Interessant, welche Ausschweifungen und "Gundsatzdiskussionen" hier aufkommen, wenn es eigentlich um die Räder im Profi-Peloton geht.
Es macht ja schon fast den Anschein, dass manche sich in ihrer persönlichen Meinung angegriffen fühlen, nur weil Profis immer mehr auf Scheibenbremsen setzen.
Der Markt ist doch groß genug, dass jeder das fahren darf, was er möchte.
auch Mittelklasse-Disc-Räder werden leichter sein als das derzeitige minimale UCI-Gewicht und Pro-Mechaniker werden sich längst dran gewöhnt haben, Laufräder mit Disc im Rennen zügig zu wechseln.
Gerade auf Flachetappen gibt es ja kaum mehr Räder, welche am Gewichtslimit der UCI kratzen. Zu groß sind die Vorteile von Aero-Rahmen und -Laufrädern.
Zudem zeigt sich, dass bei dem Tempo, mit dem sich Profis die Berge runter stürzen, Scheibenbremsen in der Abfahrt Zeit rausholen können. Oftmals mehr Zeit, als man durch das Mehrgewicht beim Hochfahren verliert.
Das mag vielleicht für einen Fahrer, welche nur auf die Bergwertung aus ist, nachteilig sein.
Aber für alle Fahrer, welche auf das Gesamtklassement aus sind ist das wieder egal.
Dass Mechaniker es schaffen, Laufräder mit Scheibenbremsen sehr schnell zu wechseln, sieht man doch immer häufiger.
Vielleicht schadet auch mal ein Blick in den Cross Country-Weltcup oder Cyclocross nicht - hier schaffen es die Mechaniker auch.