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Nordwestdeutschland aufgepasst: ein Supporterclub für den @Profiamateur ! Wer ist dabei ?

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Re: Nordwestdeutschland aufgepasst: ein Supporterclub für den @Profiamateur ! Wer ist dabei ?
Moin Martin!

Nach stundenlangen mühsamen Harken, Fegen, Schneiden und Flatterband anbringen,
sah die Strecke eigenlich ganz gut aus.

Dann meinte der WEttergott aber, dass es schneien müsste.
Wenn der Schnee liegenbleibt, bring Winterbereifung mit ;-D
Habe mal ein paar Fotos für euch gemacht.

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Moin Martin!

Nach stundenlangen mühsamen Harken, Fegen, Schneiden und Flatterband anbringen,
sah die Strecke eigenlich ganz gut aus.

Dann meinte der WEttergott aber, dass es schneien müsste.
Wenn der Schnee liegenbleibt, bring Winterbereifung mit ;-D
Habe mal ein paar Fotos für euch gemacht.

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🥰😍❤️😍🥰

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Vechtaer Radcross… zusammen mit Lohne, Bad Salzdetfurth und Stahnsdorf der schönste Bundesliga-Kurs; daran wird auch das Wetter nichts ändern!
Morgen werde ich mich aber erstmal in Bramsche dreckig machen…

Danke an alle Veranstalter, Organisatoren, Kursgestalter und Ehrenamtliche!
 
Ui… hart war es; in erster Linie aber wegen der Witterung. Immerhin blieb der Untergrund frostig; sonst hätten wir mit unserem späten Start um 14 Uhr nach allen anderen Rennen einen reinen Schlammkurs gehabt. So war der Boden aber durchmischt mit kristallinem Schnee/Eis und Sand/Erde; das bot insgesamt recht guten Gripp und rollte auch ganz gut. In den engen Schlängelkurven war es aber natürlich schon rutschig, da war es wichtig, die richtige Linie zu finden und nicht zu viel Druck in den Reifen zu haben…

…aber dazu mehr später.

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Der Rennkurs auf der Sportanlage in Bramsche-Engter ist einer der ganz wenigen Kurse die mir sehr gefallen, obwohl sie flach sind. Eigentlich fällt mir da nur noch das Bundesligarennen in Bad Salzdetfurth ein.

Der Start wurde wegen einer Baustelle auf dem Sportgelände deutlich weiter zum Ziel verlegt. Nachteil dieser Kursänderung: Bis zur engen 180° Rechtskehre sind es statt 120-140m nur 50-60m. Die Kehre ist immer sehr rutschig. Als Folge dieser Änderung musste der Kurs auch um Sportplatz 1 mit Uhrzeigersinn statt gegen den Urzeigersinn geführt werden.
 
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Die steile Rampe ist bei trockenem losen Untergrund, so in den letzten zwei Jahren, durchaus anspruchsvoll.

Heute, bei Schnee-feuchtem Untergrund bot der Boden aber so viel Haftung, dass sie zumindest für mich keine Herausforderung darstellte.

Dafür kam ich heute nur ganz schlecht in das Sandfeld rein; durchgefahren sind das aber eh nur einige wenige aus der Elite, alle Mastersfahrer mussten dort früher oder später vom Rad.
 
Die tiefe, weiche Wiese lag mir Leichtgewicht natürlich nicht sonderlich. Ich fand zumeist aber eine recht gute Linie, auf der man nicht allzu tief im Boden versank. Außerdem ist der Guido Pütz, mein Hauptkonkurrent im Kampf um den dritten Podestplatz in der Gesamtwertung, auch ein ausgesprochenes Leichtgewicht; das sollte für mich also kein Nachteil sein.
 
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Ich bin heute sehr zeitig; will mich ohne Stress zum Finalrennen warmfahren und die Strecke ausgiebig besichtigen, zumal es hier seit gestern nachmittag immer wieder ordentlich schneit! Start ist um 14 Uhr, ich bin schon um 11:45 Uhr am Ort des Geschehens und gehe direkt auf die Strecke; läuft gerade kein Rennen.
Die Zeit reicht zunächst nur für eine Runde, dann gehen die U15-Fahrer und Fahrerinnen ins Rennen. Deren Rennen ist aber nur 20min lang - optimale Dauer um mir meine Startnummer abzuholen und diese an das Trikot zu „tackern“.

Die U15 ist durch und ich gehe sofort wieder auf den Kurs… es reicht wieder nur für 1½ Runden, dann startet die Elite zusammen mit U19 und Masters2. Immerhin kann ich mir eine gute Linie durch die tiefe, weiche Wiese suchen. Den Rest des Warmfahren erledige ich wie immer auf der Straße, hier auch meine 3-4 kurzen, harten Antritte. Ich gehe da immer kurzzeitig in den SubMax-Bereich, also über 90%; das hilft mir in der ersten Rennphase immer ungemein.

