• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

One Cycling, Idee zur Reformation des Radsports.

Geht nach meinem Verständnis auch nicht darum, dass Eintritt das Allheilmittel ist sondern EIN möglicher Baustein. Wenn der Betrag für Zuschauer akzeptabel ist: warum nicht, selbst wenn es nur Peanuts pro Team sind? Marginal gains.

{ Das ist nicht gleichzusetzen damit, dass ich auch alle Vorschläge gut oder praktikabel finde. Und dass da sehr problematischer Geldgeber dahinter steht macht mich auch nicht zuversichtlicher. }
 

Anzeige

Re: One Cycling, Idee zur Reformation des Radsports.
Meinst du das Ernst?
Ich besorg mir schon mal Tennisbälle...
Frischen Wind kriege ich beim fahren....

Äpfel. Birnen. Differenzierung. Nichts verstanden. Viel Spaß mit Manni, Horst und Reinhold, wenn ihr Eure Paninibildchen von Laurent, Bernard und Sean austauscht und in den Erinnerungen schwelgt, wie früher doch alles besser war.
 
Äpfel. Birnen. Differenzierung. Nichts verstanden. Viel Spaß mit Manni, Horst und Reinhold, wenn ihr Eure Paninibildchen von Laurent, Bernard und Sean austauscht und in den Erinnerungen schwelgt, wie früher doch alles besser war.
Wird denn der Radsport durch diese Änderungen besser oder attraktiver?
Wird ein Zuschauer mehr kommen, wenn man Eintritt bezahlen muss?
Und wo soll das hinführen?
Und ja, ich schwelge auch in Erinnerungen, aber ich glaube, dass diese Idee großer Mist ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin ja wieder für die Einführung des Weltcups. Dann hat man eine Rennserie und ein schönes Leibchen, was man vermarkten kann. Meinetwegen auch verkaufen, wenn man auch die Velominaten und ihre Regeln "scheißt".

Ernsthaft: Radsport lebt auch und insbesondere von Tradition und Hostorie. Das kann man weder erzwingen noch erkaufen. Deswegen werden solche Projekte wie "Radsport-Show-Events" abseits der "heiligen Erden" (Belgien, Italien, Frankreich, usw.) scheitern. Niemand wird sich die Mühe machen, in den arabische Welt zu fliegen, weil dort die Geldgeber ein Rennen durch die Wüste veranstalten, um ein Rennen zu sehen, was er bequem von der Couch aus sehen kann. Es stellt sich ja auch niemand an eine spanische Autobahn bei der Vuelta. Die Leute stehen da, wo sich das Rennen entscheiden kann. Und Eintritt für öffentlichen Raum, den man absperrt, das wird sich nie rechnen. Es sei denn, es wird die Schikaria angelockt, die dafür löhnt.
 
Ich bin ja wieder für die Einführung des Weltcups. Dann hat man eine Rennserie und ein schönes Leibchen, was man vermarkten kann. Meinetwegen auch verkaufen, wenn man auch die Velominaten und ihre Regeln "scheißt".

Diese Worte unterstreiche ich. Den Weltcup wieder einzuführen finde ich eine sehr gute Idee und auch nicht altbacken. Als 15jähriger am Fernseher habe ich relativ schnell kapiert, was es mit dem Fahrer auf sich hat, der dieses Leibchen trägt. ;)
 
Wegen des Titels dachte ich, man wolle wirklich den Radsport reformieren. Beispielsweise, in dem man den Begleittross stark einschränken oder die Fahrer wieder Self-support starten lassen wolle, wie bis in die 50er-Jahre hinein.

Dann steht jedoch geschrieben, man wolle ihn noch stärker vermarkten und somit kommerzieller machen. Wie konnte ich mich nur so irren! ;)
 
Wenn man unter "nachhaltigem Geschäftsmodell" versteht, dass es immer mehr fragwürdige Geldgeber gibt und dazu Rennställe einen Planungshorizont von wenigen Monaten oder maximal 1-2 Jahren haben, dann ist kann man natürlich an alten Gewohnheiten festhalten. Genauso nachhaltig wie auch Kodaks Geschäftsmodell war. Existieren nach 130 Jahren irgendwie immer noch, interessiert nur mittlerweile niemanden mehr.
Naja je nachdem wie du das drehst ist es nachhaltig. Die Teams wechseln zwar in ihrer Erscheindung und Namen, jedoch bleiben es quasi immer die gleichen Lizenzen. Über Jahrzehnte hat sich das so bewährt, dass damit viel Geld verdient wird und viele viele Menschen sich die Grand Tours oder die Klassiker vor Ort anschauen. Aber rein bezogen auf die Teams zur Planung mit dem aktuellen Sponsor hast du natürlich Recht.

