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Insolvenzen in der Bike-Industrie: Gibt es Licht am Ende des Tunnels?

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Re: Insolvenzen in der Bike-Industrie: Gibt es Licht am Ende des Tunnels?
Die Quote an Insolvenzen in der Branche kommt ja bald auf Gastro Niveau :oops:

Der Bericht ist ja nichts neues und ist schwer aus der Sicht eines Bike Fans, weniger eines Analysten. Es wird noch mehr treffen, leider auch Bike Shops vor Ort und das ist für uns Radfreunde schlechter, auf die 123. Radmarke kann man verzichten.
Dann sollte man sich halt als Radfreund überlegen ob man der Regierung einfach blind hinterher läuft. Denn Radshops werden wohl den meisten Umsatz mit Reparaturen verdienen. Wenn dann wie während Corona auf geheiß der Regierung die Leute gezwungen werden das selber zu machen wird ein Großteil davon wohl für immer für die Radläden verloren sein denn warum in Zukunft nochmals teuer Geld ausgeben für was was man ab dann selber kann? Und dieser Umstand wird nie verschwinden.
 
Dann sollte man sich halt als Radfreund überlegen ob man der Regierung einfach blind hinterher läuft. Denn Radshops werden wohl den meisten Umsatz mit Reparaturen verdienen. Wenn dann wie während Corona auf geheiß der Regierung die Leute gezwungen werden das selber zu machen wird ein Großteil davon wohl für immer für die Radläden verloren sein denn warum in Zukunft nochmals teuer Geld ausgeben für was was man ab dann selber kann? Und dieser Umstand wird nie verschwinden.
ich amüsiere mich ja immer wenn über die "achsoschlimme" Regierung gemeckert wird....

https://www.velobiz.de/news/fahrradhaendler-duerfen-werkstaetten-oeffnen-veloQXJ0aWNsZS8yMjgzNwbiz
 
Dann sollte man sich halt als Radfreund überlegen ob man der Regierung einfach blind hinterher läuft. Denn Radshops werden wohl den meisten Umsatz mit Reparaturen verdienen. Wenn dann wie während Corona auf geheiß der Regierung die Leute gezwungen werden das selber zu machen wird ein Großteil davon wohl für immer für die Radläden verloren sein denn warum in Zukunft nochmals teuer Geld ausgeben für was was man ab dann selber kann? Und dieser Umstand wird nie verschwinden.
Bei den Shops die ich kenne ist der Umsatz über die Werkstatt nicht das Problem. Räder sind komplizierter geworden und es sind so viele neu ins Fahrradthema gekommen und können (fast) nichts selber, grad bei den E-Bikes. Selbst jetzt im Winter ist die Werkstatt ausgelastet.
Deren Problem ist es die steigenden Kosten wie Miete, Strom, Gehälter zu stemmen und geeignete Mitarbeiter zu finden. Was total zurück geht ist der Verkauf, ohne Leasing Kunden hätten sie auch noch mal 50% weniger Verkäufe. Zubehör und Bekleidung läuft kaum, da sind die Preise online so kaputt das ein Lagerrisiko für Trikots, Laufräder etc. kaum tragbar ist. Und das liegt (bei denen die ich kenne) nicht an überzogenen Preisen sondern an der Schnäppchen Geilheit der Kunden.
Ich erlebe das in Deutschland als echt übel, da wird lieber in China bestellt, oder eine Retoure in Kauf genommen als regional zu kaufen-und das Lieblingswort der Deutschen ist doch Nachhaltigkeit!? Hört aber vor der Haustür auf, das kann man den Verbrauchern vorwerfen. Haben, haben, haben aber es darf nichts kosten anstatt mal zu verzichten wenn es grad nicht passt. Ist kein Problem nur der Radbranche, trifft ja alle.
 
