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Mit 32 Zoll zum Unbound: Scott-Prototyp beim Mega-Gravel-Event

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Re: Mit 32 Zoll zum Unbound: Scott-Prototyp beim Mega-Gravel-Event
Finde es für Gravel recht interessant. Besseres Ueberrollverhalten,
Wozu?

Was hast du den mit deinem Gravel (Kies) Rad vor?

Da gewinnst du mehr, wenn du breitere Reifen nimmst und die nicht zu hart aufpumpst.
Schon mal versucht?
Mach mal zuerst, bevor du über einen neuen Standard nachdenkst. 😉
Eine Federgabel brauchen nur diejenigen, die ihre Gravel Bike zweckentfremden möchten.
Hat dann aber mit Graveln nicht mehr viel gemein.

Am MTB wirds ja auch versucht aber da sehe ich eher die Limite wenn du keine 190 gross bist.
Eher umgekehrt.

Am MTB hast du mehr Sloop, als beim Gravel Bike.

Ich kann mir gut vorstellen, warum Scott die Kettenstreben normal belassen hat, weil das Rad mit runter gezogenen Kettenstreben voll beknackt aussehen würde.

So sieht es jetzt für viele gewohnt und normal aus.
Kann so aber nicht bleiben, weil das Tretlager und Oberrohr viel zu hoch sind und die Geometrie total verwurstet ist.

Die Realität sieht anders aus.

Beispiel

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Ich kann mir gut vorstellen, warum Scott die Kettenstreben normal belassen hat, weil das Rad mit runter gezogenen Kettenstreben voll beknackt aussehen würde.
Scott hat die Kettestreben doch auch runtergezogen, fällt nur nicht so auf bei dem großen Kettenblatt. Wegen dem Aero Vorteil müssen die Fahrer so tief wie möglich im Rad sitzen, das wäre dumm, wen sie nur wegen der gewohnten Ästhetik ein hohes Tretlager nehmen würden.

Die anderen 32er Bikes haben MTB Kettenblätter. Kleine Kettenblätter sehen immer bescheiden aus. Das dicke Blatt beim Scott muss man allerdings auch erstmal treten können. Die Pros sind beimUnbound schneller auf Gravel als ambitionierteRennradfahrer auf der Straße.
 
Wozu?

Was hast du den mit deinem Gravel (Kies) Rad vor?

Da gewinnst du mehr, wenn du breitere Reifen nimmst und die nicht zu hart aufpumpst.
Schon mal versucht?
Mach mal zuerst, bevor du über einen neuen Standard nachdenkst. 😉
Eine Federgabel brauchen nur diejenigen, die ihre Gravel Bike zweckentfremden möchten.
Hat dann aber mit Graveln nicht mehr viel gemein.

Ein Reddit Nutzer hat in r/gravelcycling schon vorab 32" Aspens mit 29" Aspens verglichen. Der hat schon viele Reifen verglichen in der Realität, also nicht auf der Walze wie bei BRR, sondern Teststrecke, Powermeter und Zeitmessung. Der 32" Aspen war so viel schneller, als würde man im Schnitt 20W (errechnet) mehr treten bei gleicher Reifenbreite. 20W wären bei mir 10% vom FTP. Bei mir würden die Vorteile natürlich geringer als 20W ausfallen weil ich eine Hobbylusche bin, aber selbst 5% schneller wären auf den Tag gerechnet viel.

Das Problem mit Gravel ist, dass es für den einen Rennräder mit breiten Reifen sind, der andere scheucht die auch über Flowtrails oder über Oldschool XC Strecken. Letztere würden schon von 32" profitieren. Ich fahre beides, mit den Schwägern als komfortableres Rennrad, mit der Freundin auch mal die 15 Jahre alten XC Strecken, entsprechend hab ich auch ein Arid aufgebaut und kein Rave, Grail oder Aspero. Oder Bikepacker, wenn die Wege nicht ganz so geil sind würden auch davon profitieren, vielleicht auch als 32/29 Mullet, damit die Arschrakete noch Platz hat.

32" heißt nicht, dass man entweder breite oder große Reifen haben kann, aktuell sind mit nur 50mm und breiter bekannt, auch mit meinen Insiderinfos. 686x45 wäre mir nichts bekannt
 
1.93m und ich sage ENDLICH

Die meisten XL und XXL Rahmen sehen mit 28Zoll nicht mehr gut aus.
Laufradsteifigkeit bekommt man mit Carbonspokes und wohl Boost Naben (oder auch etwas mehr)

29Zoll am MTB war nach den mini 26Zoll eine Erfüllung. Einfach nur besser als vorher (und besser um die Spitzkehren als meine Kollegen auf den M Rahmen in 26Zoll komme ich noch immer😜)
 
Wozu?

