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Der Gravel- und CX-Reifen Thread

Ja, auf einem Rundkurs mit Kurven: 8x zu fahren.
Was war denn das für ein Schotter?
Ich habe nichts gegen die Reifen, aber wo soll da der Halt herkommen?

PS: Klar, ich habe auch schon Leute mit Material gesehen, das eher suboptimal war, die aber aufgrund ihrer Technik oder/und konditionellen Fähigkeiten vorne mit dabei waren. Aber warum sollte man sich das freiwillig auferlegen wenn es deutlich bessere Optionen gibt?
 
Wenn ich das hier so lese, denken ja wirklich sehr viele das man mit einem richtigen Slick auf Schotter nur geradeaus fahren kann.
Sobald man einlenkt schmiert man ab 😅👍🏻
 
Nein. Der wandert dann aber- wenn man kann auch kontrolliert- aber er wandert.
Wenn es nicht so wäre würden man im Gelände keine Stollen benötigen.
 
Wenn ich das hier so lese, denken ja wirklich sehr viele das man mit einem richtigen Slick auf Schotter nur geradeaus fahren kann.
Sobald man einlenkt schmiert man ab 😅👍🏻
... ... und da mich dieses Thema leicht annervt, brachte ich das Bsp. von einem sogar teils recht rumpeligen Rennen, das es aber nicht mehr gibt: "Kloster Lehnin". Ich fuhr dort selbst mit Tufo Thundero 40 und 36 mm. Den Strada Bianca fahre ich selbst manchmal im Training und er fährt imho exzellent. Ist ja auch nicht so, dass man bei jedem Gravelrennen X schwierig zu fahrende Kurven hat. @Loretta: Wenn du andere Reifen bevorzugst, ist das ja gut und ich verstehe auch dein Argument mit dem Schultergrip, aber es ist halt nicht alles. Und es gibt eben nicht die eine Wahrheit. ;)
 
Schotter hat einfach zu viele Darreichungsformen.

Es gibt groben Schotter, den man gut mit Slicks fahren kann, und es gibt feinen Schotter, wo man mit Slick einfach abschmiert.

Ich denke wir vernachlässigen hier auch zu sehr das System Gewicht. Ich hab aus leidiger Erfahrung da zwei Messpunkte 😂

Reifen reagieren einfach nicht linear auf Änderungen der Last und des Drucks. Dazu gibt es noch Knickpunkte an denen sich Systeme massiv ändern. Auch die Maulweite und damit die Reifenfoem eher O oder U spielen da rein.

Ein Setup das für einen schwereren Fahrer komfortabel sein kann (hier) kann für einen leichten Fahrer (MischkaBär) hölzern wirken.

Was ich mit 70-75kg alles mit dem Strada Bianca 30mm gefahren bin will ich heute mit 85-95kg am liebsten nur noch mit dem TB fahren. Ich könnte hier noch Seiten mit Beispielen füllen.

Und dann ist das noch das Thema Aerodynamik und passende Felgen…Aber das erspar ich euch…jedenfalls heute, ist ja Ostern.
 
Schotter hat einfach zu viele Darreichungsformen.

Es gibt groben Schotter, den man gut mit Slicks fahren kann, und es gibt feinen Schotter, wo man mit Slick einfach abschmiert.
Hängt ja auch dann noch viel von der Tiefe des Schotters bzw. dem „Darunter“ ab. Es gibt tiefen Schotter, es gibt aber auch ganz wenig Schotter mit festem Naturboden darunter.
 
Hängt ja auch dann noch viel von der Tiefe des Schotters bzw. dem „Darunter“ ab. Es gibt tiefen Schotter, es gibt aber auch ganz wenig Schotter mit festem Naturboden darunter.
Genau. Das ist ein Fass ohne Boden.

Und dann ist da noch die Streckenführung. Früher mit schmalen Reifen hab ich geschaut, dass ich bergauf die Schotterpassage habe und bergab Asphalt fahren kann und plötzlich reicht der schmale Reifen. aber das was ich da hochgefahren bin, hätte ich niemals nie mit den schmalen Reifen bergab fahren wollen.

Und da ist der TB so stark. Der hat ordentlich Reserve im Gelände, bergab ballert der Übersicht vieles drüber, dieser nervige schwimmende Rollsplit ist plötzlich angenehm, einfach schon durch das Volumen und die aggressiven Stollen am Rand helfen auch bei Quer Verschiebungen. Aber da ist ja eben noch das Thema Aerodynamik und da gibt es einfach keine passende Felge zum TB.

vergessen: so ganz nebenbei muss er halt auch ins Rad passen
 
Zuletzt bearbeitet:
29‘ MTB auf Gravel-Felge?
Als GRVL Anfänger eine Frage.
Passt ein 29‘ MTB Reifen (2.1) auf eine 25 mm Innenbreite 28’ GRVL-Felge? Voraussetzung der Reifen passt von der Breite in den Rahmen.
 
