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Canyon plant Stellenabbau: Stellungnahme der IG Metall Koblenz

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Re: Canyon plant Stellenabbau: Stellungnahme der IG Metall Koblenz
Immer dasselbe Geschwafel, in Frage stellen ob der Stellenabbau gerechtfertigt ist bei unzähligen Firmen. Sollten lieber mal überlegen was für Maßnahmen deutsche Firmen wirklich wieder wettbewerbsfähig machen würden.
Wenn es wirtschaftlich gut läuft sind sie sofort mit jährlichen Streiks nach mehr Lohn und weniger Arbeitszeit am Start und wenn's nicht gut läuft sind nur die Arbeitgeber dran Schuld
 
Immer dasselbe Geschwafel, in Frage stellen ob der Stellenabbau gerechtfertigt ist bei unzähligen Firmen.

Naja, das ist ihr Job

Sollten lieber mal überlegen was für Maßnahmen deutsche Firmen wirklich wieder wettbewerbsfähig machen würden.

Das stimmt allerdings auch. Gerade die IG Metall unterstützt immer noch vieles, was der deutschen Industrie aktuell das Leben schwer macht. Dabei gab es genug, die sehr früh auf die Gefahren der gewünschten Transformation hingewiesen haben.
 
Naja, das ist ihr Job.
Und was ist mit der Pflicht Arbeitsplätze zu sichern?
Ich habe live miterlebt wie nach der schweren Coronazeit unsere Geschäftsleitung dazu erpresst wurde mal wieder höhere Gehälter zu bezahlen, obwohl nachgewiesen wurde dass die finanzielle Situation das nicht zulässt. Resultat war dass anschließend über 500 Beschäftigte entlassen wurden
 
Gerade die IG Metall unterstützt immer noch vieles, was der deutschen Industrie aktuell das Leben schwer macht.
Die deutsche Industrie macht das schon fleißig selbst. Es war z.B. nicht die IG Metall, die den Aktionären bei VW astronomische Dividenden ermöglicht und den Börsenwert gleichzeitig gedrittelt hat. Und jetzt müssen jedes Jahr erstmal über 4 Milliarden € für die Aktionäre erwirtschaftet werden, bevor überhaupt ein Cent für was anderes verdient wird. War letztes Jahr schon ganz schön knapp.

Die fetten Jahre sind vielleicht auch einfach für Canyon vorbei und man wollte das in der Unternehmensführung lange nicht wahr haben. Die Firma ist ja nur noch gewachsen und noch mehr gewachsen. Eine Zugmaschine wie MVDP mag einen gewissen Umsatz generieren, aber irgendwann hat jeder Fanboy sein Aeroad und zieht zu anderen Herstellern weiter, die man im Sommer vielleicht nicht an jeder zweiten Straßenecke sieht.

Wäre vielleicht mal interessant, welche Stellen wegfallen sollen? Montage? R&D? PR?
 
Zuletzt bearbeitet:
Und was ist mit der Pflicht Arbeitsplätze zu sichern?
Ich habe live miterlebt wie nach der schweren Coronazeit unsere Geschäftsleitung dazu erpresst wurde mal wieder höhere Gehälter zu bezahlen, obwohl nachgewiesen wurde dass die finanzielle Situation das nicht zulässt. Resultat war dass anschließend über 500 Beschäftigte entlassen wurden
Aus meiner langjährigen Berufserfahrung: so ein „Nachweis“ kann immer erbracht werden, auch wenn es der Firma bestens geht. Aber es ist halt die ideale Grundlage um einfacher Beschäftigte abzubauen zu können und dafür dann auch noch die gierigen Mitarbeiter verantwortlich machen kann.
 
