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Canyon streicht bis zu 320 Stellen: Harter Einschnitt in Koblenz

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Re: Canyon streicht bis zu 320 Stellen: Harter Einschnitt in Koblenz
Deinem Ansatz folgend müsste man die Bedingungen für die verwöhnten Deutschen einfach mal verschlechtern, damit die Bedingungen für die Wirtschaft besser würden. Damit dann was genau passiert?

Interessanterweise kommt es mir angesichts der Beschreibungen aus dem Artikel gar nicht so vor, als würden diese für die Wirtschaft günstigeren Bedingungen (unter denen wie Du anführst die Konkurrenz arbeitet) irgendetwas für die Menschen besser machen oder bei ihnen ankommen. Wenn also die Bedingungen günstiger sind, bei den Menschen aber das gar nicht ankommt, was passiert dann mit den höheren Margen die aus dieser Situation erzielt werden?
Es ist mir ein Rätsel warum soviele Menschen immer noch glauben das die Paar Krümel die sie abbekommen am Ende zu einem Kuchen werden und deshalb gerne und häufig denjegen die schon 3 oder 4 Kuchen haben nach dem Mund reden...
 
Wer soll eigentlich die ganzen Produkte (Räder, Autos, Unterhosen, Gastronomiebesuche) kaufen wenn nicht genügend Menschen ausreichend gut genug verdienen?

Weniger Abgaben und Steuern wären da erneut das Mittel der Wahl.

Und deswegen sollten wir unsere Standards nach unten anpassen oder welche Konsequenz ziehst du daraus?

Nun, wir könnten aufhören immer mehr oben drauf zu packen, Grenznutzen als Stichwort. Aktuelle Beispiele sind "Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz" oder "europäischer CO2-Grenzausgleich". Beides erhöht nur Kosten, Nutzen Null.
 
Weniger Abgaben und Steuern wären da erneut das Mittel der Wahl.
Da bin ich in Teilen bei dir - mein Favorit bleibt die Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel und die von so mancher Ulksteuer wie die auf Kaffee.

Trotzdem braucht es auch höhere Löhne, denn wir brauchen die Sozialabgaben für Rente, Pflege, Gesundheit etc schließlich auch. Ich will nicht in einer Gesellschaft leben die nur für gutverdienende solch wichtige Versorgungsleistung vorhält. Gemeinwohl vor Kapital
 
Als Anfänger ist man bei Canyon bestimmt gut bedient. Vielleicht auch als Beispiel Frauen, die sich nicht die Bohne für Technik interessieren und einfach fahren wollen. Die bestellen bei Canyon ihr erstes schickes Rädchen, die Pedale, Helm usw gleich dazu und sind einigermaßen "günstig" in den Radsport eingestiegen. Dazu noch paar hübche Instagram Bildchen. Wenn das läuft als Geschäftsmodell ist doch gut.

Und jetzt neben den ganzen Weisheiten der versammelten Wirtschafts-, Design und Marketing Experten auch noch pauschale Abwertung von Frauen.
 
Hinzu kommt noch, dass sich die Räder im Grunde seit über ein Jahrzehnt nicht wirklich geändert haben, außer von FB auf Disc, der Integration und etwas mehr Reifenfreiheit.
Das Aquädukt! Warum muss ich jetzt an das Aquädukt denken? Du wirst dir schwer tun zehn Jahre zu finden in denen sich mehr geändert hat, wenn man mal vom Urknall der Schaltungen in der Nachkriegszeit absieht.

Ändert natürlich nichts daran dass man auf Rädern von vor zehn oder zwanzig Jahren ziemlich exakt genau so gut fahren kann wie auf Rädern von heute. Rennrad ist längst ein gelöstes Problem.
 
Trotzdem braucht es auch höhere Löhne, denn wir brauchen die Sozialabgaben für Rente, Pflege, Gesundheit etc schließlich auch. Ich will nicht in einer Gesellschaft leben die nur für gutverdienende solch wichtige Versorgungsleistung vorhält. Gemeinwohl vor Kapital

Auch da gäbe es zuerst deutlich andere und zielführendere Optionen, als erneut nur den Teil der (immer weniger werdenden) Menschen weiter zu belasten, die sowieso schon das System am Laufen halten, indem sie trotz der sowieso schon geringen Gegenleistung morgens aufstehen und zur Arbeit gehen.

Aber das führt hier dann tatsächlich zu weit.
 