Auf meiner heutigen Gravelrunde hatte ich sehr viele Passagen, die "rumpelig" waren: bergauf, gerade, und bergab, weniger grober Schotter als eher sehr traillastiger welliger Waldboden - also kaum Champagner-Gravel. Drauf hatte ich wieder den 48er Thundero, zu Hause mit v 1.3 und hinten 1.6 bar. Unterwegs empfand ich den Reifen dann teils als recht hölzern. Lag sicher auch an der ausgehenden Energie über ca. 6.5 h im Sattel und den leider leicht nach vorn gewanderten Hebeln. Ich habe dann nochmals leicht Luft abgelassen, aber ich hätte mir eben einen Tick mehr Komfort bei geringem RoWi versprochen. Heute war schon sehr holprig und so was fahre ich eher selten, aber mit Blick in Richtung "Grober Gravel im Süden" bleibt wohl doch nur noch der TB. Dazwischen gibt es ja kaum was Sinnvolles, wenn es noch einen Tick komfortabler und dennoch sehr schnell sein soll.
Ich glaube, Du überschätzt in diesem Fall den Thundero und Gravelreifen allgemein.
Andere fahren bei
sehr traillastiger welliger Waldboden
ein Tourenfully. Selbst mit einem Hardtail rumpelt das immer noch.
Ich vermeide solche Passagen - oder nehme das Mtb.
Auf dem 44er Thundero fahre ich 2,2-2,4 bar bei 105kg Systemgewicht. Darunter wird es für mich zu schwammig, insbesondere bergauf im Wiegtritt und beim Anbremsen.
Meine Erfahrungen mit den Reifen auf meinen Hardtails zeigen, wenn man extrem wenig Luftdruck fahren muß, um den Reifen komfortabel zu kriegen, ist es entweder der falsche Reifen oder das falsche Geläuf für das Fahrrad.
 
Schotter hat einfach zu viele Darreichungsformen.

Es gibt groben Schotter, den man gut mit Slicks fahren kann, und es gibt feinen Schotter, wo man mit Slick einfach abschmiert.

Ich denke wir vernachlässigen hier auch zu sehr das System Gewicht. Ich hab aus leidiger Erfahrung da zwei Messpunkte 😂

Reifen reagieren einfach nicht linear auf Änderungen der Last und des Drucks. Dazu gibt es noch Knickpunkte an denen sich Systeme massiv ändern. Auch die Maulweite und damit die Reifenfoem eher O oder U spielen da rein.

Ein Setup das für einen schwereren Fahrer komfortabel sein kann (hier) kann für einen leichten Fahrer (MischkaBär) hölzern wirken.

Was ich mit 70-75kg alles mit dem Strada Bianca 30mm gefahren bin will ich heute mit 85-95kg am liebsten nur noch mit dem TB fahren. Ich könnte hier noch Seiten mit Beispielen füllen.

Und dann ist das noch das Thema Aerodynamik und passende Felgen…Aber das erspar ich euch…jedenfalls heute, ist ja Ostern.
Full Ack.
 
Ich glaube, Du überschätzt in diesem Fall den Thundero und Gravelreifen allgemein.
Andere fahren bei

ein Tourenfully. Selbst mit einem Hardtail rumpelt das immer noch.
Ich vermeide solche Passagen - oder nehme das Mtb.
Auf dem 44er Thundero fahre ich 2,2-2,4 bar bei 105kg Systemgewicht. Darunter wird es für mich zu schwammig, insbesondere bergauf im Wiegtritt und beim Anbremsen.
Meine Erfahrungen mit den Reifen auf meinen Hardtails zeigen, wenn man extrem wenig Luftdruck fahren muß, um den Reifen komfortabel zu kriegen, ist es entweder der falsche Reifen oder das falsche Geläuf für das Fahrrad.
Nee, ich glaube nicht, dass ich die Gravel-Reifen überschätze ;). Bin ja schon seit vielen Jahren abseits mit Gravel unterwegs, nur seit diesem Jahr eben mit 48er (vorher max. 42 vorn, sonst 40 h). Wenn ich es nicht ausprobiere, weiß ich es eben nicht. Und ich bin bei dir: allzu holpriges Geläuf ist dann doch eher das Terrain fürs MTB - das dachte ich dann gestern auch. Nur ziere ich mich, das MTB für so was zu nehmen, da ich das nur aus der Garage nehme für Sachen, wo ich mit dem Gravel garantiert nicht lang fahren werde, also alles mit Sprüngen und Absätzen - sonst macht es mir mit MTB keinen Spaß. Ja, mit niedrigem Reifendruck auf dem Gravel wird auch mir es dann auf gemäßigtem Terrain (wie Asphalt oder Gucci) zu schwammig.
 
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