• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos
  • Rennrad-News User Awards 2026: Jetzt abstimmen und Rennrad im Wert von 4.999 € gewinnen!
    Stimme in einer kurzen Umfrage über deine Produkte des Jahres 2026 ab und gewinne dabei ein Rennrad im Wert von 4.999 €!
    ➡️ Jetzt abstimmen!

Konfliktsituationen im Verkehr

Ja, schon. Aber, es gibt auch Beispiele, wie man es besser machen kann. Die NLer sind da deutlich besser aufgestellt, als wir hier in D.

Ja und nein....

Im Sommer Horden von NL-RRradlern, die hier im Grenzgebiet ohne Rücksicht auf Regeln
auf der Strasse unterwegs sind, da zuhause Omi+ Opa mitter Fiets auf deren Radwegen unerwegs sind...
 
Ja und nein....

Im Sommer Horden von NL-RRradlern, die hier im Grenzgebiet ohne Rücksicht auf Regeln
auf der Strasse unterwegs sind, da zuhause Omi+ Opa mitter Fiets auf deren Radwegen unerwegs sind...
16635184-v16-sicherheitneu-1-opi1-e40ilk5xwake68e.jpeg
 
Das ist vernünftig. Kurz vor meinem Unfall damals fing ich an Brevets zu fahren. Die Lust dazu ist nach wie vor groß. Körperlich geht es wieder, wenn auch mit anhaltenden Sitzbeschwerden.
ich bin in einer denkwürdigen Woche seinerzeit als "research fellow" am USZ in Zürich gleich zweimal fast von SUV-Mammies totgefahren worden; deshalb 1996 das RR RR sein lassen, und mich auf MTB fokussiert. Dann auch Gravel, und viel mit meinem 4jährigen Sohn mit dem ToutTerrain-Nachläufer mit Federung herumgefahren. Damit war mein kleiner Sohn und die schmale Silhouette des 18-Zoll-Nachläufers das, was Autofahrer als erstes (nicht) wahrnahmen - deshalb ein "illegales" Radarrücklicht gekauft, und an der Sattelstütze des Nachläufers montiert. Gemerkt, daß die Autofahrer deutlich mehr Abstand halten... und seit ungefähr 4 Jahren auch wieder mit RR - dann aber immer mit Radar-Rücklicht! - unterwegs.
Wirkt keine Wunder, aber zum einen kann ich mich besser auf z.B. zu enge Überholvorgänge vorbereiten, zum anderen halten die meisten Autofahrer auch mehr Abstand ein...
 
Ja…sowas ist zum brechen 🤮

Ich kann dir nur die Daumen drücken, dass das körperlich und psychisch wieder einigermaßen heilt.

Bei mir war es damals eine Nebenstraße…Einmündung in eine Landstraße mit einem Radweg für beide Richtungen.

Die Einmündung ist 4-fach!!! beschildert, 2x Stop, 2x Achtung Räder aus beiden Richtungen. Dazu roter Bodenbelag für den Radweg!

Hat alles nicht geholfen. Das Auto hat wohl beim Vorhaben rechts abzubiegen nur nach links geschaut…von da kommen ja Autos…ist dann losgefahren als ich knapp vor der Motorhaube war…war ein langer Flug. Nix gebrochen…gut ausgebildete Nacken/Schultermuskulatur haben mein Genick gerettet, Prellungen über den gesamten Körper, von denen hatte ich Wochen, und von der Nackenmuskulatur hatte ich über ein Jahr bis die wieder schmerzfrei funktioniert hat.

Das Bußgeld ist ein Witz, das Schmerzensgeld so unendlich lächerlich, und der Prozess bis der materielle Schaden beglichen war eine wahrhafte Erbärmlichkeit. Beim Auto reicht in der Regel das Reparatur Angebot der Werkstatt…hier war’s kurz vor Gericht wegen lächerlichen 3.500€….

Solche oder ähnliche Situationen waren dabei für mich nicht mal neu. Eigentlich musste ich auf mindestens jeder zweiten Tour einen kapitalen Fehler eines Autos wettmachen, der mich sonst körperlich arg in Mitleidenschaft gezogen hätte.

Sorglos war ich eh nie. Aber nach dem Unfall hat’s echt weniger Spaß gemacht und ich fahre kaum noch „Rennrad“ sondern Allroad mit möglichst vielen autofreien Wegen.

