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Tour de France Femmes 2025

Das war wirklich ganz groß. Falls nicht bekannt: das ist PFP mit Tour-Direktorin Marion Rousse. Sieht gut aus für Frankreich, da wird Prudhomme bei den Männern noch warten müssen.
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ich hatte die Szene kurz in der Sportschau-Zusammenfassung gesehen und dachte auf den ersten Blick, dass das wohl ihre Partnerin ist.
Finde es für eine Funktionärin auch etwas seltsam.

hier die letzten Sekunden:

aber gut, muss man auch nicht größer machen, als es vermutlich ist...
 
Erstens: der Rennradsport vor ihrer MTB Karriere war ein komplett anderer.
Zweitens: die besten fünf Jahre eines Sportlers war sie MTB‘lerin. Das ist ein komplett anderer Sport.

Sie kehrt in den Rennradsport zurück und deklassiert auf heftige Weise die Favoritinnen und das schon im ersten Jahr. 🎩

Natürlich ist sie bekannt, aber im heutigen Rennrad-Zurkus ist sie neu.
Sie ist bissl gelangweilt zwischendurch schon ab und zu gefahren.

Sie dürfte die professionellste Fahrerin überhaupt sein. Egal auf welchem Rad. Es lohnt sich ihr auf insta zu folgen...

Die ist quasi dauerhaft in der Höhe und trainiert mit den Jumbo Männern.

Die eiert auch nicht von einem kleinen Rennen zum nächsten.

Und peaken war schon im mtb Rennsport ihre absolute Stärke. All in. Je nach Kurs mit Power oder w/kg Fokus. Das habe ich bei keiner anderen Fahrerin so gesehen. Und wir schauen daheim viel radsport. Sehr viel.
Und dass sie nach dem Sieg bei P-R fürs Hochgebirge soviel runterhungern konnte, ohne dass die Leistung darunter litt, ist auch bemerkenswert.
Genau das ist dabei seit Jahren ihr absolutes Markenzeichen. Mehrfach über Jahre brillant vorgetragen für die mtb Rennen. Rein optisch hat sie mit dem Gewicht nach p r angefangen.

Krass übrigens wie klar Sarah Gigante zum Ausdruck brachte, wie dankbar sie ihren Kolleginnen ist für das kompensieren ihrer downhill Schwäche. Und die wissen anders herum, dass Sarah bergauf liefert.

Schaut einfach englischen Kommentar. Der ist soviel besser speziell bei den Damen.
 
Freuen wir uns heut auf eine Wiederholung des letzten Jahres, nur dass es diesmal um Platz 3 geht. Oder anders gesagt, wie bei den Männern ist der Kampf um den letzten Podiumsplatz vielleicht das Spannendste, bis zum Schluss. :D

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Sollte Rousse als Renndirektorin da nicht ein wenig mehr Distanz gegenüber der Sportlerin wahren? 🤔
Aus erster professioneller Sicht wohl schon. Aber wie ist denn die persönliche Beziehung zwischen den Beiden? Sind sie evtl. tatsächlich befreundet (auch wenn PFP lieber nur Maties hat da „keine Zeit für Freundinnen“)? Immerhin sind sie auch zusammen Rennen gefahren, z.B. im gleichen Jahr französische Meisterinnen (2012 MR Straße, PFP ITT)…
Vielleicht haben Sie sich aber auch einfach Beide extrem (auch für sich selber/Ihre aktuellen Karrieren) gefreut;-)

Wichtige moralische/soziale Gründe schlagen Professionalismus:daumen:
Du kriegst als Angestellter für ebensolche ja auch Sonderurlaub…
 
Mal so zur Einordnung der Leistungen von gestern... Es gab ein separates Rennen wo die Etappe solo gefahren wurde. Also ohne 7 Tage vorher 😂

Sarah Gigante hat auf strava hochgeladen, wie viele anderer Damen auch.

Eine knapp schnellere Zeit als Sarah, also ungefähr im Bereich von PFP, hat der 2024er gran fondo Europameister in der Hauptklasse.

Wie gesagt ohne die Vorbelastung einer Woche Vollgas Rundfahrt.

Ich würde mal sagen, die sind da schon richtig schnell gefahren die Damen.

Es gibt ein anderes Segment den sind die Männer mal bei einer Tour gefahren, da hat Sarah Gigante nur ca 4min auf Rigoberto Uran verloren. Pauline entsprechend weniger.

Autsch
 
Vollering hat nur gesagt, dass sie nicht mithalten konnte und sich die letzten Tage nicht komplett fit gefühlt hat, aber nichts zum Sturz. Ich kann mir aber vorstellen, dass der was ausgemacht hat. Ferrand-Prévot war gestern in einer anderen Liga, aber etwas weniger Abstand hätte ich schon erwartet.
 
Hatte bisher ehrlich gesagt kein großes Interesse am Frauen Radsport. Vielleicht einfach weil die Identifikation noch nicht so da ist. An den sportlichen Leistungen kann es jedenfalls nicht liegen, das hat mich die Woche wirklich begeistert. Könnte mir gut vorstellen, dass Männer und Frauen irgendwann ähnlich wie beispielsweise beim Biathlon die gleiche Aufmerksamkeit bekommen. Und vielleicht könnte man es bei manchen Rennen ähnlich wie beim Biathlon sogar verbinden.
 
Ohne die Spaßbremse geben zu wollen:
Sollte Rousse als Renndirektorin da nicht ein wenig mehr Distanz gegenüber der Sportlerin wahren? 🤔
Wieso? Die haben eine gemeinsame Vergangenheit, schätzen sich offensichtlich und haben ein gemeinsames aktuelles Betätigungsfeld. Warum sollten sie dann so tun, als gäbe es keine persönlichen Bindungen? Im Gegenteil: In der Rolle von Rousse sind enge Beziehungen zu den Sportlerinnen sicher sehr hilfreich - für die Durchführung des aktuellen Rennens und die Weiterentwicklung in den nächsten Jahren.
 
Freuen wir uns heut auf eine Wiederholung des letzten Jahres, nur dass es diesmal um Platz 3 geht. Oder anders gesagt, wie bei den Männern ist der Kampf um den letzten Podiumsplatz vielleicht das Spannendste, bis zum Schluss. :D

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Heute geht es auch nochmal fast 3000hm bergab. Da kann noch einiges passieren von Platz 2-6 wenn richtig aggressiv gefahren wird. Allerdings scheint Sarah Gigantes Team hier deutlich mehr auf Zack zu sein als beim Giro.
 
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