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Tour de France Femmes 2025

kam sie nicht gut weg
Bei der Tour kam sie allen ziemlich gut weg.

Mal im Ernst: auf so Gewäsch würde ich nicht viel geben. Nur weil jemand auf manche Menschen arrogant wirkt, heißt das noch gar nix. Ähnliches zu den ganzen "Thesen" bezüglich der Persönlichkeit von Vollering, Vingegaard oder wem auch immer gerade was angedichtet werden soll zur persönlichen Unterhaltung.
 

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Re: Tour de France Femmes 2025
Mona Mitterwallner hatte noch mit den Folgen eines Sturzes im Vorfeld der Tour zu kämpfen. Da ist eher die Entscheidung zu hinterfragen, warum sie überhaupt nominiert wurde.
 
Aus meiner Sicht ist es etwas schade, dass mehr über Paulines Gewicht gesprochen wird als über ihre Leistung – vor allem am Samstag.

Ich habe mich sehr für sie gefreut und finde, dass sie durchweg positiv rübergekommen ist. Sie hat sehr wertschätzend über ihre Teamkolleginnen gesprochen, und ich erinnere mich gerne an die erste Etappe, bei der sie sich sichtlich über Mariannes Sieg gefreut hat.

Auch gestern hat sie ihren Fehler zu Beginn der Etappe sehr offen eingeräumt. Ich finde, sie ist eine absolut würdige Siegerin.

Was ihren Gewichtsverlust betrifft: Ich bin vielleicht naiv, aber ich glaube daran, dass sie in einem sehr guten Team mit erfahrenen Ernährungsexperten und Ärzten ist – und ich hoffe, dass diese ihr Handwerk verstehen und nicht alles einem Sieg unterordnen.

Insgesamt hat mir die Frauen Tour sehr gut gefallen. War spannend und kurzweilig.

Abschließend muss ich sagen, dass ich es etwas schade finde, das Demi auch in das Horn „Gewicht“ bläst.
 
BMI ist doch für Athleten überhaupt nicht zu gebrauchen.

Alle ab in den Dexa-Scan vor Rennbeginn, wer die geforderten Körperfettprozente nicht erfüllt, darf nicht mitfahren.
Eine Körperfettmessung könnte schon Sinn machen!
Ein Fahrer wird von einem Rennen einer Rundfahrt ausgeschlossen, wenn bei einem DEXA-Scan sein Körperfettanteil kleiner als 5 Prozent ist.

Nur stellt sich bei einem "DEXA-Scan vor Rennbeginn" aber die Frage der Praktikabilität und Rentabilität für den Veranstalter. Beispielsweise wären einzuplanen ein zusätzlicher Medical-Truck mit dem DEXA-Scan-Gerät (Kostenpunkt für das Gerät allein ca. 30000 Euro im Durchschnitt) und das medizintechnische Personal.

Die Dauer des Scans beträgt im Minimum 12 Minuten. Bei der Tour de France 2025 waren 184 Fahrer am Start!

Deshalb verzichtet man bis dato bei den Skispringern auf einen DEXA-Scan und vertraut auf Omas Badezimmerwaage! ;)
 
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Dann müsste man das auch bei den Marathon Läufern einführen.
https://www.runtasia.info/2020/06/die-statur-der-laufer-wieso-sie-schlank.html
Mit einer Ausnahme sind bei den Männern alle „nur“ knapp unter 1,70m groß und haben einen BMI von unter 20. Auch die Frauen sind eher klein geraten und laut BMI wären sie medizinisch gesehen „sehr untergewichtig“.

Eliud Kipchoge (2:01:39): 1,67m/52kg/BMI 18,6
Kenenisa Bekele (2:01:41): 1,65m/55kg/BMI 20,2
Birhanu Legese (2:02:48): 1,68m/55kg/BMI 19,5
Mosinet Geremew (2:02:55): 1,74m/55kg/BMI 18,2

Birgid Kosgei (2:14:04): 1,70m/50kg/BMI 17,3
Paula Radcliffe (2:15:25): 1,73m/54kg/BMI 18,0
Mary Keitany (2:17:01): 1,58m/42kg/BMI 16,8
Ruth Chepngetich (2:17:08): 1,65m/48kg/BMI 17,6

Diese SportlerInnen sind natürlich bestens auf die Herausforderung des Langstreckenlaufs vorbereitet und haben mit ihrem niedrigen Körpergewicht auch einen physikalischen Vorteil: sie müssen weniger Gewicht transportieren. Gerade so viel, dass sie nicht zu wenig Muskulatur haben, um diese Herausforderung zu meistern. Sollen sie noch weniger wiegen, dann wäre die Leistungsfähigkeit wieder beeinträchtigt.

