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Pimp my ride aber wie?

Friso

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Hallo allerseits,

ich bin diesen Sommer wieder etwas mehr und regelmäßiger mit dem Rennrad unterwegs und habe wieder richtig Freude daran gefunden.
Da ich jetzt mein MTB verkaufe, würde ich das Geld (ca. 400-500€) gerne in mein RR stecken.
Nun zum Problem: Gewichtstuning halte ich für nicht sinnvoll. Mein Rennrad wiegt knapp 9 kg, ich ca. das 9-fache bei etwas über 1,80m. Also noch genug Luft nach unten an anderer Stelle als dem Rad :)

Da mich insbesondere die Auswertung meiner Fahrten reizt, steht auf meiner Wunschliste ganz oben ein Powermeter. In Verbindung mit meiner GPS Uhr wäre das schon interessant!
Auf zweiter Position steht der Wechsel zu einer DI2 Schaltung. Mich nervt meine alte Ultegra 6600 Gruppe, da sie doch recht eigenwillig ist (hat 10 Jahre und viele km auf dem Buckel).

Ich weiß, dass dies eine sehr individuelle Entscheidung ist, aber vielleicht habt ihr ja besondere Erkenntnisse zu der einen oder anderen der beiden Tuning-Maßnahmen und seid bereit, mir darüber Auskunft zu geben :)

Zu guter Letzt: Macht es Sinn eine solche Investition in ein 10 Jahre altes Alu Rennrad zu investieren? DI2 und Powermeter sind ja sonst eher in der Upper-Class zu sehen...

Vielen Dank schon mal!
 
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Re: Pimp my ride aber wie?
Hallo allerseits,

ich bin diesen Sommer wieder etwas mehr und regelmäßiger mit dem Rennrad unterwegs und habe wieder richtig Freude daran gefunden.
Da ich jetzt mein MTB verkaufe, würde ich das Geld (ca. 400-500€) gerne in mein RR stecken.
Nun zum Problem: Gewichtstuning halte ich für nicht sinnvoll. Mein Rennrad wiegt knapp 9 kg, ich ca. das 9-fache bei knapp über 1,80m. Also noch genug Einsparpotential an anderer Stelle als am Rad...

Da mich insbesondere die Auswertung meiner Fahrten reizt, steht auf meiner Wunschliste ganz oben ein Powermeter. In Verbindung mit meiner GPS Uhr wäre das schon interessant!
Auf zweiter Position steht der Wechsel zu einer DI2 Schaltung. Mich nervt meine alte Ultegra 6600 Gruppe, da sie doch recht eigenwillig ist (hat 10 Jahre und viele km auf dem Buckel).

Ich weiß, dass dies eine sehr individuelle Entscheidung ist, aber vielleicht habt ihr ja besondere Erkenntnisse zu der einen oder anderen der beiden Tuning-Maßnahmen und seid bereit, mir darüber Auskunft zu geben :)

Zu guter Letzt: Macht es Sinn eine solche Investition in ein 10 Jahre altes Alu Rennrad zu investieren? DI2 und Powermeter sind ja sonst eher in der Upper-Class zu sehen...

Vielen Dank schon mal!
 
Und was genau willst du wissen? Natürlich kann du viel Geld in so einen alten Hobel stecken, lohnen tut das aber mit Sicherheit nicht. Ich würde zusehen, das die Schaltung wieder sauber läuft, was sicher mit sehr wenig Aufwand möglich ist und das Geld einfach sparen für ein neues modernes Bike, wenn es unbedingt eine DI2 sein soll.

Ein Powermeter kannst du allerdings jetzt schon kaufen. Wenn du was pedalbasierendes nimmt, kannst du das einfach zwischen den Rädern hin und her schrauben.
 
Die 6600er Gruppe ist super, ich fahre die an vielen Rädern, viele tausend km. Wenn die zickt stimmt irgendwas nicht, aber es liegt nicht an der gruppe an sich.

