seankelly
irish blood, english heart
An idealo hatte ich auch gedacht. Da muss man keine app zwischenschalten."idealo" und eigene recherche geht schneller... aber, ja, so etwas wäre sinnvoller als die hier gehypten "AI"-Funktionen...
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An idealo hatte ich auch gedacht. Da muss man keine app zwischenschalten."idealo" und eigene recherche geht schneller... aber, ja, so etwas wäre sinnvoller als die hier gehypten "AI"-Funktionen...
nein, da ist nicht eine sinnvolle EIGENE Idee darin, aber jede Menge Abgreifen - denn jeder, der in die App einpflegt, füttert damit die Datenkrake. Interessant wären dann copyright-Betrachtungen - s. google etc., die ihre KIs mit "frei verfügbaren", aber eben nicht zwingend für jegliche Weiternutzung freigegebene Dokumente scannen und verarbeiten...Nun lasst ihn doch erstmal machen.
Da sind ja auch ein paar gute Ideen dabei (Manuals und so, eventuell Einbinden von Tutorials). Auch wenn ich persönlich glaube, dass man sich mit sowas unendlich viele Pflegegräber auf den Hof holt...
...und dann eventuell noch eine Grabpflege-App für den App-Entwickler benötigt.
g.
Hallo zusammen,
ich arbeite gerade an einem privaten Projekt namens Velopit. Kurz gesagt: Ich wollte weg von unübersichtlichen Excel-Tabellen und habe eine Web-App gebaut, die als "digitales Scheckheft" für den eigenen Fuhrpark dient.
Interessantes Projekt, aber ich sehe die Realisierung auch eher skeptisch.Frage an euch:
Was ist euch bei so einem Tool am wichtigsten? Was sind eure absoluten "Must-Haves", damit die App für euch nützlicher ist als die klassische Excel-Tabelle?
Viele Grüße,
Michael
Da geht es schon los.Was die App macht:
• Smart Maintenance:
Berechnet Wartungs- und Austauschintervalle für alle Komponenten basierend auf Laufleistung und Zeit. Feature: Komponenten können zwischen mehreren Rädern getauscht werden - die Laufleistung wandert dabei automatisch mit.
Haben die Freaks hier schon in ihrer Excel TabelleWas die App macht:
• Setup Vault:
Speichert eure Setups (Fitting-Daten, Reifendruck-Szenarien) individuell für jedes Rad und jeden Einsatzzweck.
Hier gibt es immer wieder Fragen zur Kompabilität, die nicht mit ja/nein beantwortet werden können. Bsp. "kann das SS Schaltwerk noch ein 32er Ritzel schalten?", "Brauche ich einen neuen Umwerfer, wenn ich die Ultegra Kurbel gegen eine GRX tausche"?Was die App macht:
• AI Crew Chief:
Ein integrierter Bot, der die exakten Spezifikationen eurer Räder kennt. Statt Google zu durchforsten, fragt ihr einfach den Crew Chief nach Reparaturanleitungen, kompatiblen Ersatzteilen und Optimierungspotenzialen.
in der Tat, man muß dann der App noch das geputzte bike zeigen -ich denke, wir sind uns hier einig, daß es eine Totgeburt ist, oder?
Nebenbei und ganz persönlich ist ein Rennratt in meinen Augen ein wunderbares analoges und auf das wesentliche reduzierte Gerät, dem ich gern auch die notwendige Aufmerksamkeit ohne digitalen Firlefanz widmen möchte.
Stimmt, hab bei vielen Rad-Inseraten so präzise Kilometerleistungen wie "laut Strava exakt 8742km gelaufen" lesen müssen.Muss eher was mit der "App-ifizierung" des Lebens zu tun haben.
Und nein, ich würde mich nicht als hängengebliebene "Herbstgeneration" (oder wie das hier hieß) bezeichnen, aber nicht alles Analoge muss ne App-Begleitung haben. Zumal apps ja auch nerven können.![]()
Creme de la Creme der grimmigen Griesberts unterwegs hierFurchtbar
WAYNE interessiert es, was ihr alles nicht mögt, braucht und auf Papier kritzelt...
Dann sag doch mal bitte, welche Vorteile dir du von der Nutzung der App versprichst.Anhang anzeigen 1722473
Creme de la Creme der grimmigen Griesberts unterwegs hierFurchtbar
WAYNE interessiert es, was ihr alles nicht mögt, braucht und auf Papier kritzelt...
Ahem, hier will jemand eine kommerzielle App erstellen, und will potentielle Kunden befragen. Warum also soll ich ihm nicht die Freundlichkeit erweisen, mich dahingehend zu äußern?Darum geht es Doch gar nicht. Aber warum muss ich der ganzen Welt 24/7 auf die Nase binden, was ich alles doof finde. Tobt Euch im Höhlenmalerei Forum aus.
Doch, genau darum gehts es. Der Ersteller wollte doch Feedback.Darum geht es Doch gar nicht. Aber warum muss ich der ganzen Welt 24/7 auf die Nase binden, was ich alles doof finde. Tobt Euch im Höhlenmalerei Forum aus.
Die App ist in meinen Augen zum scheitern verurteilt, weil einfach zu viele Parameter nicht berücksichtigt werden können und dies wird halt Rückgemeldet, wie es sich der TE erwünscht hat.Danke für den Zuspruch! Ich nehme die Kritik der anderen trotzdem gerne an. Eine App-Lösung ist sicherlich nicht etwas für jeden - aber ich war einfach neugierig, jetzt schon Feedback einzuholen, bevor ich an den Usern vorbei entwickle.
