Schnicker schrieb:
Also das kann ich mit meinem gefährlichen Halbwissen in Physik so nicht glauben. Der Rollwiderstand eines breiteren Reifens muß wegen der größeren Kontaktfläche ceteris paribus größer sein als der eines schmaleren Reifens.
Das stimmt nur bei der Annahme "ideal starrer Körper"
Vielleicht hab ich mich in dem was ich vorher schrieb noch nicht deutlich genug ausgedrückt.
ZUr Physik:
Aktio = Reaktio ......... kennt glaube ich jeder, oder?
Druck=Kraft/Fläche.... auch bekannt oder?
So was heisst das nun für unser Problem.
Es gibt keine ideal starren körper, damit drückt sich bei Aktio = Reaktio irgendwann jeder
reifen ein wenig zusammen wenn er von oben belastet wird.
Nehmen wir einen
Reifen mit der Breite X (und dem Volumen y (was bei einem 23 eben höher ist als bei einem 20) dann kann man daraus die FLÄCHE die der
Reifen hat bestimmen.
Ein 20iger
Reifen hat sicher bei 9 bar Druck und einer Belastung von ca 8kg Fahrrad eine geringere Aufstandsfläche als ein 23iger
Reifen, weil die Kraft, die er dem Gewicht entgegen bringt locker asureicht um "rund" zu bleiben.
Wenn nun aber der DRUCK von Oben (Fahrer sitzt auf) um das 10fache steigt, dann dreht sich das um, weil ja die KRAFT mit der der 23iger
Reifen gegen das Gesamtgewicht drückt höher ist (Kraft=Druck*Fläche) als die beim 20iger
Reifen. (Der 20iger wird platter gedrückt als der 23iger, dem kann man nur mit höherem Druck in 20iger entgegenwirken)
Heisst also ein 60kg
kann mit dem 20iger besser bedient sein (weil er den eben noch mit 8 bar fahren kann, den 23iger könnte er viellecht sogar mit nur 7bar fahren), ein 95kg Mann aber sicher mit dem 23iger (weil der den 20iger mit sicher 10 bar fahren muss, und das machen nicht viele
Felgen mit).
Verständlich?
Gruß
Thomas