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Veloflex u. Größe

Wäre es dann sinnvoller für mich (63Kg) für Rennen den 20er zu nehmen?
Also nur für Rennen?
Würde ich einen Unterschied zu meinem 22er merken?
Wenn ja, mit wieviel Druck sollte ich den fahren?
 
Cubeteam schrieb:
Wäre es dann sinnvoller für mich (63Kg) für Rennen den 20er zu nehmen?
Also nur für Rennen?
Würde ich einen Unterschied zu meinem 22er merken?
Wenn ja, mit wieviel Druck sollte ich den fahren?

Also wenn ich mir Dein Rad so anschaue, dann ist die geringes Gewicht sehr wichtig (btw wie bist du mit den American classic LR zufrieden? :cool: ).
Ich fahre keine Rennen (mehr) aber fahre den Pave sehr gern auch als normalen Reifen ... im Winter dann was wie einem GP3000 oder besser noch einen Michelin pro race ... damit hatte ich auch auf Splitt noch nie eine Panne.

Einen Versuch mit den 20iger kannste sicher starten und die Dinger dann bis 7,5 -8 bar aufpumpen, sollte bei deinem Gewicht sicher genügen. Wenns nicht gut ist hinten einfach den 22 nehmen, vorn ist der 20iger sicher OK
:idee:
.....und soweit ich das beurteilen kann (ca 850km mit den 22igern Pave black mit roter lauffläche) laufen die Dinger echt schön und sind in der Kurve (imho) besser als ein conit 3000.
Hatte bisher eine Panne weil ich den Schlauch beim Einbau nicht 105ig (das sollte man bei denen wirklich sehr akribisch machen) eingelegt hatte.
Wenn man die aber RICHTIG und SORGFÄLTIG aufzieht dann haben die einen genialen Rundlauf (besser noch als conti) und fahren sich wirklich klasse!!!


Gruß
Thomas
 
K.a......

Aber welchen der Veloflexen Pneus, ist denn nu für rennen Empfehlenswert??? Gibts da irgendwelche Unterschiede zwischen denen, die es da so gibt? Habe mich für die 22er Breite entschieden....
 
Amnesia schrieb:
Generell ging der Trend zu breiteren Reifen auch aus dem Grund des geringeren Rollwiederstandes? Wars nicht so?

Also das kann ich mit meinem gefährlichen Halbwissen in Physik so nicht glauben. Der Rollwiderstand eines breiteren Reifens muß wegen der größeren Kontaktfläche ceteris paribus größer sein als der eines schmaleren Reifens.
 
Hab mir aufgrund der Diskussionen in diesem Forum seit diesem Frühling die Veloflex Pave gegönnt. Ca. 2500km sind diese nun aufgezogen und werden beim Training, RTFs und Triathlon eingesetzt. Sie rollen (gefühlsmäßig) gut und ich vertraue zudem auf bisher getroffenen Aussagen bzgl. des Rollwiderstandes. Am Anfang ist trotz wochenlangem "Auslüften" die Dreck- und Steinchenaufnahme aufällig. In diesem Zusammenhang ist mir nicht klar, warum das Abhängen monatelang in einem "dunklen, kalten" Raum" ablaufen soll. Auf einem warmen Dachboden sollte der chemische Prozeß (wie die meisten anderen auch) des Verflüchtigen vom Weichmacher doch schneller vonstatten gehen? Aber egal, jetzt scheint mir der Reifen hart genug zu sein, nicht jeden Stein mehr aufzunehmen. Pannen sind bisher zwei Mal entstanden, da sich Steinchen in Rissen versteckt hatten. Fazit: Doch nach jeder Ausfahrt den Mantel ein wenig genauer anschauen und Risse einfach dichtkleben (natürlich vorher ggf. Stein entfernen).
Auf nassen Fahrbahnen gerade bei einem Zeitfahren fühle ich mich sicher. Wie gesagt rollen gut (bei mir bei 9 bar) und machen mit der Zeit immer weniger Ärger. Benutze Schläuche sind seit letzter Panne Michelin Latex-Teile. Vorher conti Supersonic.
Gruß
 
Schnicker schrieb:
Also das kann ich mit meinem gefährlichen Halbwissen in Physik so nicht glauben. Der Rollwiderstand eines breiteren Reifens muß wegen der größeren Kontaktfläche ceteris paribus größer sein als der eines schmaleren Reifens.

Das stimmt nur bei der Annahme "ideal starrer Körper" :daumen:

Vielleicht hab ich mich in dem was ich vorher schrieb noch nicht deutlich genug ausgedrückt.

ZUr Physik:

Aktio = Reaktio ......... kennt glaube ich jeder, oder?
Druck=Kraft/Fläche.... auch bekannt oder?

So was heisst das nun für unser Problem.
Es gibt keine ideal starren körper, damit drückt sich bei Aktio = Reaktio irgendwann jeder reifen ein wenig zusammen wenn er von oben belastet wird.

Nehmen wir einen Reifen mit der Breite X (und dem Volumen y (was bei einem 23 eben höher ist als bei einem 20) dann kann man daraus die FLÄCHE die der Reifen hat bestimmen.

Ein 20iger Reifen hat sicher bei 9 bar Druck und einer Belastung von ca 8kg Fahrrad eine geringere Aufstandsfläche als ein 23iger Reifen, weil die Kraft, die er dem Gewicht entgegen bringt locker asureicht um "rund" zu bleiben.

Wenn nun aber der DRUCK von Oben (Fahrer sitzt auf) um das 10fache steigt, dann dreht sich das um, weil ja die KRAFT mit der der 23iger Reifen gegen das Gesamtgewicht drückt höher ist (Kraft=Druck*Fläche) als die beim 20iger Reifen. (Der 20iger wird platter gedrückt als der 23iger, dem kann man nur mit höherem Druck in 20iger entgegenwirken)

Heisst also ein 60kg kann mit dem 20iger besser bedient sein (weil er den eben noch mit 8 bar fahren kann, den 23iger könnte er viellecht sogar mit nur 7bar fahren), ein 95kg Mann aber sicher mit dem 23iger (weil der den 20iger mit sicher 10 bar fahren muss, und das machen nicht viele Felgen mit).

Verständlich?


Gruß
Thomas
 
Ich glaub, der Denkfehler liegt in der Annahme, Rollwiderstand entstände durch die Rollreibung. In der Praxis ist sie aber hauptsächlich durch das "Walken" bedingt, also das ständige Zusammendrücken und Auseinandergehen des Reifens an der Aufstandsfläche.

Wie sehr sowas bremst, merkt man, wenn man mal nen Schleicher hat...

Gruß mess.
 
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