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Spannachse festziehen?

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19 Juli 2009
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Heyho liebes Forum,

ich habe bisher ziemlich wenig am eigenen Rad rumgeschraubt, aber weil ich nun eines habe und meinen Schnellspanner vorne gegen eine Imbus-Achse austauschen wollte, habe ich das heute mal gemacht. Ist ja alles kein Hexenwerk, aber ich habe trotzdem vorher mal gelesen, wie fest man sowas anzieht (hinten auf der Packung steht 8Nm, aber habe weder Gefühl dafür, noch einen Schlüssel oder einen Radladen mal eben um die Ecke...) -> Habe häufig gelesen, dass man die Achse so fest anziehen kann, wie man es schafft, da man mit einem herkömmlichen Imbus ohne extra Hebelarm und ohne Bodybuilding-Muskeln anscheinend sowieso nicht an die Maximalgrenze kommt ...

Gesagt getan. Habe das auch nur in "einem Zug" gemacht und nicht in mehreren Etappen das maximale rausgeholt -> Nun habe ich seltsamerweise trotzdem die Sorge, ob so eine Achse brechen kann, da mir im Kopf herumschwirrt, wie das wohl bei 30km/h so wäre, frontal aufs Gesicht zu fliegen... Daher wollte ich mich nochmal versichern, dass da wohl auch nichts passiert oder? Also von ein wenig zu fest anziehen bricht so ein Teil doch nicht oder?

Oder sind das Storys, von denen man öfters hört, dass eben die Achse mal eben bricht?

Danke vielmals und LG

Edit: Nun ist mir noch folgendes gekommen: Mein Imbus hat 10cm, also 0.1m. D.h. ich dürfte ja gerade mal so fest anziehen, wie wenn ich da ein Gewicht von 8kg draufstelle (8kg -> F=80N) und somit M = F*r=80N*0.1m=8Nm... das ist doch total wenig oder? Oo Also ich mein, 8kg an Last zieht doch kaum fest oder?

Edit2: Das is 'n 5er Imbus ausm Werkzeugkoffer, 10cm lang, verbiegt sich ganz ganz leicht beim zuziehen - okay oder?
 
Heyho liebes Forum,

ich habe bisher ziemlich wenig am eigenen Rad rumgeschraubt, aber weil ich nun eines habe und meinen Schnellspanner vorne gegen eine Imbus-Achse austauschen wollte, habe ich das heute mal gemacht. Ist ja alles kein Hexenwerk, aber ich habe trotzdem vorher mal gelesen, wie fest man sowas anzieht (hinten auf der Packung steht 8Nm, aber habe weder Gefühl dafür, noch einen Schlüssel oder einen Radladen mal eben um die Ecke...) -> Habe häufig gelesen, dass man die Achse so fest anziehen kann, wie man es schafft, da man mit einem herkömmlichen Imbus ohne extra Hebelarm und ohne Bodybuilding-Muskeln anscheinend sowieso nicht an die Maximalgrenze kommt ...

Gesagt getan. Habe das auch nur in "einem Zug" gemacht und nicht in mehreren Etappen das maximale rausgeholt -> Nun habe ich seltsamerweise trotzdem die Sorge, ob so eine Achse brechen kann, da mir im Kopf herumschwirrt, wie das wohl bei 30km/h so wäre, frontal aufs Gesicht zu fliegen... Daher wollte ich mich nochmal versichern, dass da wohl auch nichts passiert oder? Also von ein wenig zu fest anziehen bricht so ein Teil doch nicht oder?

Oder sind das Storys, von denen man öfters hört, dass eben die Achse mal eben bricht?

Danke vielmals und LG

Edit: Nun ist mir noch folgendes gekommen: Mein Imbus hat 10cm, also 0.1m. D.h. ich dürfte ja gerade mal so fest anziehen, wie wenn ich da ein Gewicht von 8kg draufstelle (8kg -> F=80N) und somit M = F*r=80N*0.1m=8Nm... das ist doch total wenig oder? Oo Also ich mein, 8kg an Last zieht doch kaum fest oder?

Edit2: Das is 'n 5er Imbus ausm Werkzeugkoffer, 10cm lang, verbiegt sich ganz ganz leicht beim zuziehen - okay oder?

Im Bus sitzen Fahrgäste...ansonsten heißt das Inbus :p
 
...mal eine Gegenrechnung: 8 kg sind weniger als ein leerer 20er Bierkasten oder ein Sixpack 1,5 L-Wasserflaschen. Das mal zur Orientierung.
 
Nachdem da
Im Bus sitzen Fahrgäste...ansonsten heißt das Inbus :p
Nachdem das wichtigste jetzt geklärt ist, ...

Ich habe noch nicht von einem Unfall wg. gebrochener Spannachse gehört.