Man muss leider gerade denen die so einen Scheiss noch nicht erlebt haben mitgeben lieber immer, wirklich immer davon auszugehen, dass das Auto Scheis*e bauen wird. Und zwar immer.
das ist ja leider genau das, was viele nicht kapieren:
  • Radfahrer baut Mist, fährt ohne Licht, nimmt die Vorfahrt, wtf - dann hat er sich das in aller Regel selbst eingebrockt, ggf. hat ein Autofahrer, der ihn da ohne Licht unterwegs, überfahren hat, auch nicht mehr so ganz seinen Seelenfrieden
  • E-Scooter s.o.
  • Autofahrer kommt in vielen Fällen selbst völlig unbeschadet davon, gefährdet aber die o.g. entsprechend.

Man braucht doch nur die ganzen youtube-Kanäle sehen, bei denen es tausende Dashcam-Videos gibt.

Sehr vielen, die nur in ihrer Blechkiste unterwegs sind und ich betone NUR, weil sie die Sicht von Radfahrern oder E-Scootern gar nicht kennen, scheint das wenig bis gar nicht bewußt zu sein. Sonst würde es solche Aktionen oder Überholmanöver mit deutlich zu wenig Abstand wohl einiger weniger geben.

Dass es da auch immer wieder Beispiele von bekloppten Radfahrern gibt, ich auch klar.
 
Liebe Alle, vielleicht kann ein Umdenken bei Staatsanwaltschaften und Gesetzgebern stattfinden. Auf alle Fälle tun zwei Ehrenamtliche dazu einen Versuch starten und zwar mit einer Bundestagespetition News dazu gibt es hier https://www.oeffentliches-interesse-autogewalt.de/ die Petition ist noch nicht gestartet eine der Petitentinnen ist ggf. dem ein oder anderen bekannt. Ich durfte sie letztes Jahr zu #Natenoms Gedenkfahrt kennenlernen.

Hier schreiben ist das eine (quasi unsere Bubble, kein Gehör) wenn die Petition startet schaffen wir die 30.000, dann müssen die Petitentinnen im BT angehört werden.

Lasst uns das rocken. Danke!
 
Liebe Alle, vielleicht kann ein Umdenken bei Staatsanwaltschaften und Gesetzgebern stattfinden. Auf alle Fälle tun zwei Ehrenamtliche dazu einen Versuch starten und zwar mit einer Bundestagespetition News dazu gibt es hier https://www.oeffentliches-interesse-autogewalt.de/ die Petition ist noch nicht gestartet eine der Petitentinnen ist ggf. dem ein oder anderen bekannt. Ich durfte sie letztes Jahr zu #Natenoms Gedenkfahrt kennenlernen.

Hier schreiben ist das eine (quasi unsere Bubble, kein Gehör) wenn die Petition startet schaffen wir die 30.000, dann müssen die Petitentinnen im BT angehört werden.

Lasst uns das rocken. Danke!
Hallo,
habe mir die webpage inklusive der YT-Videos angeschaut - einfach irre, wie die Sache mit dem nötigenden Audi-Fahrer ausging!
Umgekehrt: ich werde einen Teufel tun, schon jetzt zu "unterstützen", ohne den Text der Petition zu kennen - ich unterschreibe dann gerne, wenn ich mit der Petition einverstanden bin.
Hatte vor einigen Tagen auch ein sehr unangenehmes Erlebnis: bin mit dem Gravel bei uns an der Ortsausfahr 'raus auf eine Nebenstraße; mit Verengungen. Und ausgerechnet in der Verengung "mußte" mich eine Autofahrerin überholen, ziemlich knapp. Habe die dann 3km weiter beim Hundespaziergang angetroffen, gegrüßt, gefragt, ob der weiße Jeep ihrer wäre - die Frau wußte sofort bescheid, und hat sich entschuldigt. Leider war der Mann dann extrem unangenehm, als ich einfach nur schilderte, wie eng das war - der meinte, jetzt wäre es gut, und ich solle mich nicht so anstellen.
Gibt aber auch viele Autofahrer, die mit korrektem Abstand überholen, Beispiel anbei
 

Anhänge

  • pic.jpg
    pic.jpg
    436,1 KB · Aufrufe: 114
Gibt aber auch viele Autofahrer, die mit korrektem Abstand überholen
Blöde Situationen hat ja jeder schon (mehrfach) erlebt und Bock hat da keiner drauf.
Ich maule dann auch gern mal hinterher oder winke (evenutell, vielleicht, unter Umständen) mit einem speziellen Finger, auch wenn das nicht erlaubt ist.

