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Insolvenzen in der Bike-Industrie: Gibt es Licht am Ende des Tunnels?

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Re: Insolvenzen in der Bike-Industrie: Gibt es Licht am Ende des Tunnels?
Was fällt dir denn so als "Gamechanger" von einem Moment auf den anderen ein?
ich schreibs - ich schreibs nicht - ich schreibs - ich schreibs nicht - *************😆
Ich vermute sehr stark, dass hier wirklich was Großes in den Startlöchern steht:
 
Was fällt dir denn so als "Gamechanger" von einem Moment auf den anderen ein?

Wie gesagt: Die homöopathischen Änderungen finden ständig statt. Aber die sind meist vor allem "ganz nett",aber man vermisst sie kaum wenn man sich wieder auf das direkte Vorgänger-Rad draufsetzt.
Ich fahre RR seit 1989.
Richtige Gamechanger unter den Innovationen waren für mich Clickpedale, Brems-/Schaltgriffe und steifere, leichtere Rahmen.
Der Rest war meist eher Evolution statt Revolution.
Wenn ich auf meinem felgengebremsten und mechanisch geschalteten sub 7kg Carbonrenner fahre und überlege, was (außer dem Fahrer) verbessert werden könnte, fällt mir nur die Aerodynamik ein -das wäre aber mit ein wenig Geld und 300g Mehrgewicht leicht zu realisieren, z.B. Syntace C3 (habe den C2 lange gefahren).
Die "Innovationen" der letzten Jahre, wie hydr. Scheibenbremsen (fahre ich an zwei anderen Rädern), E-Schaltungen und Integration vermisse ich auf dem Renner nicht.
Im Gegenteil, da diese Features teuer sind und Mehrgewicht bedeuten, verhindern sie für mich eher einen Neukauf als dass sie mich heiß auf ein neues Ratt machen.

Edit sagt, ich hätte die Ahead Steuersätze/ Vorbauten vergessen. Frage mich heute noch, warum die Gewinde auf 1" Gabelschäften und die windigen Spreiz- oder Konusklemmungen zuerst erfunden wurden...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich fahre RR seit 1976. Für mich waren die grossen Meilensteine der letzten 50 Jahre:
  • Schalthebel am Rahmen > STI mechanisch > STI Di2
  • Felgenbremse > Scheibenbremse
  • 2 x 5 > 3 x 7/8 > 2 x 11/12
  • Massive Steigerung der Schaltkapazität und des Übersetzungsbereiches (vor allem hin zu 1:1)
  • Stahl > Alu > Carbon (Weniger Gewicht + grössere Rahmensteifheit + mehr Komfort)
  • 19 mm mit 10 Bar > 28 mm mit 5 Bar (nein, ich fahre noch keine 30 mm) und der damit verbundene Komfortgewinn
  • Riemen-Pedal > Click-Pedal
  • Pannenschutz und Sicherheit (Grip) der Reifen
  • Foltersattel > ergonomischer Sattel
  • Wäscheleine > Vollintegration
  • Butyl/Latex > TPU
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich fahre RR seit 1976. Für mich waren die grossen Meilensteine der letzten 50 Jahre:
  • Schalthebel am Rahmen > STI mechanisch > STI Di2
  • Felgenbremse > Scheibenbremse
  • 2 x 5 > 3 x 7/8 > 2 x 11/12
  • Massive Steigerung der Schaltkapazität und des Übersetzungsbereiches (vor allem hin zu 1:1)
  • Weniger Gewicht + grössere Rahmensteifheit + mehr Komfort
  • 19 mm mit 10 Bar > 28 mm mit 5 Bar (nein, ich fahre noch keine 30 mm) und der damit verbundene Komfortgewinn
  • Riemen-Pedal > Click-Pedal
  • Pannenschutz und Sicherheit (Grip) der Reifen
  • Foltersattel > ergonomischer Sattel
  • Wäscheleine > Vollintegration
Die größte Innovation fehlt da aber. Die Umstellung des Materials der Rahmen und Laufräder von Stahl über Alu auf Carbon.
 
