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SQlab One12 Rennrad-Hose mit PHNTM-Polster im ersten Test: Flacher, härter…besser?

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Re: SQlab One12 Rennrad-Hose mit PHNTM-Polster im ersten Test: Flacher, härter…besser?
Ebenfalls Fan dünner Polster.
Bei zu Dicken bringt der Entlastungskanal im Sattelnichts mehr, außerdem unnötige Kontaktfläche zur Haut was zu Reibung führt.
Werde die auch mal Testen.
 
Ich fahre auf dem Rennrad (fast) von Anfang an eine Kombi aus SQLab Sattel (612 Active) und Polster. Die dicken Polster anderer Hersteller mochte ich noch nie.

"Früher" hatte Vaude noch einige Bibs mit SQLab-Polster, die haben sie aber nicht mehr im Sortiment. Ich habe noch einige kurzbeinige und einige langbeinige in Gebrauch. Die Bibs selbst waren "gut" bis "meh" (die kurze Kuro Bib z. B. ist einfach durchsichtig, obwohl schwarz).
Die Polster bei Vaude hatten alle ein oranges SQLab-Sitzpolster.
Dann habe ich noch Bibs von Triple2. Die scheinen alle die SQLab-Polster der neueren Generationen zu haben (One11, One12); aber wenn ich ehrlich bin, checke bzw. fühle ich die Unterschiede zwischen den orangen und den neueren Polstern nicht. Will ich auch gar nicht, ist mir auch egal, da keine Beschwerden mit keinem der SQLab-Polster. Meistens fahre ich zwischen 2h und 4h, selten mehrere Tage hintereinander. Das längste war einen Tag im Sattel (irgendwas mit ca. 120km bzw. 1700hm) bzw. drei Tage direkt hintereinander mehrere kürzere Ausfahrten (je zwischen 2h und 4h).
Wenn mich eine Sache stören würde: Die neueren Sitzpolster von SQLab gehen vorne recht weit Richtung Bauchnabel hoch, d. h. sie bedecken den Schamhaarbereich und dann wird es manchmal etwas schwitzig. Ich weiß nicht, ob es an den Polstern, Schnitt/Größe der Hose oder an mir oder sonst was liegt, aber es stört mich jetzt auch nicht so sehr, dass ich die Bibs nicht mehr tragen möchte.

So weit bin ich also mit Sattel und Polstern zufrieden und habe keinen Veränderungsdruck. Müsste ich mich neu für ein System entscheiden, würde ich mir mal Everve mit den Sätten und polsterlosen Hosen genauer ansehen.

Triple2 kenne ich schon viele Jahre und finde ich an sich sympathisch, da sie Augenmerk auf Nachhaltigkeit und Produktion in Europa legen und auch durchaus experimentierfreudig bei Innovationen und neuen Materialien sind. Ich habe auch schon paar mal E-Mails hingeschickt, da hat der Gründer (scheint eh kein großer Betrieb zu sein) immer persönlich geantwortet.
Ich habe (nicht nur fürs Rad) ein paar Klamotten von denen, nicht alle sind perfekt: Z. B. fand ich cool, dass sie mal Radtriktots aus einer Merino-Tencel-Mischung herausgebracht haben, aber das habe ich dann gar nicht so gerne getragen, weil es subjektiv ziemlich lange zum Trocknen gebraucht hat.
Mit den Bibs bin ich so weit zufrieden. Das aktuelle Vertriebsmodell scheint auf Vorbestellung fokussiert zu sein; d. h. man kauft und kriegt's dann irgendwann zugeschickt (finde ich aus Nachhaltigkeitsaspekten eigentlich nicht verkehrt); Retouren werden dann im Shop abverkauft. Bei diesen Vorbestellungen gibt's immer 20% Rabatt, sodass man z. B. die aktuelle (insgesamt hochwertige, wie ich finde) Cargo-Bib mit SQLab-Polster derzeit mit Versand für 192€ bekommt.
Ich habe einen Dauerrabattcode (den ich grundsätzlich auch teilen darf), mit dem man 20% bei denen bekommt, jedoch nicht auf Vorbestellungen (weiß nicht, ob weitere Waren auch ausgeschlossen sind). Ich möchte den nicht hier ins Internet stellen, da ein Teil meins Namens drin ist, aber falls den jemand für eine Bestellung ausprobieren möchte, schickt mir gerne eine Nachricht.
 
