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Blick über den Tellerrand: Technolog. Entwicklungen, top oder flop?

Profiamateur

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Ich weiß, das ist eigentlich überhaupt kein Thema für den Klassikerbereich. Hier steckt aber viel Expertise und ich weiß, dass hier doch einige von euch auch modernes Material fahren, mich inbegriffen.

In den letzten Jahren stelle ich immer häufiger fest, dass immer mehr Neuentwicklungen wahnsinnig gehyped werden, zumindest bei mir aber nicht selten Frust verursachen und oftmals mehr Probleme mit sich bringen als Lösungen für Probleme, die ich vorher gar nicht hatte. Diese negativen Erfahrungen kann und möchte ich definitiv nicht pauschalieren; es gibt da auch einiges an Technologien, was richtig sinnvoll und gut ist.

Folgende Entwicklungen stelle ich beispielsweise mal zur Diskussion; die Liste kann natürlich beliebig erweitert werden. Berichtet gerne mal von euren persönlich gemachten Erfahrungen, sowohl positiven als auch negativen. Was spricht aus eurer Sicht dafür, was dagegen?

• Tubeless-Reifen
• Hookless-Felgen
• Pressfit-Innenlager
• Click-Valve
• digitale Schaltung
• Scheibenbremsen


Wenn das Thema hier so deplatziert sein sollte, dass es keinen interessiert, dann wird es ja recht schnell von alleine in der Versenkung landen
 

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Re: Blick über den Tellerrand: Technolog. Entwicklungen, top oder flop?
Hilfreichster Beitrag geschrieben von MazeRider

Hilfreich
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Ich fange mal mit den aus meiner Sicht grundsätzlich sinnvollen Entwicklung der Bremsen an. Scheibenbremsen, vor allem hydraulisch angesteuerte sind für mich im Crosss-Wettkampfsport eigentlich nicht wegzudenken.


Pluspunkte:

Klasse Bremsleistung und gute Dosierbarkeit auch bei schlechten Bedingungen wie Schnee, Eis und Schlamm. Vor allem kein Verschleiß der Felgen, insbesondere bei Matsch ist aus meiner Sicht ein ganz klarer Pluspunkt. Auch die automatische Nachstellung bei Verschleiß sprechen für Disc-Bremsen.



Was mich aber immer nervt:

Beim Laufradwechsel muss ich eigentlich fast jedesmal den Bremssattel neu ausrichten. Ganz selten reicht es aus, nur die Bremsbeläge/Bremskolben zurückzudrücken. Fast jedesmal schleifen die Beläge trotzdem, und ich muss den Bremssattel lösen und neu justieren. Das dauert schon mal 20-40min und nervt richtig!
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist doch alles Schnee von gestern.

Die neuen Technologien heißen 3D gedruckte Titanrahmen und Carbon-Scheibenbremsen:

 
Beim Laufradwechsel muss ich eigentlich fast jedesmal den Bremssattel neu ausrichten. Ganz selten reicht es aus, nur die Bremsbeläge/Bremskolben zurückzudrücken. Fast jedesmal schleifen die Beläge trotzdem, und ich muss den Bremssattel lösen und neu justieren. Das dauert schon mal 20-40min und nervt richtig!
😳 Was machst Du 20-40 Minuten?

Laufrad rein, Bremssattel lösen, Bremse ziehen, Hebel arretieren, Bremssattel festschrauben, Arretierung lösen -> ausgerichtet 😉
 
• Tubeless-Reifen
• Hookless-Felgen
• Pressfit-Innenlager
• Click-Valve
• digitale Schaltung
• Scheibenbremsen

#1 Probiert, hat so lala geklappt, notwendiger Refresh nach einem Jahr war Sauerei. Schlimm, dass es fast nur noch Tubelessmaterial gibt.

#2 K.A. aber Felgen mit Humb nerven kolossal.