Habe zwischenzeitlich aber auch damit angefangen, es ganz bewusst wahrzunehmen, wenn jemand "anständig mit mir umgeht".
Warum?
Die negativen Sachen bleiben in der Regel besser hängen. Daher ganz bewusst auch mal das positive sehen.

Hilft jetzt einem, der vom Rad gefahren wurde nix. Ganz klar. Blöde Situationen bleiben blöd, Honks bleiben Honks.
Manchmal kommst so aber nach einer Runde heim und denkst dir dann "Na also, geht doch."
 
Liebe Alle, vielleicht kann ein Umdenken bei Staatsanwaltschaften und Gesetzgebern stattfinden. Auf alle Fälle tun zwei Ehrenamtliche dazu einen Versuch starten und zwar mit einer Bundestagespetition News dazu gibt es hier https://www.oeffentliches-interesse-autogewalt.de/ die Petition ist noch nicht gestartet eine der Petitentinnen ist ggf. dem ein oder anderen bekannt. Ich durfte sie letztes Jahr zu #Natenoms Gedenkfahrt kennenlernen.

Hier schreiben ist das eine (quasi unsere Bubble, kein Gehör) wenn die Petition startet schaffen wir die 30.000, dann müssen die Petitentinnen im BT angehört werden.

Lasst uns das rocken. Danke!
Von mir gibt es hier keine Unterschrift. Die Dame ist doch auf der Suche nach Krawall. Erinnert mich an einen Ex-User hier.
 
Liebe Alle, vielleicht kann ein Umdenken bei Staatsanwaltschaften und Gesetzgebern stattfinden. Auf alle Fälle tun zwei Ehrenamtliche dazu einen Versuch starten und zwar mit einer Bundestagespetition News dazu gibt es hier https://www.oeffentliches-interesse-autogewalt.de/ die Petition ist noch nicht gestartet eine der Petitentinnen ist ggf. dem ein oder anderen bekannt. Ich durfte sie letztes Jahr zu #Natenoms Gedenkfahrt kennenlernen.

Hier schreiben ist das eine (quasi unsere Bubble, kein Gehör) wenn die Petition startet schaffen wir die 30.000, dann müssen die Petitentinnen im BT angehört werden.

Lasst uns das rocken. Danke!
ich unterstütze das gerne. so kann es nicht weitergehen.
Wofür hat man die StVO z.b. bzgl. des Überholabstands novelliert, wenn es dann i.d.R. heißt kein öffentliches Interesse und sich nichts ändert, die Gefährdungen bleiben? Es gibt ja nun insbes. auf diversen Dashcam-Kanälen und auch auf https://upride.cc/incidents/ genügend schlechte Beispiele. Das es auch jeden Tag immer wieder schöne Momente gibt, die einen sehr erfreuen, wird ja keiner abstreiten, die ganz üblen Gefährdungen bleiben aber wahrscheinlich bei den meisten länger haften.
Es gibt andere Länder - insbes. Spanien - die auch zeigen, dass es durchaus auch anders geht.
 
Ich bin auch dafür die Halterhaftung einzuführen, falls sich der Fahrer nicht ermitteln läßt. Also nicht nur die Verpflichtung ein Fahrtenbuch zu führen, sondern auch tatsächlich die Anwendung der Sanktionen (Strafen, Punkte, Gefängnis) gegenüber dem Halter.
 
Von mir gibt es hier keine Unterschrift. Die Dame ist doch auf der Suche nach Krawall. Erinnert mich an einen Ex-User hier.
Wir haben hier jetzt zwei Extreme - einer will "unterstützen", bevor er den Petitionstext kennt (ich sehe das bekanntlich anders). Du hingegen siehst hier Menschen, die auf der Suche nach "Krawall" sind.
Ich verlasse mich bei so etwas gerne auf mein Bauchgefühl - ja, das gezeigte Video ist für mich glasklar - es gab keine Möglichkeit, wo der Audi StVO-konform hätte überholen können, wenn der Radfahrer sich mehr nach rechts gequetscht hätte. Umgekehrt hat der Text einen Duktus, der eher in Richtung Deiner Wahrnehmung deutet - und genau deshalb warte ich ab, bis die Petition "on" ist!
 