Die Diskussion, was eine Hose kann, macht wohl erst Sinn im Kombi mit dem entsprechenden Sattel. Z.B. fahre ich nur Sättel ohne jede Polsterung und habe damit eine andere Anforderung an eine Hose als mit einem gepolsterten Sattel.
Vllt liege ich auch falsch, aber man sitzt ja immer auf beidem zusammen. Wenn jemand erzählt, diese Hose ist super und sitzt auf einem Gelsattel, würde mir das wohl keinen Wert liefern.
Wobei man sagen muss das Carbonsattel mit gepolsterter Hose sogar angenehmer sein kann weil es da keine zwei Polster gibt die sich gegenseitig stören. Bei dünnem Polster mit gepolstertem Sattel gebe ich dir aber recht. Eigentlich sollte jede Hose auf einem Carbonsattel getestet werden um einen Sinnvollen Vergleich zu erzielen.
 
Beim Triathlon sind sehr dünne Polster seit Jahren üblich, daher kann ich mir gut vorstellen, dass das auch beim Rennradfahren funktioniert. Im Endeffekt ist das bei so kurzen Fahrt von ein paar Stunden aber auch alles kein Problem.
Ob man mit einer Hose nach 3 Tagen mit je 15 Stunden im Sattel noch zurecht kommt, steht auf einem anderen Blatt. Da hilft nur sehr testen.
Ich fahre im Hochsommer teilweise schlicht mit Badehose; dünner geht kaum. Geht auch gut, wenn der Sattel zum A*** paßt!
 
Bestes Polster und Hose ever!
Verstehe gar nicht, warum nicht mehr Bib-Hersteller das SQLab Polster verwenden.

Weil nicht jeder Sattel zu jedem Popo und Polster paßt, usw. Du weißt doch selbst wie individuell ein Gesamtsetup ist. Es paßt eben nur einem Bruchteil von Fahrern.
 
Hat jemand Erfahrungswerte der Rennrad Hose Herren ONE12 im Vergleich zur Gravel Bibshort ONE14? Lt. SQlab - "Der Unterschied der beiden Sitzpolster ist, dass das SQ-Pad ONE14 mit einer TPE-Gel-Schicht (zur Scherkraftminimierung) ausgestattet ist und insgesamt 6 mm dick ist, wohingegen das SQ-Pad ONE12 nur 5 mm dick ist und kein TPE-Gel besitzt. In der Form unterscheiden sie sich nur ein wenig designtechnisch."
Welche Größe würdet ihr empfehlen bei einer Körpergröße von 186 cm, 72 kg, sehr schlank, Hüftumfang 91cm, Oberschenkelumfang 50cm? S oder M?
Fahre die 12R in M bei 1,82m und 68kg, sitzt eher locker, würde beim nächsten Mal S nehmen. Qualität I.O. Kombination mit ungepolstertem Tune-Sattel nicht klasse, mit Flite o.ä. Top. P/L und Sitz bei der Gonso in M besser.
 
Seltsam das, bin im 50. Rennradjahr und erinnere mich noch an die Zeiten meines Anfangs. Da gab’s nur Hosen ohne Träger mit einem Einsatz aus handtuchweichem, ungepolstertem Hirschleder. Da war Nix mit Polster usw. Das ging erst in den 80er los. Ähnlich den gepolsterten Satteln.

Und jetzt wird's als der neue heißeste Scheiss vermarktet.
 
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Seltsam das, bin im 50. Rennradjahr und erinnere mich noch an die Zeiten meines Anfangs. Da gab’s nur Hosen ohne Träger mit einem Einsatz aus handtuchweichem Hirschleder. Da war Nix mit Polster usw. Das ging erst in den 80er los. Ähnlich den gepolsterten Satteln.

Und jetzt wird's als der neue heißeste Scheiss vermarktet.
Ich mag das dünne Polster.

Ich bin vor zwei Wochen 900 km in die Toskana gefahren. Teilweise mit über 300 Kilometer am Tag.
Ich kann nur sagen, dass ich bis jetzt keine komfortablere Hose auf Langstrecke hatte.