Auch da gäbe es zuerst deutlich andere und zielführendere Optionen, als erneut nur den Teil der (immer weniger werdenden) Menschen weiter zu belasten, die sowieso schon das System am Laufen halten, indem sie trotz der sowieso schon geringen Gegenleistung morgens aufstehen und zur Arbeit gehen.

Aber das führt hier dann tatsächlich zu weit.
Ich bin als Erzieher Niedrigverdiener - mein Gehalt ist seit Jahren kaum gestiegen, meine Sozialabgaben steigen regelmäßig. Steuern zahl ich bei meinem Gehalt kaum...

Trotzdem steh ich jeden Morgen auf und halte das System am Laufen (wie so viele Geringverdiener ohne die hier gar nix gehen würde - vom Abfallwirtschafter bis zum Zeitunsverkäufer) und uns würden erstmal nur Höhere Löhne was bringen und dann die Streichung der Mehrwertsteuer, geringere Mieten, geringere Energiekosten, günstigerer ÖPNV
Gesenkte Steuern bringen leider erst deutlich weiter oben was...

Aber ja das führt dann tatsächlich zu weit.
 
Nun, wir könnten aufhören immer mehr oben drauf zu packen, Grenznutzen als Stichwort. Aktuelle Beispiele sind "Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz" oder "europäischer CO2-Grenzausgleich". Beides erhöht nur Kosten, Nutzen Null.
Oder einem rigorosen Abbau der in Deutschland immer weiter zunehmenden Bürokratie. Bisher ist das nichts weiter als leere Versprechungen. Ein Beispiel? Möge doch jeder einmal mit seinem Zahnarzt sprechen, wie viele Nachweise und Dokumentationspflichten er erfüllen muss, nur um einen Mundspiegel zu reinigen. Oder darüber, wie eine Fläche abzuwischen ist. Dazu gibt es sogar Vorgaben zum Anpressdruck - kein Scherz!

Und zum Lieferkettengesetz: Dafür ruft man einfach den um ein Vielfaches günstigeren Lieferanten in China an. Der druckt dann problemlos das passende Label auf die Kunststoffgranulatverpackung, selbstverständlich mit Brief und Siegel. Schon kann daraus günstige Verpackung für Lebensmittel produziert werden. Der deutsche Hersteller hingegen, der hier penibel alle Auflagen zu hundert Prozent einhält, hat das Nachsehen und bleibt auf seinem qualitativ besseren Produkt sitzen, weil es schlicht zu teuer ist.
 
Auch da gäbe es zuerst deutlich andere und zielführendere Optionen, als erneut nur den Teil der (immer weniger werdenden) Menschen weiter zu belasten, die sowieso schon das System am Laufen halten, indem sie trotz der sowieso schon geringen Gegenleistung morgens aufstehen und zur Arbeit gehen.

Aber das führt hier dann tatsächlich zu weit.
Richtig, dafür müsste man auch die Unterschiede und Zusammenhänge zwischen Nettosteuerzahlern und Nettosteuerempfängern kennen und verstehen. Dann würde man auch nicht so schnell nach Lohnerhöhungen und noch mehr Sozialleistungen schreien.
 
Als Anfänger ist man bei Canyon bestimmt gut bedient. Vielleicht auch als Beispiel Frauen, die sich nicht die Bohne für Technik interessieren und einfach fahren wollen. Die bestellen bei Canyon ihr erstes schickes Rädchen, die Pedale, Helm usw gleich dazu und sind einigermaßen "günstig" in den Radsport eingestiegen. Dazu noch paar hübche Instagram Bildchen. Wenn das läuft als Geschäftsmodell ist doch gut.
Oder auch Männer, die sich nicht die Bohne für Technik interessieren und einfach nur fahren wollen?
 
