• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Umfrage zum Einfluss von Radinfluencern auf Instagram

@amare, viele der Fragen sind zu interpretationswürdig. "Radfluencer" sind nicht gleich Radfluencer. Riche&Tobi oder Ankeisawesome sind was anderes als diese Radlmäuse, die mir auf den Sack gehen.

Bsp.
1770645872734.png

Brauchen die meisten hier zum Beispiel wahrscheinlich gar nicht machen, diese Gedanken.

oder:

1770645963840.png


Hier ist keine Differenzierung zwischen obigen Radfluencern möglich. Diese vier Fragen würde ich bei Richie&Tobi oder AnkeisAwesome bejahen, bei den anderen verneinen.
 

Anzeige

Re: Umfrage zum Einfluss von Radinfluencern auf Instagram
@amare, viele der Fragen sind zu interpretationswürdig. "Radfluencer" sind nicht gleich Radfluencer. Riche&Tobi oder Ankeisawesome sind was anderes als diese Radlmäuse, die mir auf den Sack gehen.

Bsp.
Anhang anzeigen 1739663
Brauchen die meisten hier zum Beispiel wahrscheinlich gar nicht machen, diese Gedanken.

oder:

Anhang anzeigen 1739664

Hier ist keine Differenzierung zwischen obigen Radfluencern möglich. Diese vier Fragen würde ich bei Richie&Tobi oder AnkeisAwesome bejahen, bei den anderen verneinen.
„Radinfluencer, denen ICH folge, …“
 
@amare, viele der Fragen sind zu interpretationswürdig. "Radfluencer" sind nicht gleich Radfluencer. Riche&Tobi oder Ankeisawesome sind was anderes als diese Radlmäuse, die mir auf den Sack gehen.

Bsp.
Anhang anzeigen 1739663
Brauchen die meisten hier zum Beispiel wahrscheinlich gar nicht machen, diese Gedanken.

oder:

Anhang anzeigen 1739664

Hier ist keine Differenzierung zwischen obigen Radfluencern möglich. Diese vier Fragen würde ich bei Richie&Tobi oder AnkeisAwesome bejahen, bei den anderen verneinen.
Also ankeisawesome find ich schon sehr ... cringe
 
Ist doch alles "Schema F".

Ich nutze extra den Inkognitomodus meines Browsers, wenn ich bestimmte Suchbegriffe (zu Konsumgütern) eingebe, weil sonst auf Youtube einfach nur noch die Lackaffen kommen, sobald man Fahrradkram ins Suchfeld eingibt.

Ich hab sonst keine asozialen Medien und will's nicht mitbekommen, es ist leider mittlerweile in Youtube eingebaut und komplett vernetzt, sodass man diesen Tiktok-Müll auch da drin hat, selbst wenn man nie auf die Idee kommen würde, so eine IQreduktive Scheisse freiwillig anzuschauen.

Diese Fahrradjungs und Mädels bekomme ich also leider unfreiwillig so ein bisschen mit. Kinderkram halt.


Will ich das?

Nö.

Juckt es mich?

Nö.

Kaufe ich den Dreck?

Gute Frage... wahrscheinlich öfter, als mir lieb ist und ich mitbekomme.



Was ich jetzt ganz spannend finde, ist, dass man das ganze Phänomen an einer Uni in so eine multiple-choice-Umfrage pressen will und dann....was genau mit dem Ergebnis anfängt?

Die einzige Möglichkeit, diesen ganzen Themenkomplex "Influencer-Scheisse"zu bekämpfen, ist mittlerweile, sie aktiv zu ignorieren.

Die ganze Umfrage ist, falls sie gut gemeint ist, also sozialwissenschaftlich gedacht, eher unnütz.

Falls sie Marktforschung darstellen soll, ist diese natürlich lachhaft. Das geht auch professionell, dann sind die Ergebnisse echtes Geld wert. Aber wieso sollten wir dann unbezahlt mitarbeiten, wo wir uns doch nur ins eigene Fleisch schneiden müssten, den Leuten, die uns mit dem Schrott zu manipulieren versuchen, auch noch freiwillig zu assistieren?

(Kenne die Intention nicht genau, ob Wirtschaftsstudiengang mit viel Bullshit oder tatsächlich wenigstens gut gemeinte Sozialwissenschaft, die sich "kritisch" damit auseinandersetzt.)

So oder so, einfach boykottieren... Das ganze Thema ist eines erwachsenen Menschen unwürdig.

