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Canyon streicht bis zu 320 Stellen: Harter Einschnitt in Koblenz

E-Bike ist der größere Markt, momentan läuft aber das Dropbargeschäft insgesamt eigentlich verhältnismäßig besser.
Nach sichten des Interviews: Vielleicht setzt man „beim Canyon“ auch verstärkt aufs E-Bike, weil der Chef mit seinen 62 Jahren selbst mehr E-Bike fährt. Und man will ja (wieder) Räder bauen, die man selbst geil findet. 😌
 
Auch fraglich: Es geht dabei nicht nur um Personalkosten, sondern um eine komplette Neuaufstellung der Kostenstruktur.

Am Ende geht es zentral um Menschen und um Produkte für sie. Erst die fetten Jahre feiern und dann bei Gegenwind schnell weg mit den Leuten. Nichts anderes habe ich von dieser Marke erwartet.

Entschlacken kann ich auch in dem ich Prozesse und Führung kritisch hinterfrage.
 
Was ich hier überhaupt nicht verstehe: Glaubt tatsächlich einer von den über die Stellenstreichungen Empörten, dass CANYON ohne Einsparungen bei den Personalkosten mittelfristig wieder profitabel wird? Habt ihr euch den Anstieg der Mitarbeiterzahlen in den letzten fünf Jahren mal angeschaut? Von 800 auf 1.600 (!) = eine Verdoppelung. Zudem wurde massiv in neue und bestehende Geschäftsfelder investiert: Top-Teams, Influencer, Bekleidung, Ausrüstung und Komponenten. All das kostet immens viel Geld für Personal, Entwicklung und Marketing. Wer so tut, als könne das alles ohne Personalabbau einfach weitergehen, kann höchstens in einem Taubenzüchterverein Kassenwart sein. Ich befürchte zudem, dass diejenigen, die hier am meisten meckern, CANYON grundsätzlich haten und oder noch nie ein Bike von denen angefasst haben.
 
Auch fraglich: Es geht dabei nicht nur um Personalkosten, sondern um eine komplette Neuaufstellung der Kostenstruktur.

Am Ende geht es zentral um Menschen und um Produkte für sie. Erst die fetten Jahre feiern und dann bei Gegenwind schnell weg mit den Leuten. Nichts anderes habe ich von dieser Marke erwartet.

Entschlacken kann ich auch in dem ich Prozesse und Führung kritisch hinterfrage.
Man könnte mit den Entlassungen noch 2Jahre warten und dann alle 1000 durch Insolvenz freisetzen🫣
 
Was ich hier überhaupt nicht verstehe: Glaubt tatsächlich einer von den über die Stellenstreichungen Empörten, dass CANYON ohne Einsparungen bei den Personalkosten mittelfristig wieder profitabel wird? Habt ihr euch den Anstieg der Mitarbeiterzahlen in den letzten fünf Jahren mal angeschaut? Von 800 auf 1.600 (!) = eine Verdoppelung. Zudem wurde massiv in neue und bestehende Geschäftsfelder investiert: Top-Teams, Influencer, Bekleidung, Ausrüstung und Komponenten. All das kostet immens viel Geld für Personal, Entwicklung und Marketing. Wer so tut, als könne das alles ohne Personalabbau einfach weitergehen, kann höchstens in einem Taubenzüchterverein Kassenwart sein. Ich befürchte zudem, dass diejenigen, die hier am meisten meckern, CANYON grundsätzlich haten und oder noch nie ein Bike von denen angefasst haben.
Gefühlt bekommt jeder Influencer ein Canyon hingestellt. Nicht nur Rick Zabel, sondern auch die 30K Follower Mädels Mitte 20. Gleichzeitig hat man die Preise so abartig angezogen, dass kein Unterschied mehr zu Marken besteht, die dann örtlichen Service anbieten. Mein 2019er Speedmax kostet jetzt 5k anstatt 1,9k. Zwar mit Scheibenbremsen und DI2, trotzdem krasser Anstieg. Nochmal 3k drauf dann bekommst du gerade den Mini-City-Citroën mit dem neuen Elektrobonus, und das ist ein Auto, kein Fahrrad
 
Canyon hatte mal ein sehr gutes Preis Leistungsverhältnis, aber davon ist nichts mehr übrig geblieben. Für mich hat man sich da komplett verkalkuliert und verrannt. Rose und Orbea haben auch die Preise angezogen und sind mittlerweile recht teuer geworden. Aktuell bleibt nur noch ein Hersteller in Deutschland übrig und das ist Cube, da kann man noch sagen, Top Preis Leistungsverhältnis!
 
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Auch fraglich: Es geht dabei nicht nur um Personalkosten, sondern um eine komplette Neuaufstellung der Kostenstruktur.

Am Ende geht es zentral um Menschen und um Produkte für sie. Erst die fetten Jahre feiern und dann bei Gegenwind schnell weg mit den Leuten. Nichts anderes habe ich von dieser Marke erwartet.

Entschlacken kann ich auch in dem ich Prozesse und Führung kritisch hinterfrage.
Was hat denn das bitteschön mit der Marke zu tun? Dass Personal freigesetzt wird, wenn der Absatz nicht läuft, ist doch überhaupt keine Canyon-Besonderheit, sondern ein ganz normaler kapitalistischer Prozess.
Vor ein paar Wochen hat Campagnolo ebenfalls einen Stellenabbau angekündigt (auch kurz nach einem Interview des CEO auf RRN)
Wenn man sowas nicht will, darf man nicht Canyon kritisieren, sondern muss über Kapitalismus als Ganzes nachdenken.
 
