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Was ist eigentlich mit den Radhändlern los!?

Reaggi

Dauerschrauberin
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Hallo ihr lieben,

war heute wegen einem verbogenen Schaltauge bei meinem üblichen netten alten Herren. Leider konnte er mir nicht weiterhelfen, weil sein Werkstattmechaniker im Urlaub ist und er nur den Verkauf offen hat.
Er hat mich dann zu einem Radladen geschickt, die mir sofort helfen könnten. gut, also ein paar Meter weiter bin ich zum xyz in München (darf ich hier namen nennen?!?).

Draussen wusste ich schon was mich erwartet... da ich ein Poison habe und es ein Wilier, Focus Laden war... :rolleyes:
Aber mit verbogenem Schaltauge kann man nicht fahren, also rein. Vielleicht sind die ja doch nett!?!? :ka:

Das erste... "mei ein Versenderradl, wieso kauft ihr euch sowas immer..." wollt schon fast sagen, weil man eure schweinepreise schon fast nicht ertragen kann und nicht jeder mal eben 2000 euro für ein radl locker macht/machen kann. ausserdem geht es mir ja ums selber schrauben.

dann meinte er, der rahmen ist viel zu groß, das ist ein 53er... dann misst er wie wild am rahmen rum. Ist aber ein S 49 Rahmen. (Ich fühle mich drauf sehr wohl, sogar wohler als auf meinem Klein Quantum RH50 oder 49, oder was das war.) Die Maße stimmen mit den Geometriedaten von Poison überein.
Dann hat er unbeingt meine Schrittlänge messen wollen, er ist auf das selbe Ergebnis wie ich gekommen, 74cm bei einer Körpergröße von 164cm. Macht also einen 48,xx Rahmen.

Er: "was machen wir da", Ich: "mei da hab ich wohl pech gehabt". Hab ihn genauso blöd angschaut wie er mich.
Er hat mein Schaltauge hingebogen, ich war um 10 euro leichter mit der Erkenntnis. Ich werd mir jedes erdenkliche Werkzeug anschaffen um nicht mehr abhängig von solchen Läden zu sein. :D:p

Aber dem Kunden gegenüber so patzig und hochnässig zu reagieren... bin schon enttäuscht.
:crying:

Habt ihr auch schon mal solche Erfahrung machen müssen?

LG
Regi

PS hoffe ich bin im richtigen Forum! :o
 

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Re: Was ist eigentlich mit den Radhändlern los!?
AW: Was ist eigentlich mit den Radhändlern los!?

Mein Kollege hat auch 'grad ähnliche Erfahrungen mit mehreren Münchner Läden gemacht. Keiner war gewillt ein Rad mit Komponenten nach Wunsch zu bestücken, obwohl sie die Arbeitszeit natürlich bezahlt bekommen hätten. Alle wollten nur ihre fertigen Kompletträder loswerden. Bei allem Gejammer scheint es ihnen also nicht wirklich schlecht zu gehen...
 
AW: Was ist eigentlich mit den Radhändlern los!?

Aloa,

Erfahrung war ähnlich, wenn auch deutlich harmloser.

Als erstes Einsteigerrad hatte ich mir ein MTB von Radon bei bike-discount.de bestellt. Hatte mich 700Euro gekostet und ich war echt froh "nur" so wenig ausgegeben zu haben wenn ich bedenke, dass ich momentan nur noch auf meinem RR sitze.
Naja egal, nach paar Kilometern ist mir die Kurbel abgefallen, war wohl nciht richtig festgezogen. Ich also zu einem kleineren eingessesenen Laden in Frankfurt Niederrad gegangen. Ich brauchte ja eigentlich nur eine Schraube, die ist mir nämlich verloren gegangen.

Erster Kommentar war auch: "Ah die Billigräder vom bike-discount mit der 10Euro Kurbel".

Ich war einfach ruhig, hatte aber ähnliche Gedanken wie du. Hab dann die Schraube bekommen und hatte seit dem auch nie wieder ein Problem mit dem Rad.

LG
Alex
 
AW: Was ist eigentlich mit den Radhändlern los!?

ja mei,
er wird ja wohl seine meinung sagen dürfen. das schaltauge hat er dir dann wohl gerichtet.
warum du dich wegen eines verbogenen schaltauges hast vermessen lassen erschließt sich mir allerdings nicht wirklich.
nen 10er dafür, daß du wieder fahren kannst ist wohl für münchen in ordnung. schau mal was du für'n 10er für werkzeug bekommst und ob du dann damit was machen kannst steht wieder auf 'nem andren blatt.
schaffst du auch flatrate für deinen scheff oder deine kunden ?
 