Aus meiner langjährigen Berufserfahrung: so ein „Nachweis“ kann immer erbracht werden, auch wenn es der Firma bestens geht. Aber es ist halt die ideale Grundlage um einfacher Beschäftigte abzubauen zu können und dafür dann auch noch die gierigen Mitarbeiter verantwortlich machen kann.
Wie soll das gehen, einen stärkeren Umsatzrückgang und dadurch geringes EBIT vortäuschen als es in Wirklichkeit ist? Bei uns ging es vor Corona jedes Jahr wirtschaftlich bergauf und dafür hat die Gewerkschaft auch jedes Jahr die Hand aufgehalten.
So eine Situation wie jetzt gab es noch nie, das kann auch nicht mit Kurzarbeit kompensiert werden und die IG Metall ist auf sowas Null vorbereitet. Würde mich nicht wundern ob sie nicht auch bei Canyon nach der Möglichkeit in die Rüstungsindustrie einzusteigen nachgefragt haben um die Arbeitsplätze zu retten.
 
Die Gewerkschaft hält aber die Hand nicht auf für sich, sondern für ihre Mitglieder bzw. für die Belegschaft. Du tust ja so als ob die verhandelten Gelder in ihre Tasche gehen.

Und wie ein Unternehmen Profit erzeugt, liegt wohl eher bei der Geschäftsführung und nicht bei der Gewerkschaft. Das Problem ist, dass die Unternehmen nicht bereit waren einen wirklich Wechsel einzuleiten, sondern alte und bewährte Produkte bis zum Ende auspressen ohne eine wirkliche Transformation. Und die Antwort auf sinkende Nachfrage ist die Verlagerung der Produktion. Ich glaube, leider haben die auch keine Ideen.
 
Die Gewerkschaft hält aber die Hand nicht auf für sich, sondern für ihre Mitglieder bzw. für die Belegschaft. Du tust ja so als ob die verhandelten Gelder in ihre Tasche gehen.
Selbstverständlich profitieren alle Beschäftigten davon, auch Nichtmitglieder so wie ich auch wenn ich nicht an den Streiks teilnehme und es nach Corona nicht befürwortet habe

Und wie ein Unternehmen Profit erzeugt, liegt wohl eher bei der Geschäftsführung und nicht bei der Gewerkschaft. Das Problem ist, dass die Unternehmen nicht bereit waren einen wirklich Wechsel einzuleiten, sondern alte und bewährte Produkte bis zum Ende auspressen ohne eine wirkliche Transformation. Und die Antwort auf sinkende Nachfrage ist die Verlagerung der Produktion. Ich glaube, leider haben die auch keine Ideen.
Hast Du ne Ahnung wie schwierig es für eine größere Firma ist auf andere Produkte umzustellen, vor allem in der heutigen Zeit? Die Gewerkschaft macht es sich mit genau dieser Aussage einfach nachdem sie den Arbeitgeber so wie Deine Zitrone ausgepresst haben
 
Ja mei, im Corona Überschwang die Strukturen zu sehr vergrößert und jetzt muss korrigiert werden. Business as usual.

Die Verluste scheinen real zu sein: https://www.mtb-news.de/news/canyon-bewertung-gbl/
Rückgang des EBITDA (operatives Ergebnis vor Abschreibungen und Zinsen) um ein Drittel in 2025 laut https://www.velojournal.ch/aktuell/detail/canyon-restrukturierung-stellenabbau-fokus-auf-ebikes/

Es kann natürlich gut sein, dass 2020 beim Einstieg von GBL zuviel Push-down Debt reingedrückt wurde und die jetzt an den Zinsen knabbern. Wäre bei einem Private Equity Investor das übkiche Vorgehen gewesen (die so wichtige "Schuld" liegt dann mindestens gleichermaßen beim gierigen Verkäufer wie bei der "Heuschrecke" und den Renditeerwartungen von deren Investoren)

Abgesehen davon:
Wie immer: bei so plötzlichen Einschnitten bedeutet es erstmal, dass man vorher zu lange auf Besserung gehofft hat - sprich Managementfehler, denn man hätte früher einsteuern müssen (sagt sich im Nachhinein leichter als vorher)
Noch vor der Gewerkschaft sind aber auch alle MA immer groß dabei einem zu erklären, warum man für die Hälfte des Volumens immer noch die volle Belegschaft braucht - das ist der Gewöhnungseffekt.

In der Kombination immer wieder tödlich für Firmen (nicht nur für 20% der Belegschaft, sondern für 100% plus ggf Zulieferer). Daher lieber 20% entlassen als 100%.