Was hast du den mit deinem Gravel (Kies) Rad vor?

Da gewinnst du mehr, wenn du breitere Reifen nimmst und die nicht zu hart aufpumpst.
Schon mal versucht?
Mach mal zuerst, bevor du über einen neuen Standard nachdenkst. 😉
Eine Federgabel brauchen nur diejenigen, die ihre Gravel Bike zweckentfremden möchten.
Hat dann aber mit Graveln nicht mehr viel gemein.


Eher umgekehrt.

Am MTB hast du mehr Sloop, als beim Gravel Bike.

Ich kann mir gut vorstellen, warum Scott die Kettenstreben normal belassen hat, weil das Rad mit runter gezogenen Kettenstreben voll beknackt aussehen würde.

So sieht es jetzt für viele gewohnt und normal aus.
Kann so aber nicht bleiben, weil das Tretlager und Oberrohr viel zu hoch sind und die Geometrie total verwurstet ist.

Die Realität sieht anders aus.

Beispiel
Na ja, wenn die Gravel Strasse mal etwas schlechter ist, müsste man mal ausprobieren was es bringt.

Zweckentfremden oder einfach nur die Möglichkeiten vergrössern wollen und da finde ich ein 32" Laufrad einfach unkomplizierter als ne Federgabel. Am Gravel, anders als beim MTB sehe ich die Gabel eher als Vorteil dass man lange schlechte Wege fahren kann ohne dass die Vibrationen einen müde machen.
Mit Luftdruck etc spiele ich viel, dank Tubeless vorne bei knapp 2 bar, hinten ein wenig mehr (40iger vorne, 38 mm Reifen hinten), Centurion Crossfire von 2016.

Wie geschrieben, bei den 29" Rädern hat sich beim MTB die Geo grundlegend ändern müssen damit es klappte, ich habe am XC Rad einen flacheren Lenkwinkel als an meinem DH Rad vor 20 Jahren und was heute komisch aussieht wird morgen normal sein. Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier.

Würde es gerne mal ausprobieren und mit dann ein Bild machen. Finde es halt schade wenn alles direkt von Anfang an madig gemacht wird... vielleicht kommt ja am Ende was ganz anderes und sogar was gutes dabei raus.
 
Super interessantes Bike. Ich hätte gerne noch etwas mehr Infos zur Geometrie, den Rahmenstandards und den technischen Details.

Was mir bei dem Bike noch aufgefallen ist: Die Sattelstütze lässt sich nur wenige Zentimeter verstellen. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass es sich um einen Prototypen bzw. Maßrahmen handelt.

Ansonsten ist das Bike optisch wirklich gelungen.

Passend dazu auch die Aussage von Cameron Jones:

„This bike makes you feel like you're levitating over the surface,“ sagte Jones. „I'll be experiencing a road race while everybody else is racing gravel.“
 
Über die Optik lässt sich ja vorzüglich streiten, aber grundsätzlich ist das schon top gemacht von Scott. So quasi aus dem Nichts könnten sie die Schlagzeilen bestimmen.

Morgen soll ja das neue Crux vorgestellt werden und wenn es ganz dick kommt, ist das Rad zumindest für den Profisport aus technischer Sicht dann zwei Tage später schon wieder überholt.

Klar, das Scott wird sich dann auch bei Serienreife nicht automatisch gut verkaufen, aber zumindest kann man hier der Konkurrenz ein Schnippchen schlagen. Ich mag ja solche Stories.

Davon abgesehen tatsächlich interessant, wie die 32er aussehen können, wenn es ein größerer Hersteller entwickelt und nicht der obskure Stahlrahmenhersteller um die Ecke (ich möchte nicht die Stahlrahmenfraktion beleidigen!!, aber das war so bisher mein Eindruck von den Vorstellungen hier).
 
Brauche keine Zugaben, da ich über Geld nicht nachdenken muss und es dafür ausgebe, worauf ich Lust habe.

Bildrechte für dein gezeigtes Bild?

Mit ernst: Wer sich für 32 Zoll nicht interessiert oder es albern findet, muss sich hier doch nicht permanent im Faden sinnfrei übergeben. Ich finde auch so einiges weniger schön und muss das nicht bei jeder Gelegenheit kundtun. 🤷‍♂️
Du findest doch die Kritik an 32 Zoll auch nicht toll und trotz deiner Behauptung, du würdest das nicht kundtun machst du es trotzdem. So viel zum Thema sinnfrei übergeben.
 