Gefühlt bekommt jeder Influencer ein Canyon hingestellt.
Kommt immer auf die eigne Bubble an. Für mich fährt gefühlt jeder Influencer mit einem ROSE herum.
Mein 2019er Speedmax kostet jetzt 5k anstatt 1,9k.
Dein Speedmax hat damals 2.300 Euro gekostet ...
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und lässt sich nicht nur wegen der damaligen Felgenbremse schlecht mit dem aktuellen Speedmax vergleichen ...

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Mal sehen wie stark der Service reduziert wird...der kostet am Meisten und generiert keine Umsätze.
 
Vielleicht sind darunter auch ein paar Bullshit-Bingo-Spieler oder High Potentials, die nur Unmengen an Geld gekostet und ausschließlich heiße Luft produziert haben?!

Das kann ich nicht beurteilen. Aber gerade wenn ich unternehmerisch denke, mir vielleicht auch so die Bevölkerungsentwicklung/Arbeitnehmerstrukturen ansehe, weiß ich ja nicht ob es so schlau ist Mitarbeiter deutlich zu reduzieren.
Aber man weiß ja auch nicht, wer entlassen wird und ob die Leute auch Alternativangebote bekommen haben.

Wenn ich aber Menschen in meinem Unternehmen beschäftige, die die Strukturen kennen, die Bindung zum Unternehmen haben in einer Zeit, wo die sogenannten Baby-Boomer sukzessive in den Ruhestand gehen, muss ich mir schon gut überlegen, diese Leute freizustellen - gerade in einer Zukunftsbranche wie die Fahrradindustrie.

Vielleicht findet Canyon ja wieder zurück zu den wirklich wichtigen Dingen und schaut nicht nur auf den Tour Test oder Social Media Marketing.
 
Ich frage mich ja, was die CouchWarrior hier wirklich besser machen würden, statt polemische Parolen zu verbreiten. Vermutlich weiß hier keiner wie es bei Canyon wirklich aussieht und was da genau geplant ist.

Es steht jedem frei ein vergleichbare Unternehmen zu gründen und alles besser zu machen.
 
Was ich hier überhaupt nicht verstehe: Glaubt tatsächlich einer von den über die Stellenstreichungen Empörten, dass CANYON ohne Einsparungen bei den Personalkosten mittelfristig wieder profitabel wird? Habt ihr euch den Anstieg der Mitarbeiterzahlen in den letzten fünf Jahren mal angeschaut? Von 800 auf 1.600 (!) = eine Verdoppelung. Zudem wurde massiv in neue und bestehende Geschäftsfelder investiert: Top-Teams, Influencer, Bekleidung, Ausrüstung und Komponenten. All das kostet immens viel Geld für Personal, Entwicklung und Marketing. Wer so tut, als könne das alles ohne Personalabbau einfach weitergehen, kann höchstens in einem Taubenzüchterverein Kassenwart sein. Ich befürchte zudem, dass diejenigen, die hier am meisten meckern, CANYON grundsätzlich haten und oder noch nie ein Bike von denen angefasst haben.
Es hat was mit Verantwortung zu tun und eben unverantwortlichen Entscheidungen, die Mitarbeiter nun ausbaden müssen.
Ich persönlich kenne den Standort Koblenz und hatte auch selbst ein Bike von denen gekauft.

In den letzten Jahren wurde massiv Werbung und Marketing gepusht, Influencer ohne Ende und dafür ein Service, der das Wort nicht wert ist. Statt sich aufzublasen hätten sie sich auf das Zentrum konzentrieren sollen, tolle Fahrräder können viele bauen. Von Jahr zu Jahr haben sie sich in eine Blase entfernt. Das sieht man auch daran, was für Typen Canyon RR fahren. Da ähnelt sich ein Ei dem anderen.

Ich kenne lokale Shops gut und bin viel in Gesprächen, an Aufträgen und Umsatz mangelt es nicht.
 
Vielleicht findet Canyon ja wieder zurück zu den wirklich wichtigen Dingen und schaut nicht nur auf den Tour Test oder Social Media Marketing.
Genau, keine Helme, Schuhe und Hippster-Klamotten mehr verkaufen. Die gesamte GEAR-Sparte einstellen. Zurück zu den Wurzeln: PURE CYCLING! So wie es Roman Arnold deutlich im Interview gesagt hat.
 
Wenn ich nun über den Kapitalismus als Ganzes Nachdenke komme ich zum Schluss das ich Canyon (und andere) kritisieren kann (darf).
Natürlich darf man das, zeigt dann nur, dass man die größeren Zusammenhänge nicht verstanden hat. Individuen oder Firmen dafür zu kritisieren, dass sie sich entsprechend den systemimmanenten Anreizen verhalten, ist halt nicht besonders schlau.
 
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Natürlich darf man das, zeigt dann nur, dass man die größeren Zusammenhänge nicht verstanden hat. Individuen oder Firmen dafür zu kritisieren, dass sie sich entsprechend den systematischen Anreizen in einem System verhalten, ist halt nicht besonders schlau.
Naja ich wundere mich doch immer das Personalabbau als kapitalistischer Sachzwang dargestellt wird...
Bei neo-liberaler Sachzwang würde ich noch mitgehen - aber eben nicht bei kapitalistisch.
 
Es lebe der Kapitalismus!/s
Hast du schon mal in Sozialismus gelebt? Ich schon und ich kann dir sagen, dass ist kein Spaß, wenn du in Schlange stehst mit 100 weiteren um ein einziges Schrott-Rad zu kaufen... Deine romantische Vorstellung von Sozialismus/Kommunismus überlebt die Wirklichkeit leider nicht...Sozialismus ist eine hässliche, magere Bitch die nur in Vodka ertränkt werden kann...
 
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