Vor dem Pfiff zur Startaufstellung - immer 10min vor dem jeweiligen Start - spritze ich mein Rad noch schnell mit meinem mobilen 15l-Hochdruckreiniger ab… das hängen schon dicke Eisklumpen am Unterrohr, hinter dem Tretlager und im Schaltwerk. Außerdem besprühe ich meine Pedale und Schuhcleats mit Enteiser-Spray. Eigentlich sollte das heute nicht nötig sein; so kalt ist es nicht und außer im Sandfeld will ich eigentlich auch nicht vom Rad runter. Schaden tut das Spray aber auch nicht.

Etwa 5min vor der Aufstellung hoppel ich einen Bordstein hoch… und knalle aus Unachtsamkeit mit dem Hinterrad genau auf die Kante. Ich denke noch: “Puh, Glück gehabt… bei unter 2bar hätte das jetzt auch einen Platten geben können…“

Eine knappe Minute später merke ich es: Hinten ist die Luft komplett raus :o :o :o

Was für ein Mist!!!
 
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Mein Ersatz-LRS ist natürlich schon im Depot… so ziemlich am weitest entfernten Punkt des Rennkurses. Als Gesamt-Dritter werde ich natürlich auch entsprechend früh zum Start aufgerufen… Es kommt ein wenig Panik in mir auf… ehrlich gesagt, nicht nur ein wenig Panik, sondern die voll totale PANIK!!!

😬
 
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Ich renne mit dem Rad zum Depot, begegne dabei Simon Michalowski, dem Gesamt-Führenden auf seinem Rad. Er meint, ich solle doch fahren; den Platten hat er nicht gesehen. Ich erkläre ihm meinen Defekt und bitte ihn, die Startaufstellung ein wenig hinauszuzögern. Am Depot wechsle ich das Hinterrad und eile zurück. Das war richtig knapp; Simon wurde schon aufgerufen und zieht zur Startlinie vor.

Mensch… so ein Stress vor dem Start kann ich ja so gar nicht gebrauchen. Es hat aber noch alles geklappt - Gott sei es gedankt!

Nach Simon wird Axel Staack, dann ich zur Aufstellung aufgerufen… Axel links von Simon, ich rechts. Rechts neben mir platziert sich Guido Pütz, mein Konkurrent um das Podest.
 
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An der Startlinie lasse ich trotz des Mal-heurs noch ein ganz klein wenig Luft aus dem Hinterrad - 2,0bar waren drauf, jetzt wohl 1,8-1,9bar.

Eine Minute bis zum Start! Die Kommissärin hat ein Erbarmen und lässt uns bei der Kälte nicht lange warten… eigentlich sehr angenehm; heute hätte ich aber noch etwas Zeit, um mich zu sammeln, gut gebrauchen können. Egal.
 
Fünf Fahrer dürfen sich heute pro Startreihe platzieren. Ich habe bewusst den Platz rechts von Simon gewählt, damit mir in der ersten engen 180°-Rechtskehre keiner innen vorbeiflitzt…

Unmittelbar vor dem Start denke ich noch: „Wie dumm, du hast den rechte Fuß im Pedal und stehst auf dem linken… obwohl du den rechten Fuß gleich in der engen Kehre ausklicken willst…“

PFIFF!!!

Ich komme ganz ordentlich weg und auch gut ins Pedal… Vor der Kehre klicke ich wie geplant mit rechts aus. Meine Position am Start habe ich gut gewählt, Guido Pütz wäre mir sonst innen vorbei gegangen.
 
…trotzdem gehen kurz nach dem Start Tobias Lampe, Gesamt 5., und Guido an mir vorbei. Simon, Axel und Jens Bolle, in der Bundesliga regelmäßig in den Top10, setzen sich schnell ab. Tobias und Guido battlen sich ordentlich um Position 1 unserer 3er-Gruppe; ich kämpfe, um dranzubleiben. An der steilen Rampe muss Tobias ausklicken… leider ist es hier recht schmal und ich komme an den beiden nicht vorbei.

In der zweiten Runde muss ich beide ein wenig ziehen lassen :( Der Abstand bleibt aber recht konstant, immer so 20-40m. Ich baue darauf, in der zweiten Rennhälfte wieder heranzukommen. Vor allem Guido Pütz muss ich im Auge behalten, der ist in der Gesamtwertung nur 5 Punkte hinter mir. Um Tobias mache ich mir weniger Sorgen, 11 Punkte trennen ihn von meinem aktuell 3. Platz. Die beiden wechseln nach wie vor oft die Positionen, das kann ich von hinten ganz gut sehen.