Wenn man de-facto Monopolisten wie die ASO fragt, werden die Veränderungen ganz sicher gut finden. Natürlich wird die ASO immer Gründe haben, warum alle Vorschläge zur Veränderung des Status Quo nicht funktionieren können.

Selbst wenn man den Kuchen nicht umverteilt sondern vergrößert, sodass alle besser daran partizipieren wird das die Machtverhältnisse verändern. Kann einer ASO nicht gefallen.

Umso mehr sollte man neue Ideen durchdenken und testen. Vielleicht funktioniert es. Vielleicht funktioniert es nicht. Oder man redet es direkt vom Anfang weg gleich kaputt.

Da sind wir einer Meinung. Ich bin auch nicht dafür mit radikalen Reformen alles in kürzester Zeit zu verändern.
Aber ich bin dafür, dass man Veränderungen testet. Hammer Series war auch ein interessanter Test. Hat halt nicht funktioniert aus Gründen. Hat aber auch nicht so viel kaputt gemacht.

Eine konstruktive (!) und offene (!!) Diskussion hilft auch die roten Linien / heiligen Kühe zu identifizieren, die man besser nicht antastet. Gleichzeitig tut Veränderung auch gut, die Zeiten und der Medienkonsum ändern sich.D
Bei der Hammer Series wurde quasi einfach Geld verbrannt....ob das dann so sinnvoll ist.

An sich kann man immer offen diskutieren und Ideen haben, aber wenn die Basis dafür einfahc nur schnell viel Geld irgendwo reindrücken um Global wahrgenommen zu werden....weiß nicht.

Ich überlege gerade....wenn man an bestimmte letzte Anstiege so portable VIP Bunker neben die Straße zimmern würde, könnte man damit bestimmt richtig Geld machen. Wenn Leute VIP lesen strömen sie da ja für viel Geld, schlechtes Buffet und möglicherweise einen Parkplatz hin.

Ich bin ja wieder für die Einführung des Weltcups. Dann hat man eine Rennserie und ein schönes Leibchen, was man vermarkten kann. Meinetwegen auch verkaufen, wenn man auch die Velominaten und ihre Regeln "scheißt".

Ernsthaft: Radsport lebt auch und insbesondere von Tradition und Hostorie. Das kann man weder erzwingen noch erkaufen. Deswegen werden solche Projekte wie "Radsport-Show-Events" abseits der "heiligen Erden" (Belgien, Italien, Frankreich, usw.) scheitern. Niemand wird sich die Mühe machen, in den arabische Welt zu fliegen, weil dort die Geldgeber ein Rennen durch die Wüste veranstalten, um ein Rennen zu sehen, was er bequem von der Couch aus sehen kann. Es stellt sich ja auch niemand an eine spanische Autobahn bei der Vuelta. Die Leute stehen da, wo sich das Rennen entscheiden kann. Und Eintritt für öffentlichen Raum, den man absperrt, das wird sich nie rechnen. Es sei denn, es wird die Schikaria angelockt, die dafür löhnt.
Die Weltcup Idee oder Wiedereinführung fände ich auch geil.
 
Faszinierend diese Hybris - oder ist es eher Naivität?

Alles bleibt, wie es schon immer war. Idealerweise wie in den 70igern/80igern. Am Streckenrand stehen begeisterte Radsport-Aficionados zu Tausenden. Die Übertragung findet in voller Länge und natürlich werbefrei statt, aber für maximal für 10 Euro pro Monat. Das Geld regnet vom Himmel (natürlich ethisch völlig korrekt nur von großzügigen, langfristig engagierten, westlichen und 100% sauberen Sponsoren). FahrerInnen, Personal, Material, Sicherheit und Organisation bezahlen sich auf magische Weise selbst. Alle streben nach hehren sportlichen Zielen.
Und natürlich nicht zu vergessen: keine Kompromisse, die den Sport möglicherweise einsteigerfreundlicher oder sogar internationaler machen könnten!
 
wieso wie in den 70ern und 80ern? Das würde doch keinen gefallen die Bergankünfte fast völlig abzuschaffen und wieder fast alle Etappen zu Sprintetappen zu machen und 200 km zeitfahren wird auch nicht wiederkommen. Ebenso wie die 2 minuten zeitstrafen bei doping