Also sorry, aber wenn ich bspw. dieses Video mit dem Audi hinter ihr sehe, dann weiß ich nicht, wer da auf der Suche nach Krawall ist. Die Sichtweise teile ich nicht.
Aber ne wie blöd sie vor das Auto am Radweg fährt? Manchmal muss man als Autofahrer in den Radweg einfahren um überhaupt auf die Straße blicken zu können.
So dicht vor das Auto zu fahren finde ich extrem Assi, da wäre sie spielen ohne anhalten zu müssen rechts dran durch gekommen. Das war einfach nur provokant.
 
Aber ne wie blöd sie vor das Auto am Radweg fährt? Manchmal muss man als Autofahrer in den Radweg einfahren um überhaupt auf die Straße blicken zu können.
So dicht vor das Auto zu fahren finde ich extrem Assi, da wäre sie spielen ohne anhalten zu müssen rechts dran durch gekommen. Das war einfach nur provokant.
müssen wir das verstehen? Auf welches Video / welche Situation beziehst du dich? Das Beispiel mit dem Audi kann es ja nicht sein.
 
ich find ja auch, dass es manchmal etwas seltsam wirkt und man denkt "lass doch gut sein und fahr einfach weiter".
Andererseits fahr ich halt nur zum Hobby, such mir meinen Strecken aus und fahr wenig innerstädtische Radwege. Da ist man als Pendler vielleicht irgendwann etwas weniger gelassen und irgendwann kommt eben der Punkt, an dem man sich den ganzen Quatsch nicht mehr gefallen lassen will und man nicht immer zurückstecken will. Von außen denkt man sich dann "fahr halt mal drum rum", aber es ist im Alltag eben oft nicht "mal" sondern, "ständig".

Unabhängig davon wie sympathisch sie ist: das Anliegen teile ich absolut. Es kann nicht sein, dass Gefährdungen im Straßenverkehr oftmals wegen angeblich mangelndem öffentlichen Interesse eingestellt werde. Der Straßenverkehr ist öffentlich, ich hab sehr großes Interesse daran, dass dort niemand vorsätzlich gefährdet wird.
 
Ich bin auch dafür die Halterhaftung einzuführen, falls sich der Fahrer nicht ermitteln läßt. Also nicht nur die Verpflichtung ein Fahrtenbuch zu führen, sondern auch tatsächlich die Anwendung der Sanktionen (Strafen, Punkte, Gefängnis) gegenüber dem Halter.
Wer geht dann in Haft, wenn es ein Auto ist, dessen Halter die xy GmbH ist? Und wenn ja, wie viele? 🤣

Abgesehen davon, sollte man dann nicht konsequenterweise auch Fahrräder anmelde- und zulassungspflichtig machen? Schon deshalb, um das deutlich bessere Verhalten von uns Radlern mit der "Knöllchenstatistik" untermauern zu können?

Man stelle sich vor, jedes Fahrrad bekommt zwei Nummernschilder und auch hier, Halterhaftung...

Der Straßenverkehr ist öffentlich, ich hab sehr großes Interesse daran, dass dort niemand vorsätzlich gefährdet wird.
Volle Zustimmung, mit der Erweiterung, dass dort niemand (egal ob vorsätzlich, leichtfertig oder aus versehen) gefährdet wird.
 
Ich bin auch dafür die Halterhaftung einzuführen, falls sich der Fahrer nicht ermitteln läßt. Also nicht nur die Verpflichtung ein Fahrtenbuch zu führen, sondern auch tatsächlich die Anwendung der Sanktionen (Strafen, Punkte, Gefängnis) gegenüber dem Halter.

Wer geht dann in Haft, wenn es ein Auto ist, dessen Halter die xy GmbH ist? Und wenn ja, wie viele? 🤣
Das wäre ja eine sehr arbeitnehmerfreundliche GmbH die sich wegen einem Strafzettel schützend vor den Mitarbeiter stellt und lieber selbst die Strafe zahlt. Gibts das? und wenn ja, wie viele?
 
Diese Konflikte sind unlösbar und es wird sie immer geben, da auf beiden Seiten jede Menge Idioten. Die Rechtslage zu den Abständen beim Überholen ist klar und soll den "schwächeren" Radfahrer schützen, ist aber nutzlos, weil sich kaum jemand dran hält und Verstösse so gut wie nie nachweisbar sind. Man muss irgendwie damit leben und hoffen, nicht umgenagelt zu werden. Ich versuche immer, ruhig zu bleiben, schaffe es aber auch nicht immer. Initiativen o.ä. bringen nichts, solange man sich die Strasse teilen muss, bleibt das Konfliktpotenzial.
 
Zurück