Und obwohl ich fast nur recht altes Material hab, hab ich an fast jedem Rad Leistungsmessung. Insofern wäre meine Empfehlung klar.
Aber im Prinzip ist das viel zu wenig Input um was sagen zu können. Eine PM allein macht auch noch keine vernünftige Trainignsstuktur, vorausgesetzt das ist über gewollt.
Spass ist ja davon auch relativ unabhängig,
 
Du hättest mal ruhig etwas näher auf das Rad eingehen können. Wie sollen wir wissen, was sich lohnt, wenn man das Ausgangsmaterial nicht kennt?

Von daher:
Zu guter Letzt: Macht es Sinn eine solche Investition in ein 10 Jahre altes Alu Rennrad zu investieren?

Eher nein. Falls du irgendwie an dem Rahmen hängst oder der Rahmen was Besonderes ist, dann evtl. ja...
Letztendlich musst du entscheiden, was dir die Geschichte wert ist.
 
An Deiner Stelle würde ich einfach mehr fahren als auszuwerten und eher in Touren als Equipment investieren. Da mag zwar etwas anstrengender sein, macht aber auch mehr Spaß!
 
Ich denke auch, neue Züge, neue Kette+ Kassette und neue Reifen sollten das einzige sein, was du in das Rad stecken solltest. Wenn es hoch kommt, neue STI's wenn es gar nicht mehr anders geht.
Ansonsten schließe ich meinen Vorrednern an. Fahren und genießen.
Mein Hobel ist aus Stahl, BJ 90 und hat RX 100 7fach und macht mir jede Menge Spaß.
Für Touren in neue Gegenden ist evtl ein Navi empfehlenswert.

Gute Fahrt
 
Die Shimano 6500 und 6600 sind absolute Sorglos-Schaltungen, mit guten Zügen und richtig eingestellter Schaltung tun die genau das was sie sollen. Eine DI2 käme mir dagegen nie ans Rad. Das Rad muss immer einsatzbereit sein, ohne sich Gedanken über leere Akkus oder so einen Elektronik-Kram machen zu müssen. Keep it simple, die alten mechanischen Schaltungen sind einfach robust und langlebig.

Leistungsmesser finde ich schon interessant, ich schaue mir da auch gerne die Werte nach der Fahrt an. Interessant speziell bei Intervalltraining, oder längeren Anstiegen, weil man eben nachvollziehen kann wie sich Puls und Leistung über die Belastungsdauer entwickeln. Nötig ist es nicht, aber nette Spielerei und wenn es motiviert ist es ja auch gut investiertes Geld. Wird mit dem genannten Budget aber schwierig.
 
Ok, besten Dank für Eure Antworten! Manchmal muss man auch wieder auf den Boden der Tatsachen geholt werden. Für das Geld kann man auch einen schönen Urlaub mit viel Radfahren machen :)

LG

Friso
Meine Meinung noch hinterher:
- Di2 ist klasse, aber würde ich irgendwann mit neuem Rad erwerben.
- Gute Züge kaufen wie z.B. Jagwire Road Pro oder die PTFE Züge von Shimano und sauber einstellen.
- Leistungsmesser kann verdammt viel bringen, wenn man damit trainiert, oder eine schöne Spielerei sein, wenn man das nicht tut. Vorteil: Kann ggfs. problemlos an ein neues Rad mitgenommen werden, wenn ein solches eines fernen Tages kommt.
 
@Friso
Wenn du dir was Neues gönnen willst, könntest du vielleicht über Laufräder nachdenken. Aber auch hier wieder: Ein paar Infos zu deinem aktuellen Rad würden helfen, was Sinnvolles vorzuschlagen. Und je nachdem, was du als Radcomputer derzeit nutzt, könntest du auch da ansetzen. Gibt ja viele Modelle, die die Tourdaten aufzeichnen. Ich habe z. B. einen Sigma ROX 10, mit dem man hinterher schon ganz nett auswerten kann. Kostet nicht die Welt und hat auch eine berechnete Leistungsanzeige. Die ist zwar zum gezielten Training zu ungenau aber zur Beurteilung der Leistungsentwicklung zwischen Trainingseinheiten mag das ganz brauchbar sein. Kannst dir ja mal den ROX 11 anschauen.
 