Deren Problem ist es die steigenden Kosten wie Miete, Strom, Gehälter zu stemmen und geeignete Mitarbeiter zu finden. Was total zurück geht ist der Verkauf, ohne Leasing Kunden hätten sie auch noch mal 50% weniger Verkäufe. Zubehör und Bekleidung läuft kaum, da sind die Preise online so kaputt das ein Lagerrisiko für Trikots, Laufräder etc. kaum tragbar ist. Und das liegt (bei denen die ich kenne) nicht an überzogenen Preisen sondern an der Schnäppchen Geilheit der Kunden.
Ich erlebe das in Deutschland als echt übel, da wird lieber in China bestellt, oder eine Retoure in Kauf genommen als regional zu kaufen-und das Lieblingswort der Deutschen ist doch Nachhaltigkeit!? Hört aber vor der Haustür auf, das kann man den Verbrauchern vorwerfen. Haben, haben, haben aber es darf nichts kosten anstatt mal zu verzichten wenn es grad nicht passt. Ist kein Problem nur der Radbranche, trifft ja alle.
Die Welt dreht sich weiter, Rennräder werden schon länger hauptsächlich im Netz gekauft. Und die Kunden müssen zunehmend aufs Geld gucken. Kann man niemandem vorwerfen. Und wenn ich mir hier die Preise in manchen örtlichen Radläden angucke, dann fass ich mir auch nur an den Kopp. Preise teils über UVP 😱
Wer soll sowas kaufen?

Die heile Welt des Einzelhandels wird so nicht zurückkommen. Ist natürlich schlecht für die Betroffenen, aber jeden Tag gibst für jemand anderen was zu Jammern.
 
Bei den Shops die ich kenne ist der Umsatz über die Werkstatt nicht das Problem. Räder sind komplizierter geworden und es sind so viele neu ins Fahrradthema gekommen und können (fast) nichts selber, grad bei den E-Bikes. Selbst jetzt im Winter ist die Werkstatt ausgelastet.
Deren Problem ist es die steigenden Kosten wie Miete, Strom, Gehälter zu stemmen und geeignete Mitarbeiter zu finden. Was total zurück geht ist der Verkauf, ohne Leasing Kunden hätten sie auch noch mal 50% weniger Verkäufe. Zubehör und Bekleidung läuft kaum, da sind die Preise online so kaputt das ein Lagerrisiko für Trikots, Laufräder etc. kaum tragbar ist. Und das liegt (bei denen die ich kenne) nicht an überzogenen Preisen sondern an der Schnäppchen Geilheit der Kunden.
Ich erlebe das in Deutschland als echt übel, da wird lieber in China bestellt, oder eine Retoure in Kauf genommen als regional zu kaufen-und das Lieblingswort der Deutschen ist doch Nachhaltigkeit!? Hört aber vor der Haustür auf, das kann man den Verbrauchern vorwerfen. Haben, haben, haben aber es darf nichts kosten anstatt mal zu verzichten wenn es grad nicht passt. Ist kein Problem nur der Radbranche, trifft ja alle.
Klar, der Verbraucher ist das Problem weil er nicht geil drauf ist noch mehr sinnlose Steuern zu zahlen oder selber auf's Geld gucken muss. So einfach kann man es sich auch machen. Zumal man dieses Nachhaltigkeitsgeschwurbel leisten muss und das auch eine komplette Lüge ist da es nur dazu dienen soll, dem Bürger das Geld aus der Tasche zu ziehen. Wirklich umweltfreundliche Maßnahmen die dem Bürger auch noch was bringen werden grundsätzlich ignoriert.
Und warum soll ich für 100€ beim deutschen Radladen was kaufen das ich auch für 20€ aus China bekomme? Hab genug Produkte von Händlern von hier schon durch China Teile ersetzt weil die Deutschen Produkte (Newmenn, Acros u.a. ) einfach Schrott waren. Früher hätte man ja sagen können man zahlt mehr weil man auch nen Ansprechpartner oder Kundenservice hat aber auch das wurde komplett eingestampft. Hab ich jetzt z.B. ein Problem mit einem SRAM Produkt kann ich nicht in Schweinfurt anrufen sondern muss mich mit dem Englischsprachigen Support rum schlagen.
Zudem sind die Chinesen um welten Kundenfreundlicher. Hab ich da ein Problem kann ich das Produkt kostenlos zurück schicken. Neulich bei Toolsidee was bestellt. Falsche Produkt erhalten und jetzt den Stress und werde wohl auf meinem Schaden sitzen bleiben weil EU Verbraucherschutzplattformen eingestampft werdne.
 
Wir sitzen doch hier großteils in einer Bubble. Die meisten von uns können und wollen sich extravaganten, teuren Radsport noch (!!!) leisten. Es gibt zwar nach wie vor Leute, die von Marketing & Co angefixt werden, aber schlicht und einfach keine Kohle (mehr) haben, den Kram zu kaufen oder reparieren zu lassen. Das wird sich vmtl. in naher Zukunft nicht verbessern. Ich denke an einen neuerlichen Artikel aus der Lokalzeitung, sinngemäß: "Immer mehr Fachkräfte gesucht. Personen in einfacheren Berufen immer häufiger auf Jobsuche." Finde den Fehler.
 
