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Clavicula Fanclub

Teile der Schulter, etwas unter der Narbe sind noch ziemlich taub. Das wird wohl auch noch eine Weile so sein oder?
Ich wurde 2010 am Schlüsselbein operiert (horizontaler Schnitt von Hals zu Schulter) und habe noch heute leichte Taubheitsgefühle.
Ist aber nicht mehr so schlimm wie am Anfang.
 
Außerdem pellt sich seit heute meine haut rund um die Operationsnarbe. Ist das Normal.
Ja, das ist normal, da regeneriert sich gerade eine Menge und Du konntest vermutlich auch nicht regelmäßig duschen. Bei mir hat sich nach meinem Unfall der ganze Arm gepellt.

(Hatte neben einem zerschmetterten Schlüsselbein auch noch eine mehrfach gebrochene Hand.)
 

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Narbenpflege ist ganz wesentlich für alles.
als großflächig tattowierter sind entsprechende Cremes in Massen vorhanden ^^

Ich glaube ich bin mittlerweile auf einem guten Weg. Vorwiegend fühlt sich halt alles verspannt an aber ich bin bereits Schmerzmittelfrei und den Arm kann ich für kleinere Sachen gut nutzen.
Die ersten lockeren Sessions auf der Rolle gab es auch schon. da hat man aber gemerkt, dass mit so einer Verletzung in der Heilungsphase auch die Beine weniger können und wollen...

Mein erster Physiotermin ist leider erst am Freitag. Wenn jemand also n paar Tipps für Übungen hat (OP jetzt 4 wochen her) nur raus damit.

VG
Andy
 
Wenn jemand also n paar Tipps für Übungen hat (OP jetzt 4 wochen her) nur raus damit.
Das macht alles Dein Physio. Am Anfang werden sowieso nur leichte Bewegungen gemacht, damit sich der Bewegungsapparat wieder an die Arbeit gewöhnen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir hiess es auf jeden Fall anfänglich maximal 90° anheben, da sonst das Schlüsselbein mitdreht was der Heilung nachträglich ist. Die Übungen zu erklären ist sehr schwierig, Frontraise und Sideraise ohne oder mit wenig Gewicht. Achselzucken (heben) ohne oder mit wenig Gewicht usw.
Aber ich denke auch, dass es auf die 4 Tage bis Freitag nicht mehr ankommt.
 
Moin zusammen,

ich glaube das Schlüsselbein ist weiterhin auf einem guten Weg. ab und an zwickt es noch und ein Teil ist weiterhin taub.

Wurde bei euch noch ein Röntgenbild gemacht bevor es wieder aufs Rad ging? Die Ärzt*innen haben leider nicht so wirklich viel kommuniziert...

Viele Grüße aus Hamburg
Andy
 
Meines Wissens bei mir nicht. Nach der Entname der Platte inkl. Schrauben war ich gleich nach dem Fäden ziehen wieder auf dem Rad. Das ging ganz gut bis auf den Wiegetritt. Da hat es noch etwas gezogen/geschmerzt.
Die Entnahme war bei mir aber auch schon 2010. Da kann ich mich nicht mehr an jedes Detail erinnern. Apropos Taub: Bei mir ist auch heute noch ein kleiner etwas taub. Ist aber nicht mehr so schlimm wie früher.
 
Meines Wissens bei mir nicht. Nach der Entname der Platte inkl. Schrauben war ich gleich nach dem Fäden ziehen wieder auf dem Rad. Das ging ganz gut bis auf den Wiegetritt. Da hat es noch etwas gezogen/geschmerzt.
Die Entnahme war bei mir aber auch schon 2010. Da kann ich mich nicht mehr an jedes Detail erinnern. Apropos Taub: Bei mir ist auch heute noch ein kleiner etwas taub. Ist aber nicht mehr so schlimm wie früher.
geht bei mir noch inkl. platte. also so lange die noch drin ist.