#3 Die vernüftige Lösung für Carbonrahmen

#4 Ich brauche das nicht, aber für Nichtradfahrer ist Sklaverand eine echte Herausvorderung.

#5 Die Antwort auf komplett im Rahmen verbaute Züge. Beim E-Bike spart das enorm Kette. Sonst lieber Schlüssel statt App.

#6 Habe ich auch, geht aber ausserhalb des Rennbetriebs m.E. genausogut ohne.
Der alte Trick mit verschiedenen LRS ist damit nicht so toll.
 
Meine Erfahrungen bzw. Ansichten dazu, in Kürze:

• Tubeless-Reifen

Sind eine tolle Sache an Rädern, die regelmäßig und häufig gefahren werden.
Felge und Reifen müssen dafür gut zusammenpassen, was man leider noch längst nicht in jedem Fall voraussetzen kann.  
Hohe Pannensicherheit (bei mir keine einzige in knappen 10 Jahren an zwei regelmäßig genutzten Rädern); Reparaturmöglichkeit bei eingebautem Rad von außen, falls der Reifen luftlos "im Sitz bleibt". Voraussetzung dafür ist ein sehr strammer Sitz auf der Felge und/oder ein ausgeprägter Hump.

Sind keine gute Wahl an Rädern, die nur selten gefahren werden, weil sich dann ausgetrocknete "Dichtmilch-Klumpen" an den tiefsten Stellen bilden und deutliche Unwucht erzeugen. Wenn der Luftdruck erstmal dauerhaft raus ist, bleibt langfristig kaum ein Reifen "im Sitz", dann hat man entsprachend Ärger und Mehraufwand, wenn das Rad doch mal wieder gefahren werden soll.


• Hookless-Felgen

Sind die folgerichtige Weiterentwicklung der schlauchlosen Systeme, siehe auch Felgen für Motorräder und Autos. Noch weitergehend wären nach außen schräggestellte Schultern wie beim Michelin TRX-System für Autos aus den 70er/80er Jahren.
Der Reifen sitzt satter und "runder" auf der Felge, kann beinahe einen glatten Übergang zur Felgenflanke haben, wird dadurch etwas breiter und hat weniger Belastung auf der Flanke, weil sie nicht mehr den typischen Bogen machen muss.

Nachteil: Das funktioniert nur bei hervorragender oder konsequent genormter Abstimmung der Einzelteile, nicht ohne Hump und nicht sicher bei rennradtypisch hohem Luftdruck.


• Pressfit-Innenlager

Sind eine gute und richtige Idee aus dem Maschinenbau, wo niemand darauf kommen würde, Lager mittels Schraubschalen zu befestigen.

Sind aber mit den üblichen Toleranzen im Fahrradrahmenbau meistens eher anfällig und selten wirklich konsequent umgesetzt. Daher bislang eher Nachteil, als Vorteil. Häufig halten die Lager nicht lange.


• Click-Valve

Kenne ich nicht. Hilfe!


• digitale Schaltung

Halte ich für schwierig bei der typischen Lebensdauer eines Fahrrads, siehe auch Titel unseres Unterforums: Wird das in 30, 40, 50 Jahren noch funktionieren?
Schaltungen mit Zügen tun das in der Regel und sind meistens reparierbar, falls nicht.
Vergleichbar simple Elektronik in Kraftfahrzeugen kann schon nach 10 Jahren problematisch werden.

Die Problematik leerer Akkus habe ich unterwegs schon ein paar Mal mitbekommen, scheint aber aktuell bei den meisten Herstellern durch größere Kapazität gelöst zu sein.
Wäre trotzdem nichts für mich: Ein Fahrrad kann eine sehr sorglose Sache sein. Muss man dabei aber stets noch an Dies und Jenes denken (Akkus geladen?) statt einfach loszufahren, ist es das nicht mehr.