Im Kampfsport ist es noch schlimmer. Da hungern und schwitzen sich Boxer auf ihre Gewichtsklasse herunter um nach dem Abwiegen innerhalb kurzer Zeit einige Kilo wieder zuzunehmen.

https://en.wikipedia.org/wiki/Weight_cutting
Nutritional experts rarely give advice on how to cut weight safely or effectively, and recommend against cutting weight. However, many athletes choose to do it because they wish to gain an advantage in their sport. Weight cutting has been known as "dangerous" when losing large amounts of weight in a short period of time, by using a sauna, wearing a sweat suit, by severely dehydrating, "water loading", etc
 
Weil das für jeden gleich ist?!
Körperfettprozente bezieht sich ja auf den Anteil der Körperfettmasse zum Rest. Es würde jedenfalls das Argument "ungesund" abdecken, da ein gewisses Mindestmaß an KFA notwendig ist für die meisten hormonellen Funktionen, also gerade bei Frauen ein Thema. Aber auch hierfür gibt es nicht die eine feste Zahl, da jeder unterschiedlich ist und wahrscheinlich hast du recht, dass das im Ergebnis auch nur dazu führen würde, dass die nächste "Grauzone" ausgelotet würde.
 
Körperfettprozente bezieht sich ja auf den Anteil der Körperfettmasse zum Rest. Es würde jedenfalls das Argument "ungesund" abdecken, da ein gewisses Mindestmaß an KFA notwendig ist für die meisten hormonellen Funktionen, also gerade bei Frauen ein Thema. Aber auch hierfür gibt es nicht die eine feste Zahl, da jeder unterschiedlich ist und wahrscheinlich hast du recht, dass das im Ergebnis auch nur dazu führen würde, dass die nächste "Grauzone" ausgelotet würde.
Es gab ja Phasen in meinem Leben wo ich mal Sport gemacht habe. Und für mich könnte ich sagen, dass ich unter durchaus extrem kompetenter Betreuung einen KFA hatte, den viele niemals erreichen würden und gleichzeitig noch leistungsfähig sein. Das ist ja die relevante Größenordnung. Nur dürr schaffen vielleicht viele. Was andersherum nicht zwangsläufig dazu führt, dass der oder die mit dem niedrigsten KFA immer die beste Gesamtperformance liefert. Speziell wenn der Wettbewerb wie die Tour über Tage oder Wochen geht.

Ein Limit für den KFA müsste man extrem sensibel wählen. Leute mit extremer Veranlagung (und jeder Topsportler hat gewissermaßen eine extreme Veranlagung irgendwo) bewegen sich teilweise weit außerhalb dessen was "normale Menschen" sich vorstellen wollen und können. Und besonders die Seh Gewohnheiten können da schon beeinträchtigt werden. Nicht jeder der dürr ist ist krank und nicht jeder der dicker ist ist automatisch gesund. Und die frage ist weiterhin über welche Zeiträume man das betreibt.
 
Zusätzlich macht es einen Unterschied, ob das jemand allein macht oder in eines der professionellsten Teams eingebettet ist.
 
Zusätzlich macht es einen Unterschied, ob das jemand allein macht oder in eines der professionellsten Teams eingebettet ist.
Sagen auch Colbrelli, Haussler und viele andere, die mit Infekten weiter, direkt ins Karriereende gefahren sind. Professioneller medizinischer Team-Betreuung sei Dank.. ach, hör' mir uff mit sowas.

Wenn es schon an so simplen Erkenntnissen wie "Fahr nicht mit Infekt!" scheitert, dann sollte man erst recht nichts drauf geben, wenn es in noch komplexere medizinische Sachverhalte geht. Vor allem nicht bezüglich "Gesunderhaltung".
 