Was ebenfalls ein großer Vorteil des Polsters ist, es trocknet extrem schnell.
Am Abend im Hotel ausgewaschen und am nächsten Tag ist sie trocken.

Ich mag die Hose sehr gern.
 
Gelsattel ist für die Langstrecke in meinem Verständnis sowieso keine gute Wahl. Bislang fahre ich einen SQlab 612 – der ist nicht bretthart, aber durchaus straff.
Ich wollte mich hier zurückhalten, weil ich diesen Artikel mit "Test" in der Überschrift aus meiner Sicht nicht nachvollziehen konnte. Aber Aussagen, dass ein Gelsattel für Langstrecke keine gute Wahl sind, erwecken wirklich Zweifel an der Qualität der Aussagen (Stichwort ISM sage ich nur).

Ich kann mich nur den Aussagen anschliessen, dass das Zusammenspiel von Hose/Einlage und Sattel eine gewichtige Rolle für die Langstrecke spielt. Zudem würde ich gerne einmal wissen, wie denn die Polsterdicke gemessen wurde? Oder beziehen sich die Aussagen bzgl. "flache" Polster nicht auf den Sitzzustand (d.h. tatsächliche Dicke des Polsters wenn der Fahrer damit auf dem Sattel sitzt? Die Dicke eines Polsters nicht im Sitzzustand ist ziemlich aussagelos. Für einen "Test"-Bericht fehlen mir auch andere Dinge, z.B. wie sich eine Hose/Einlage bei Regen/Nässe verhält.
 
Ich wollte mich hier zurückhalten, weil ich diesen Artikel mit "Test" in der Überschrift aus meiner Sicht nicht nachvollziehen konnte. Aber Aussagen, dass ein Gelsattel für Langstrecke keine gute Wahl sind, erwecken wirklich Zweifel an der Qualität der Aussagen (Stichwort ISM sage ich nur).

Ich kann mich nur den Aussagen anschliessen, dass das Zusammenspiel von Hose/Einlage und Sattel eine gewichtige Rolle für die Langstrecke spielt. Zudem würde ich gerne einmal wissen, wie denn die Polsterdicke gemessen wurde? Oder beziehen sich die Aussagen bzgl. "flache" Polster nicht auf den Sitzzustand (d.h. tatsächliche Dicke des Polsters wenn der Fahrer damit auf dem Sattel sitzt? Die Dicke eines Polsters nicht im Sitzzustand ist ziemlich aussagelos. Für einen "Test"-Bericht fehlen mir auch andere Dinge, z.B. wie sich eine Hose/Einlage bei Regen/Nässe verhält.
"Test" deswegen, weil damit gefahren wurde. Sonst wäre es eine Produktvorstellung.
Natürlich wird die Dicke des Polster gemessen, ohne dass jemand drauf sitzt. Sonst müsste ja das Gewicht angegeben werden, von dem der drauf sitzt und auch die Kontaktfläche des A***
:)
 
Für einen "Test"-Bericht fehlen mir auch andere Dinge, z.B. wie sich eine Hose/Einlage bei Regen/Nässe verhält.
Fehlt dir dann nicht auch die Scheuerbeständigkeit nach 1000 Sitzstunden auf einem Referenzsattel, die chemische Analyse des eingesetzten Garnes bez. Haltbarkeit, die Beständigkeit gegen UV gemessen über 100 Sonnenstunden, die Schweißdurchlässigkeit in l/h/cm²?
 
Ich wollte mich hier zurückhalten, weil ich diesen Artikel mit "Test" in der Überschrift aus meiner Sicht nicht nachvollziehen konnte. Aber Aussagen, dass ein Gelsattel für Langstrecke keine gute Wahl sind, erwecken wirklich Zweifel an der Qualität der Aussagen (Stichwort ISM sage ich nur).
Warum Zweifel an der Qualität der Aussage? Viele Vielfahrer (inkl. mir) haben nur noch Sättel mit ganz dünner Auflage. Einen Gelsattel schon gleich gar nicht. Das macht bei längeren Touren eher Probleme als es gut ist.
 
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