VG
Andy
 
Wurde bei euch noch ein Röntgenbild gemacht bevor es wieder aufs Rad ging?
Nein, Röntgenaufnahmen gab es zunächst bei der Erstaufnahme zur Diagnose. Vor der OP ein CT und später zur Kontrolle nach gut einer Woche wieder ein klassisches Röntgenbild, dann nach sechs Wochen und weil die Kallusbildung da nicht ausreichend war, noch mal nach insgesamt acht Wochen. Da war der Arzt zufrieden und das war es dann. Nach der Entfernung der Platte wurde auch kein Bild gemacht.
 
Ich hatte bislang nur eins 3 Wochen nach der OP. 8 Wochen wären jetzt um. Ich kümmere mich dann mal um `nen Termin.
 
Es sollte auf jeden Fall ein Bild gemacht werden, dass die Heilung vernünftig zeigt. Das ist nach 3 Wochen nicht der Fall. Idealerweise 6 Wochen und 12 Wochen, nach 12 Wochen sollte es idR dann zu sein. Zu dem Zeitpunkt erkennst du dann also verzögerte Heilung, falls sie auftritt.
 
geht bei mir noch inkl. platte. also so lange die noch drin ist.

VG
Andy
Ach so, du meintest wann man mit Platte wieder auf's Rad kann.
Nun bei mir war die OP mit Platte am 20. März 2010 und ich war am 5. Juni das erste mal mit Platte auf dem Rad. Das war ziemlich genau 11 Wochen nach der OP.
Am 25. Juli bin ich dann schon den 120 km Arber Radmarathon mit gefahren.
 
Netter Trööt hier.

1990 mit dem BMX zerschellt, Clavicula Trümmerfraktur re., AC-Gelenksprengung. OP mit Kürschnerdrähten, 6 Wochen Gilchrist-Verband, danach gings eigentlich relativ zügig wieder besser, ich hatte da nie wieder Probleme mit. Jugend hilft heilen. Und der Operateur war auch ne Rakete.

2018 vom Trekking abgestiegen, Tossy 3-4 li., OP mit Hakenplatte, diese so schnell es erlaubt war, wieder entfernen lassen. Ist nicht schön geworden, hab nen dauerhaften Schlüsselbein-Hochstand, kannst schön die Klaviertaste drücken. Aber die Schulter funktioniert soweit. Die SLAP-Läsion macht mehr Probleme...
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Schulter immer heikel, da is soviel Zeug drin, was kaputt gehen kann aber relativ wenig Gelenkfläche. Und wenn mehrere Wochen ruhig gestellt, eine ganze Litanei an Muskeln und Sehnen, die verkürzen und verkümmern. Je älter man wird, desto mühsamer wird es, das wieder zu mobilisieren.

Bleibt gesund!
 
Kleines Update meinerseits. Vielleicht kann mir irgendwer hier Mut zu sprechen und hat einen ähnlich besch***** Verlauf gehabt.
Hatte ja Ende Juli 25’ meinen Sturz in Frankreich und wurde dann bei Claviculaschaft- & mehrfragmentärerer lateraler Fraktur mit kaputtem AC Gelenk mit ner Schaft- & Hakenplatte versorgt. Die ersten Wochen waren der absolute Horror letztes Jahr, letztlich bin ich nach 9 Wochen zurück zur Arbeit und hatte auch da noch Schmerzen die mich letztlich über 6 Monate begleitet haben.
Leider wurde nämlich der damals bei Entlassung vereinbarte OP Termin im November zur Entfernung der Hakenplatte nach bereits vollständiger OP Vorbereitung Last Minute abgesagt. Denn es hatte sich wohl der Assistenzarzt vertan, bei knöchernen Verletzungen und nicht nur Bandapparat, war die Empfehlung die Hakenplatte 5-6 Monate und nicht nur 3 zu belassen. Es wurde mir klar gesagt, dass bei einer Entfernung nach 3 Monaten das Risiko für eine Re-Fraktur hoch wäre und ich dieses dann tragen müsste. Das wollte ich natürlich auf keinen Fall .