Ich würde hier von außen niemandem allein die Schuld zu schieben. Bei sowas arbeiten nach meiner regelmäßigen Erfahrung meist alle gut zusammen, leider.
 
So eine Situation wie jetzt gab es noch nie, das kann auch nicht mit Kurzarbeit kompensiert werden und die IG Metall ist auf sowas Null vorbereitet.

Die Situation wurde mit Blick auf die Gesamt-Umstände von zig Wirtschaftsfachleuten immer wieder vorhergesagt - man hätte also nicht nur vorbereitet sein müssen, man hätte sogar aktiv dagegen steuern können. Stattdessen hat man jeden Irrsinn mitgemacht und unterstützt. Aber letztendlich auch nicht schlimm, die Firmen werden ja nicht insolvent, die hören nur auf zu produzieren.
 
Die Situation wurde mit Blick auf die Gesamt-Umstände von zig Wirtschaftsfachleuten immer wieder vorhergesagt - man hätte also nicht nur vorbereitet sein müssen, man hätte sogar aktiv dagegen steuern können. Stattdessen hat man jeden Irrsinn mitgemacht und unterstützt. Aber letztendlich auch nicht schlimm, die Firmen werden ja nicht insolvent, die hören nur auf zu produzieren.
Oder wie eine von diesen 'Wirtschaftsweisen' vor 1-2 Jahren gesagt hat: Ist nicht schlimm wenn jetzt einige Firmen den Bach runtergehen, das ist eine ganz natürliche Marktbereinigung und wird sich schon bald wieder geben.

Nuja, die Rüstungsindustrie läuft ja und dazu noch bisschen Windräderproduktion
 
Bei Cube ist das Preisleistungsverhältnis besser als bei Canyon ....
Brauche ja am CX auch keine Dura Ace wie MvdP - reicht ne 105 DI2
Einfach Verdrängungswettbewerb - Mal gucken ob der Rückruf der Gabel bei Cube was ändert.
 
Waren die Aufkleber früher mit "Mehr Brutto vom Netto" nicht auch von Gewerkschaften? Heute kennen die ja nur noch eins und das sind höhere Gehälter. Dass Gewerkschaftenn, die immer nur gegen die Arbeitgeber schießen und nie mal die Regierung aufs Korn nehmen einfach nutzlos sind zeigt sich aktuell ganz deutlich.
 
Waren die Aufkleber früher mit "Mehr Brutto vom Netto" nicht auch von Gewerkschaften? Heute kennen die ja nur noch eins und das sind höhere Gehälter. Dass Gewerkschaftenn, die immer nur gegen die Arbeitgeber schießen und nie mal die Regierung aufs Korn nehmen einfach nutzlos sind zeigt sich aktuell ganz deutlich.
"Mehr brutto vom netto" war von Westerwelle ....
 
Die Gewerkschaft hält aber die Hand nicht auf für sich, sondern für ihre Mitglieder bzw. für die Belegschaft. Du tust ja so als ob die verhandelten Gelder in ihre Tasche gehen.

Und wie ein Unternehmen Profit erzeugt, liegt wohl eher bei der Geschäftsführung und nicht bei der Gewerkschaft. Das Problem ist, dass die Unternehmen nicht bereit waren einen wirklich Wechsel einzuleiten, sondern alte und bewährte Produkte bis zum Ende auspressen ohne eine wirkliche Transformation. Und die Antwort auf sinkende Nachfrage ist die Verlagerung der Produktion. Ich glaube, leider haben die auch keine Ideen.
Die IGM ist kein Wohlfahrstsverband der das kostenlos macht. Kriegt der Angestellte mehr Geld bekommen die auch mehr Geld. Also ja, die Gelder gehen direkt in deren Tasche da sie davon profitieren.
 
Waren die Aufkleber früher mit "Mehr Brutto vom Netto" nicht auch von Gewerkschaften? Heute kennen die ja nur noch eins und das sind höhere Gehälter. Dass Gewerkschaftenn, die immer nur gegen die Arbeitgeber schießen und nie mal die Regierung aufs Korn nehmen einfach nutzlos sind zeigt sich aktuell ganz deutlich.

Welche Gewerkschaft soll das sein die "nie die Regierung aufs Korn" nimmt?
 
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