Der Radsport hat sich stark verändert in den letzten jahrzehnten und die meisten finden diese änderungen gut. aber ich denke niemand ist gezwungen alle änderungen die virgeschlagen werden gut zu finden nur weil änderung drüber steht.

geld regnet übrigens nicht vom himmel sondern kommt vor allem über sponsoren rein. und das wurde in den letzten jahren irgendwie immer mehr, weil immer mehr potente sponsoren in den radsport drängen
 
Faszinierend diese Hybris - oder ist es eher Naivität?

Alles bleibt, wie es schon immer war. Idealerweise wie in den 70igern/80igern. Am Streckenrand stehen begeisterte Radsport-Aficionados zu Tausenden. Die Übertragung findet in voller Länge und natürlich werbefrei statt, aber für maximal für 10 Euro pro Monat. Das Geld regnet vom Himmel (natürlich ethisch völlig korrekt nur von großzügigen, langfristig engagierten, westlichen und 100% sauberen Sponsoren). FahrerInnen, Personal, Material, Sicherheit und Organisation bezahlen sich auf magische Weise selbst. Alle streben nach hehren sportlichen Zielen.
Und natürlich nicht zu vergessen: keine Kompromisse, die den Sport möglicherweise einsteigerfreundlicher oder sogar internationaler machen könnten!
Du schreibst von offener Diskussion bist aber selbst unfähig andere Meinungen zu akzeptieren. Merkste selbst wa....
 
Du schreibst von offener Diskussion bist aber selbst unfähig andere Meinungen zu akzeptieren. Merkste selbst wa....
Nö, merke nix. Bin der Letzte, der was gegen andere Meinungen hat.
Womit ich aber nix anfangen kann ist die ideologische Verbohrheit, jede Idee pauschal schlecht zu finden und stattdessen sich eine heile Welt herbeizuträumen.

Beispiel gefällig? Thema Eintritt: auf keinen Fall! Schwachsinn! Wir nie funktionieren!
Warum nicht mal differenziert darüber nachdenken? Warum nicht mal ausprobieren und schauen ob es funzt?
Glaube ich selbst dran? Nein. Aber ich wäre dafür mal tiefer reinzuschauen: Wer müsste daran beteiligt werden? Welche Kosten würde ein Eintritt überhaupt mit sich bringen, damit Bezahlbereiche exklusiv(er) sind? Wie wäre ein Preis überhaupt zu rechtfertigen? Müssten sich die Rennen verändern, damit der Eintritt angenommen wird?
Gibt es viele spannende Facetten. Kann man aber halt auch direkt totmachen.
 
wieso wie in den 70ern und 80ern? Das würde doch keinen gefallen die Bergankünfte fast völlig abzuschaffen und wieder fast alle Etappen zu Sprintetappen zu machen und 200 km zeitfahren wird auch nicht wiederkommen. Ebenso wie die 2 minuten zeitstrafen bei doping

Der Radsport hat sich stark verändert in den letzten jahrzehnten und die meisten finden diese änderungen gut. aber ich denke niemand ist gezwungen alle änderungen die virgeschlagen werden gut zu finden nur weil änderung drüber steht.

geld regnet übrigens nicht vom himmel sondern kommt vor allem über sponsoren rein. und das wurde in den letzten jahren irgendwie immer mehr, weil immer mehr potente sponsoren in den radsport drängen
Vielleicht muss man Sarkasmus in Posts kennzeichnen...
Ich finde einige der Änderungsvorschläge, aber vorallem die dahinterstehenden Protagonisten höchst fragwürdig. Ich glaube aber die grundlegende Ambition etwas verändern zu wollen ist richtig. Auch um nicht nur oder primär von Sponsoren abhängig zu sein, die im Zweifel auch schnell mal den Stecker ziehen. Von moralischen und ethischen Gesichtpunkten einiger der aktuellen Geldgeber mal abgesehen (angefangen vom Mittleren Osten über Ineos bis zu Redbull).
 
wieso wie in den 70ern und 80ern? Das würde doch keinen gefallen die Bergankünfte fast völlig abzuschaffen und wieder fast alle Etappen zu Sprintetappen zu machen und 200 km zeitfahren wird auch nicht wiederkommen. Ebenso wie die 2 minuten zeitstrafen bei doping