Traue keinem über 20, der sowas (Influencer) konsumiert..

Ist für mich zwischenmenschlich mittlerweile ein K.O.-Kriterium.

Wenn ich mitbekomme, dass sich jemand diesem "social media" Kram intensiv widmet, verliere ich mein Interesse an diesem Menschen.

Und leider auch die Achtung...

Der Preis ist viel zu hoch, man wird dermaßen verdummt und immer auch verroht, wenn man sich diese Stories reinzieht. Sehe das im Zug und im Bus. Meine Mutter unterrichtet an einer Art Sonderberufsschule, die ziehen sich dann Mordvideos ausm nahen Osten im Wechsel mit Werbung rein. Kannste doch kaum reparieren, solche Menschen. Wird jedenfalls ne große Herausforderung. Erstmal cold turkey in ne Klinik. Ein paar Monate mindestens.

:crash:

😌
 
Zuletzt bearbeitet:
„Radinfluencer, denen ICH folge, …“
Ja, aber ... andere mögen beiden Kategorien folgen. ;)

@amare: ich denke, Du kannst die hier Anwesenden getrost aus der Zielgruppe der Radinfluencer rauszählen. Die Knallköppe hier sehen Radsport eher weniger als Lifestyle, sondern mehr als Berufung oder Hobby oder Ausgleich.
ABER: aus den qualitativen Aussagen hier kannst Du viel mehr ziehen als aus einer quantitativen Umfrage. Zumal unterscheiden sich die Zielgruppen auch in der Nutzung der Kanäle. Hier Forum, dort SocialMedia a la Inst&Co. Hier intensiverer Austausch zu Radsportthemen, dort sporadische ad-hoc-Kommunikation.
Es gibt nicht DIE EINE Zielgruppe, die Radsport betreibt. Alter spielt mit rein, Internetaffinität, Ambitionen und Aufmerksamkeitsökonomie und und und ... Muss ich Dir ja nicht erzählen. Das kannst Du jedoch nicht mit deiner Umfrage herausdifferenzieren, diese Unterschiedlichkeit innerhalb der Radsportbubble.

Influencer werden hier bei den meisten wohl kaum einen Einfluss auf Kaufentscheidungen haben. Marken und deren Image haben hier, so meine Vermutung, viel mehr mit Radprofis und Radsportgeschichte zu tun als mit einer Madame, die in Instagram arschwackelnd eine schiefe Ebene hochfährt (ja, Klischee bedient).

Mein Ratschlag wäre, sowohl die Radsportzielgruppe als auch die Radsportinfluencer zu differenzieren und mal zu schauen, welche Radsportzielgruppe auf welche Radsportinfluencer wie reagiert.
Das wäre aber umfangreicher.
 
Zuletzt bearbeitet:
Unabhängig davon, lässt sich ja dieser Zusammenhang auf weitere Produkte der Rennrd/Gravel-Bubble ausweiten.
Also: Hand heben wer PNS, MAAP, SYN fährt, weil die ganzen coolen Leute auf Instgram das tragen . Natürlich niemand. Das tragen alle auch ganz ohne Instagram. 🥶
Ich wirklich nicht. Die das gestern aber bei der CTF in Unna trugen, wirkten aber sehr verfroren. Ich glaube, Wintersachen können die nicht. Da muss immer ein bisken Luft unter den Sachen sein, damit die besser isolieren. Und wie schon oft hier geschrieben, sind die ja eher körperorientiert von diesen Firmen.
 
Bei Profis steht die sportliche Leistung im Vordergrund, ..

Die stehen den nackten Influencern in Sachen Bullshit-Content aber in nichts nach. Eine langweilige Ansammlung von CoffeeStop-Fotos ("oh, er trinkt Espresso!"), Selfies und Pics aus der Trainingsgruppe.
 