AW: Was ist eigentlich mit den Radhändlern los!?

Ganz ehrlich,

wundert Ihr Euch?

Wenn jeder seine Radl übers Netz kaufen würde, würde es bald gar keine
Schrauber mehr geben, denn Ihr Geld verdienen Sie halt eher bei dem Verkauf
eines Rades, als beim Reifen wechseln oder kleinen Reparaturen. Und zu wem geht
ihr dann wenn ihr mal kurz Hilfe braucht???

Also wundert mich nicht, wenn sie flapsig daherreden von Versenderradl und
dergleichen!
Hab schon oft genug die Erfahrung gemacht, dass sich der eine oder andere ein
Radl bestellt und es dann nicht vormontiert geliefert bekommt und dann sind
die ????? groß.

Ich habe vollstes Verständnis für die Schrauber.

Nix für Ungut!
 
AW: Was ist eigentlich mit den Radhändlern los!?

na tut mir leid, unhöfflich muss man wirklich nicht sein.
in dem laden wird man wohl nur gut behandelt, wenn man beträge in drei stelliger höhe da lässt. :confused:

vermessen hat er mich nur, um zu beweisen, das der rahmen zu groß ist :rolleyes: was er nicht is.
ist ja nicht das erste rad, das ich aufbaue, mein Klein Quantum hab ich ja auch aufgebaut. nur bei dem Poison Rahmen war eben das Schaltauge verbogen.
für ne arbeit von einer Minute, sind die 10 euro inkl. gemecker fast in ordnung.
:eyes:


seine meinung darf er äußern, aber bitte nicht die geschlagene 5-10 mintuen die ich in dem laden war. glaub einmal sagen reicht, dann ist es angekommen, aber auf GROSSMEISTER muss er nicht makieren.
darum geht es mir.
das ich nicht jedes werkzeug haben kann, sorry. aber nicht alle tage verbiegt sich mein schaltauge. :p


PS ach ja, eigentlich hab ich ja meinen kleinen urigen Mechaniker, der hilft, wenn es gar nicht klappen will. der verkauft a seine eigene marke, ist aber sau FREUNDLICH, wenn man mit einem versenderbike ankommt. so soll es sein! kleinvieh, egal ob mini oder große reparatur, macht auch mist und lässt die kasse klingeln. wenn sie meinen nur ihre räder verkaufen zu müssen.... man sieht ja wie sie sich halten.

PPS da ich im sicherheitsgewerbe arbeite und in einer notrufleitstelle arbeite, schildere ich jetzt nicht mal von den kunden, die aufschaltungspreise in richtung flatrate drücken wollen. das ist hier nicht wirklich ein thema.

denke ein arbeitslohn von 10euro für 5 minuten inkl. blöd daher reden ist ok.
 
AW: Was ist eigentlich mit den Radhändlern los!?

Nix für ungut, aber sein Geld verdient man sicher bequemer durch den Verkauf von Kompletträdern - so wird sicher ein Schuh daraus....
 
AW: Was ist eigentlich mit den Radhändlern los!?

na tut mir leid, unhöfflich muss man wirklich nicht sein.
in dem laden wird man wohl nur gut behandelt, wenn man beträge in drei stelliger höhe da lässt. :confused:

vermessen hat er mich nur, um zu beweisen, das der rahmen zu groß ist :rolleyes: was er nicht is.....

naja, wenn du dich auf die vermessungsnummer eingelassen hast bist du wohl auch etwas an der gschichte beteiligt, weil diskurs-willig ;-))
 
AW: Was ist eigentlich mit den Radhändlern los!?

Unserem Schrauber ist es ziemlich egal, von wo unsere Rennräder herstammen. Die reparieren uns wirklich alles und dazu noch ziemlich günstig. Beispiel: Völlig verstelltes Schaltauge, da ´s Rad umgefallen ist---5 Euro. Er sagt selbst, dass er mit der Werkstatt mehr Geld verdient, als mit dem Verkauf von Fahrrädern.
Verständnis habe ich für die Kerle, die sich da anstellen wirklich nicht.
Unser Räderpark is wirklich multikulti----2 Canyon Rennräder, 2 Stevens Rennräder, 1 Scott Cyclocross,1 Scott MTB, 1 Stevens MTB,1 Scott Crossbike,1 Bulls MTB ,1 Alan Rennrad

Grüße
 
AW: Was ist eigentlich mit den Radhändlern los!?

