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Reiseausrüstung: Pumpe

Dembo

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Hallo zusammen,

nachdem die Sache mit dem Autotransport abschließend geklärt ist, geht es jetzt an weitere Reise-mit-Rennrad-Fragen: Dieses Mal konnte ich die große Joe Blow noch im Kofferraum mitschmuggeln - aber der WAF ist gering also suche ich nach einer Reisepumpe. Die Anforderungen sind:

- klein
- müsste wohl schon bis 8bar relativ problemlos funktionieren
- Manometer eingebaut (denn im Gefühl habe ich nichts - schon garnicht meine 6-7bar Standarddruck)
- ich will den Reifen aufpumpen und nicht wie ein Eichhörnchen auf Koks mit einem Pumpweg von 7.5cm den Puls hochtreiben
- die Pumpe muss nur in's Auto, nicht in's Flugzeug o.ä., sollte also größer als eine ich-steck-die-mal-ins-Trikot-Pumpe sein

Gibt ja massig Modell, die die Anforderungen erfüllen, aber hoffentlich auch positive Erfahrungen/Empfehlungen hier im Forum.
 
Warum verwendest du nicht dem im Auto mitgeführten Kompressor? Falls du keine dabei hast, sondern ein vollwertiges Ersatzrad, dann mach es zur "Vorschrift" das ein Kompressor mitzuführen ist:p
 
Warum verwendest du nicht dem im Auto mitgeführten Kompressor? Falls du keine dabei hast, sondern ein vollwertiges Ersatzrad, dann mach es zur "Vorschrift" das ein Kompressor mitzuführen ist:p
Kommen die Notkit-Kompressoren denn auch nur annähernd an 8 bar heran? Erscheint mir wie eine Einsparmöglichkeit von wertvollen Cent die sich kein Kfz-Hersteller entgegen lassen würde. (Bin selber nie in der Post-Reserverad-Ära angekommen)
 
Habe die Lezyne seit Jahren im MTB-Rucksack und oft in Verwendung.
Ergonomisch ist leider anders, der Druckanzeiger ist mit der schwarzen Skalenbedruckung im Grunde unlesbar - weiße Farbe passte wohl nicht ins Designkonzept. Man behilft sich mit einem Tape an der Stelle des Wunschdrucks.
Der Anschlussadapter will mit Vorsicht auf- und abgedreht werden, ist aber gut.

Wegpacken, sprich den Transportzustand herstellen ist mit dem in ein Innengewinde einzuschraubenden Pumpenkopf schon ein Geschicklichkeitsspiel - zumindest, wenn man häufiger auf die Pumpe zugreift.

Inzwischen gibt es die Pumpe mit digitalem Druckmesser, was aber dem sowieso schon recht selbstbewussten Preis nicht gut tut.

Bis auf den Fußbügel ist die Pumpe aus Aluminium und der Pumpenkopf aus Messing.
 
Naja, das ganze Gebastel mit Pseudoklappstandpümpchen finde ich vom Prinzip her schon nicht überzeugend.
Dabei wäre es eigentlich vergleichsweise einfach. Für den hohen Druck brauchts einen geringen Durchmesser (z.B. die Lezyne Road Drive ist da schon nicht schlecht), für gleichzeitig hohes (naja;)) Volumen halt Länge. Nur leider baut keiner eine Rahmenpumpe mit geringem Durchmesser mehr. Gibts noch was längeres als die Road Drive in groß (keine 30cm), was aber keinen grösseren Durchmesser hat? Die SKS VX scheitert an letzterem.

Noch eine Bemerkung OnTopic: Was diese kleinen Manometerchen anzeigen, das merkt auch mein Daumen. Wenn Du wirklich auch im Urlaub auf exakten Druck wert legst, empfehle ich einen separaten Druckmesser mitzunehmen, z. B. den kleinen Digitalen Schwalbe.
 
Wo fahrt ihr denn in den Urlaub hin? Wenn das mit der Pumpe so ein riesiges Problem ist - vielleicht gibts ja in der Nähe einen Radladen, bei dem man für einen kleinen Obolus in Sparschwein mal den werkstatteigenen Rennkompressor ausleihen darf.

Vorausgesetzt natürlich, dass die Reisekasse noch das Trinkgeld hergibt ...
 
Ich bin irritiert: WAF für eine einfache Standpumpe als Gepäck im Kofferraum? Echt jetzt? Ich habe zwar "nur" einen Rennkompressor, der hat einklappbare Füße und ist so etwas kompakter als eine Joe Blow, aber wenn $Weibchen bei einem Urlaub-mit-Rad dessen Mitnahme monieren würde würde ich mich ernsthaft fragen, ob da noch alle Tassen im Schrank sind. Im Auto -- selbst in einem Kleinwagen -- kriegt man das Ding doch in einer beliebigen Spalte raumsparend versenkt.
 
Also, die Kiste (A6 Avant) ist bei zwei Wochen und vier Personen halt schon ziemlich voll. Nicht, dass die JoeBlow jetzt nicht irgendwo versteckt werden kann, aber groß, gelb und dann halt auch nicht völlig unempfindlich: Wenn ich diesen Unmut durch die Investition von < EUR 50,- einfangen kann, mache ich das gerne.

Über ein kleines digitales Manometer(chen) hab' ich auch schon nachgedacht - vielleicht sinnvoll. So exakt muss der Druck nicht sein, eigentlich geht's mir nur darum, alle paar Tage mal aus den 5.x bar wieder 7 bar zu machen. Fertig. Dafür nervt auch die Fahrt zu einem Radladen zu sehr, aber so ein kleines Ding, 5-10 Pumpbewegungen und gut ist, das wäre praktisch. Der echte Platten (den ich dann unterwegs mit neuem Schlauch und CO2 temporär heile müsste natürlich auch abgedeckt werden, wobei ich mir da vorstellen kann, mit einem CO2-befüllten Schlauch zu einem Radladen zu radeln).
 
Alles gute Punkte, aber: Da ich im Triathlon-Training stecke, müssen relativ viele Einheiten in die Woche gepackt werden. Gleichzeitig ist das primär ein Familienurlaub, die Einheiten müssen also maximal effizient abgearbeitet werden, d.h. um 7 Uhr rauf auf's Rad und um 9 Uhr mit der Familie frühstücken. Da mag ich eigentlich keine Tankstellenrunden o.ä. drehen...

Ich betrachte jetzt das Problem mal als gelöst: Gab einen Warehouse Deal für die Topeak für < EUR 30,-. Bestellt, wird in ein paar Tagen ausprobiert und fertig. Danke für die Beratung.
 
Warum nicht einfach einen SKS Rennkompressor? Den bekommst du wegen der klappbaren Füße sicher überall im Wagen untergebracht. Da würde ich mir weder Lezyne noch Topeak besorgen.
 
Äpfel mit Birnen: du vergleichst Standpumpen mit Notpumpen für unterwegs am Fahrrad. Die Lezyne sind sicherlich gute Modelle, aber es sind nun einmal noch immer Notpumpen wenn man mit plattem Reifen in der Pampa steht, so nach dem Motte "besser als nichts". Aber wenn ich einen Materialwagen zur Verfügung habe, dann tue ich mir die nicht an, sondern packe eine ordentliche Standpumpe (z.B. Rennkompressor) ein. Wenn ich mir Fotos von der Joe Blow ansehe, dann glaube ich aber gerne, dass die ein deutlich sperrigeres Packmaß als der Rennkompressor hat.
 
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