renntag im Sommer hin. Ansonsten eher nicht und ist auch von Interval.icu zu hoch geschätzt. Ich erhoffe mir aber schon diesen Sommer die 4W/kg zu knacken.Um mich herum haut es schon in steter Regelmäßigkeit Leute für Wochen aus den Latschen. Sieht man ja auf Strava immer ganz gut; aber hey: Sie alle kommen wieder und nicht selten hinterher stärker als zuvor!
Du bist ein "runder" Sportler, fit im Ausdauerbereich und körperlich/physisch - wovon ich ausgehe - sehr robust (stark!). Und auch deine angegebenen 4,1 w/kg klingen jetzt nicht nach fehlendem Talent; kombiniert mit deiner Power dürftest du auf dem Rad schon ganz sportlich unterwegs sein!
Im Ausdauerbereich gehöre ich halt offenbar zur Gruppe der "High Responder", da würde ich mir jetzt also eher kein Beispiel dran nehmen bzw. sehr vorsichtig sein. Ich hab ja 6 Monate nach Trainingsstart schon ca. 3,5 w/kg auf dem Sattel leisten können, wie ich aus alten Daten herleiten kann. Da sollte ich jetzt (nach 2 Jahren) eigentlich stehen und nicht bei 4,5 w/kg. Aber im Kraftsport ist es ja nicht anders: Da gibt es Leute, die müssen nur eine Hantel anschauen und explodieren und andere kämpfen jahrelang für minimale "Gainz". Schlimm finde ich nur, wenn man sich großartig was drauf einbildet und den eigenen Erfolg als weltbewegende Errungenschaft verkauft. Glückwunsch zum Gewinn der Gen-Lotterie. Und fertig. 🤫
Bis dahin erhoffe ich mir auch genügend Erfahrungen mit meinem Körper gesammelt zu haben, so dass ich die Belastung und Regeneration optimal steuern kann.
Da ich ja auf dem Rad die andern Fahrer nicht umboxen 😉 darf, muss ich mich wohl an der Ausdauer noch verbessern.





(Ironie off) war ich Samstag für eine längere Tour unterwegs. Leistung war im Standgas super. Berghoch im oberen Bereich ging gar nichts. HF völliger out of order. Durch schlechten Schlaf und Stress keine guten Vorrausetzungen. Danach begannen die Zimperleien mit den Ansätzen.



Stark, was du da nach der Fuß-OP in so kurzer Zeit wieder abgerufen hast — und dann gleich Jura und Stelvio/Mortirolo hinterher. Hut ab. 👏Guten Morgen
Jo schon sind wieder ein paar Wochen rum.
Seit dem letzten Beitrag, wo ich mich gerade in der Woche vor dem nächste Event befand, ist schon wieder einiges an Trainings und Events passe.
19.06.2026 war Jurace Grandfondo 140km/3500Hm
Ein super Event im schweizerischen/französischen Jura. Die Strassenversion fand zum 2. Mal statt. Dadurch noch nicht so viel Teilnehmer, aber ich hoffe, dass sich dies in den nächsten paar Jahren noch ändern wird.
Da der erste Event zwei Wochen zuvor so super lief, bin ich euphorisch in das Event gestartet. Leider nur nicht bedacht, dass das ganze Ding 20km länger und 1500Hm mehr hat. Dazu kam noch die Hitze. Bis 3h30 alles super. Danach war der Ofen aus. Die nächsten 2h20 hab ich mich im Grundlagentempo ins Ziel geschleppt. Inklusiv zweimaligem Absteigen, da wieder Krämpfe.
Danach war die Woche bis Donnerstag ziemlich locker. Samstag in der Früh 06:00 bin ich zu einem Fatmax Training vor der Arbeit gestartet. Unterwegs wurde ich von einem anderen Radfahrer angequatscht. So sind wir ins Gespräch gekommen und aus den 1 1/2h wurden 2 1/2h.
Sonntag war Stelvio Simulation angesagt, da eine Woche später der Event war.