• Scheibenbremsen

Ja und nein.
Wer wirklich schnell fährt oder wirkliche Gefahrenbremsungen bei jedem Wetter machen muss, hat damit einen Vorteil, also bei Rennen und im Alltag, besonders bei Nässe.
Wer nur zum Spaß bei meistens gutem Wetter fährt, darf gern seine zugbetätigten Felgenbremsen behalten und muss sich damit keine Gedanken über ein neues Fahrrad machen.

Vorteil, Scheibenbremsen machen Rennräder oft ansehnlicher und "cleaner".
Mit der Einstellung und dem Radwechsel hatte ich bislang auch keine ausgesprochenen Probleme, das sieht jetzt aber eher nach Zufall aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß, das ist eigentlich überhaupt kein Thema für den Klassikerbereich. Hier steckt aber viel Expertise und ich weiß, dass hier doch einige von euch auch modernes Material fahren, mich inbegriffen.

In den letzten Jahren stelle ich immer häufiger fest, dass immer mehr Neuentwicklungen wahnsinnig gehyped werden, zumindest bei mir aber nicht selten Frust verursachen und oftmals mehr Probleme mit sich bringen als Lösungen für Probleme, die ich vorher gar nicht hatte. Diese negativen Erfahrungen kann und möchte ich definitiv nicht pauschalieren; es gibt da auch einiges an Technologien, was richtig sinnvoll und gut ist.

Folgende Entwicklungen stelle ich beispielsweise mal zur Diskussion; die Liste kann natürlich beliebig erweitert werden. Berichtet gerne mal von euren persönlich gemachten Erfahrungen, sowohl positiven als auch negativen. Was spricht aus eurer Sicht dafür, was dagegen?

• Tubeless-Reifen
• Hookless-Felgen
• Pressfit-Innenlager
• Click-Valve
• digitale Schaltung
• Scheibenbremsen


Wenn das Thema hier so deplatziert sein sollte, dass es keinen interessiert, dann wird es ja recht schnell von alleine in der Versenkung landen
Das meiste davon sorgt für eine mE unnötige Verkomplizierung des Radfahrens, wie Du ja selbst gleich beschreibst -
Ich fange mal mit den aus meiner Sicht grundsätzlich sinnvollen Entwicklung der Bremsen an. Scheibenbremsen, vor allem hydraulisch angesteuerte sind für mich im Crosss-Wettkampfsport eigentlich nicht wegzudenken.


Pluspunkte:

Klasse Bremsleistung und gute Dosierbarkeit auch bei schlechten Bedingungen wie Schnee, Eis und Schlamm. Vor allem kein Verschleiß der Felgen, insbesondere bei Matsch ist aus meiner Sicht ein ganz klarer Pluspunkt. Auch die automatische Nachstellung bei Verschleiß sprechen für Disc-Bremsen.



Was mich aber immer nervt:

Beim Laufradwechsel muss ich eigentlich fast jedesmal den Bremssattel neu ausrichten. Ganz selten reicht es aus, nur die Bremsbeläge/Bremskolben zurückzudrücken. Fast jedesmal schleifen die Beläge trotzdem, und ich muss den Bremssattel lösen und neu justieren. Das dauert schon mal 20-40min und nervt richtig!
Wenn Du allerdings Deine Frage in erster Linie Wettkampf-/Rennsport-orientiert siehst, bin ich eh raus:).

Ansonsten finde ich den luftgefüllten Reifen immer noch erwähnenswert;)

bicycle.gif
duvelo.gif
fahrrad.gif
 
😳 Was machst Du 20-40 Minuten?

Laufrad rein, Bremssattel lösen, Bremse ziehen, Hebel arretieren, Bremssattel festschrauben, Arretierung lösen -> ausgerichtet 😉
Klar, theoretisch geht das so ganz schnell. In der Praxis klappte das bei mir bisher aber nur 1-2x richtig gut. Die Regel ist, dass die Scheibe anschließend trotzdem irgendwo minimal schleift. Vielleicht bin ich da sehr empfindlich, aber auch das leiseste anticken der Scheibe an den Belägen nervt mich.