Ein CX hat seit 100 Jahren die größte Ähnlichkeit mit einem Gebrauchsfahrrad.
Selbst mit modernstem Equipment würde man gegen unsere Koryphäen mit ihrem damaligen "Steinzeitmaterial" so was von alt aussehen ...
 
Hinzu kommt für mich die Carbonsohlen der heutigen Schuhe.

Vor 15 Jahren kaufte ich ein neues Fahrrad (Carbonrahmen, Carbonfelgen usw.), das viel leichter, effizienter usw. war als meine Fahrräder aus den 90ern – aber der Wechsel von meinen Time/Sidi usw.-Schuhen aus den 90ern zu Bont-Schuhen mit Carbonsohlen war viel beeindruckender (und im Vergleich viel billiger).
 
Canyon gehört sicher nicht zu den Insolvenzkandidaten, aber im Interview ird auch auf das schwierige Marktumfeld eingegangen..
Und wenn die "+4000% gestiegenen Bestellung bei Shimano" nur ansatzweise stimmen, darf man sich ohnehin über nichts mehr wundern - da ist mit einigen Akteuren die Phantasie aber mal so richtig durchgegangen...

Apropos Phantasie: Mir Dir auch 😎 er spricht von 2.000 und Du verdoppelst das gleich mal 😉
 
Im Grunde sind die seit 35 Jahren vorbei, nämlich seit Einführung Vrems-/Schaltgriffe.
Also für mich die grössten Neuerungen der letzten vielleicht 20 Jahren, ganz spontan:
-Carbon im Allgemeinen, nicht nur am Rahmen
-Einzug der Aerodynamik beim Rennrad bis zu FlowControl in der jüngsten Entwicklung
-Komplette Veränderung der Sitzposition, so wie Ulle damals fährt heute keine Sau mehr
-Di2/eTap
-Powermeter
-Scheibenbremse
-Clincher/TPU/TL
-Kabel-/Storageintegration
-Performance, Aerodynamik bei Laufrädern

Wobei man auch immer sehen muss, wenn die Hersteller freie Hand hätten, würdet ihr vermutlich einige Räder nicht mehr als Räder wiedererkennen.
Die sehr konservativen Herren (und Damen?) bei der UCI verhindern erfolgreich, dass sich das Rad im Grundcharakter überhaupt verändert.
Kein Hersteller baut Premium-/Topräder, die dann im Wettkampf nicht gefahren werden dürfen.
Ergo muss man innerhalb der Reglemente bleiben, was irgendwann auch ausgemerzt ist.
 
Wobei man auch immer sehen muss, wenn die Hersteller freie Hand hätten, würdet ihr vermutlich einige Räder nicht mehr als Räder wiedererkennen.
Die sehr konservativen Herren (und Damen?) bei der UCI verhindern erfolgreich, dass sich das Rad im Grundcharakter überhaupt verändert.
Kein Hersteller baut Premium-/Topräder, die dann im Wettkampf nicht gefahren werden dürfen.
Ergo muss man innerhalb der Reglemente bleiben, was irgendwann auch ausgemerzt ist.
Leider hat die UCI (und der Markt, der keine Räder wollte, die von Profis nicht gefahren werden dürfen), die Entwicklung in den 90ern extrem gebremst - s. Trek y-foil. Mir hätt ees nichts ausgemacht, ein besseres Rad als die Profis zu fahren :)
Also für mich die grössten Neuerungen der letzten vielleicht 20 Jahren, ganz spontan:
-Carbon im Allgemeinen, nicht nur am Rahmen
-Einzug der Aerodynamik beim Rennrad bis zu FlowControl in der jüngsten Entwicklung
-Komplette Veränderung der Sitzposition, so wie Ulle damals fährt heute keine Sau mehr
-Di2/eTap
-Powermeter
-Scheibenbremse
-Clincher/TPU/TL
-Kabel-/Storageintegration
-Performance, Aerodynamik bei Laufrädern
Manche Sachen sind schon älter, wie z.B.
  • aerodynamische Laufräder - die erste Campa Shamal kam 1992 auf den Markt.
  • Das erste SRM System kam Ende der 80er
Bei einigen "Innovationen" frage ich mich, wie das wäre, wenn es umgekehrt gelaufen wäre. Z.B. Tubeless, wenn wir seit 100 Jahren Reifen + Dichtmilch fahren würden und nun gäbe es die Möglichkeit, leichtere Reifen ohne das Geschmodder nur mit 25g Schläuchen zu fahren...:)
 