Start 06:30 Uhr
45min Aufwärmen
90min Vorbelastung
2x20min Schwelle
1x30 Sweetspot
40min Ausfahren
Insgesamt 4h12
Geile Einheit die super lief, danach aber den ganzen Tag komplett Platt. Den Nachmittag auf der Leichtathletikanlage beim Event vom Sohnemann verbracht und Kuchen gefuttert.
Die nächsten Tage waren danach semi lustig, da die Einheit gut Energie gezogen hat.
War zum Glück die Racewoche und somit nur noch die Beine frisch halten.
Samstag 06.06.2026 ging es mit zwei Kollegen los nach Bormio. Zum Glück musste ich nicht fahren und durfte hinten Sitzen.
Was mir nicht bewusst war. Kollege hat in Bormio 2000 ein Hotel ausgesucht. Das 2000 stand für Höhenmeter. 😱
Schlafen auf 2000Hm als Flachländer vor dem Event, nicht gerade optimal. Naja. Sagen wir mal die Nacht war Bescheiden. Das Wetter aber bombastisch und so ging es ziemlich müde an den Start, wo um 07:30 Uhr das Event startete. Immer so in 3min Wellen von 4 verschiedenen Richtungen.
Die ersten 17km das Tal hinunter war einfach geil. Direkt mal like Spur mit Karacho runter bis in die erste kleine Steigung. War ein kleines Aufwärmen für 1.8km. Danach wieder runter bis zum Rogorbello. Ca. 3km mit 10% Steigung im Schnitt. Das war dann schon härter und mit 303/307NP musste ich für eine anständige TF 83 schon ziemlich drücken. Trotzdem sind da lässig einer nach dem anderen an mir vorbei gefahren. 😳 Da wusste ich schon, dass ich mit der TF ziemlich Probleme bekommen werde, da meine wohlfühl TF zwischen 90-100 liegt.
Die Abfahrt war eng und kurvig und der Belag war italienisch.
Weiter gings und so begann der Anstieg zum Guspessa/Mortirolo. Vor diesem Anstieg hatte ich gehörig Respekt da 10.7km/12xx Hm. Durchschnittlich über 10% und Rampen mit 15 und mehr Prozent, wobei die letzten 1.5km die Steilsten waren. Der Aufstieg war wunderschön. Aber wenn man leidet nimmt man nicht mehr soviel wahr.
Zeitweise hatte ich eine TF von unter 60. Im Schnitt 71. Ich konnte somit nicht unter 260 Watt fahren. Oben waren dann bei knapp unter 3h Fahrzeit und war schon wieder einmal leergefahren. Bis dorthin 230/261NP IF 0.89.
Die Abfahrt war ein Genuss und der Belag war nicht typisch italienisch. Im oberen Bereich noch ein wenig holprig und im unteren ein Genuss.
Im Tal angekommen ging's wieder das gleiche Tal hinauf zurück nach Bormio. Zwischendrinn paar schöne kurze Rampen zwischen 800-1500m die richtig weh taten.
Das ganze Tal hoch haben sich meine Gedanke darum gedreht, ob ich Bormio rechts abbiege und den Stelvio nicht mehr hochfahren werde. Natürlich anders entschieden und mich danach endlose 2h im Grundlagenbereich da nach oben geschleppt.
Ich musste wenigstens nicht absteigen und schieben.
Sehr schöner Event und top organisiert. Kann ich nur jedem empfehlen. Bei schönem Wetter zumindest.
Weil es ja so schön war, sind wir am nächsten Tag von Bormio mit dem Auto nach Schlanders ins Südtirol. Von dort aus ging es danach nochmals den Stelvio von der schönen Seite hoch und den Umbrailpass hinunter zurück ins Hotel.
Anhang anzeigen 1792002
Es gab ein paar tolle Fotos für das Erinnerungsalbum.
Jetzt sind erst mal 2 Ruhetage angesagt, um den Reiz zu verarbeiten. Der Rest der Woche werde ich gemütlich herumrollen.