In über 95% aller Fälle kam bei mir erst Ruhe rein, wenn ich die Bremssättel ganz akribisch bei drehendem Rad manuell ausgerichtet hatte.
 
Ich weiß, das ist eigentlich überhaupt kein Thema für den Klassikerbereich. Hier steckt aber viel Expertise und ich weiß, dass hier doch einige von euch auch modernes Material fahren, mich inbegriffen.

In den letzten Jahren stelle ich immer häufiger fest, dass immer mehr Neuentwicklungen wahnsinnig gehyped werden, zumindest bei mir aber nicht selten Frust verursachen und oftmals mehr Probleme mit sich bringen als Lösungen für Probleme, die ich vorher gar nicht hatte. Diese negativen Erfahrungen kann und möchte ich definitiv nicht pauschalieren; es gibt da auch einiges an Technologien, was richtig sinnvoll und gut ist.

Folgende Entwicklungen stelle ich beispielsweise mal zur Diskussion; die Liste kann natürlich beliebig erweitert werden. Berichtet gerne mal von euren persönlich gemachten Erfahrungen, sowohl positiven als auch negativen. Was spricht aus eurer Sicht dafür, was dagegen?

• Tubeless-Reifen
• Hookless-Felgen
• Pressfit-Innenlager
• Click-Valve
• digitale Schaltung
• Scheibenbremsen


Wenn das Thema hier so deplatziert sein sollte, dass es keinen interessiert, dann wird es ja recht schnell von alleine in der Versenkung landen
Im Rennmaschinen bis 1990 Thread?
Wäre das nicht anderswo besser platziert?
🙄
 
Im Rennmaschinen bis 1990 Thread?
Wäre das nicht anderswo besser platziert?
🙄
Wäre es nicht gut, wenn du die Einleitung… und den Schlußsatz meines Eröffnungspost gelesen hättest? 😘

:bier:

Ich weiß, das ist eigentlich überhaupt kein Thema für den Klassikerbereich. Hier steckt aber viel Expertise und ich weiß, dass hier doch einige von euch auch modernes Material fahren, mich inbegriffen.
(…)
Wenn das Thema hier so deplatziert sein sollte, dass es keinen interessiert, dann wird es ja recht schnell von alleine in der Versenkung landen
 
(…)
• Click-Valve
(…)
Das sind die von Schwalbe entwickelten Ventileinsätze, welche Dunlop- oder Sclaverand-Ventileinsätze ersetzen.

IMG_5227.jpeg

Der im Set erhältliche Pumpenaufsatz erleichtert in Kombination mit den neuen Ventileinsätzen zumindest in der Theorie den Pumpvorgang, da dieser Aufsatz den Pumpenschlauch mit einem Click sicher am Ventileinsatz arretiert.

Testweise habe ich ganz frisch gestern ein Set am Stadtrad meiner Tochter, bisher Dunlopventil, und ein Sclaverand-Set an meinem Herkelmann montiert.




Vorteil:

Das Aufpumpen gestaltet sich wirklich sehr komfortabel. Den Pumpenaufsatz habe ich an einer meiner SKS Rennkompressoren am Doppelkopf auf der Autoventil-Seite eingeschraubt und dann den Arretierhebel umgelegt. Jetzt lässt sich der Schlauch der Standpumpe einfach auf den neuen Ventileinsatz aufstecken und hält dort sicher. Positiv hervorzuheben:
• Komfort, der Pumpenschlauch hält sicher am Ventil
• Dichtigkeit, es entweicht sicher keine Luft während des Pumpvorgangs
• auch beim Abziehen des Pumpenschlauches entweicht keine Luft
• angeblich weniger Probleme mit Verkleben des Ventils durch Dichtmilch


Nachteil:

Auch wenn der Ventilpin ein ganz klein wenig herausragt, ist das Druck-ablassen ohne einen Dorn (z.b. kleiner Torx- oder Inbus-Bit) kaum möglich. Gerade bei Straßenrennen, wenn es am Start stehend unerwartet am plötzlich doch Regen einsetzt, hatte ich bisher spontan noch mal 0,1-0,3 bar abgelassen. Das ginge mit den Click-Valve-Ventileinsätzen nicht.


