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Neu aber alt ...

Stufenkranz

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Weilheim i.Obb.
Hallo Leute,
bin neu im Forum aber sonst ziemlich alt. Als ehemaliger Lizenzfahrer hab ich ca. 300 bis 400.000 km in den Beinen, und fahre immer noch zwischen 16 und 20.000 km pro Jahr. Hab also mit 50 Jahren noch ordentlich Druck, bin austrainiert und brauch mich nicht zu verstecken. Deshalb nenne ich mich hier auch "Stufenkranz". Wem's in der heutigen Zeit der Weicheier-3-Fach-Kettenblätter und Kompaktkurbeln kein Begriff ist, das ist die Übersetzung für Männer, 53/39 und Freilauf z.B. 12 bis 19 bei 8-Fach. Bergauf-Bergab. Fahre keine Rennen mehr, weil ich habe Familie und bin deshalb am Wochenende beschäftigt (außerdem klingt Senioren absolut blöd). Mein Training fahre ich seit etlichen Jahren täglich unter der Woche, sommers wie winters quer durchs südliche Oberbayern zur Arbeit und zurück (ca. 120km). Leider allein. Habe die Hoffnung immer noch nicht aufgegeben, daß sich jemand findet, der fähig ist da mitzufahren. Deshalb bin ich jetzt hier angemeldet. Also Leute aufgemerkt: Weilheim-München-Weilheim, biete gemeinsames tägliches Training, optimal für Rennfahrer und starke Hobbywanzen auf wirklich sehr anspruchsvollem Terrain - ohne viel zusätzlichen Zeitaufwand wenn man in München arbeitet. Nur max. 3 Ampeln bis Theresienwiese/Innenstadt auf meinen verkehrsarmen Strecken. Einklinken in Pähl, Fischen, Tutzing, Starnberg, Andechs, Machtlfing, Perchting, Söcking usw. geht nach Absprache immer.
Bin gespannt ob sich jemand meldet ...
Gruß Stufenkranz
 
AW: Neu aber alt ...

Na dann,.. viel Erfolg beim finden!!! Deine Ansprache hört sich allerdings wie ein Rennangebot an,... jeder der sich einklinkt bekommt erstmal gezeigt wo der Frosch die Locken hat,... wie gesagt,.. viel Erfolg!!!
 
AW: Neu aber alt ...

Schade, zu weit weg von Bamberg. Ich sammele gerade ein paar Kollegen hier, mit denen man fahren kann. Eine schöne Vierer-Ausfahrt haben wir schon hinbekommen. Von Dir könnte man sicher viel lernen.:)

Viele Grüße

Tobias
 
AW: Neu aber alt ...

Hi Kolze,
damit keine Mißverständnisse entstehen: optimales Training bedeutet ca. 80% Grundlagenausdauer und nur 20% Entwicklungsbereich. Die EB's habens aber in sich. Du wirst keinen Rennfahrer finden, der sich unter der Woche im Training eine Klinke ans Ohr fährt und dadurch am Wochenende die Haxen nicht mehr rum bekommt. Wer die Strecke jeden Tag mitfährt braucht sicher niemandem was beweisen. Und der Winter gehört ausschließlich der Grundlagenausdauer, da wird der Grundstein für eine gute Form im Frühjahr und Sommer gelegt. Wer im Frühjahr erst sein Rad rauskramt braucht da nicht mehr mit. Nach München rein fahre ich das ganze Jahr fast ausschließlich GA1. Kann da nicht duschen. Sonst sitze ich im Büro und dampfe daß die Fenster beschlagen. Heimzu drücke ich dafür gnadenlos die Scheibe über jede Steigung drüber. Dazwischen wird wieder locker gefahren.

Hallo Tobias,
ja schade, zu fünft hat man schon ordentlich Windschatten. Kenne Lisberg von früher, da bin ich öfters gefahren. Die fränkische Schweiz von ganz früher, bin in Nürnberg geboren. Mein Lieblingsberg dort der Ermreuter aber von Neunkirchen aus - so ein Schweineberg obenraus. Und den Oberrüsselbacher. Wenn ich mal Verwandschaft besuche fahre ich's jedesmal ab und stelle fest, die fränkische Schweiz möchte ich nicht unbedingt als Arbeitsweg haben ...

Gruß an alle
 
AW: Neu aber alt ...

Hi,

sagt mal Beschied, wenn Du in der Ecke bist - vielleicht bekommen wir ja eine Gruppe zusammen.

Heute die vierte Ausfahrt mit meinem Sohn (16J, 1,81m, 56 kg). Ging zwar nur in der Ebene von Forchheim nach Bamberg, aber der Junge hat mir einen 33er-Schnitt vorgelegt - und wäre alleine noch deutlich schneller gewesen. Nachdem er erst 200 km auf dem RR hinter sich hat, fand ich das schon ganz gut. Ja, ich weiß, man muss langsam fahren um schnell zu werden - aber man darf die Jungen doch mal etwas Lust auf das Hobby bekommen lassen.;)

Vielleicht hast Du ja noch ein paar Tipps für einen jugendlichen Anfänger. Ich rolle mit einem Cyclocross eigentlich nur zur Arbeit (Bamberg-Bad Staffelstein) und meine sportlichen Ambitionen in der ersten Saison liegen vorläufig darin, die Strecke unfallfrei und ohne körperliche Beschwerden zurückzulegen, was mit bis auf die Sehnen im Knie auch ganz gut gelingt. Die merke ich öfter - und das begrenzt momentan meine Leistung.