Ich fand das jetzt auch nicht sooooo unmöglich was der Onkel von sich gegeben hat. Er hat ja Recht!!!

Mein erstes RR habe ich mir auch bei Canyon geholt, zwar nicht übers Internet sondern direkt in KO, aber gilt trotzdem als Versenderrad. Trotzdem hat mein Radhändler das Canyon gewartet und auch noch mal neu auf mich eingestellt als ich Sitzprobleme hatte. Ohne Murren, aber mit dem Hintergedanken dass ich mein nächstes Rad wohl bei ihm kaufe. Genau das habe ich dann auch gemacht. Habe mir gestern ein nagelneues Müsing bestellt, kostet zwar 1.700 Euronen, aber mir ist die Nähe zum Händler wichtig und auch der Mehrpreis wert.
 
AW: Was ist eigentlich mit den Radhändlern los!?

Ich fand das jetzt auch nicht sooooo unmöglich was der Onkel von sich gegeben hat. Er hat ja Recht!!!


naja, ich glaube kaum das du dabei warst, was tonfall und permanentes kopfschütteln angeht.
oder wäre es ok, wenn ihr bei einem herrenausstatter seid mit einer H&M Jeans und dieser gar nicht mehr mit dem augenverdrehen und kopfschütteln aufhören würde.

wäre das nicht der einzige laden in der gegend gewesen, wäre ich einfach raus. aber durch halb münchen zu tuckern um einen laden per zufall zu finden... :rolleyes:
das rad muss morgen fertig sein.
und warum sich nicht vermessen lassen, war ein aufwand von einer minute, schuhe aus, stab hochziehen... fertig.
hätte ja auch eine überraschung erleben können :D
das sehe ich als entschädigung für das gemecker. :cool:

ich kann mir irgendwie nicht vorstellen das die läden das meiste geld mit verkauf machen. nicht jeden tag kommt ein kunde rein und kauft ein 2000 euro rad, an dem der händler womöglich 500 euro verdient! klärt mich auf!

na ich glaub ich muss nicht mehr viel dazu sagen, es ging mir um den grundgedanken SERVICE und FREUNDLICHKEIT. das ist nicht zu viel verlangt, eine nette diskussion über die größe des rahmens oder nette worte, das wäre ok gewesen, aber sich von oben herab behandeln lassen zu müssen. DAS GEHT GAR NICHT.
 
AW: Was ist eigentlich mit den Radhändlern los!?

die meisten händler verdienen nicht viel an den high-end rädern, weil es dafür einfach zu wenig kunden gibt.
das meiste geld wird mit normalen damen- und herrenrädern der 400-1000 euro klasse gemacht.
verdient wird mit sicherheit auch an den reparaturen.
wärst du stammkunde hätte dir der händler das schaltauge mit sicherheit gratis gerichtet:p
 
AW: Was ist eigentlich mit den Radhändlern los!?

Ich möchte generell als Kunde wahrgenommen werden, und nicht nur wenn ich einen vierstelligen Betrag da lasse. Da wo das nicht der Fall ist, werde ich auch kein neues Rad kaufen.

Darüber sollten die Händler mal nachdenken.
 
AW: Was ist eigentlich mit den Radhändlern los!?

Die Händler sollen doch froh sein, dass die "Deppen" (aus Sicht der Händler) online ihre Räder kaufen und dann ???? so gucken.
Weil die nämlich dann damit schnell vor der Tür des Schraubers stehen und er daran Geld verdienen kann. Ich versteh das Theater nicht im Geringsten.

Ich hab versucht ein Rad beim Händler zu kaufen - mein Fully.
Und es war erbärmlich.
Drei Emails hab ich an Läden in der Umgebung geschickt. Mit meinen Wünschen und meiner Preisvorstellung (ca. 1600€).
Einer hat gar nicht geantwortet.
Einer hat mir zwei Räder deutlich oberhalb 2000€ angeboten.
Und der Dritte hat geantwortet, dass es für das Geld kein brauchbares Fully gebe.

Gekauft hab ich dann per Telefon beim einem Online-Shop mit einer Filiale in D.
Beratung am Telefon war super. Hab das Rad dort abgeholt und alles wurde in Ruhe auf mich eingestellt... einen Gutschein für eine Erstinspektion hab ich obendrein erhalten.

Warum soll ich dann Läden in der Umgebung unterstützen?
 
AW: Was ist eigentlich mit den Radhändlern los!?

Ist ja net so, dass man jeden Tag ein Rennrad für 2000€ verkauft! Also mal Kirche im Dorf lassen.