Klar, der Verbraucher ist das Problem weil er nicht geil drauf ist noch mehr sinnlose Steuern zu zahlen oder selber auf's Geld gucken muss. So einfach kann man es sich auch machen. Zumal man dieses Nachhaltigkeitsgeschwurbel leisten muss und das auch eine komplette Lüge ist da es nur dazu dienen soll, dem Bürger das Geld aus der Tasche zu ziehen. Wirklich umweltfreundliche Maßnahmen die dem Bürger auch noch was bringen werden grundsätzlich ignoriert.
Und warum soll ich für 100€ beim deutschen Radladen was kaufen das ich auch für 20€ aus China bekomme? Hab genug Produkte von Händlern von hier schon durch China Teile ersetzt weil die Deutschen Produkte (Newmenn, Acros u.a. ) einfach Schrott waren. Früher hätte man ja sagen können man zahlt mehr weil man auch nen Ansprechpartner oder Kundenservice hat aber auch das wurde komplett eingestampft. Hab ich jetzt z.B. ein Problem mit einem SRAM Produkt kann ich nicht in Schweinfurt anrufen sondern muss mich mit dem Englischsprachigen Support rum schlagen.
Zudem sind die Chinesen um welten Kundenfreundlicher. Hab ich da ein Problem kann ich das Produkt kostenlos zurück schicken. Neulich bei Toolsidee was bestellt. Falsche Produkt erhalten und jetzt den Stress und werde wohl auf meinem Schaden sitzen bleiben weil EU Verbraucherschutzplattformen eingestampft werdne.
Das Internet ist das Problem, sowohl für den Einzelhandel als auch für den Rest...
 
Dann sollte man sich halt als Radfreund überlegen ob man der Regierung einfach blind hinterher läuft. Denn Radshops werden wohl den meisten Umsatz mit Reparaturen verdienen. Wenn dann wie während Corona auf geheiß der Regierung die Leute gezwungen werden das selber zu machen wird ein Großteil davon wohl für immer für die Radläden verloren sein denn warum in Zukunft nochmals teuer Geld ausgeben für was was man ab dann selber kann? Und dieser Umstand wird nie verschwinden.
Absurde These die mit der Realität rein gar nichts zu tun hat. Lass uns an geeigneter Stelle über mögliche Fehler im Umgang mit der Pandemie sprechen aber die Fahrradwerkstädten waren zu keinem Zeitpunkt geschlossen.

Vielleicht hatten Werkstädten mal nicht die nötigen Ersatzteile im Lager weil Hans-Peter heute noch 8 von den 10 Ketten hat, die er sich 2020 panikartig in der heimische Werkstatt gebunkert hat.

Das erklärt auch die aktuelle Situation. Die Bikes die 2020/2021/2022 verkauft wurden, verkauft man halt 2023,2024,2025 erstmal nicht nochmal.

Gruss, Felix
 
Wir sitzen doch hier großteils in einer Bubble. Die meisten von uns können und wollen sich extravaganten, teuren Radsport noch (!!!) leisten. Es gibt zwar nach wie vor Leute, die von Marketing & Co angefixt werden, aber schlicht und einfach keine Kohle (mehr) haben, den Kram zu kaufen oder reparieren zu lassen. Das wird sich vmtl. in naher Zukunft nicht verbessern. Ich denke an einen neuerlichen Artikel aus der Lokalzeitung, sinngemäß: "Immer mehr Fachkräfte gesucht. Personen in einfacheren Berufen immer häufiger auf Jobsuche." Finde den Fehler.
Den "Fachkräftemangel" gibt es ja schon immer weil man schon imer nach hoch ausgebildeten Menschen sucht die aber beim Thema Gehalt auf Kindergartenniveau sind.
 