Wozu?

Was hast du den mit deinem Gravel (Kies) Rad vor?

Da gewinnst du mehr, wenn du breitere Reifen nimmst und die nicht zu hart aufpumpst.
Schon mal versucht?
Mach mal zuerst, bevor du über einen neuen Standard nachdenkst. 😉
Eine Federgabel brauchen nur diejenigen, die ihre Gravel Bike zweckentfremden möchten.
Hat dann aber mit Graveln nicht mehr viel gemein.


Eher umgekehrt.

Am MTB hast du mehr Sloop, als beim Gravel Bike.

Ich kann mir gut vorstellen, warum Scott die Kettenstreben normal belassen hat, weil das Rad mit runter gezogenen Kettenstreben voll beknackt aussehen würde.

So sieht es jetzt für viele gewohnt und normal aus.
Kann so aber nicht bleiben, weil das Tretlager und Oberrohr viel zu hoch sind und die Geometrie total verwurstet ist.

Die Realität sieht anders aus.

Beispiel

Anhang anzeigen 1786104
Anhang anzeigen 1786105
Naja, immer auf nem Gravel abschnitt Luft raus und danach wieder rein ist doch auf Dauer doch etwas unpraktisch. Da ist eine Dämpfung oder Gabel mit wenig Federweg wahrscheinlich gar nicht so unpraktisch. Nur das mit der Dämpfung gibt es halt nicht (außer Gabeln die Flexen) und bei den Federgabeln wird gleich immer übertrieben.
 
Reduziert den Einsatzbereich halt massiv. Denn mehr als zwei Flaschne passen da ja nicht mehr in den Rahmen. Also nix mehr mit Rahmentasche oder sonst was. Und ob es sich tatsächlich lohnt für Großserienhersteller Rahmen im XXXL Format anzubieten glaub ich eher nicht. Hat schon seinen Grund das es da bisher noch nichts gab.
 
Morgen soll ja das neue Crux vorgestellt werden und wenn es ganz dick kommt, ist das Rad zumindest für den Profisport aus technischer Sicht dann zwei Tage später schon wieder überholt.
Da bin ich gespannt - sieht aus wie das SL8, was man bisher gesehen hat ....
Wozu?

Was hast du den mit deinem Gravel (Kies) Rad vor?

Da gewinnst du mehr, wenn du breitere Reifen nimmst und die nicht zu hart aufpumpst.
Schon mal versucht?
Mach mal zuerst, bevor du über einen neuen Standard nachdenkst. 😉
Eine Federgabel brauchen nur diejenigen, die ihre Gravel Bike zweckentfremden möchten.
Hat dann aber mit Graveln nicht mehr viel gemein.


Eher umgekehrt.

Am MTB hast du mehr Sloop, als beim Gravel Bike.

Ich kann mir gut vorstellen, warum Scott die Kettenstreben normal belassen hat, weil das Rad mit runter gezogenen Kettenstreben voll beknackt aussehen würde.

So sieht es jetzt für viele gewohnt und normal aus.
Kann so aber nicht bleiben, weil das Tretlager und Oberrohr viel zu hoch sind und die Geometrie total verwurstet ist.

Die Realität sieht anders aus.

Beispiel

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Anhang anzeigen 1786105
Also mit ersterem muss man in Italien wahrscheinlich immer hinter der Eisdiele parken, zweiteres fällt in die Kategorie geht so - schreit aber gleichzeitig "Hilfe, ich bin ein Mtb mit viel zu steilem Lenkwinkel und jemand hat meinen Lenker verbogen".

Andere Dinge wie z.B. ein Colnago Steelnovo flüstern beständig "Kauf mich 🥰" - aber die Geschmäcker sind verschieden und man muss ja nicht alles verstehen.
 
Zweckentfremden oder einfach nur die Möglichkeiten vergrössern wollen und da finde ich ein 32" Laufrad einfach unkomplizierter als ne Federgabel. Am Gravel, anders als beim MTB sehe ich die Gabel eher als Vorteil dass man lange schlechte Wege fahren kann ohne dass die Vibrationen einen müde machen.
Du hast da eine falsche Vorstellung von 32".
32" ersetzt keine Federgabel oder wird derart komfortabel, dass du sogar auf breitere Reifen verzichten würdest.

Das überrollverhalten ist nicht spektakulär.

Es gibt Räder, die kompensieren Virbationen gut und es gibt Räder, die sind steifer und unkomfortabler.
Vielleicht hast du ja letzteres.