Persönliches Fazit:

Ich habe die zwei gekauften Sets erst ganz frisch eingebaut, deswegen nur ein vorläufiges Fazit:
Die Click-Valve-Dinger revolutioneren nicht das Aufpumpen, erleichtern es aber doch merklich. Ich werde es jetzt erstmal weiter testen, bevor ich womöglich alle meine Räder auf Click-Valve umstelle. Leider lassen sich die Ventile meiner TPU-Schläuche nicht herausschrauben, so dass ich das Sytem nicht an meinen WK-Rädern nutzen kann
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sind die von Schwalbe entwickelten Ventileinsätze, welche Dunlop- oder Sclaverand-Ventileinsätze ersetzen.

Anhang anzeigen 1781338

Der im Set erhältliche Pumpenaufsatz erleichtert in Kombination mit den neuen Ventileinsätzen zumindest in der Theorie den Pumpvorgang, da dieser Aufsatz den Pumpenschlauch mit einem Click sicher am Ventileinsatz arretiert.

Testweise habe ich ganz frisch gestern ein Set am Stadtrad meiner Tochter, bisher Dunlopventil, und ein Sclaverand-Set an meinem Herkelmann montiert.




Vorteil:

Das Aufpumpen gestaltet sich wirklich sehr komfortabel. Den Pumpenaufsatz habe ich an einer meiner SKS Rennkompressoren am Doppelkopf auf der Autoventil-Seite eingeschraubt und dann den Arretierhebel umgelegt. Jetzt lässt sich der Schlauch der Standpumpe einfach auf den neuen Ventileinsatz aufstecken und hält dort sicher. Positiv hervorzuheben:
• Komfort, der Pumpenschlauch hält sicher am Ventil
• Dichtigkeit, es entweicht sicher keine Luft während des Üumpvorgangs
• auch beim Abziehen des Pumpenschlauches entweicht keine Luft
• angeblich weniger Probleme mit Verkleben des Ventils durch Dichtmilch


Nachteil:

Auch wenn der Ventilpin ein ganz klein wenig herausragt, ist das Druck-ablassen ohne einen Dorn (z.b. kleiner Torx- oder Inbus-Bit) kaum möglich. Gerade bei Straßenrennen, wenn es am Start stehend unerwartet am plötzlich doch Regen einsetzt, hatte ich bisher spontan noch mal 0,1-0,3 bar abgelassen. Das ginge mit den Click-Valve-Ventileinsätzen nicht.


Persönliches Fazit:

Ich habe die zwei Set erst ganz frisch eingebaut, deswegen nur ein vorläufiges Fazit:
Die Click-Valve-Dinger revolutioneren nicht das Aufpumpen, erleichtern es aber doch merklich. Ich werde es jetzt erstmal weiter testen, bevor ich womöglich alle meine Räder auf Click-Valve umstelle. Leider lassen sich die Ventile meiner TPU-Schläuche nicht herausschrauben, so dass ich das Sytem nicht an meinen WK-Rädern nutzen kann
Ist das aerodynamisch nicht ein Rückschritt? 😉


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Zuletzt bearbeitet:
Ist das aerodynamisch nicht ein Rückschritt? 😉
Womöglich. Wurde vermutlich noch nicht im Windkanal getestet. Wobei… wenn ich mir beide Ventile so anschaue, vermute ich, dass das klassische Sclaverand am Zudreh-Rädchen mehr Verwirbelungen produziert als das Click-Ding… Vielleicht sollte man am Schwalbe Click-Valve die gerändelte Struktur glattfeilen…