Klar, der Verbraucher ist das Problem weil er nicht geil drauf ist noch mehr sinnlose Steuern zu zahlen oder selber auf's Geld gucken muss. So einfach kann man es sich auch machen. Zumal man dieses Nachhaltigkeitsgeschwurbel leisten muss und das auch eine komplette Lüge ist da es nur dazu dienen soll, dem Bürger das Geld aus der Tasche zu ziehen. Wirklich umweltfreundliche Maßnahmen die dem Bürger auch noch was bringen werden grundsätzlich ignoriert.
Und warum soll ich für 100€ beim deutschen Radladen was kaufen das ich auch für 20€ aus China bekomme? Hab genug Produkte von Händlern von hier schon durch China Teile ersetzt weil die Deutschen Produkte (Newmenn, Acros u.a. ) einfach Schrott waren. Früher hätte man ja sagen können man zahlt mehr weil man auch nen Ansprechpartner oder Kundenservice hat aber auch das wurde komplett eingestampft. Hab ich jetzt z.B. ein Problem mit einem SRAM Produkt kann ich nicht in Schweinfurt anrufen sondern muss mich mit dem Englischsprachigen Support rum schlagen.
Zudem sind die Chinesen um welten Kundenfreundlicher. Hab ich da ein Problem kann ich das Produkt kostenlos zurück schicken. Neulich bei Toolsidee was bestellt. Falsche Produkt erhalten und jetzt den Stress und werde wohl auf meinem Schaden sitzen bleiben weil EU Verbraucherschutzplattformen eingestampft werdne.

Warum lebst du noch nicht in China? Ach ja, stimmt ...
 
Das Internet ist das Problem, sowohl für den Einzelhandel als auch für den Rest...
Die Produktpalette ist dermaßen diversifiziert ... da kann man vor Ort unmöglich alles am Lager haben.

Insofern: das Internet ist Problem und Lösung zugleich.
 
Also das exakt gleiche Teile mit gleichem Service, Garantie etc. in China nur 20,- statt 100,- kosten halte ich nicht für realistisch.
Und der Verbraucher ist auf jeden Fall Teil des Problems, in Deutschland ganz besonders, da werden typische Eigenschaften gelebt die nicht schön sind. Darüber werden jetzt einige beleidigt sein, aber vielleicht sind es ja genau die? Natürlich sind viele Händler (branchenübergreifend) schlechte Kaufleute, liegt aber nicht an allen.

Ein typische Beispiel sind Klamotten. Trikot UVP 150,-€, da geht der Shop auf 115,- € weil ja sonst nichts läuft, die Leute kucken sich das an, probieren und gehen wieder, es wird online sicher irgendwo für 99,- zu schiessen sein. Es muß auch das fetteste Auto her aber über Werkstattkosten und Benzinpreise wird gejammert.
 
ich amüsiere mich ja immer wenn über die "achsoschlimme" Regierung gemeckert wird....
Ganz schlimme Eigenschaft, ob Politik oder bestimmte Berufsgruppen, denen pauschal vorgeworfen wird das sie nichts können, sich nicht anstrengen, aber trotzdem zu gut verdienen.
Ich frage mich warum die Besserwisser und Alleskönner dann nicht genau diese Berufe ergriffen haben? Das ist doch alles so einfach. Warum sich für 60k noch anstrengen und blöde Arbeitszeiten o.ä. haben wenn man in Politik oder als Berater 200k+ für´s Nichts tun bekommt.
 
Also das exakt gleiche Teile mit gleichem Service, Garantie etc. in China nur 20,- statt 100,- kosten halte ich nicht für realistisch.
Und der Verbraucher ist auf jeden Fall Teil des Problems, in Deutschland ganz besonders, da werden typische Eigenschaften gelebt die nicht schön sind. Darüber werden jetzt einige beleidigt sein, aber vielleicht sind es ja genau die? Natürlich sind viele Händler (branchenübergreifend) schlechte Kaufleute, liegt aber nicht an allen.

Ein typische Beispiel sind Klamotten. Trikot UVP 150,-€, da geht der Shop auf 115,- € weil ja sonst nichts läuft, die Leute kucken sich das an, probieren und gehen wieder, es wird online sicher irgendwo für 99,- zu schiessen sein. Es muß auch das fetteste Auto her aber über Werkstattkosten und Benzinpreise wird gejammert.
Was ein beschissener Vergleich. Der Benzinpreis wird künstlich durch sinnlose Steuern erhöht. Das Dicke Auto hingegen können sich die wenigsten leisten.
Nur weil du zu denen gehörst, die offensichtlich zu viel Geld haben kannst du dir solche Luxuskritiken leisten. Das es einen Haufen Leute gibt die das nicht können ist dir ja offensichtlich komplett egal. Dazu noch die gesponnen Preise verteidigen spricht Bände.
150€ für ein was, im Einkauf 10€ Produkt komplett aus China?
 
