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Utrecht Ultra - 1000km self supported durch Holland

Ja, eine Strecke, oder gesperrte Strecken, die dir deine Stärke räuben, das kenne ich. Vor 2 Jahren hatte ich das gleiche bei Bordeaux-Bilbao. Meine Stärke ist Nachtfahren. Die 2. Nacht konnte ich aber nicht grösstenteils durchfahren weil ich gegen 22 Uhr am Rand eines Naturgebiets/Militäre Sperrzone war wo der Zutritt verboten ist zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang. Also musste ich bis zum morgen warten (zum Glück konnte ich in eine FW schlafen die einige Französische Randonneure gemietet hatten).
 

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Re: Utrecht Ultra - 1000km self supported durch Holland
Das vordere Feld wird laut Planung ziemlich sicher die Umgehung nehmen und nicht auf die Fähre warten. Die Fähre kann dann das Mittelfeld aber wieder etwas ranbringen bzw bringt eine spannende Planungskomponente rein, ob man sich die Mehrkilometer in die Beine fährt oder sich ausruht. Aber wie gesagt, für alle weiter vorne ist die Fähre keine Option.
 
Ich habe mir direkt einen Slot auf der ersten Fähre um 7:48 Uhr gebucht, nachdem ich im RaceManual gelesen habe, dass das vorab erlaubt ist. Ich werde sicherlich/hoffentlich ein paar Stunden früher da sein, aber dann ruhe ich mich lieber aus, statt den Umweg über Antwerpen zu nehmen, der bei mir sicherlich nicht viel schneller wäre 😅
 
Jein, denn es gibt nur begrenzte Radplätze. Als ich gebucht habe gestern, waren schon nur noch 7 freie Plätze übrig.
In Theorie, in der Praxis habe ich das dort noch nie bemerkt

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Es gibt dort keine nummerierte Fahrradstellplätze
 
Ich bin auch für das UU26 angemeldet und überlege gerade, wie ich das Ganze angehe.

Der Start ist um 18:00 Uhr. Bis zur Fähre sind es etwa 8 Stunden, das heißt, ich wäre gegen 02:00 Uhr dort. Bis zur Abfahrt der Fähre sind es dann noch ungefähr 7 Stunden Wartezeit.

Aktuell sehe ich folgende Optionen:
  • Einen Umweg von etwa 4 Stunden fahren und dafür auf Schlaf verzichten. Dadurch wäre ich zeitlich etwa 3 Stunden im Vorteil.
  • Ein Hotel nehmen und versuchen, von 02:00 bis 07:00 Uhr zu schlafen. Realistisch wären wahrscheinlich eher 03:00 bis 07:00 Uhr, also etwa 3–4 Stunden. Die Hotels mit 24/7-Check-in kosten allerdings 200–300 Euro – das sind grob 100 Euro pro Stunde. Ob mir die paar Stunden Schlaf wirklich etwas bringen, ist fraglich. Es ist auch fraglich ob ein Zimmer noch frei ist.
  • Mich irgendwo auf eine Bank legen. Allerdings bin ich unsicher, wie erholsam das ist, und ich müsste zusätzliche Ausrüstung wie eine Isomatte mitnehmen.
Ich finde es super, dass die Fähre im Rennen enthalten ist, aber ich zerbreche mir trotzdem den Kopf, wie ich die Zeit sinnvoll nutze. Im Moment erscheint mir der Umweg als die sinnvollste Option.

Da es mein erstes Ultra-Rennen ist, weiß ich allerdings nicht, wie mein Körper mit der Belastung umgeht. Wenn ich davon ausgehe, dass ich erst um 18:00 Uhr ein Hotel nehme, wäre ich rund 24 Stunden am Stück unterwegs – und das habe ich bisher noch nie gemacht.
 
Ich hatte den ganzen März übelste Probleme mit unerklärlicher Erschöpfung und daher kaum trainiert.
Jetzt bin ich zwar wieder einigermaßen fit, aber traue mich auch nicht so richtig wieder hart zu trainieren. Somit wird aus meinen wilden Top25 Fantasien wahrscheinlich ein DNS.

Schade das ich den Startplatz nicht weitergeben kann und nichts zurück bekommt. So macht es jetzt aus egozentrischer Sicht keinen Sinn mich abzumelden. Ist aber natürlich blöd da niemand von der Warteliste meinen Platz bekommt bis ich sicher bin was ich tun werde.
 
Ich hatte den ganzen März übelste Probleme mit unerklärlicher Erschöpfung und daher kaum trainiert.
Jetzt bin ich zwar wieder einigermaßen fit, aber traue mich auch nicht so richtig wieder hart zu trainieren. Somit wird aus meinen wilden Top25 Fantasien wahrscheinlich ein DNS.

Schade das ich den Startplatz nicht weitergeben kann und nichts zurück bekommt. So macht es jetzt aus egozentrischer Sicht keinen Sinn mich abzumelden. Ist aber natürlich blöd da niemand von der Warteliste meinen Platz bekommt bis ich sicher bin was ich tun werde.
Classementgedanken verwerfen und ne gute Zeit auf dem Rad haben - Die vor dir müssen auch erstmal problemlos durchkommen. Würde einfach starten und schauen was das Event bringt, ohne zu viel von mir zu erwarten. Und wer weiß, vllt packt es dich ja mittendrin. Und falls nicht, weißt do ja auch woran es gelegen hat. Do it.
 
Ich bin auch für das UU26 angemeldet und überlege gerade, wie ich das Ganze angehe.

Der Start ist um 18:00 Uhr. Bis zur Fähre sind es etwa 8 Stunden, das heißt, ich wäre gegen 02:00 Uhr dort. Bis zur Abfahrt der Fähre sind es dann noch ungefähr 7 Stunden Wartezeit.