Tschüü
Die Krämpfe sind oft eh die Quittung aus beidem zusammen (zu hart früh + Hitze), weniger ein eigenständiges Problem. Meine finale Lösung dafür ist am Ende aber immer ganz simpel: mehr trinken und vor allem deutlich mehr Salz/Elektrolyte — gerade bei Hitze hat das bei mir die Krämpfe am verlässlichsten weggehalten.
Leider fangen wieder die innere Stimmen an zu zweifeln. Stimmt das Training, gehts Leistungstechnisch vorwärts oder bin ich schon wieder an dem Punkt, wo die Leistung stagniert. Unzufriedenheit mit dem Körpergewicht, jedoch unzufrieden mit mir selbst, da ich einfach in dem Bereich den Schalter nicht umlegen kann. Die Resilienz zu Behalten ist meine grösste Herausforderung.
Ist vor allem auf der Langstrecke ein Gamechanger, wenn man einfach nur fahren kann und muss höchstens einmal das Mundstück umstecken, wenn eine Blase leer ist.Aber ich könnte mal über einen Trinkrucksach nachdenken.
Ist vor allem auf der Langstrecke ein Gamechanger, wenn man einfach nur fahren kann und muss höchstens einmal das Mundstück umstecken, wenn eine Blase leer ist.
Ich habe einen kleinen Deuter Race, da gehen problemlos zwei 3-Liter Deuter Streamer rein und etwas Proviant. Am Rad habe ich dann nur Kohlehydrate, das klappt für Fahrten ab 200 km wirklich gut.
Würde ich mir nie antun, schwitzige Rucksäcke auf dem Rücken.
Ich Trinke schon 1L pro Stunde mit Salz und Elektrolyten. Wenn ich noch mehr trinken soll, habe ich noch ein grösseres logistisches Problem. Aber ich könnte mal über einen Trinkrucksach nachdenken. 🤔
Du hattest offenbar noch nie einen anständigen Rucksack auf dem Rücken. Und am Ende schenkt so ein Ding noch ein paar Watt Aerodynamik. 😉Würde ich mir nie antun, schwitzige Rucksäcke auf dem Rücken.
Ich will Fahrrad auf der Langstrecke fahren, das möglichst schnell und unterbrechungsfrei. Da will ich weder irgendwo zum Einkaufen anhalten und anstehen, noch meine Route nach Getränkemärkten und Friedhöfen umleiten.Wir fahren ja nicht in der Wüste rum, man kann wirklich überall anhalten und bekommt immer problemlos kostenlos Leitungswasser in Imbissbuden, Restaurants oder klassisch Friedhöfe oder einfach Trinkwasserbrunnen.

Du hattest offenbar noch nie einen anständigen Rucksack auf dem Rücken. Und am Ende schenkt so ein Ding noch ein paar Watt Aerodynamik. 😉
Ich will Fahrrad auf der Langstrecke fahren, das möglichst schnell und unterbrechungsfrei. Da will ich weder irgendwo zum Einkaufen anhalten und anstehen, noch meine Route nach Getränkemärkten und Friedhöfen umleiten.
Prinzipiell wird jeder kleine und eng anliegende Rucksack Watt sparen, das ganze wirkt ja wie eine Verkleidung.Da gehe ich voll mit, ich fahre auch gerne durch. Pausen unterbrechen den Rhythmus. Generell bin ich ja immer offen, neue Dinge zu probieren. Was soll das für ein Wunderrucksack sein, der nicht stört und am Ende sogar die Aerodynamik positiv beeinflusst? 🤨
Solche Dinge wird Dein Coach ja sicherlich analysieren und mit Dir besprechen. Du selbst wirst da keinen neutralen Blick auf Dich selbst haben, insofern ist es gerade gut wenn von außen drauf geschaut wird. Da solltest Du dann Coach und Prozess vertrauen, dafür bezahlst Du ihn ja letztlich. Zu viel Zweifel haben noch nie geholfen - Kopf hoch und positiv denken. 🙂Ich bin Grundgetrieben von immer besser werden, so das die kleinen Verbesserungen für mich nicht sichtbar sind und wenn ich diese sehe, einfach zu wenig schätze und ich darauf stolz bin.