Der Radsport hat sich stark verändert in den letzten jahrzehnten und die meisten finden diese änderungen gut. aber ich denke niemand ist gezwungen alle änderungen die virgeschlagen werden gut zu finden nur weil änderung drüber steht.

geld regnet übrigens nicht vom himmel sondern kommt vor allem über sponsoren rein. und das wurde in den letzten jahren irgendwie immer mehr, weil immer mehr potente sponsoren in den radsport drängen
Wichtiger Beitrag: alle Änderungen die sich im Nachhinein nicht als katastrophale Änderungen herausgestellt haben nimmt man einfach nicht wahr wenn man im Publikum sitzt und sogar die aktiv beteiligten werden sie schnell vergessen.

Die Teams können nicht über die Dauer des Sponsorenvertrags hinaus planen? Natürlich können sie das nicht! So ist das Leben! In fast allen anderen Sportarten gibt es noch nicht einmal das, die Ballsportarten sind die absolute Ausnahme und dort hängt das voll und ganz am verlässlichen Rhythmus "alle zwei Wochen Heimspiel". Und trotzdem funktioniert das in den meisten dieser Sportarten nicht besser als im Radsport sondern schlechter.

Der Radsport hat üblicherweise keine mannschaftsbezogene Fankultur. Auch wenn es mitunter so erscheint, immer dann wenn Mannschaften die Rolle inoffizieller Nationalmannschaften einnehmen. Am deutlichsten war das sicherlich bei den Basken die ihr Team dann sogar lieber aufgelöst haben als es von asturischem Einfluss verwässern zu lassen). Diese Eigenschaft des Radsports kommt natürlich vom fehlenden Heimspielrhythmus (wieder Ausnahme Basken, die hatten sogar in zwei von drei Grand Tours "Heimspiele") und es ist nicht wirklich verwunderlich dass Finanzjongleure aus Ländern wo Fußballtrikots und Radsporttrikots genau die gleiche völlig wurzelfreie "Fankultur" haben diesen grundlegenden Unterschied nicht so sehr auf dem Radar haben und deshalb glauben Radsport wie Fußball kalkulieren zu können. Dabei sollte man das als Stärke des Radsports feiern, für viele die sich zum Zuschauer-Radsport hingezogen fühlen macht gerade das einen wichtigen Teil der Attraktivität aus. Es ist geradezu der Unique Selling Point es Radsports. Radsport ist ein Spiel dynamischer, ständig im Fluss befindlicher Allianzen, das gilt in der Ausreissergruppe genau wie in der Mannschaftsstrukturen wie in der Fankultur.

Er muss sich auf seine Stärken konzentrieren und dabei höllisch aufpassen dass er nicht ruiniert wird von blauäugigen Investoren die ihn mit zu etwas machen wollen was er nicht sein kann, die glauben im Radsport ein Schnäppchen zu sehen wo man günstig einsteigen kann um ihn dann in einen Goldesel nach Schema F (Fußball) umzuformen.
 
die abhängigkeit ggü den sponsoren wird sich auch durch alle änderungen nicht ändern. ist wie erwähnt in keiner sportart so. man stelle sich vor durch irgendeine änderung, ich lasse mal offen welche, würden jedes jahr 5 mio mehr in die kassen der teams spült. dann hätten die kleinen teams die aktuell 15 mio haben dann 20 mio und die die 40 mio haben dann 45 mio. der abstand bleibt.

viel wichtiger aber, bricht der hauptsponsor weg, kann man den laden aber so oder so dicht machen und man wäre eh nicht konkurrenzfähig bzw muss wieder auf neue suche gehen. so wie jetzt auch.

und am wichtigsten, ich sehe es halt aus fansicht und die aktuell auf dem tisch liegenden Vorschläge bedeuten mit sicherheit in keinster weise eine verbesserung für die fans, wahrscheinlich sogar eine verschlechterung. im optimalfall, der wohl unrealistisch ist, wird nichts schlechter.

hab es leider schon in zu vielen anderen sportarten mitbekommen. ein großer investor mit viel geld steigt in eine sportart ein um tolle besser vermarktbare dinge einzuführen und macht dinge einfach kaputt
 
Nö, merke nix. Bin der Letzte, der was gegen andere Meinungen hat.
Womit ich aber nix anfangen kann ist die ideologische Verbohrheit, jede Idee pauschal schlecht zu finden und stattdessen sich eine heile Welt herbeizuträumen.

