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für Freunde des schweizer Rahmenbaus - Hurra Helvetia

Zum Team Mittelholzer habe ich damals viel recherchiert. Leider erinnere ich nur noch wenig und meine Unterlagen finde ich nicht mehr. Nur soviel ist mir in Erinnerung geblieben, das es zwei Brüder, Ernst und Walter ( „Walti“) waren. Es gab verschiedene Sponsoren und man spielte mit unter anderem TdF Teilnahme in der ersten Liga des Radsports mit. Fredy Rüegg wurde dort 1961 zwölfter. Ebenso fuhr er einige Stundenweltrekorde ein.
Es waren auch viele andere, leider und zu unrecht in Vergessenheit geratene Fahrer bei der Mannschaft.
Zum Beispiel der Züricher Hans Hollenstein.

Walter Mittelholzer, der selbst einmal als Amateur in jungen Jahren Sieger der Schweizer Meisterschaften war, übernahm wohl nach dem Tod von Ernst die Mannschaft, kam dann aber nach meinen Informationen 1965 bei einem Autounfall ums Leben.

Die Mannschaft gab es danach nicht mehr. Inwieweit und von wem das Geschäft der Mittelholzer Brüder in Zürich weitergeführt wurde, weiß ich nicht. Es gab aber ein wohl noch eine Zeit an der Adresse wo die Mittelholzer Brüder ansässig waren einen Laden und Werkstatt.
Vielleicht mag ja einer der Schweizer Forumskollegen weiter forschen.

Das Mittelholzer ist nun erstmal wieder in den Keller gewandert, wo es neben seinem Kollegen von der Bahn ausruhen darf. Aber ich glaube nicht mehr lange.
Siehe dazu demnächst „Wie komme ich mit dem Klassiker den Berg hinauf“.
 

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Zum Team Mittelholzer habe ich damals viel recherchiert. Leider erinnere ich nur noch wenig und meine Unterlagen finde ich nicht mehr. Nur soviel ist mir in Erinnerung geblieben, das es zwei Brüder, Ernst und Walter ( „Walti“) waren. Es gab verschiedene Sponsoren und man spielte mit unter anderem TdF Teilnahme in der ersten Liga des Radsports mit. Fredy Rüegg wurde dort 1961 zwölfter. Ebenso fuhr er einige Stundenweltrekorde ein.
Es waren auch viele andere, leider und zu unrecht in Vergessenheit geratene Fahrer bei der Mannschaft.
Zum Beispiel der Züricher Hans Hollenstein.

Walter Mittelholzer, der selbst einmal als Amateur in jungen Jahren Sieger der Schweizer Meisterschaften war, übernahm wohl nach dem Tod von Ernst die Mannschaft, kam dann aber nach meinen Informationen 1965 bei einem Autounfall ums Leben.

Die Mannschaft gab es danach nicht mehr. Inwieweit und von wem das Geschäft der Mittelholzer Brüder in Zürich weitergeführt wurde, weiß ich nicht. Es gab aber ein wohl noch eine Zeit an der Adresse wo die Mittelholzer Brüder ansässig waren einen Laden und Werkstatt.
Vielleicht mag ja einer der Schweizer Forumskollegen weiter forschen.

Das Mittelholzer ist nun erstmal wieder in den Keller gewandert, wo es neben seinem Kollegen von der Bahn ausruhen darf. Aber ich glaube nicht mehr lange.
Siehe dazu demnächst „Wie komme ich mit dem Klassiker den Berg hinauf“.
Danke fürs Teilen des Mittelholzer! Ein sehr schönes Velo, so richtig klassisch schweizerisch mit der Lackierung!
Ich kann leider zu Mittelholzer wenig beisteuern, da ich mich noch nicht mit Ihnen beschäftigt habe. Was du aber geschrieben hast, kann ich so alles bestätigen. Ich werde mal in den TdS Magazinen nachschauen, bis wann Sie als Team aufgeführt wurden.
An Ihrem Standort an der Birmensdorferstrasse 126 in Zürich gibt es immer noch einen Laden - Velofix.

Aktuell steht auch ein Mittelholzer im Ricardo zum Verkauf, das angeblich von Rüegg, gefahren wurde. Was da dran ist, weiss ich leider nicht.
https://www.ricardo.ch/de/a/1258182974
 
Heu,
in den 80ern haben wir mal gemeinsam mit "Steiger" die GS Binningen gesponsort, die haben auch Mairag-gefertigte Rahmen bezogen.
Jetzt fragt mich jemand nach mehr Infos zu Steiger in der Schweiz. Kann mir jemand weiterhelfen?
Vielen Dank!

Hi Jan

Hans Steiger und seine 3 Söhne waren in der Marke Steiger involviert. Ein Sohn (Peter) ist für den GS Binningen gefahren und wurde 1992 Weltmeister bei den Stehern.
Sie haben nach meinem Wissensstand in den 70ern angefangen Felgen zu produzieren. Der SRB hat diese vor allem auf der Bahn eingesetzt. zum Beispiel war das Bahnnationalteam an den Anlässen der WM und Olympia um 78-84 mit Steiger Felgen ausgerüstet. Man sagt das Sie die Produktionsmaschinen für die Felgen aus der Produktion von Jakob Caironi übernommen haben. Dieser hatte die Felgen der Marke Duralca auf diesen produziert. Die Profile für die Felgen haben sie von Aluminium-Produktionsstätten Chippis bezogen. Da hat bereits Caironi seine Profile her gehabt.

Ein Sohn soll noch Velo produziert oder vertrieben haben, da habe ich aber keine Belege für.
 