Ich möchte infrage stellen, dass man über eine Umfrage wie diese, den Werbewert von Influencern wirklich ermitteln kann. Dass Influencer auf Konsum-Entscheidungen einen Einfluss haben, ist sicher unstrittig, aber die Methodik hier ist doch unglücklich. Das fängt damit an, dass in der Befragung offensichtlich ausschließlich auf Leute gezielt wird, die irgendwelchen Influencer-Kram konsumieren. D.h. man fragt Leute, die ohnehin dem Influencer-System irgendwie gewogen oder zumindest neugierig sind, welchen Impact die Werbung auf sie hat.
Interessant wäre doch genauso, wer keinen Influencern folgt und warum. Um den Einfluss von Influencern zu messen, könnte man außerdem untersuchen, ob in Gruppen, die Influencern besonders intensiv folgen, mehr oder teurere Fahrräder oder andere Marken und Modelle gekauft werden, als in Gruppen, die das nicht oder weniger intensiv tun. Hinzu kommt, dass die Selbsteinschätzungen bei solchen Befragungen eben nur subjektive Meinungen darstellen. Selbstbeobachtung ist generell sehr fehleranfällig. Auch bleibt bei sowas unklar, welche alternativen Marketingmaßnahmen (ergänzenden) Einfluss auf Kaufentscheidungen haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine richtige Kontrollgruppe dürfte eher schwierig zu organisieren sein.

Das wären dann so Leute wie ich, die die Sachen von Meta wie Instagram, Facebook, inklusive WhatsApp oder auch TikTok und zum Beispiel auch Youtube von Google bewusst nicht nutzen.

Das dürfte eher eine Ausnahme sein, außerdem ist dann schon implizit, dass man darüber nicht zu Kaufentscheidungen kommt ;-)
 
Eine richtige Kontrollgruppe dürfte eher schwierig zu organisieren sein.

Das wären dann so Leute wie ich, die die Sachen von Meta inklusive WhatsApp und Instagram oder auch TikTok und zum Beispiel auch Youtube generell nicht nutzen.

Das dürfte eher eine Ausnahme sein :-)
Ja, eine Kontrollgruppe zu konstruieren ist sicher schwierig, aber die jetzige Methodik, nach den Eingangsfragen nur noch diejenigen zuzulassen, die irgendwelchen Influencern folgen, verzerrt halt völlig die Untersuchung. Die Befragung leidet unter dem, was man in der Statistik auch als "Survivorship bias" kennt: Es werden nur die befragt, die den Kontakt mit der Influencer-Branche überstanden haben, ohne abgeschreckt zu sein. Gibt in der Literatur umfangreiche Quellen, zu welchen Fehlschlüssen sowas führt.
 
Was ich jetzt ganz spannend finde, ist, dass man das ganze Phänomen an einer Uni in so eine multiple-choice-Umfrage pressen will und dann....was genau mit dem Ergebnis anfängt?
Du hast schon mal eine Uni von innen gesehen und weisst wie Erhebungen, die nicht bezahlt werden, ablaufen? Bzw wie man solch ein Konstrukt aus Multiple-Choice fragen baut? Nein, es ist nicht nur "Frage an Frage klatschen.
So oder so, einfach boykottieren... Das ganze Thema ist eines erwachsenen Menschen unwürdig.
"eines erwachsenen Menschen unwürdig". Da stellt sich aber jemand sehr weit über andere.
"Wenn ich mitbekomme, dass sich jemand diesem "social media" Kram intensiv widmet, verliere ich mein Interesse an diesem Menschen."
Sorry to say, aber das sagt alles über dich aus... Sowas herablassendes ekelhafter Typ.

nach den Eingangsfragen nur noch diejenigen zuzulassen, die irgendwelchen Influencern folgen, verzerrt halt völlig die Untersuchung.
Du weisst aber wie die Fragestellung lautete? :D :D
 
Bei Profis steht die sportliche Leistung im Vordergrund, bei Influencern der Umsatz, den sie aus Sichtbarkeit+Markensponsor machen.
Bei beiden geht es um den Umsatz aus Sichtbarkeit heraus. 😉
Die im Radsport involvierten Firmen sind kein Wohltätigkeitsverein. Der Sport ist doch nur Mittel zum Zweck, um überspitzt ausgedrückt an unsere Geldbeutel zu gelangen.
 
Die Umfrage im Rahmen einer Studienleistung durchzuführen find ich absolut legitim und die ist ja auch ergebnisoffen angelegt. Wer von dem Thema nicht betroffen ist, muss nach der ersten Seite seine Zeit nicht mehr verschwenden und kann sich aufs Rad setzen.
Aber bei dem Thema hier so nachzukarten und teils so überheblich zu argumentieren ist echt unterirdisch…
 
Bei beiden geht es um den Umsatz aus Sichtbarkeit heraus. 😉
Die im Radsport involvierten Firmen sind kein Wohltätigkeitsverein. Der Sport ist doch nur Mittel zum Zweck, um überspitzt ausgedrückt an unsere Geldbeutel zu gelangen.
Sichtbarkeit erreicht man im Profiradsport durch Leistung, nicht durch das Wiederholen von Bildern.
 