Aktuell sehe ich folgende Optionen:
  • Einen Umweg von etwa 4 Stunden fahren und dafür auf Schlaf verzichten. Dadurch wäre ich zeitlich etwa 3 Stunden im Vorteil.
  • Ein Hotel nehmen und versuchen, von 02:00 bis 07:00 Uhr zu schlafen. Realistisch wären wahrscheinlich eher 03:00 bis 07:00 Uhr, also etwa 3–4 Stunden. Die Hotels mit 24/7-Check-in kosten allerdings 200–300 Euro – das sind grob 100 Euro pro Stunde. Ob mir die paar Stunden Schlaf wirklich etwas bringen, ist fraglich. Es ist auch fraglich ob ein Zimmer noch frei ist.
  • Mich irgendwo auf eine Bank legen. Allerdings bin ich unsicher, wie erholsam das ist, und ich müsste zusätzliche Ausrüstung wie eine Isomatte mitnehmen.
Ich finde es super, dass die Fähre im Rennen enthalten ist, aber ich zerbreche mir trotzdem den Kopf, wie ich die Zeit sinnvoll nutze. Im Moment erscheint mir der Umweg als die sinnvollste Option.

Da es mein erstes Ultra-Rennen ist, weiß ich allerdings nicht, wie mein Körper mit der Belastung umgeht. Wenn ich davon ausgehe, dass ich erst um 18:00 Uhr ein Hotel nehme, wäre ich rund 24 Stunden am Stück unterwegs – und das habe ich bisher noch nie gemacht.
7h Wartezeit plus Fährzeit? Fahr den Umweg. Ne Stelle für einen Nap am Tag findet man immer. Vllt steht der Wind auch überragend und du bist schon deutlich früher da...oder der Wind ist so schlimm dass du froh bist, die Fähre nehmen zu können - alle Optionen durchplanen und auf dem Rad entscheiden
 
7h Wartezeit plus Fährzeit? Fahr den Umweg. Ne Stelle für einen Nap am Tag findet man immer. Vllt steht der Wind auch überragend und du bist schon deutlich früher da...oder der Wind ist so schlimm dass du froh bist, die Fähre nehmen zu können - alle Optionen durchplanen und auf dem Rad entscheiden

Das Race Manual gibt dazu schon den entscheidenden Hinweis. Die Fähre selbst ist halt keine, wo man großartig Schlaf oder Erholung bekommen könnte. 🤣 Nach der kurzen Strecke schon einen langen Stopp einzubauen, wirft einen ja eher zurück, wenn man das Ganze nicht als Bikepackingurlaub angeht.
 
Ich hatte mir am Wochenende nochmal die Strecke und gute Verpflegungspunkte angeschaut/optimiert. Nun sind wir da ja am Pfingstwochenende unterwegs und die Feiertage gibt es in allen Ländern, durch die wir fahren. Die Geschäfte in den Niederlanden, Belgien und Frankreich haben ja auch Sonntags geöffnet, gilt das auch für die Feiertage? Kennt sich da jemand aus? Ich konnte irgendwie nichts 100%iges finden.
 
Ich hatte mir am Wochenende nochmal die Strecke und gute Verpflegungspunkte angeschaut/optimiert. Nun sind wir da ja am Pfingstwochenende unterwegs und die Feiertage gibt es in allen Ländern, durch die wir fahren. Die Geschäfte in den Niederlanden, Belgien und Frankreich haben ja auch Sonntags geöffnet, gilt das auch für die Feiertage? Kennt sich da jemand aus? Ich konnte irgendwie nichts 100%iges finden.

Gibt keine feste Regel. So/Mo sind Feiertage, einige Geschäfte haben trotzdem beide Tage auf, andere nur Sonntag, wieder andere nur Montag. In Grenznähe und Tourispots ist die Wahrscheinlichkeit höher, aber 100%iges wird man nicht finden. Bei google maps dann auch nur die übliche Einschränkung "kann abweichen". Blöd, aber isso.
 
Erfahrungsgemäß haben in den Niederlanden viele Geschäfte an Pfingsten Sonntags geschlossen, Montags aber auf.
Aber, wie schon geschrieben, ne fest Regel gibt es da nicht und es kann sich auch lokal unterscheiden.
 
Eine Infoquelle die du benützen kannst, sind die Gemeinderatswahlen vom letzten März. Überall wo die SGP am grössten ist, ist am Sonntag alles geschlossen.
Pfingstsonntag ist auch einen Ausnahmesonntag, dann sind viele Geschäfte geschlossen die normalerweise am Sonntag geöffnet sind, Pfingstmontag ist dann üblicherweise wie Sonntag.
 
Classementgedanken verwerfen und ne gute Zeit auf dem Rad haben - Die vor dir müssen auch erstmal problemlos durchkommen. Würde einfach starten und schauen was das Event bringt, ohne zu viel von mir zu erwarten. Und wer weiß, vllt packt es dich ja mittendrin. Und falls nicht, weißt do ja auch woran es gelegen hat. Do it.

Mal ein Lebenszeichen von mir: Genauso wie oben beschrieben wird es wohl gemacht. Mit 86 Kilo auf 171 cm und nur 3000 km in 2026 werde ich sicher nicht so weit vorne fahren wie ich mir das noch im Februar gewünscht hätte.

Dafür ist aber auch der Druck weg und ich hab einfach Bock auf das Abenteuer. Was am Ende in Erinnerung bleibt ist bei mir eh nicht das Ergebnis, sondern die Erlebnisse auf der Strecke.
 
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