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Paris-Roubaix 2026

Die hohe Durchschnittsgeschwindigkeit liegt ja zuerst an den ersten beiden Stunden. Das Finale kam mir die letzten 3 Jahre gar nicht so schnell vor, weil die Fahrer schon sehr platt waren.
Allerdings eine rein optische Wahrnehmung, hat da jemand Zahlen?
 
Während sich der Sieg von Peter Sagan im Jahr 2018 mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 43,55 km/h oder der von Philippe Gilbert im Jahr 2019 mit 43,07 km/h schon unglaublich schnell anfühlten, gewann Wout van Aert am vergangenen Sonntag das schnellste Paris–Roubaix aller Zeiten mit einer atemberaubenden Durchschnittsgeschwindigkeit von 48,91 km/h. Es liegt definitiv nicht nur am Rückenwind – woran liegt es dann? Bessere Räder? Mehr Aero-Bekleidung? Eine wahnsinnig hohe Rennintensität von Anfang bis Ende, so als hätten wir dieses Jahr nicht einmal eine Ausreißergruppe gehabt? Oder eine Kombination aus all dem? Das Niveau steigt einfach immer weiter, und was früher außergewöhnlich war, wird schnell zur Normalität. Interessanterweise hätte Peter Sagan dieses Jahr mit dieser Durchschnittsgeschwindigkeit nicht einmal das Zeitlimit geschafft, denn um innerhalb des Zeitlimits ins Ziel zu kommen, musste man dieses Jahr eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 45,3 km/h fahren.


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Sicherlich nicht.

Aber es ist ja weithin bekannt, dass Rennen "heute" wesentlich schneller gefahren werden (aus Gründen) als "damals." Jetzt mal ganz unabhängig von Wind und Wetter.
Das in Frage stellen und Vergleiche von Zahlen ohne mehr Details find ich schwierig, das findet man auf SoMe und soll dem Nichtwissendem faule Tricks suggerieren (Doping?)
Tatsache ist nur das ein Rennen schneller war als eines vor X Jahren. Modernere Technik ist wichtig dabei, auch das Training wird gezielter, aber der größte Faktor ist das Wetter, und da stand der Wind 2026 perfekt. 5km/h sind allein durch Wind und feucht/trockene Bedingen quasi nichts.

Fahrt doch einfach mal 200km in eine Richtung, mit starkem Rückenwind, und dann das gleiche mal ohne Wind, oder schlechter Windrichtung, mal sehen was dabei herauskommt.
 
Ein weiterer Faktor, der wohl eine wesentliche Rolle spielt ist nach allem, was man liest die Ernährung. Die hat sich im Training als auch im Wettkampf in den letzten 10 Jahren geändert. Welchen Einfluss das auf den Schnitt bei genau einem Rennen hat, ist natürlich schwierig zu sagen. Die heutigen Ernährungsstrategien lassen aber offenbar nicht nur höhere Wettkampfleistungen zu, sondern verändern auch das Training und steigern die möglichen Trainingsbelastungen.
 
2 Freaks aus meinem Umfeld sind PR Fans und zum 5. oder 6. mal die Hobbyversion gefahren. Trainiert sind sie immer ähnlich, machen beide jedes Jahr um die 15T. Km. Und obwohl sie langsam in ein Alter kommen in dem man nicht mehr schneller wird sind sie 2026 den besten Schnitt gefahren.
 
Das in Frage stellen und Vergleiche von Zahlen ohne mehr Details find ich schwierig, das findet man auf SoMe und soll dem Nichtwissendem faule Tricks suggerieren (Doping?)
Tatsache ist nur das ein Rennen schneller war als eines vor X Jahren. Modernere Technik ist wichtig dabei, auch das Training wird gezielter, aber der größte Faktor ist das Wetter, und da stand der Wind 2026 perfekt. 5km/h sind allein durch Wind und feucht/trockene Bedingen quasi nichts.

Fahrt doch einfach mal 200km in eine Richtung, mit starkem Rückenwind, und dann das gleiche mal ohne Wind, oder schlechter Windrichtung, mal sehen was dabei herauskommt.
Ich habe "aus Gründen" geschrieben, weil wir uns hier in einem Nerd Forum befinden, bei dem ich davon ausgehe, dass jedem Interessierten klar sein sollte, dass der Zuwachs an Speed vor allem in den längst genannten und bekannten Gründen zu finden ist. Ich zähle sie jetzt nicht wiederholt auf.
Und dazu zähle ich ganz sicherlich keine unerlaubten Mittel (auch wenn mich dann wiederum der eine oder andere naiv nennen wird).
 