Dieses Horrorteil hat mir also dann über die gesamten 6 Monate Schmerzen bereitet und verhindert die Schulter adäquat zu mobilisieren (man darf ja nicht über 90 Grad, nicht stützen etc.) und ich hab dann eine Frozen Shoulder/ postoperative Capsulitis adhaesiva entwickelt, gegen die mein Physio kaum noch ankam.
Habe die OP Ende Januar zur Entfernung der Hakenplatte mehr als herbeigesehnt.

Dann die Empfehlung meines niedergelassenen Orthopäden in der Woche vor der OP: „dann sollen sie aber doch jetzt auch beide Platten rausholen (Schaft und Hakenplatte)“
Also Rücksprache in der Chefsprechstunde gehalten, dass mein Orthopäde dies angesprochen hat und letztlich dann das Ok des Chefs bekommen, dass beide Platten rauskönnen. Hier gabs auch keine Warnung oder Aufklärung, dass ich dadurch ein erhöhtes Risiko eingehe (wie damals bei der Hakenplatte nach 3 Monaten).
Irgendwie dann aber selbst gegoogelt und gelesen, dass die Schaftplatte eig mind. 12 Monate drin bleiben sollte, daher Angst bekommen.
Am Morgen vor der OP im Operationssaal noch mit dem Operateur gesprochen und ganz klar kommuniziert: „hey, hab Schiss, dass da was schief geht; bitte die Schaftplatte nur rausholen wenn es ganz, ganz sicher stabil ist, kein Risiko eingehen, dann lieber drin lassen.“
Nach der Op aufgewacht & große Erleichterung: alles stabil, beide Platten draußen. Am 1. Tag nach OP Röntgen gehabt: laut Aussage des Assistenzarztes alles ok. Darf nun alles frei bewegen, nur noch nicht schwer Heben 2 Wochen und sollte sehr aufpassen dass ich in den nächsten 6 Wochen nicht drauf falle, also Sportverbot. Physio Freigabe erteilt.
3 Tage später erste Physio Einheit und natürlich wegen der Frozen Shoulder motiviert nun endlich die Beweglichkeit zu verbessern. Physio weiß aber Bescheid, dass Op kurz zurückliegt. Wir machen unsere üblichen Übungen, versuchen etwas mehr zu mobilisieren, was auch nur teilweise gelingt wegen der Frozen Shoulder.
Bei der Physio wie immer Schmerzen, aber nichts außergewöhnliches und vor allem kein klarer Schnerzmoment/ kein Knacken oä.
Danach dann aber über den Nachmittag & die Nacht zunehmend starke, ganz neue Schmerzen (eher wie nach dem Unfall). Also am nächsten Tag ab ins KH …… Röntgen:
Schaft wieder verschoben.

Ich bin komplett am Ende. Nach 6 Monaten mit Schmerzen, Einschränkungen, keiner Radfahrt, keinem Schwimmen im Urlaub & abgesagten Ski-Flitterwochen, hatte ich gehofft, dass diese scheiß zeit endlich vorbei ist. Jetzt geht alles wieder von vorne los.

Nach einholen mehrerer Zweitmeinungen von verschiedenen Schulter-Koryphäen zeichnet sich nun ab, dass 1. die Schaft Platte viel zu früh raus kam. 2. die bisherige Heilung dort aber auch nicht besonders gut war, fraglich beginnende Pseudarthrose/Non-union. Daher jetzt a.e Empfehlung zur Re-OP mit Entnahme von Knochen aus dem Beckenkamm und erneuter Plattenanlage. Hier besteht natürlich auch ein Risiko das Schlüsselbein noch poröser zu machen, da es wegen der ganzen Schrauben eh schon ein Schweizer Käse ist. Aber es nun so zu lassen, birgt ein sehr relevantes Risiko, dass es nicht heilt, weil es keine frische Fraktur ist und wenn man nun 8 Wochen wartet und dann erst operiert, dauert alles noch länger.

