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Wartung Lager

Chribo

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Hallo,


wie oft (km) und wie (selber machen ja/nein) sollten die Lager von Kurbel, Naben und Steuerkopf gewartet ( säubern, fetten usw. ) werden.:confused: :confused:

Sollte man hin und wieder mal etwas Öl, von aussen, an die Lager träufeln damit es rein läuft :confused: :confused:

Danke

Chribo
 
AW: Wartung Lager

ein bisschen fett von außen schadet nix... reinlaufen tut da eher wenig wens gut gedichtet ist, aber die dichtungen fangen nicht das fressen an
 
AW: Wartung Lager

Hallo,


wie oft (km) und wie (selber machen ja/nein) sollten die Lager von Kurbel, Naben und Steuerkopf gewartet ( säubern, fetten usw. ) werden.:confused: :confused:

Sollte man hin und wieder mal etwas Öl, von aussen, an die Lager träufeln damit es rein läuft :confused: :confused:

Danke

Chribo
Da du deine Frage sehr allgemein gehalten hast, hier auch eine sehr grobe Antwort ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
Da heutzutage in den meisten Lager gedichtete "Industrielager" verbaut sind, kann man diese nur sehr schwer bis gar nicht warten.
Nur Naben und Steuersätze mit Konuslagern kann man leicht und sollten auch regelmäßig gewartet und neu gefettet werden. Die Intervalle richten sich nach der Art der Beanspruchung (häufige Regenfahrten, Fahrten im Winter,...). Ich mache das einmal im Jahr.

Bei Steuersätzen, auch mit Cartridge-Lagern, schadet eine Portion Fett als Korrosionsschutz auch nicht.

Innenlager kann man i.R. nicht neu fetten.

Aber Finger weg von Öl.
 
AW: Wartung Lager

Öl ist der Tod eines jeden Lagers. Öl gehört an die Kette und hin und wieder EIN Tropfen an die Schaltung.
Lässt du aber Öl an die Lager wird die Fettschicht verdünnt und läuft dir aus
Und ich warte meine Räder je nach Einsatzbedingungen. Beim "Schönwetterrenner" reicht bei mir1 mal jährlich nen großen KD. ( sind dann ca 8000km) Das ist dann aber mit Zügen, Bremsbelägen und totalem zerlegen des Rades. Die anderen Räder je nach Gefühl. Irgendwie spürt man das wenn was nicht mehr richtig läuft und bei jedem reinigen schaut man ja eh alles durch. Aber total zerlegt werden die Räder irgendwann schon nicht immer aber immer öffter
FÜXLE
 
AW: Wartung Lager

An Patronenlagern würde ich nix machen, an Industrielagern eigentlich auch nicht.
Konuslager indes gehören regelmäßig gewartet und gefettet, nicht geölt.
Dabei kommts auf die Qualität desselben an, aber auch auf die Einsatzbedingungen. Bei gedichteten Lagern reicht einmal im Jahr, bei ungedichteten öfter, vor allem bei vielen Regenfahrten.
Hast du das Werkzeug dafür?
Bei Naben gilt dasselbe.
Die Kette ist nach jeder Regenfahrt zu ölen, ansonsten etwa vierteljährlich. Ein Tropfen Öl kommt dann auch auf die Gelenke von Schaltung und Bremsen.
 
AW: Wartung Lager

Also es ist doch erstaunlich was hier wieder zusammen kommt, eine Kette ölt man wenn diese keinen Schmierfilm mehr besitzt das kann nach 1 Woche oder nach 2 Jahren sein, je nach dem wie oft der Bock bewegt wird. Hier gilt auch das öfteres ölen nicht schadet, das Zeug ist dazu da um Reibung zu verringern. Hängt auch von der Konsistenz ab, je flüssiger desto schneller kann das öl nach fliesen, desto schneller wird es abgeschleudert. Für Moped nimmt man ja deshalb Motul oä.


Industrie lager kann man in den wenigsten Fällen selbst ölen, sofern das kein billiger Dreck ist heben diese meist auch sehr lange und sind "Lebenslang" geschmiert, also ist das auch nicht nötig. Ersatz gibts von SKF FAG/INA die haben alles was sich bewegt.


Öl ist auch nicht der Tot jeden Lagers, das fällt unter aberglaube. Wenn Fett durch hohe Drehzahl weggeschleudert wurde kann es nicht zurück fliesen und das Lager läuft trocken. Dazu kommt noch das die meisten fette nur eine Druckbeständigkeit von ca. 100nm/mm² haben, das packen qualitativ gute öle auch und die laufen nach. Allerdings ist Öl nicht besonderst Wasserbständig und kann raus gespült werden, wo dann der große Vorteil von Fett ist.
 
AW: Wartung Lager

Aha, da spricht der Maschinenbauer.
Richtig ist, dass die Lager früher grundsätzlich geölt wurden, das bezeugen die Schniernippel auf Naben (meist mit einem Ring aus Federstahl abgedeckt) und Tretlagern (bei Tourenbrummern der 30er Jahre bspw.).
Schmiertechnisch gesehen, ist Öl dem Fett bestimmt ebenbürtig. Aber Fett hat eben noch andere Merkmale. Lose Kugeln (z.B. in Naben) kann man in die Fettpackung drücken, wo sie zuverlässig bis zur Montage verbleiben. Eine Fettschicht verhindert das Eindringen von Schmutz und bis zu einem gewissen Maße auch von Wasser ins Lager. Fett in Fahrradlagern wird nicht durch hohe Drehzahl weggeschleudert (wohin auch).
Es geht ja nicht nur um die tribologischen Eigenschaften der Schmiermittel, sondern auch um praktische Nebeneffekte.
 
AW: Wartung Lager

Ich seh das so, wenn von außen Fett nichts hilft, dann ist das gut, weil dann die Teile gut gedichtet sind und auch nichts rausläuft insbesondere bei Regenfahrten, wenn dem nicht so ist, ist Fett von außen auch gut, da bei fehlender Dichtigkeit immer was davon reinkommt, natürlich aber auch Dreck.

Persönlich hatte ich das immer erst bei Problemen gemacht, nachzufetten, hab aber auch noch nie eine Laufleistung ohne Probleme oder Werkstattaufenthalte vorbeugend gehabt, dass sich mir die Frage gestellt hatte, bevor ich also 10000km mit einer Nabe gefahren bin, hab ich sie vorher schon wegen schwergängikeit fetten lassen oder wegen irgendwelcher Probleme tauschen lassen oder sowas in der Art, als dass ich je an die Grenze kam.

Ich halte das mit allen Teilen so, Reifen fahr ich perösnlich nie zum Ende, da ich das früher oft gemacht hab und die Quittung unterwegs bekam und da macht Schlauch wechseln weniger Spaß, als daheim in der Werkstatt, ob nun 100km mehr oder weniger, lieber wechsel ich vorher, da der Ärger unterwegs der doppelte ist.
 
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