Na ja, digital native heißt ja nicht, dass ich mich in irgendeiner IT Spezialdisziplin auskennen muss. Ich würde schon sagen, dass sich jüngere Generationen schneller und selbstverständlicher mit so app Gedöns auseinandersetzen als ältere.Es ist echt süß, wie hier Leute, die vermutlich nicht eine einzige höhere Programmiersprache beherrschen, selbst nicht ein einziges Computerprogramm geschrieben haben, auf "Höhlenmalerei" verweisen... Ihr Jungen seid "digital natives"? Nein, Ihr könnt wischen, und sonst gar nichts!
Eingangspost nicht gelesen, nicht verstanden oder schon wieder vergessen?Anhang anzeigen 1722473
Creme de la Creme der grimmigen Griesberts unterwegs hierFurchtbar
WAYNE interessiert es, was ihr alles nicht mögt, braucht und auf Papier kritzelt...
Frage an euch:
Was ist euch bei so einem Tool am wichtigsten? Was sind eure absoluten "Must-Haves", damit die App für euch nützlicher ist als die klassische Excel-Tabelle?
wenn ich einfach nur überlege, wie sinnvoll eine google-Recherche in den späten 00er Jahren war: ja, auch da stand die eine oder andere Anzeige ganz oben, aber man fand rechts schnell, was man suchte. Heutzutage ist es selbst mit DuckDuckGo o.ä. schwierig, wirklich sinnvollen Ratschlag zu finden... nein, früher war nicht alles besser, aber einiges!Es hat sich halt durchgesetzt und wird (für mein Empfinden) oftmals viel zu unkritisch hinterfragt. Das mit den Äppz.
Es gibt ja berechtigte Kritikpunkte an vielen Äpps, äh Programmen:
- unnötig, kompliziert und über's Knie gebrochener Nutzen. "Hauptsache Äpp", egal wie nervig das für den Nutzer ist, wir haben ihn ja schon dahingehend konditioniert."
- nötigt in Abonnements (ganz oft klar Sinn und Zweck, aber hier driften Kunden/Unternehmerinteressen halt auch stark auseinander)
- Datenabsaugen und Schattenwirtschaft mit geklauten Inhalten durch KI?!
Ist das alles kein Thema mehr?
Bin keine der "ewig gestrigen Boomer-Kartoffeln", oder mit welchem Kampfbegriff da mittlerweile hantiert wird.
Aber als ich Anfang des Jahrtausends Zwölf Jahre alt war und ein ziemlicher Computernerd, da waren (in meiner Blase jedenfalls) diese ganzen DRM-Geschichten und die TPM-Chips in allen Computern ein ziemliches Thema. Trusted Platform Computing als Auftakt zur digitalen Versklavung der Menschheit, für viele quasi als direkter Weg in den Totalitarismus, als Untergrabung der Demokratie.
Und heute, fast Forward, 25 Jahre später?
Hat sich das alles durchgesetzt, ist das Internet durchkommerzialisiert und überwacht, sind geschlossene Systeme mit Äpp und Kontozwang der Standard.
Aber hauptsache, wir "ewig gestrigen Boomer" müssen uns anhören, dass wir nur meckern, alt und verknöchert im Denken sind?
Im Ernst, das Internet war mal ein Freiraum.
Und Technologieaffinität sollte Technologiekritik immer auch mit einschließen. Alles andere wäre maximal naiv..
Heute ist es komplett in der Hand der Tech-Konzerne, für jeden Scheiss gibt's ne Äpp die "gratis" ist, dafür zahlt man mit seinen Daten und in der Zukunft vielleicht auch mit seiner Freiheit.
Darum geht es Doch gar nicht. Aber warum muss ich der ganzen Welt 24/7 auf die Nase binden, was ich alles doof finde. Tobt Euch im Höhlenmalerei Forum aus.
Der britische Maler David Hockney hat mal von der Kubifizierung (im Sinne des Kubismus) der Realität durch das Internet gesprochen. Sollte heißen, dass es dem Nutzer möglich wird, die Realität von jeder Seite aus zu betrachten und dadurch der "Wahrheit" näher zu kommen als beispielsweise durch lineares Fernsehen.Im Ernst, das Internet war mal ein Freiraum und nicht der feuchte Traum eines jeden Wildwestkapitalisten!
Das ist kein Traum. Die Möglichkeiten, die uns - bei allem Kritikwürdigen - die technisch-digitale Entwicklung gebracht hat und bringen wird, sind famos. Allein, welche Möglichkeiten geschaffen wurden, als Verbraucher um Größenordnungen mündiger zu werden. Das Forum ist ein gutes Beispiel dafür. Bei aller reflektierter Vorsicht im Umgang mit allem, überwiegen die Vorteile bei weitem. Ein Segen für die Menschheit und eine absolute Wohlstandshebung in großen Teilen der Welt, die es vorher und ohne den technologischen Fortschritt nie gegeben hätte - vor allem nicht in dieser rasanten Geschwindigkeit. Und es ist aus Sicht unserer heute noch sehr begrenzten Horizonte für viele unvorstellbar, was es in 20 oder 50 Jahren alles geben wird.Der britische Maler David Hockney hat mal von der Kubifizierung (im Sinne des Kubismus) der Realität durch das Internet gesprochen. Sollte heißen, dass es dem Nutzer möglich wird, die Realität von jeder Seite aus zu betrachten und dadurch der "Wahrheit" näher zu kommen als beispielsweise durch lineares Fernsehen.
Ein schöner Traum ...