... Was total zurück geht ist der Verkauf, ohne Leasing Kunden hätten sie auch noch mal 50% weniger Verkäufe. Zubehör und Bekleidung läuft kaum, da sind die Preise online so kaputt das ein Lagerrisiko für Trikots, Laufräder etc. kaum tragbar ist. Und das liegt (bei denen die ich kenne) nicht an überzogenen Preisen sondern an der Schnäppchen Geilheit der Kunden.
Ich erlebe das in Deutschland als echt übel, da wird lieber in China bestellt, oder eine Retoure in Kauf genommen als regional zu kaufen-und das Lieblingswort der Deutschen ist doch Nachhaltigkeit!? ...
Mag anderswo anders sein, aber so aus eigener Erfahrung: Das hat nichts mit China, Internet oder der aktuellen Wirtschaftlage zu tun, sondern hat sich schon seit mindestens 30 Jahren dorthin entwickelt.

Hier im Norden ist halt kein Radsportmekka, wenn ich irgendwelche Teile gesucht habe, musste ich schon 1990 kreuz und quer durch ganz Hamburg fahren um dann in 10 von 10 Läden zu hören "haben wir nicht, können wir aber bestellen".

Ja, dann kann ich es auch gleich selbst von Zuhause aus bestellen, geht schneller und das eine Paket ist zig-Mal nachhaltiger als meine Shopping-Odyssee und die vergeudete Zeit hätte ich zum Radfahren nutzen können.

Da habe ich halt schon früher angefangen, aus den dicken Brügelmann- und Rose-Katalogen zu bestellen bzw. den früher in der Tour inserierenden Kistenschiebern. Das Internet kam erst später hinzu.

Klar, irgendwo ein Henne-Ei-Problem, aber als Kunde sucht man sich die gangbarste Lösung.
 
Das Dicke Auto hingegen können sich die wenigsten leisten.
Und warum dann nicht verzichten und nicht trotzdem haben wollen und noch Finanzierungs- und Folgekosten obendrauf? Man kann Dinge auch als zu teuer empfinden und nicht kaufen obwohl man das Geld hätte, oder vor allem wenn es grad zu knapp ist, aber leider ist da die blöde Eitelkeit. Selbst schuld.
 
Mag anderswo anders sein, aber so aus eigener Erfahrung: Das hat nichts mit China, Internet oder der aktuellen Wirtschaftlage zu tun, sondern hat sich schon seit mindestens 30 Jahren dorthin entwickelt.

Hier im Norden ist halt kein Radsportmekka, wenn ich irgendwelche Teile gesucht habe, musste ich schon 1990 kreuz und quer durch ganz Hamburg fahren um dann in 10 von 10 Läden zu hören "haben wir nicht, können wir aber bestellen".

Ja, dann kann ich es auch gleich selbst von Zuhause aus bestellen, geht schneller und das eine Paket ist zig-Mal nachhaltiger als meine Shopping-Odyssee und die vergeudete Zeit hätte ich zum Radfahren nutzen können.

Da habe ich halt schon früher angefangen, aus den dicken Brügelmann- und Rose-Katalogen zu bestellen bzw. den früher in der Tour inserierenden Kistenschiebern. Das Internet kam erst später hinzu.

Klar, irgendwo ein Henne-Ei-Problem, aber als Kunde sucht man sich die gangbarste Lösung.
Naja, als Hamburger sind zehn Läden zum abklappern ja noch einigermaßen machbar. Auf dem Land müsstest dafür in 5-10 unterschiedliche Orte fahren.
 
Naja, als Hamburger sind zehn Läden zum abklappern ja noch einigermaßen machbar. Auf dem Land müsstest dafür in 5-10 unterschiedliche Orte fahren.
Ich wohne ja auf dem Land. Da bin ich mangels Großstadtstau für die gleiche Strecke sogar viel schneller unterwegs, nur dummerweise gibt's da gar keine Radsport-affinen Läden. 😉
 
Naja, als Hamburger sind zehn Läden zum abklappern ja noch einigermaßen machbar. Auf dem Land müsstest dafür in 5-10 unterschiedliche Orte fahren.
Genau. Wer den Stadler oder XXL um die Ecke hat, hat ja noch Glück. Aber die kleineren Läden haben doch - naturgemäß - ein sehr eingeschränktes Sortiment.

Wobei: alles, was es vor Ort gibt, kauf ich auch vor Ort*. Natürlich nur, wenn die Preise keine Mondpreise sind.

*Bei Schuhen oder Brillen geht es ja auch kaum anders.
 
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