Wenn ich das richtig sehe, wird die Spannachse während der Fahrt kaum mehr belastet, als im Stand. Die Gabel steht ja nicht auf der Spannachse, sondern auf der diese umgebenen Hohlachse.

Insofern ist es schon mal unwahrscheinlich daß etwas während der Fahr passiert.

Falls doch mal sowas passiert, vermute ich, daß man schnell merkt wie sich das Rad schwammiger fährt, aber es kommt nicht zwangsläufig sofort zum Sturz.
 
Oh, Inbus, danke :) haha, danke!!

pepperbiker: Sorry, soll das heißen, dass ich mich verrechnet habe? ich blicks nicht genau, was Du mir sagen willst!? F=m*g=8kg*10N/kg=80N, M=F*r=80N*0.1m=8Nm!? Kein Plan, wo der Fehler steckt :)

GerdO: Auf welcher Hohlachse -> http://www.bike-components.de/images/product_images/popup_images/21614_1_mounty_special_lite_.jpg ? Ich sehe lediglich eine durchgängige Achse, auf dem das Rad steht mit einem Gewinde am Ende, mit Hilfe dessen und einer Mutter das Teil festgespannt wird!?
Edit: Danke, Gerd, Du hast natürlich recht. Nach dem Motto "selbst ist der Mann" hab ich alles mal abgeschraubt und gesehen, was Du gemeint hast... Das beruhigt mich ungemein. Klar, wenn das Teil nun brechen würde und rausrutschen würde, dann würd die Gabel ggf. auch recht schnell von der Hohlachse runterrutschen (steht ja nur minimal drauf) - aber ich denke, das dürfte nicht so schnell gehen. Ich hoffe es zumindest :-)
 
Wenn du mal die Spannachse ganz entfernst und dann das Fahrrad anhebst, wirst du sehen, daß das Laufrad nicht aus der Gabel fällt.

Das liegt an den Nasen an den Ausfallenden,die genau dafür da sind. Manche Profis feilen das ab, damit der Radwechsel schneller geht. Aber das sollte man lassen. Wenns beim Radwechsel nicht um Sekunden geht, ist das ein sinnvolles Sicherheitsfeature, z.B.auch im Falle, daß mal der Schnellspanner nicht zu ist. Der Preis ist vlt. ein Gramm Mehrgewicht, oder so. Das lohnt sich, auch wenn Probleme an der Stelle wirklich sehr selten sind.
 
Vielen lieben Dank. Habe gerade auch am Hinterrad die Spannachse mit iNbus montiert - da habe ich mal etwas schwächer angezogen aber seltsamerweise macht das Teil so "knack"-Geräusche, nicht dauerhaft nur bei der Umdrehung manchmal, wie als würde was einrasten. Diesmal aber um einiges schwächer - kommt das von einer zu festen Verspannung (kann ich mir echt nicht vorstellen, aber kann ja trotzdem sein) oder kommt das von der geriffelten Auflage der Muttern? Ich würde ja fast letzteres schätzen, will aber trotzdem mal die Profis fragen, die sich auskennen. Danke im voraus!
 
Oh, Inbus, danke :) haha, danke!!

pepperbiker: Sorry, soll das heißen, dass ich mich verrechnet habe? ich blicks nicht genau, was Du mir sagen willst!? F=m*g=8kg*10N/kg=80N, M=F*r=80N*0.1m=8Nm!? Kein Plan, wo der Fehler steckt (...)

Deine Rechnung ist schon richtig. 8kg x 0,1m x 10 N/m = 8 Nm. Ich wollte dir nur einen Anhaltspunkt für 8 kg hochheben geben. Gegenrechnung war vielleicht ein suboptimaler Begriff.
 
Okay gut, aber so intuitiv fühlt es sich für mich so an, als ob 8kg das Ding kaum zuziehen würden, wenn ich mir vorstelle, dass ich die 8kg auf den Inbus "draufsetzen" würde. Aber gut, vllt auch nur falsche Intuition :)
 
Mit einem normallangen, gewinkelten Inbusschlüssel habe ich früher schon mehr als eine Schraube ruiniert. Mit Gefühl arbeiten, nie "so fest wie geht", zumindest am Fahrrad. Man neigt dazu, die notwendigen Anzugsmomente zu überschätzen.
 
Wenn du mal die Spannachse ganz entfernst und dann das Fahrrad anhebst, wirst du sehen, daß das Laufrad nicht aus der Gabel fällt.

Das liegt an den Nasen an den Ausfallenden

Die Nasen (oder Einfräsungen) an den Ausfallenden sind immer an den Außenseiten der Gabel. Innen, wo die Kontermuttern der Hohlachse anliegen, sind die Gabelausfallenden plan.
Die außen profilierten Ausfallenden verhindern nur ein versehentliches Ausfallen des Rades bei gelöstem Schnellspanner. Ist der Spanner ganz entfernt oder gebrochen, haben die Nasen keine Schutzwirkung mehr.
 
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