Influencermarketing ist mittlerweile halt omnipräsent. Die Firmen wissen, dass sie so die Zielgruppe halbwegs direkt treffen. Das "Schrotgewehr" Fernsehwerbung macht jetzt für Rennräder eher weniger Sinn, außer evtl. bei der Tour de France Übertragung.

Ich nutze IG eigentlich auch nur zum bisschen stöbern und ehrlicherweise auch zum Zeitvertreib. Ich kriege die besagten Influencer auch immer mal wieder in den Feed gespült. Hier und da kann man über die Clips ja auch mal schmunzeln, ist dann halt Unterhaltung was solls. Bezüglich der Marken ist es bei mir aber auch tatsächlich so, dass mir einige Marken, welche gefühlt jeden Dulli ausstatten eher unsympathisch sind und mich negativ "influencen". Ryzon ist so eine Marke. Die Klamotten mögen ja was taugen und ist sogar eine deutsche Marke, aber diese Omnipräsenz auf IG usw. nervt mich eher.

Ich bin allgemein durch IG auf MucOff aufmerksam geworden und habs einfach mal ausprobiert. Das pinke Reinigungszeug funktioniert super (teuer aber funktioniert), das Kettenöl wiederum war totale Grütze... GCN beispielsweise hat auch eine 180 Grad Wende hingelegt was einige Produkte angeht
:p ... ist halt auch nur verkappte Werbung, trotzdem schaue ich hier und da die Videos, weil ich diese britische Art unterhaltsam finde.

Gerade diese Fahrradmaus (Paula glaube ich), kam ja gefühlt aus dem nichts und ist durch die Decke gegangen. Ich habe auch mal ein Video gesehen, wo sie sich an anderen Sportarten versucht usw. ist dann halt auch wieder Unterhaltung. Das gibt es auch von männlichen Kollegen, wo dann ein größerer Kerl, der eindeutig viel im Gym abhängt (nicht negativ gemeint) auf einmal Akrobatik, Turmspringen oder sowas versucht und dabei kläglich scheitert... Auch das ist am Ende Unterhaltung..., was anderes hat ein Stefan Raab nur mit dickem Budget auch nicht gemacht (Turmspringen, WoK WM you name it)

Wenn die besagten Accounts einem nur noch nerven, kann man diese auch einfach ausblenden lassen ;-)
 
Die Befragung leidet unter dem, was man in der Statistik auch als "Survivorship bias" kennt: Es werden nur die befragt, die den Kontakt mit der Influencer-Branche überstanden haben, ohne abgeschreckt zu sein. Gibt in der Literatur umfangreiche Quellen, zu welchen Fehlschlüssen sowas führt.

Ja, die Umfrage ist laut Einleitung daran interessiert, wie Leute, die Rad-Influencern folgen, sich in ihren Kaufentscheidungen beeinflussen lassen.

Die Bias-Frage ist nun nicht nur, ob man sich beeinflussen lässt, sondern ob einem das überhaupt bewusst ist.

Natürlich gibt man ungern zu, dass man von "so einem Deppen" beeinflusst wurde, aber irgendwie folgt man ihm ja (war die Eingangsfrage, "folgst Du solchen?"), aber trotzdem hätte man die Kaufentscheidung natürlich auch so, allein aus technisch-wirtschaftlichen Aspekten getätigt. Räusper.

Man ist dem System also schon dadurch erlegen, dass man denen folgt, alle weiteren Fragen erübrigen sich. Wer folgt, ist Opfer - mindestens prozentual, statistisch. Die Hersteller werden es gut nachvollziehen können, welche Werbe-Effekte es hat, insbesondere durch rückverfolgbare Rabattcodes "PaulakriegtauchKohlewennDuhierPaula20eingibst", aber auch durch kausale Zusammenhänge von Verpflichtung vs. Umsatz der beworbenen Produkte.
 
Rabattcodes sind kein Nachweis der Wirkung von Influencern oder anderen Werbekanälen, über die sie bereitgestellt werden. Es kann sein, dass die Konsumenten die Entscheidung für den Kauf eines Produktes längst getroffen haben und erst dann nach Influencern und ihren Rabattcodes suchen. Dann liegt einfach nur ein "Mitnahmeeffekt" vor und keine Wirkung des Influencer-Marketings.
 
Zurück