Ich halte von den beschichteten Zügen gar nichts. Am Anfang super aber die Beschichtung löst sich an Übergangspunkten langsam und dann wird alles schwergängig. Viel wichtiger sind gute Außenhüllen und da ist Shimano (SP41/SLR) sehr gut. SRAM Außenhüllen z.B. sind eine Katastrophe.
 
Ich halte von den beschichteten Zügen gar nichts. Am Anfang super aber die Beschichtung löst sich an Übergangspunkten langsam und dann wird alles schwergängig. Viel wichtiger sind gute Außenhüllen und da ist Shimano (SP41/SLR) sehr gut. SRAM Außenhüllen z.B. sind eine Katastrophe.
Gut zu wissen. Hatte die einmal im Einsatz und war soweit zufrieden. Ansonsten nehme ich meistens die angesprochenen Jagwire Road Pro und bin damit glücklich.
 
Ich halte von den beschichteten Zügen gar nichts. Am Anfang super aber die Beschichtung löst sich an Übergangspunkten langsam und dann wird alles schwergängig. Viel wichtiger sind gute Außenhüllen und da ist Shimano (SP41/SLR) sehr gut. SRAM Außenhüllen z.B. sind eine Katastrophe.

Kannst du das näher erläutern mit der mangelnden Sram Performance ?

(ich nutze Campy, Shimano, Sram, Elvedes, Jagwire und konnte bislang in Bezug auf die Außenhüllen keine Unterschiede feststellen)
 
Die SRAM Züge laufen einfach nicht gut: zieht man die Bremse langsam merkt man es regelrecht ruckeln. Schaltung ist deutlich schwergängiger.

Hatte 2 Räder mit SRAM Hüllen aufgebaut (beide SRAM Red) und habe danach noch eins mit besagten Shimano Zügen aufgebaut (ebenfalls SRAM Red). Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Innenzüge waren immer die gleichen von SRAM.
 
Ich halte von den beschichteten Zügen gar nichts. Am Anfang super aber die Beschichtung löst sich an Übergangspunkten langsam und dann wird alles schwergängig. Viel wichtiger sind gute Außenhüllen und da ist Shimano (SP41/SLR) sehr gut. SRAM Außenhüllen z.B. sind eine Katastrophe.
Kann ich so nicht bestätigen, bin mit den PTFE-beschichteten Zügen äußerst zufrieden. Gerade WEIL (wenn man sie wie vorgesehen ungefettet einzieht!) nichts vorhanden ist, was den Zug irgendwann schwergängig macht.

Bei diesen völlig unterschiedlichen Erfahrungen fehlt also offenbar noch der ultimative Zugtest, bei dem alles mit allem kombiniert wird (Sram / Shimano / Jagwire, PTFE / kein PTFE, Fett / Öl / trocken usw), dann die Räder in identischen Paralleluniversen unter absolut gleichen Bedingungen gefahren werden, um dann mit einem Messprogramm die Reibung zu vergleichen.:)
 
Ich kann natürlich nur von meinen Erfahrungen berichten. Ich hatte die PTFE beschichteten Züge in 2 Rädern in SP41 Außenhüllen und war wenig begeistert, weil die Beschichtung nicht lange hält. An den Übergängen franst es aus und dann wird es deutlich zäher. Btw, ziehst Du sie in SIS-SP41 Hüllen hast Du auch eine Schmierung, denn die sind ab Werk vorgefettet.
 
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[...] Btw, ziehst Du sie in SIS-SP41 Hüllen hast Du auch eine Schmierung, denn die sind ab Werk vorgefettet.
Da hast Du recht, allerdings ist das im Auslieferungszustand nur eine dezente Spur Silikonschmiermittel. Ich wollte mit dem "ungeschmiert" darauf abheben, dass man den Zug nicht zusätzlich mit irgendeinem zähflüssigen Fett bekleistern sollte.
 
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