Beispiel gefällig? Thema Eintritt: auf keinen Fall! Schwachsinn! Wir nie funktionieren!
Warum nicht mal differenziert darüber nachdenken? Warum nicht mal ausprobieren und schauen ob es funzt?
Glaube ich selbst dran? Nein. Aber ich wäre dafür mal tiefer reinzuschauen: Wer müsste daran beteiligt werden? Welche Kosten würde ein Eintritt überhaupt mit sich bringen, damit Bezahlbereiche exklusiv(er) sind? Wie wäre ein Preis überhaupt zu rechtfertigen? Müssten sich die Rennen verändern, damit der Eintritt angenommen wird?
Gibt es viele spannende Facetten. Kann man aber halt auch direkt totmachen.

Also die meisten hier haben sich mit dem Thema einfach auseinander gesetzt, aber es größtenteils als nicht gut empfunden. Passt doch ;)

Eine Pauschalisierung der heilen Welt träumt also keiner herbei.
 
Gute Punkte!
Wenn man Fußball mal ausklammert und stattdessen die (deutsche) Organisation von Eishockey, Handball, Basketball heranzieht, dann steht hinter fast jedem Team ein Verein. Dabei sind die Sponsoreneinnahmen natürlich wichtig, aber die Einnahmenquellen sind diversivizierter. Beiträge, Eintrittsgelder, Merchandinse, Medienrechte, etc.

Der Radsport wirkt auf mich näher am amerikanischen Franchise-System mit Betreibergesellschaft.
Aber selbst dort haben die Teams - Yankees, Celtics, Lakers, etc. - ein Fanbasis und es gibt keine einseitige Abhängigkeit von einem Geldgeber.

Ich denke eben, man sollte ausloten, was macht den Sport in seinem Wesen aus und sollte unangetastet bleiben (freies Zuschauen - zumindest in weiten Teilen, Strecken die jeder Hobbyfahrer nachfahren kann, etc.)? Was kann man lernen, dass das Geschäftsmodell des Profisports auf eine breitere Basis stellt.

Ich persönlich finde die Abhängigkeit von teilweise fragwürdigen, teilweise erratisch agierenden Sponsoren (Tinkoff anyone?) problematisch. Auch habe ich Sympathien für einzelne Fahrer statt für Teams. Da gibt es sicher auch noch Potential.
 
beim radsport kommen halt noch andere Punkte hinzu. die Eigentlich stars im Radsport sind gar nicht die Fahrer und schon gar nicht die teams. wenn sich am ende des jahres die 20 top teams auflösen und nächstes jahr 20 ganz andere teams am start sind wäre dies 99% der fans scheiß egal.

Die eigentlichen Stars sind die Rennen selbst. Die Leute rennen zur Tour. 1 Mio menschen stehen an der straße bei der Ronde und drehen völlig durch. Das machen sie unabhängig von den Teams und wenn es gar keine Teams gibt und jeder Fahrer für sich allein startet, machen sie es auch. und die Rennen funktionieren aber ebenfalls praktisch nur über die Sponsoren. Das unterscheidet den Radsport halt auch noch zu anderen Sportarten und macht ihn so schwer vergleichbar
 
Gute Punkte!

Der Radsport wirkt auf mich näher am amerikanischen Franchise-System mit Betreibergesellschaft.
Aber selbst dort haben die Teams - Yankees, Celtics, Lakers, etc. - ein Fanbasis und es gibt keine einseitige Abhängigkeit von einem Geldgeber.
https://www.spiegel.de/sport/usspor...zzlys-und-hochgejazzte-mormonen-a-449460.html
Ich denke eben, man sollte ausloten, was macht den Sport in seinem Wesen aus und sollte unangetastet bleiben....
 
Ich überlege gerade....wenn man an bestimmte letzte Anstiege so portable VIP Bunker neben die Straße zimmern würde, könnte man damit bestimmt richtig Geld machen. Wenn Leute VIP lesen strömen sie da ja für viel Geld, schlechtes Buffet und möglicherweise einen Parkplatz hin.
Gibt es seit Jahren z.B. bei der Ronde, optisch und physisch komplett abgesperrter Zielbereich nur per VIP, dabei ist Parkplatz und All-you-can-eat samt beliebig viel all-in Alkohol für dreistellige Preise. Zentrale Anstiege dito. Bleiben aber noch mehr als genug km kostenloser Wegesrand.
 
Zurück
Oben Unten