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Es war alles schon mal da

Parallele Speichen 1869
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und heute.
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Lefty mit Holzfelge:
Gerade bei #Kleinanzeigen gefunden. Wie findest du das?

https://www.kleinanzeigen.de/s-anze...de-france-special-bj-1911/2487607138-249-2039
Die Lefty und Headshock von Cannondale waren schon coole unique Teile. Die hatten auch mal ein Rad mit einer Art Getriebe beim Tretlager. Irgendein Downhill Weltcup Teamrad. So um 97/98.

Edit: Missy Giove. Wer die Dame noch kennt.
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Das gezeigte Rad von 1911 ist natürlich ein feiner Exot. Es gab auch Damenräder, nur mit Unterrohr, also kein Oberrohr. Hält. Irgendwie 🤓
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch immer wieder gern: Dieter Rams für Braun, Jonathan Ive für Apple.

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Und selbst der Rams war nicht der Erste. Drei Jahrzehnte vorher hat Walter Zapp der Minox die gleichen Designelemente verliehen, wie die Rams-Abteilung in den 60ern den Nizo-Kameras. Man vergleiche z. B. die Nizo S800 mit der frühen Minox Riga. Die gleichen Gehäusekonturen, die gleichen Drehrädchen. Auch das Gesamtkonzept ist gleich: Außen absolut schlicht. Außer den wenigen Bedienelementen ist eigentlich keine Technik erkennbar. Der Nutzer kriegt nur das allernötigste zur Bedienung. Der Rest passiert im Gerät.

Leider wird der Walter Zapp so gut wie nie erwähnt. Alle reden nur von Rams, Braun, Ive und Apple. Die Minox kennt kaum einer.
 
Ein Geheimnis ist sie nicht. Gibt auch massig davon und gelegentlich sieht man sie mal kurz in einem Film. Aber trotzdem werden Zapp und Minox heute nirgends erwähnt, wenn´s um das - häufig erwähnte - Design von Rams und Braun und Ive und Apple geht. Jedenfalls ist mir bisher nix dergleichen über den Weg gelaufen.
 
Und selbst der Rams war nicht der Erste. Drei Jahrzehnte vorher hat Walter Zapp der Minox die gleichen Designelemente verliehen, wie die Rams-Abteilung in den 60ern den Nizo-Kameras. Man vergleiche z. B. die Nizo S800 mit der frühen Minox Riga. Die gleichen Gehäusekonturen, die gleichen Drehrädchen. Auch das Gesamtkonzept ist gleich: Außen absolut schlicht. Außer den wenigen Bedienelementen ist eigentlich keine Technik erkennbar. Der Nutzer kriegt nur das allernötigste zur Bedienung. Der Rest passiert im Gerät.

Leider wird der Walter Zapp so gut wie nie erwähnt. Alle reden nur von Rams, Braun, Ive und Apple. Die Minox kennt kaum einer.
Goldener Klappspaten des Monats dürfte Dir sicher sein 😉
 
Auf den Gabelschaft geklemmte Vorbauten, gab es bekanntermaßen schon lang bevor sie in den 90ern als neuer Standard eingeführt wurden. Dieses Beispiel an einem Routens aus 1960, mit einem zeitlich sehr authentisch anmutenden Bianchi Deckel (!), erinnert allerdings viel mehr an die ersten Ahead Steuersätze, als beispielsweise die von Herse o.Ä.. Was ist da los, was hat es mit der Kappe und dem Vorbau auf sich?
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Auf den Gabelschaft geklemmte Vorbauten, gab es bekanntermaßen schon lang bevor sie in den 90ern als neuer Standard eingeführt wurden. Dieses Beispiel an einem Routens aus 1960, mit einem zeitlich sehr authentisch anmutenden Bianchi Deckel (!), erinnert allerdings viel mehr an die ersten Ahead Steuersätze, als beispielsweise die von Herse o.Ä.. Was ist da los, was hat es mit der Kappe und dem Vorbau auf sich?
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Sieht interessant aus. Anscheinend gab es damals auch schon A-Head Adapter.
 
Sieht interessant aus. Anscheinend gab es damals auch schon A-Head Adapter.
Wäre mal spannend zu sehen, wie es unter der Bianchi Kappe aussieht, am Ende gab es da sogar schon sowas wie eine Einstellungsvorrichtung für die Steuersatzlager. Kann natürlich auch sein, dass der Vorbau einfach vor dem Klemmen von Hand runtergedrückt und damit das Lagerspiel eingestellt wurde.
 
Der Steuersatz wurde sicher ganz normal über die beiden Muttern am Steuerrohr eingestellt. Der Vorbau ist bestimmt auf einem Stück Rohr geklemmt, das oben in den Gabelschaft eingelötet ist und über den Gewindeteil hinausragt. Für ein Maßfahrrad ist das eine feine Sache, Lenkerhöhe einstellen geht dann aber nicht mehr. Wobei man theoretisch das Rohr auch länger lassen und oben und unten mit Spacern arbeiten könnte. Wäre hier aber klar ein optisches Downgrade xD
 
Bei Bianchi ist das so gelöst:

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Bild aus dem Netz

Wie da der Vorbau geklemmt ist? Nicht über einen Konus jedenfalls. Ich hab sowas im Keller und schau bei Gelegenheit mal nach…
 
Der Steuersatz wurde sicher ganz normal über die beiden Muttern am Steuerrohr eingestellt. Der Vorbau ist bestimmt auf einem Stück Rohr geklemmt, das oben in den Gabelschaft eingelötet ist und über den Gewindeteil hinausragt. Für ein Maßfahrrad ist das eine feine Sache, Lenkerhöhe einstellen geht dann aber nicht mehr. Wobei man theoretisch das Rohr auch länger lassen und oben und unten mit Spacern arbeiten könnte. Wäre hier aber klar ein optisches Downgrade xD
Den deutlich sichtbaren Sechskant hatte ich glatt übersehen, dann ist das ja im Grunde wie bei all den damals üblichen Randos mit (Schaft-)Klemmvorbau gelöst. Bleibt nur noch die Frage, was die Bianchi Kappe an einem Routens zu suchen hat...
 
Das Fahrrad und der ÖPNV. Irgendwie dachte man schon vor DAHON, Brompton und Co über Lösungen nach, die den Transport des Rades vereinfachen. Falttechnik und Minimalgewicht riefen so manchen Visionär auf den Plan.
Wenn so ein Visionär jedoch von der Insel kommt, also DER Insel überhaupt, und dieser dann noch gerne mal einen über den Durst trinkt, dann kommt schonmal sowas dabei heraus:

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Ja, es lässt sich klappen und falten, sofern man Nerven wie Drahtseile und keine Angst vor Hautquetschungen hat. Und wer sich als Gefahrensucher und Todesverächter einen Namen machen möchte, der kann auch damit fahren-wer weiß jedoch, wie lange...

Und ja, das Faltbike Marke "Lämmerschwanz" hat es damals bis in die Glaspaläste ortsansässiger Radhändler geschafft!
 
Bickerton, das war doch das Rad mit der großen Tasche, das geklappt in derselben transportiert werden konnte, gelle?
 
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