Ein weiterer Rahmenbauer aus Zürich kann ich euch hier zeigen. Emil Schwarz war auch mit seiner kleinen Werkstatt in Zürich angesiedelt. Hier ist der Rahmen den Martin Steger an Olympia 1972 in München fuhr. Ursprünglich war der Rahmen rot, wurde aber im Auftrag von Fritz Brühlmann in dem bekannten Blau lackiert.
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Hier an zweiter Stelle im Teamwettbewerb
 
Nachtrag #2:
Konnte mich noch mit Martin Steger austauschen. Er hat mir noch erzählt wieso der Rahmen jetzt Blau ist.
Ich zitiere ihn:
Ungefähr vier Wochen vor Olympia hatten wir nochmals ein Test Rennen auf der Olympia Bahn München. Am Vormittag 0900 Uhr bin ich recht zünftig gestürzt. Das obere Querrohr hatte einen Eindruck erhalten. Danach ist einer unserer Trainer nach Zürich gefahren und wieder zurück nach München mit einem neuen einglöteten Rohr. Ungespritzt. Am späteren Abend haben wir Schweizer einen neuen Weltrekord über 4000m Mannschaft aufgestellt. Allerdings haben die Deutschen uns den ein Stunde später wieder abgenommen.
Ich liebe solche Geschichten die zu Tage kommen, einfach Genial!!!
Bei der Karteikarte von Fritz Brühlmann war noch eine Aufstellung der Kosten dabei.
Nach der Olympia 1972 wurde dem Rahmen und der Gabel für 54.- CHF ein neues Gewand verpasst.
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Zuletzt bearbeitet:
Zum Schweizer Rahmenbau sei hier an einen, vor wenigen Jahren leider verstorbenen Radrennfahrer erinnert : Alfred "Freddy" Rüegg.
Er gewann neben vielen anderen Rennen 1960 die Tour de Suisse für das Team Mittelholzer..
Nach seiner Karriere als Rennfahrer gründete er in der Nähe von Zürich in Affoltern ein Geschäft für Fahrräder und Rahmenbau. Obwohl gelernter Schreiner baute er wohl ganz gute Rahmen. Die Firma existiert noch, allerdings meines Wissens ohne den Rahmenbau.

Gruß

Rabe
.

...ich biete ja einigen schweizer Rädern ein zuhause aber nicht wenige Rahmen sind wohl in Italien gelötet worden und damit für dieses Thema verbrannt.
Dieses Fredy Rüegg sollte aber hier hinein passen. Die Farbkombination hatte es mir angetan (im typ. schweizer Stil mit Anmutungen aus den 60er Jahren), die RH passte und so konnte ich mich überwinden noch einmal ein Rad aufzubauen. Immer schwieriger wird es Komponenten zu finden, die ich noch nicht an anderen Velos verbaut habe. Meine Wahl viel bei diesem 77er Rüegg auf eine Bremsgruppe von Universal, die das gleiche Datum im Namen trägt und einer spanischen Schaltgruppe von Triplex. Die Kurbel durfte aus Frankreich kommen und hört auf den Namen Nervar.
Bilder:

Aufbau

Antrieb

Pilotenplatz passend zum Rest etwas anpatiniert

Getriebe


Mittlerweile sind auch die ersten Veranstaltungen damit bewältigt worden. Kurzum:
es ist nicht die schärfste Klinge in der Küchenschublade aber die Optik gefällt.

vor dem Gartenhäuschen

 
Zuletzt bearbeitet:
...und hier der Meister und Tour de Suisses Gewinner selber, welcher 2010 verstorben ist:



Sein bekanntester Spruch:
«Für ën Schriiner bouen ich sehr schööni Velorähme».
Über weitere Rüegg-Infos würde ich mich freuen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Fredy_Rüegg
 
Zuletzt bearbeitet:
...und hier der Meister und Tour de Suisses Gewinner selber, welcher 2010 verstorben ist:



Sein bekanntester Spruch:
«Für ën Schriiner bouen ich sehr schööni Velorähme».
Über weitere Rüegg-Infos würde ich mich freuen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Fredy_Rüegg
Wunderschönes Rad.

Leider kann ich zu Fredy Rūegg nichts weiteres als das bisher schon zum Thema „Mittelholzer“ geschriebene beitragen.
 
... Die Kurbel durfte aus Frankreich kommen und hört auf den Namen Nervar.
Bilder:
...

Antrieb
...

Wunderbare Farbkombination und ebensolches Rad!

Ist die Kurbel nicht eine Stronglight 93 (mit nicht-serienmäßigen gelochten Ketttenblättern, möglicherweise von der SL 105 bis. Siehe auch Kurbelschraubendeckelchen)?
 
...

Wunderbare Farbkombination und ebensolches Rad!

Ist die Kurbel nicht eine Stronglight 93 (mit nicht-serienmäßigen gelochten Ketttenblättern, möglicherweise von der SL 105 bis. Siehe auch Kurbelschraubendeckelchen)?
Ja, das ist eine Stronglight 93 Kurbel mit den Kettenblättern von der Stronglight 105 bis (verfügen beide über den Lochkreis 122 mm).
 
Schönes Gerät. :daumen: Im aktuellen →KdM werden noch Teilnehmer gesucht, bisher sind’s nur 5...
...es reicht m.M. durchaus die Räder in den entsprechenden Fäden einmal vorzustellen.
Zudem ist einer aktuellen Umfrage zu Folge keines meiner Gebrauchs-Zweiräder für eine Mißwahl bereit... ;)
 
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