Geht beides komplett am Thema vorbei. PFP ist dahingehend intrinsisch motiviert, wie sie schon vor ihrer Rückkehr auf die Straße bewiesen hat. Da brauchts keinen externen Druck. Visma war vor Jahren eines der ersten Teams, das die Ernährung der Athleten nach heutigen Standards gesteuert/getrackt hat (Stichwort Asker Jeukendrup). Das kann man nicht mit der Salatblattstrategie, die jahrelang üblich war, vergleichen.
 
Geht beides komplett am Thema vorbei. PFP ist dahingehend intrinsisch motiviert, wie sie schon vor ihrer Rückkehr auf die Straße bewiesen hat. Da brauchts keinen externen Druck. Visma war vor Jahren eines der ersten Teams, das die Ernährung der Athleten nach heutigen Standards gesteuert/getrackt hat (Stichwort Asker Jeukendrup). Das kann man nicht mit der Salatblattstrategie, die jahrelang üblich war, vergleichen.

Es ging um die Frage, bzw. die Mutmaßung, dass es aus gesundheitlichen Aspekten besser läuft, wenn man unter Aufsicht eines professionellen Teams steht. Und da sage ich: Bullshit. Weil man sieht, wie die Fahrenden (m/w/d ) zwar hochgezüchtet und optimiert werden, aber es dabei halt nicht ums Thema "gesundheitlich nachhaltig" geht.

Mag für viele (im Forum) okay sein, dazugehören, Eigenverantwortung und so. Aber man möge dann eben nicht behaupten, dass die sich gesundheitlich gut betreut fühlen können.

Oder glaubt im Ernst einer, den Teamdoc interessiert ein späteres Osteoporose-Risiko seiner Athletin, wenn er ihr 5 Kilo aus den Rippen schneidet? Eine Herzmuskelentzündung, wenn der Kapitän 2 Tage vor der Rundfahrt einen Infekt hat?
 
Nun hast du so viele schöne beispiele genannt für verschiedene gesundheitliche spätfolgen für irgendwelche anderen Dinge. Aber nun mal butter bei die fische. Ich denke mal mit einigen guten Beispielen von Fahrern mit Spätfolgen, die sie erlitten haben aufgrund ihres zu geringen Gewichts, könntest du vielleicht besser überzeugen dass hier überhaupt ein Problem vorliegt, dass es zu lösen gilt.
 
Anna Kiesenhofer hatte wohl mit einer Osteoporosebehandlung noch mal später die Kurve gekriegt. Ob sich die Entkalkung wieder auf einen guten Level bekommen läßt, bleibt für mich fraglich.
Liegt dies Problem nicht generell vor bei entsprechend wenig Gewicht?
Oder sollte man Hormone schlucken?
Ne, die sind nicht förderlich, also die weiblichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
4 Austragungen und dabei 4 verschiedene Siegerinnen hat schon was.

PFP die verdiente Siegerin. Find die Diskussion über ihr Gewicht etwas unverständlich. Sie hat ja sogar selber offen kommuniziert, dass Leistungssport, die Trainingsumfänge, ihre Ernährung dabei und ihr Gewichtsverlust nicht gesund sind (auch, dass mehr wie die 4 kg die sie verloren hat bei ihr nicht mehr geht). Kritisch würde ich es ja sehen, wenn sie es als normal ansehen würde, aber PFP macht schon den Eindruck, dass sie die Gefahren kennt und bewusst in Kauf nimmt.

Jetzt kann ich das mit dem Gewicht natürlich immer noch kritisch sehen, aber am Berg ist es einfach ein Vorteil. Bin ich von Natur aus als Mann nur 60 kg schwer, werde ich gewisse Rennen wohl auch nicht gewinnen können und muss damit leben. Schön finde ich persönlich am Radsport eben auch, dass im Radsport verschiedene „Körpertypen“ erfolgreich sein können, je nach Rennen.

