AW: Negative Energiebilanz - ab wann ist sie zu Niedrig ?
oho, da fühlt sich aber einer auf den Schlips getreten,

wie ich auch deiner PN entnommen habe.
Wie ich bereits sagte, Kraftworte, Schreien etc. helfen nicht. Die Diskussion sollte am Inhalt bleiben. Im Inhalt, fürchte ich, scheinst Du mehr Wert auf bestimmte Begrifflichkeiten zu legen, als auf die dahinter steckenden Mechanismen. Erklärungen dazu weiter unten.
> ... nur mir kräuseln sich immer dann die Fußnägel hoch, wenn im
> Zusammenhang mit negativer Energiebilanz die „Fettverbrennung“ als > den ultimativen Weg zum Ziel genannt wird.
Hierzu sagte ich bereits - ganz übereinstimmend - in einem meiner frühesten Posts, die Energiebilanz als solche ergibt sich simpel aus Input - Output. Dabei ist es natürlich zunächst mal völlig egal, welcher Energieträger gemeint ist. Ebenfalls selbstverständlich sollte sein, dass unser Körper je nach Angebot oder nicht-Angebot in der Lage ist, aus Fetten Zucker zu bauen und aus Zuckern Fette. Wenn hier eine "Negativierung der Energiebilanz" angestrebt wird, dann ist damit letzten Endes doch ein Abspecken gemeint. Das funktioniert nun mal ... über Fettverbrennung.
> Dieser „Blödsinn“ wird leider nicht nur von den hier anwesenden
> Hobbyfahrern sondern jetzt auch von den Quasi-Experten verbreitet,
> daher nehme ich mir die Freiheit manchmal kräftig auf den Putz
> zuhauen.:aetsch:
> Wenn du mal Zeit hast und die Suchfunktion nutzt wirst du von den vielen
> und endlosen in die IRRE führende Post´s bzgl. „Fettverbrennung“
> erschlagen. Dein Beitrag gießt hier leider noch Oel ins Feuer.
> Die Negative Energiebilanz kann muss aber nicht
> durch stundenlanges GA1 Training erreicht werden, da gibt es effektivere
> Methoden.
> Was dadurch (> 90 Min. GA1) sehr wohl trainiert wird ist der „Fettstoffwechsel“
> der nicht die negative Energiebilanz zum Ziel hat, hierin liegt der kleine aber
> wesentliche Unterschied, aber wem erklär ich das….
> Wie du (fast) stundengenau den Stoffwechsel an- bzw. umschalten kannst
> verdient ebenfalls meine Hochachtung.
Nichts anderes sagte ich in meinen Posts. Wenn Du mir bitte noch erklären würdest, was beim GA1-Training am Fett*stoffwechsel* anderes gedreht würde als eine Lipolyse, zu gut Deutsch die "Fettverbrennung", das würde ich gerne wissen. Klar hat der bereits stromlinienförmige Radrennfahrer bei GA1 nicht das Ziel des Abspeckens, also will *er* keine negative Energiebilanz. Dies wird einfach dadurch erreicht, dass die verbrannten Fettreserven durch entsprechende Nahrungsaufnahme wieder aufgebaut werden.
> der bei fast 10.000km/Jahr meist GA1 keine, aber durch intensives Training
> (> GA2) zzgl. Krafttraining spielend eine neg. Energiebilanz erreicht :aetsch:
> und das 24h am Tag „und das ist auch gut so“:lol:
Input minus Output = negative Energiebilanz, ganz egal wie man es anstellt. Es spielt dabei so gut wie keine Rolle, ob bei GA1 oder GA2. GA1 fällt insofern etwas leichter, als der Hungerast nicht so häufig auftritt, als wenn man z.B. nach 70 km GA2 ungeschickterweise immer noch keine KH nachgeschoben haben sollte. Habe ich z.B. viel Glycogen in GA1/GA2 verbrannt, dann geht der Körper halt nachts an die Fette. Habe ich bei lang andauernden, niedrig(st)en Lasten (z.B. GA1 > 90 min) bereits während der Fahrt größere Fraktionen von Fetten verbrannt und schiebe danach nichts nach, dann sind am kommenden Tag diese Fettanteile natürlich auch weg. Schrieb ich schon und ich sehe - wie gesagt - keinen Widerspruch, der irgendwelche Kraftworte erfordern würde.