Wie auch immer, vielleicht ist‘s ja gut, dass ich die nicht an meine TPU-Schläuche an meinen WK-Rädern verbauen kann…

:D :D :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich muss mich korrigieren:

Die Ventileinsätze meiner Continental TPU-Schläuche lassen sich entgegen meine Annahme doch austauschen. 😵‍💫

Bleibt neben der Frage der Aerodynamik natürlich auch noch die Frage des Gewichts… 😂
 
Womöglich. Wurde vermutlich noch nicht im Windkanal getestet. Wobei… wenn ich mir beide Ventile so anschaue, vermute ich, dass das klassische Sclaverand am Zudreh-Rädchen mehr Verwirbelungen produziert als das Click-Ding… Vielleicht sollte man am Schwalbe Click-Valve die gerändelte Struktur glattfeilen…
Oder diese Zipp-dimples reinfeilen:rolleyes:
 
Wer Scheibenbremsen und elektrische Schaltungen fährt, kann das Mehrgewicht sicher verschmerzen. :D
A propos… elektrische Schaltung…


Lange Zeit habe ich mich dagegen gewehrt. Für mich gehört außer Radcomputer und bestenfalls noch Leistungsmessung im ambitionierten WK-Bereich nichts elektronisches an das Rad…
Irgendwie erwischte ich mich in den letzten Monaten aber immer häufiger, wie ich am WK-Crosser bzw. am WK-Straßenrad meines Sohnes die Gänge durchgeschaltet habe; am Crosser 11fach GRX Di2, am Straßenrad 12fach 105er Di2… und dabei Freude empfunden habe. 😵‍💫

Und dann ergab es sich, dass ich bei meiner Suche nach einem neuen gebrauchten WK-Crosser für mich auf das gleiche Rad, wie mein Sohn es fährt, gestoßen bin… CANYON Inflite CF SLX mit elektronischer GRX 11fach-Schaltung. Nach der DM habe ich das Rad aus den Kleinanzeigen auf der Rückfahrt eingesammelt…


Vorteile:

Unheimlich präzise und vor allem schnellere Schaltvorgänge. Die hohe Schaltgeschwindigkeit macht sich beim Überspringen mehrerer Ritzel noch mehr bemerkbar. Quasi kraftloses Schalten auch unter Last…


Nachteile:

• Elektronik am Rad, fraglich wie lange die Komponenten denn halten
• Akku-Ausfall möglich, wenn leer, dann kein Schalten mehr möglich
• Langlebigkeit des Akkus fraglich
• Produktion von Elektro-Schrott
• die Elektronik verleitet dazu, unter Last zu schalten


Persönliches Fazit:

Auch hier erstmal nur vorläufig, da die Di2 bei mir noch nicht ausreichend lange in Betrieb ist:
Auch wenn ich mit dem Rad bisher nur ein oder zweimal im Gelände war, die extrem schnellen Schaltvorgänge vor steilen Rampen machen sich schon bemerkbar. Im Cross-Wettkampf würde ich das als merklichen Vorteil werten, auf der Straße eher irrelevant. Auch das Schalten unter Last, beim Crossrennen manchmal nicht vermeidbar, gestaltet sich leichter. Darin steckt aber auch ein Nachteil: Es verleitet eben auch dazu, unter Last zu schalten, was dem Antrieb auf Dauer bestimmt nicht gerade gefällt.
Ich bin gespannt, wie sich die elektronische Schaltung bei mir dann bei den Rennen schlagen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bleibt neben der Frage der Aerodynamik natürlich auch noch die Frage des Gewichts… 😂
Man kann mit CV ca. 8mm kürzere Ventilschäfte nutzen, womit in der Statistik in beiden Fällen CV der Sieger ist.

Klappt leider nicht immer: Beim VittoriaLatex gibts nur in 48mm; beim Schwalbe x-light geht jetzt 40mm statt 50mm.
Gruß messi
 
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