Ich kann mich bei meinem nicht beschweren.
Wenn ich mein Rennrad Laufradsatz montiere, muss ich sogar aufpassen, kein Durchschlag zu bekommen, weil der Rahmen die Vibration und das Kopfstein derart gut weg flext, dass ich dadurch weniger Feedback vom Untergrund bekomme und somit nachlässiger fahre.

32" sind nur 3" mehr, im Grunde das selbe wie von 26" auf 29".

Da ich damals schon Crosser gefahren bin, habe ich den Übergang von 26" auf 29" nicht so stark gemerkt, für mich war das eine Anpassung.

Allerdings fällt der Übergang von 29" auf 32" noch geringer aus, außer man kommt von 26" und ist zuvor nie - nur wenig 28" gefahren.

Wie geschrieben, bei den 29" Rädern hat sich beim MTB die Geo grundlegend ändern müssen damit es klappte, ich habe am XC Rad einen flacheren Lenkwinkel als an meinem DH Rad vor 20 Jahren und was heute komisch aussieht wird morgen normal sein. Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier.
Das ist korrekt, allerdings nie zum Nachteil.
29" lassen sehr viel Spielraum zu.

32" ist wie ein E-Bike.
Beim E-Bike wird die Rad Geometrie um den Akku & Motor gebaut.
Da geht man schon sehr viele Kompromisse bei der Geo ein, wenn man sowas kauft.
Bei 32", wird das Rad um die Räder gebaut und damit die Räder jedem zugänglich gemacht werden können und die sich nicht komplett wie Gurke fahren lassen, gibt es nicht so viel Spielraum.
Dadurch sehen die dann aus wie LIV Räder.

Würde es gerne mal ausprobieren und mit dann ein Bild machen. Finde es halt schade wenn alles direkt von Anfang an madig gemacht wird... vielleicht kommt ja am Ende was ganz anderes und sogar was gutes dabei raus.
Es gibt Dinge, die man jetzt schon probieren konnte, wie zum Beispiel stelzige Räder.
So neu ist das jetzt auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du findest doch die Kritik an 32 Zoll auch nicht toll und trotz deiner Behauptung, du würdest das nicht kundtun machst du es trotzdem. So viel zum Thema sinnfrei übergeben.
Woher nimmst du das? Im Gegenteil, das Scott ist das erste Bike, was mir das in 32" gefällt. Die bisherigen Stahlraeder fand ich nicht besonders schick. Ob sie sich gut fahren, steht auf einem anderen Blatt und weiß ich auch nicht.
Mit "sinnfrei übergeben" meine ich Beiträge, die 32" abwerten oder etwas von vornherein abschreiben, ohne einen echten Grund zu benennen; um also einfach etwas geschrieben zu haben. Ja, das ist für mich sinnfrei und überflüssig, aber im Grunde nicht nur hier in diesem Faden der Standard. Ich sehe 32" genauso kritisch wie ich es interessant finde zugleich. Ich sehe es als Nische, aber genauso als weitere Sau, die durch gutes Marketing durchs Dorf getrieben wird.
 
Bisschen oftopic, ich habe gerade ein Fahrkarte bei der österreichischen Bahn gebucht, Radmitnahme bis maximal 28 Zoll Reifengröße. Die Haken im Railjet können halt nicht so hoch angebracht werden das die langen Dinger da noch rein passen
Die Österreicher wollen sich nur vor dem 32er-Trend frühzeitig schützen. Hätte hohe wirtschaftliche Einbußen im Tourismus zur Folge, weil man mit diesen Riesenrädern mit zwei Pedalumdrehungen das gesamte kleine Land schon komplett passiert hat.
 
Bisschen oftopic, ich habe gerade ein Fahrkarte bei der österreichischen Bahn gebucht, Radmitnahme bis maximal 28 Zoll Reifengröße. Die Haken im Railjet können halt nicht so hoch angebracht werden das die langen Dinger da noch rein passen
Wo soll das denn sein? Das glaube ich einfach mal nicht, was du hier schreibst. So etwas hätte ich schon längst mitbekommen, da ich des öfteren davon Gebrauch mache.

Ich darf mal zitieren:
"Fahrräder, die unsere Standardmaße überschreiten (Länge über 185 cm, Höhe über 110 cm, Breite über 60 cm, Reifengröße ab 28 Zoll, Reifenbreite mehr als 4,2 cm sowie ein Maximalgewicht von 30 kg) bzw. Tandems, Liegeräder und Fahrradanhänger können nur in speziellen Gepäckabteilen transportiert werden. Dafür sind Reservierungen online bzw. über die ÖBB App nicht möglich." Link.
Und für den Nahverkehr gibt es keine Beschränkung.
 
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