Ich weiß wirklich nicht mehr weiter und fühle mich wie im falschen Film.
Irgendjemand hier der Erfahrung hat mit Re-Fraktur/Pseudarthrose/Beckenkammentnahme? :(
 
Zuletzt bearbeitet:
Pseudarthrose / Re-Fraktur nach Bagatelltrauma kenne ich. Schaftplatte hätte ich wirklich drin gelassen. Die stört ja auch wenig. Im Moment nimmt empfiehlt man da 18 - 24 Monate. Ich hatte das, obwohl die Platte nach 2 Jahren rauskam, uns das Röntgenbild 1a war. Kleiner Schubser auf die Schulter von der Freundin, wieder durch.

Ich würde hier zu Spezialisten raten. Ich selbst war in Heidelberg. Die Heidelberger sind spezialisiert auf die Sanierung nicht verheilter Knochenbrüche und verwenden ein spezielles Verfahren (Masquelet). Empfohlen wurde mir das von einem Bekannten, der eine Pseudarthrose im Schlüsselbein hatte. In beiden Fällen wurde hier Cutibakterium acnes im Bruch diagnostiziert (leider ein Klassiker im Schlüsselbein), was möglicherweise den Heilungsverlauf beeinträchtigt hat. Die meisten Krankenhäuser wären hier auf eine definitive Versorgung im ersten Schritt gegangen, und hätten tw. sogar die Besiedlung nicht erkannt, wodurch auch der zweite Heilungsversuch hätte fehlschlagen können. Im Masquelet-Verfahren wird zunächst ein Spacer aus Knochenzement (mit Antibiotika versetzt) eingesetzt, Proben genommen und diese analysiert. Um den Spacer bildet der Körper eine hochdurchblutete Membran, die dann im zweiten Schritt bei der Heilung hilft. Wenn die Probe negativ ist, wird nach 6 Wochen die definitive OP gemacht. Wenn eine Besiedlung festgestellt wird, hast du durch den Spacer bereits die Antibiotika da, wo sie hinmüssen, und das in einer Konzentration, die man über i.V. nicht darstellen kann.

In meinem Fall waren das leider 3 OPs im 2 Wochen-Rhythmus, bis das Bakterium raus war, dann 6 Wochen später die finale OP mit Beckenkamm-Entnahme. Das ist aber wirklich die Ausnahme, dass es so oft revidiert werden muss. Unterm Strich bin ich froh, in Heidelberg gewesen zu sein.

--> https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/klinik-fuer-unfall-und-wiederherstellungschirurgie

Ich weiß nicht, woher du kommst, aber ich würde sehen, dass du eine Klinik findest, die öfter mit der Sanierung von nicht verheilten Knochenbrüchen zu tun hat. In Heidelberg hat es 5 oder 6 Wochen gedauert, bis ich überhaupt den Termin zur Sprechstunde hatte, dann nochmal 3 bis zur OP. Da ich mit dem gebrochenen Schaft aber keine starken Probleme hatte im Alltag, war das OK.

Was Beweglichkeit etc. angeht kann ich dir bei Schaftfraktur / Schaftplatte etwas die Angst nehmen: Die kommt dann recht schnell wieder. Bei dir natürlich schwieriger, da du ja in den letzten Monaten ewig eingeschränkt warst. Ich konnte da, sobald ich aus der jeweiligen OP aufgewacht war (egal welche...) den Arm im Prinzip sofort auf die 90° heben und ne Tasse o.ä. halten (1 kg halt). 6 Wochen nach der finalen konnte ich den Arm auch wieder fast uneingeschränkt nach oben heben, als sie mir bei der Nachsorge die Freigabe erteilt hatten. "Heben Sie doch mal den Arm ganz hoch!"... war ich auch überrascht.


Edit: Ich habe mir gerade nochmal klar gemacht, dass die Platte ja nach 6 Monaten schon rauskam. Dabei ist das Risiko eine Re-Fraktur generell stark erhöht. Wie sah denn der Schaft nach 3 und 6 Monaten jeweils aus? Bei mir gab es damals schon Ansätze von verzögerter Heilung. Wenn das bei dir nicht der Fall war, würde ich dir gerne die Angst vor dem Infekt nehmen wollen :)
 
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