Demi kommt mir auch immer deutlich zu schlecht weg. Nach der letztjährigen Tour, dem Verlauf und dann um 4 Sekunden am Sieg zu scheitern, muss man erstmal verarbeiten… Fand ihre Reaktion/Enttäuschung letztes Jahr da völlig normal. Hätte sie sich da nach dem Verlauf über den zweiten Platz gefreut, hätte ich die Welt nicht mehr verstanden. Ich hätte es in ihrer Situation auch nicht getan, da bin ich mir sicher.
Ja, sie wirkt oft etwas sehr emotional, aber vermutlich ist sie einfach so, was soll sie dagegen machen?
Dazu hat sie halt den „Stempel“ und es wird beim kleinsten Anzeichen gleich wieder hochgeholt.
Ich denke auch der Teamwechsel hat ihr sehr gut getan und was ich in den sozialen Medien gesehen habe, ist sie sehr gut & sympathisch mit ihren Teamkameradinnen umgegangen.
Ich schätze sie schon so ein, dass sie sich selbst den größten Druck macht und gerade ihrem neuen Team was zurückgeben will.


Kritikpunkt von mir an der Tour: Ein Zeitfahren muss bei einer großen Rundfahrt mMn zwingend dabei sein.
 
4 Austragungen und dabei 4 verschiedene Siegerinnen hat schon was.

PFP die verdiente Siegerin. Find die Diskussion über ihr Gewicht etwas unverständlich. Sie hat ja sogar selber offen kommuniziert, dass Leistungssport, die Trainingsumfänge, ihre Ernährung dabei und ihr Gewichtsverlust nicht gesund sind (auch, dass mehr wie die 4 kg die sie verloren hat bei ihr nicht mehr geht). Kritisch würde ich es ja sehen, wenn sie es als normal ansehen würde, aber PFP macht schon den Eindruck, dass sie die Gefahren kennt und bewusst in Kauf nimmt.

Jetzt kann ich das mit dem Gewicht natürlich immer noch kritisch sehen, aber am Berg ist es einfach ein Vorteil. Bin ich von Natur aus als Mann nur 60 kg schwer, werde ich gewisse Rennen wohl auch nicht gewinnen können und muss damit leben. Schön finde ich persönlich am Radsport eben auch, dass im Radsport verschiedene „Körpertypen“ erfolgreich sein können, je nach Rennen.

Demi kommt mir auch immer deutlich zu schlecht weg. Nach der letztjährigen Tour, dem Verlauf und dann um 4 Sekunden am Sieg zu scheitern, muss man erstmal verarbeiten… Fand ihre Reaktion/Enttäuschung letztes Jahr da völlig normal. Hätte sie sich da nach dem Verlauf über den zweiten Platz gefreut, hätte ich die Welt nicht mehr verstanden. Ich hätte es in ihrer Situation auch nicht getan, da bin ich mir sicher.
Ja, sie wirkt oft etwas sehr emotional, aber vermutlich ist sie einfach so, was soll sie dagegen machen?
Dazu hat sie halt den „Stempel“ und es wird beim kleinsten Anzeichen gleich wieder hochgeholt.
Ich denke auch der Teamwechsel hat ihr sehr gut getan und was ich in den sozialen Medien gesehen habe, ist sie sehr gut & sympathisch mit ihren Teamkameradinnen umgegangen.
Ich schätze sie schon so ein, dass sie sich selbst den größten Druck macht und gerade ihrem neuen Team was zurückgeben will.


Kritikpunkt von mir an der Tour: Ein Zeitfahren muss bei einer großen Rundfahrt mMn zwingend dabei sein.

In dem Video weiter oben werden alle Deine Mutmaßungen über Demi Vollering von ihr selbst bestätigt.
 
Oder glaubt im Ernst einer, den Teamdoc interessiert ein späteres Osteoporose-Risiko seiner Athletin, wenn er ihr 5 Kilo aus den Rippen schneidet? Eine Herzmuskelentzündung, wenn der Kapitän 2 Tage vor der Rundfahrt einen Infekt hat?

Du meinst also, dass ALLE Teamärztinnen und Teamärzte im gesamten Profiradzirkus komplett rücksichtslos sind und damit gegen jegliche Ethik und ihren Eid verstoßen? Ganz schön gewagte These!
 
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