Seit Pogacar hat sich einfach die Art des Rennen Fahrens komplett geändert.
Es gibt keine 100km Einrollphase oder Ähnliches mehr.
Das Interesse von Ihm und seiner Mannschaft ist, das Rennen von Anfang an so schwer als möglich zu machen.
Und wenn von Anfang an geballert wird, ist auch logisch, dass ein höherer Schnitt raus kommt, unabhängig vom Wind.

Bin gespannt, was da in der post.Pogi Ära passiert, oder ob das jetzt immer so weiter geht?
 
Seit Pogacar hat sich einfach die Art des Rennen Fahrens komplett geändert.
Es gibt keine 100km Einrollphase oder Ähnliches mehr.
Das Interesse von Ihm und seiner Mannschaft ist, das Rennen von Anfang an so schwer als möglich zu machen.
Und wenn von Anfang an geballert wird, ist auch logisch, dass ein höherer Schnitt raus kommt, unabhängig vom Wind.

Bin gespannt, was da in der post.Pogi Ära passiert, oder ob das jetzt immer so weiter geht?
Ist ja nucht nur pogacar. Auch van der Poel, Van Aert, Evenepoel.
 
Das ist ein interessanter Punkt in Sachen Schnitt, hat uns tatsächlich kein Geringerer als mal Erik Zabel gesagt, es hätte immer ein stilles Abkommen unter den Top Leuten gegeben harte Etappen und Rennen erst mal locker zu fahren, das wäre mit den Jahren verschwunden.
 
Das ist ein interessanter Punkt in Sachen Schnitt, hat uns tatsächlich kein Geringerer als mal Erik Zabel gesagt, es hätte immer ein stilles Abkommen unter den Top Leuten gegeben harte Etappen und Rennen erst mal locker zu fahren, das wäre mit den Jahren verschwunden.
Wie man auch bei vielen GTs sehen kann. Ab Start oft erstmal 50km Schlacht darum wer in die Spitzengruppe "darf". Die fahren als gäbe es kein morgen. Und am nächsten Tag wieder. Nix mit "wir lassen mal 10 weg, haben dann unsere Ruhe und fahren später los".
 
Während sich der Sieg von Peter Sagan im Jahr 2018 mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 43,55 km/h oder der von Philippe Gilbert im Jahr 2019 mit 43,07 km/h schon unglaublich schnell anfühlten, gewann Wout van Aert am vergangenen Sonntag das schnellste Paris–Roubaix aller Zeiten mit einer atemberaubenden Durchschnittsgeschwindigkeit von 48,91 km/h. Es liegt definitiv nicht nur am Rückenwind – woran liegt es dann? Bessere Räder? Mehr Aero-Bekleidung? Eine wahnsinnig hohe Rennintensität von Anfang bis Ende, so als hätten wir dieses Jahr nicht einmal eine Ausreißergruppe gehabt? Oder eine Kombination aus all dem? Das Niveau steigt einfach immer weiter, und was früher außergewöhnlich war, wird schnell zur Normalität. Interessanterweise hätte Peter Sagan dieses Jahr mit dieser Durchschnittsgeschwindigkeit nicht einmal das Zeitlimit geschafft, denn um innerhalb des Zeitlimits ins Ziel zu kommen, musste man dieses Jahr eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 45,3 km/h fahren.


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Zum Teil wird es am Rad liegen. Sagan fuhrr damals das Specialized Roubaix ohne Aero-Klimbim. Breitere Reifen, Felgen, tubeless dürften helfen das Pflaster deutlich schneller zu fahren und möglicherweise mit weniger Pannen (letztes Jahr gewann MvdP ohne Panne). Bei WvA dieses Jahr weiß ich es nicht, ob er eine Panne hatte. Taktisch wird es auch ein Rolle spielen, dass alles wissen, dass Pogacar oder MvdP nicht alleine wegfahren dürfen, also versucht man das Tempo so hoch zu halten wie möglich.
 
Wie man auch bei vielen GTs sehen kann. Ab Start oft erstmal 50km Schlacht darum wer in die Spitzengruppe "darf". Die fahren als gäbe es kein morgen. Und am nächsten Tag wieder. Nix mit "wir lassen mal 10 weg, haben dann unsere Ruhe und fahren später los".
Da dürften die ausgedehnten TV-/Streaming-Zeiten einen gewissen Anteil dran haben.
 
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