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Also für mich die grössten Neuerungen der letzten vielleicht 20 Jahren, ganz spontan:
-Carbon im Allgemeinen, nicht nur am Rahmen
-Einzug der Aerodynamik beim Rennrad bis zu FlowControl in der jüngsten Entwicklung
-..
-Performance, Aerodynamik bei Laufrädern

...
Das sind eben gute Beispiele dafür was ich mit der "Salami-Taktik" meinte und was eben gerade nicht von heute auf morgen der große Gamechanger war, sondern viel Anlauf gebraucht hat.

Die ersten Aero-Versuche fanden ja auch schon in den 80ern statt, dann war das Thema länger auf Eis, dann kamen irgendwann Hochprodillaufräder und das Rad insgesamt wurde erst im Laufe der 2010er ernsthaft auf Aero getrimmt.

Und ab Mitte der 80er wurden Carbonrohre im Stil und Durchmesser der viel zu weichen Alurahmen ala Vitus und Alan geklebt - waren zwar etwas leichter, aber noch weicher.
Bis man nach und die Möglichkeiten verstanden und Techniken erlernt hatte gab's auch noch viel Zeug, das nicht besser als geschweißtes Alu war und erst 20 Jahre später war es so weit, dass man damit die Nase vorn hatte.

Andere Dinge wie eben der Switch Unterrohrschalter vs. STI haben eben sofort ihren vollen Effekt gehabt.
 
Das sind eben gute Beispiele dafür was ich mit der "Salami-Taktik" meinte und was eben gerade nicht von heute auf morgen der große Gamechanger war, sondern viel Anlauf gebraucht hat.

Die ersten Aero-Versuche fanden ja auch schon in den 80ern statt, dann war das Thema länger auf Eis, dann kamen irgendwann Hochprodillaufräder und das Rad insgesamt wurde erst im Laufe der 2010er ernsthaft auf Aero getrimmt.

Und ab Mitte der 80er wurden Carbonrohre im Stil und Durchmesser der viel zu weichen Alurahmen ala Vitus und Alan geklebt - waren zwar etwas leichter, aber noch weicher.
Bis man nach und die Möglichkeiten verstanden und Techniken erlernt hatte gab's auch noch viel Zeug, das nicht besser als geschweißtes Alu war und erst 20 Jahre später war es so weit, dass man damit die Nase vorn hatte.

Andere Dinge wie eben der Switch Unterrohrschalter vs. STI haben eben sofort ihren vollen Effekt gehabt.
Ja, nicht so wie beim Auto, wo man innerhalb 5 Jahre vom Motorwagen ohne Pferd bei Tesla angekommen ist.
Oder wie in der IT, wo man nur zwei Jahre von der 5 ¹/⁴ Zoll Diskette bis zur 512GB MicroSD brauchte. 😄
Spass bei Seite. Der Mensch entwickelt sich Step-by-Step weiter. Warum soll das in der Radbranche nicht auch so sein?

Micha: wann wurden PM salonfähig und von Otto Normalo nutzbar? Ich meine, erst deutlich nach 2000.
 
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