In der dritten Runde scheint Tobias sich von Guido lösen zu können, ich nach ie vor etwa 30-40m hinter Guido. An der steilen Rampe hat Guido Probleme und muss ausklicken… damit ist sein Vorsprung weg. Gut, dass das Loch groß genug war, so dass er mich nicht behindert hat. Ich bin an ihm dran und beobachte seine Fahrlinie und überlege, an welcher Stelle ich vorbeigehen könnte. Im Sandfeld muss ich wieder einmal früher als er vom Rad, laufe aber so schnell, dass ich weiterhin an ihm dran bleiben kann.

Durch den Abschnitt mit der tiefen, weichen Wiese kommt Guido etwas besser, verpasst es aber, danach auf dem gepflasterten Fußweg zu attackieren oder zumindest das Tempo hochzuhalten. Somit bin ich wieder an ihm dran und schaue mir weiterhin seine Linie an. Ich versuche, seine Stärken und Schwächen auf diesem technischen Kurs mit dem Schnee/Eis/Sand/Erde-Untergrund zu analysieren.

Im Kurven-Geschlängel nach den etwa 160-200m Fußweg merke ich, dass ich in jeder Kurve auf ihn auflaufe… diese Kurven auf dem anspruchsvollen Boden scheinen ihm nicht sonderlich zu liegen.

Mein Plan:
In der nächsten Runde, der Vierten von fünf, attackiere ich auf dem langen Gehweg-Stück. Hier sollte ich sicher vorbeikommen und anschließend im Geschlängel einige Meter zwischen ihn und mir bringen können. Die komplette fünfte Runde habe ich dann noch vor mir, so dass ich ggf. nochmals attackieren könnte, falls mein Plan nicht aufgehen sollte…

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Einfahrt in die vierte Runde:

Ich bleibe ruhig und dicht hinter Guido, lasse mir aber ein paar Sicherheitsmeter, um ggf. bei einem Fahrfehler seinerseits reagieren zu können. Diesmal mal kommt er die Rampe gut hoch, ich aber auch. In einigen Kurven rolle ich wieder auf ihn auf. Ich bleibe aber bei meinem Plan, an o.g. Stelle zu attackieren.

Auf dem tiefen weichen Wiese muss ich aufpassen, von Guido nicht abgehängt zu werden. Von hinten kommt die Spitze der Masters4. Gerade auf dem Gehweg angekommen, rollt Rene Ristau an uns heran. Ich überlege, so lange zu warten, bis dieser an uns vorbeigeht und dann mitzugehen… entscheide mich aber, selber zu attackieren. Nach etwa 50m auf dem Pflasterstück gehe ich an Guido vorbei und halte gleich das Tempo hoch. Schnell sind 10-20m zwischen uns, die ich im Kurvengeschlängel wie geplant ausbaue…
 
Rene Ristau geht sowohl an Guido als auch an mir vorbei. Ich lasse mich ein wenig mitziehen und gewinne somit weiter an Meter auf Guido. Mein Rückstand zu dem vor uns fahrenden Tobias Lampe wird auch wieder kleiner. Ich überlege kurz, noch mal alles zu mobilisieren, um an diesen auch noch heranzukommen.

Im Hinblick auf das morgige Bundesliga-Final und auf meine Sorge, mir an einer blöden Wurzel oder Kante einen weiteren Reifendefekt einzufahren, entscheide ich mich aber dagegen.

Am Ende werde ich hinter Tobias 6., ein Platz vor Guido Pütz. Somit habe ich meinen 3. Platz in der Gesamtwertung des Weser-Ems-Cups halten können… juchuhhhhh!!! Zwischendurch war es aber ganz schön hart… nicht unbedingt heute, aber bei manch anderem Rennen. Heute war es ja eigentlich eine recht komfortable Situation für mich; hatte ja fünf Punkte Vorsprung. Da hätte schon ganz viel schief gehen müssen, um diesen Vorsprung noch zu „verspielen“. Trotzdem kann schnell mal etwas passieren… heftiger Sturz, ernsthafter Defekt… was auch immer. Um so mehr freue ich mich, dass es geklappt hat! Danke für‘s Mitfiebern.

Nun geht es morgen früh zum Bundesliga-Finale nach Vechta.

Gute N8!

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So... hier ein kleiner Einblick auf die Strecke. Richtig viele Fotos habe ich aber auch nicht gemacht und ich glaube auch nicht, dass ich euch irgendwie "erwischt" habe, fototechnisch.
Die Bilder unten müssten auf jeden Fall die U17 sein. Keine Ahnung, ob da was dabei ist ^^

Aber es war sehr schön euch getroffen zu haben, auch wenn es nur kurz war :D


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