Ändert natürlich nichts daran dass man auf Rädern von vor zehn oder zwanzig Jahren ziemlich exakt genau so gut fahren kann wie auf Rädern von heute. Rennrad ist längst ein gelöstes Problem.
Stimmt nicht! Meine Top 10 dazu
  1. Carbonrahmen
  2. Scheibenbremsen
  3. Elektronische Schaltungen
  4. Aero-Rohrprofile
  5. Breitere Reifen
  6. Tubeless
  7. Vollintegration
  8. Powermeter
  9. Steckachsen
  10. Reifenmischungen
 
Richtig, dafür müsste man auch die Unterschiede und Zusammenhänge zwischen Nettosteuerzahlern und Nettosteuerempfängern kennen und verstehen. Dann würde man auch nicht so schnell nach Lohnerhöhungen und noch mehr Sozialleistungen schreien.
ja hmm wieviele Nettosteuerempfänger sind denn Nettosteuerempfänger weil sie zugeringe Löhne erhalten oder erhalten hatten?
z.B Geringe Löhne + zu hohe Mieten = Wohngeld

ich führe die Liste gerne beliebig lange weiter
 
Na ja, nach meinem Geschmack sehen Canyons seit über 10 Jahren gleich aus, es sind doch immer dieselben Farben. Vielleicht etwas mehr Design bei den Top Modellen. Ich seh im Sommer immer viele Canyons, für mich ist das etwas zuviel "understatement" . Auch die Fahrer sehen alle gleich aus. In der Regel sind es Beginner, somit ist die Zielgruppe klar, so wie bei Cube. Schnell Rädchen verkaufen und weg...
Schau Dir mal Hr. Van der Poel an falls Du Zweifel an langweiligem Design und Performance von Canyon hast
 
Ich finde Canyon baut schon gute Räder, Canyon gehört auch auf jeden Fall dazu.
Aber es wird immer öfter so hingestellt das Canyon "Preis/Leistungsverhältnis" Sieger ist und alle anderen Marken, ausser Cube viel zu teuer sind.

Als Anfänger ist man bei Canyon bestimmt gut bedient. Vielleicht auch als Beispiel Frauen, die sich nicht die Bohne für Technik interessieren und einfach fahren wollen. Die bestellen bei Canyon ihr erstes schickes Rädchen, die Pedale, Helm usw gleich dazu und sind einigermaßen "günstig" in den Radsport eingestiegen. Dazu noch paar hübche Instagram Bildchen. Wenn das läuft als Geschäftsmodell ist doch gut.
So jemand in den örtlichen Radshop: "Guten Tag, ich will Rennradfahren, was brauche ich alles?". Bei Canyon wird man als kompletter Laier oft überfordert von Angebot und/oder muss sich informieren, was man braucht und man muss sich selbst entscheiden, z. b. bei der Rahmengröße, Schaltung usw.
Im Radshop wird das alles für Einen gemacht, man muss nur die EC-Karte mitbringen.
 
Es ist mir ein Rätsel warum soviele Menschen immer noch glauben das die Paar Krümel die sie abbekommen am Ende zu einem Kuchen werden und deshalb gerne und häufig denjegen die schon 3 oder 4 Kuchen haben nach dem Mund reden...
Es ist ein Irrglaube, dass man in Deutschland arm bleibt, weil andere reich sind.
 
Stimmt nicht! Meine Top 10 dazu
  1. Carbonrahmen
  2. Scheibenbremsen
  3. Elektronische Schaltungen
  4. Aero-Rohrprofile
  5. Breitere Reifen
  6. Tubeless
  7. Vollintegration
  8. Powermeter
  9. Steckachsen
  10. Reifenmischungen
Es ging um Dinge der letzten 10 Jahre, damit sind Carbonrahmen sowas von raus, ob der GP4000 sooo viel schlechter war als heutige Reifen möchte ich auch mal in Frage stellen und Aero-Rohrprofile sondern eher marginal besser geworden als grundsätzlich. Fett Wechsel von Aeroad erste Generation auf Aeroad zweite Generation war 2014, also vor knapp zwölf Jahren. Aber wenn man nicht unbedingt die Mavic-Laufräder mit den Hohlcarbonspeichen fährt dann verpasst man auch auf Rundrohr nicht wirklich viel. Auch Powermeter sind nun wirklich nicht neu, Favero war 2015 genau so moderat bepreist wie 2025. Neu ist nur dass man wenn man halbwegs vernünftige Werte haben möchte jetzt kaum noch ein Komplettrad mit Shimano kaufen kann ohne die Kurbel auf eBay stellen zu müssen.

Aber das ist gar nicht der Punkt: der Punkt war "was haben die a Römer jemals für uns getan, abgesehen von..." und dann kam eben die Liste "außer von FB auf Disc, der Integration und etwas mehr Reifenfreiheit" und die ist ungefähr deckungsgleich mit deiner, wenn man etwas aufräumt hinsichtlich zehn Jahre.
 
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