Klar verdient er auch mit Reparaturen, aber überleben wird er nicht damit!

Und ein bissel Gegrantel kann man sich auch anhören denke ich! War nicht dabei wie es bei Dir war! Deswegen keine Beurteilungen darüber!

Hab ja auch nicht gesagt, dass es nicht ok sich ein Rad beim versender zu kaufen, nur sollte man sich bewusst sein, dass man sich halt vielleicht ein Kommentar gefallen lassen muss wenn man Hilfe braucht! ;-)

Und nur noch kurz dazu: Bei Deinem Schrauber Deines Vetrauens brauchst sicher keinen Gutschein für ne Erstinspektion, denn da kannst jederzeit vorbeikommen für lau und ist sicherlich umsonst behilflich!

Ich bin immer für Leben und Leben lassen.
 
AW: Was ist eigentlich mit den Radhändlern los!?

.... es ging mir um den grundgedanken SERVICE und FREUNDLICHKEIT. ...

da kommt einer mit 'nem versandrad dessen stammschrauber grad unpäßlich ist ... dafür hat er sich doch redlich mühe gegeben und zeit genommen, wenn auch gegrantelt ;-))
 
AW: Was ist eigentlich mit den Radhändlern los!?

....Ihr Geld verdienen Sie halt eher bei dem Verkauf eines Rades, als beim Reifen wechseln oder kleinen Reparaturen....

Mein Händler vor Ort - der weiß das ich einen Renner vom Versender fahre und nur mein Stadtrad von ihm habe - meinte mal sinngemäß: 5-10% vom Umsatz sind Renner, 5-10% MTB, ca. 30% City-Bikes etc., min. 50% ist Werkstatt und Teile. Hängt sicher vom Schwerpunkt des Ladens ab, aber wer clever ist kann das meiste Geld wohl aus der Werkstatt holen, oder was denkt ihr?
 
AW: Was ist eigentlich mit den Radhändlern los!?

Mein Händler vor Ort - der weiß das ich einen Renner vom Versender fahre und nur mein Stadtrad von ihm habe - meinte mal sinngemäß: 5-10% vom Umsatz sind Renner, 5-10% MTB, ca. 30% City-Bikes etc., min. 50% ist Werkstatt und Teile.
Hmm wage ich zu bezweifeln. Mir ist klar das Rennrad der geringste Anteil eines "normalen" Geschäfts ist. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er zu 50% seinen Ertrag aus Werkstatt und Teile erwirtschaftet. Kann aber auch auf dem Holzweg sein.
 
AW: Was ist eigentlich mit den Radhändlern los!?

Also bei Wartezeiten von 1-2 Wochen für eine Kleinreparatur können die so ganz schlecht aber nicht ausgelastet sein...
ist aber natürlich Saisongeschäft und im Winter wird nicht viel Geld zu machen sein - mal so ganz allgemein.
 
AW: Was ist eigentlich mit den Radhändlern los!?

der geschichte haftet ja zunächst mal die tücke des geschriebenen wortes und der individuellen interpretation des selbigen vom geneigten leser ab ...

sicher gibt's ne menge radhändler, fachgeschäfte, werkstätten wie man's nennen mag und die decken, wie in allen branchen wohl, ein illustres spektrum ab. verallgemeinerung ist da wohl eher nicht.

wieviel wer womit verdient fragen scheint ein beliebtes hobby zu sein. wenn ich das manchmal lese oder höre wie sich die leute bei service oder dienstleistung "angezipfelt" fühlen, dann glaub ich fast, daß ich in einer welt voll selbstloser samariter lebe. komisch, daß ich trotzdem ständig geld brauche ... aber ich frag ja nicht ;-) und das eigentlich alle bei bewerbungsgesprächen recht schnell wissen wollen was dabei für sie herum kommt, anstatt zu fragen wie sie helfen können. tun samariter doch ?

anyway, ein kluger händler gibt sicher auch nen kommentar aber er hilft jedem (ausnahmen geruchsmäßige disharmonien die vorab nix gutes ahnen lassen. wenn einer z.b. in großbuchstaben spricht). damit macht er die beste werbung für sich und öffnet ggf. den weg daß der kunde wieder kommt und ggf. auch mal mehr will.
wenn sich eines tages alles nur noch über den preis regeln sollte (rechnet sich das ?) wird es kurz drauf nix mehr zu rechnen geben weil schicht im schacht ist. in der warteschlange der kostenpflichtigen telefonhotline wird sich dann so mancher der grantelnden detailisten wieder herbei wünschen.
 
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