Gruß

Tobias
 
AW: Neu aber alt ...

Uuuh, da kommen Erinnerungen auf - Staffelstein - das Kriterium bin ich jedes Jahr gefahren, hab da auch fast immer 'ne Plazierung geschafft. Hat mir gelegen, war ein Rechtskurs, das mögen viele nicht. Sonst gehts ja immer linksrum.
Bei den Jugendlichen ists am Besten, sie fahren mit der Übersetzungsbeschränkung der jeweiligen Altersklasse (Google die Site vom BDR, da findet man das). Dann kann man sie eigentlich nicht überlasten. Mit 16 sind sie schon brutal leistungsfähig. Das Training würde ich spielerisch aufbauen. Ihm viele Sprints anziehen auf Ortsschilder oder markante Bäume am Straßenrand und am Berg Tempowechsel fahren lassen. Ihn vorfahren lassen und versuchen ihn einzuholen und umgekehrt. Das machts für ihn spannender.
Mit den Knien das kann 1000 Gründe haben. Da mußt du selber probieren wie mans in den Griff bekommt. Also immer warm halten, z.b. mit Melkfett einschmieren und bis mindestens 20° Knielinge anziehen. Oder Finalgon/Bienengiftsalbe drauf. Dann vielleicht dünnere Gänge treten. Sattel einen cm. rauf oder runter, vor oder zurück oder Sattelneigung kann helfen. Hast du starre Pedale/Platten oder bewegliche? Schau mal genau hin (oder deine Mitfahrer) ob die Fersen beim Treten nach außen oder innen gehen (Fehlstellung). Dann lieber ein fixes System ausprobieren und den Schuh penibel ausrichten, daß der Fuß absolut gradaus läuft. Ein anderes Schuhmodell kann auch helfen.
Muß mal sehen wann ich wieder nach Nürnberg komme. Wahrscheinlich erst in den Herbstferien die Oma besuchen.
Gruß Thomas
 
AW: Neu aber alt ...

Hallo Thomas!

Das mit den Sprints ist eine gute Idee.

Knie: Wärme tut gut. Fahre erst ab 25 Grad aufwärts ohne Knielinge. Beinstellung: SPD-System - also variabel. Nur wie ist die optimale Stellung zu ermitteln?
TF bewegt sich zwischen 85 und 100, Sattel wanderte noch etwas hoch. Jetzt merkt man nur noch ein allgemeines Spannungsgefühl nach dem Fahren - ohne Schmerzen.

Stark mit 16 Jahren - ja, das hat mit verblüfft, wie der am Berg anziehen kann. Und heute auch am Kanal. Dabei sitzt er auf dem Rad mit stoischer Ruhe. Ich achte vor allem darauf, dass er hohe TFs fährt.

Grüße in den Süden

Tobias
 
AW: Neu aber alt ...

Hallo Tobias,
optimal wärs, wenn der Schuh so eingestellt ist, daß die Ferse weder nach rechts oder links abweicht, also beide Schuhe auf voller Länge absolut parallel zur Fahrtrichtung stehen. Mit 85 -100 trittst du eher dick, mach ich aber genauso. Probier das mal mit dem fixen System. Vielleicht kann dir einer deiner Mitstreiter alte Lookpedale mit den schwarzen Cleats leihen. Oder rede über dein Knieproblem mit deinem Radhändler, die haben meist eine Kiste alter Teile.
Grüße Thomas
 
AW: Neu aber alt ...

Danke für den Hinweis! Morgen werde ich mit einem Kollegen eine Runde drehen und ihn einfach mal fragen, was meine Knie so machen und lasse ihn auf die Fußstellung achten.

Bamberg-Bad Staffelstein-Frauendorf-Stübig (2 km mit 10 Prozent) - Scheßlitz-Richtung Zapfendorf- kurz vorher rüber Richtung Gut Leimershof-Straßgiech und über Memmelsdorf zurück nach Bamberg. Die Jura-Ausläufer sind einfach klasse - und leer sind die Straßen auch.

Grüße

Tobias
 
AW: Neu aber alt ...

Hi Kolze,
damit keine Mißverständnisse entstehen: optimales Training bedeutet ca. 80% Grundlagenausdauer und nur 20% Entwicklungsbereich. Die EB's habens aber in sich. Du wirst keinen Rennfahrer finden, der sich unter der Woche im Training eine Klinke ans Ohr fährt und dadurch am Wochenende die Haxen nicht mehr rum bekommt.

ein wahres Wort und herzlich willkommen...... ;)
 
AW: Neu aber alt ...

Servus Thomas,

und herzlich willkommen im Rennradforum. Daß du neben dem Rennradln gleich zwei Eigenschaften mitbringst, die ich interessant finde, ist bemerkenswert. Welche Eigenschaften ich meine? Du bist einer aus dem Pfaffenwinkel und hast ebenso viele Jahre auf dem Buckel wie ich.

Leider bin ich alles andere als ein ehemaliger Lizenzfahrer mit all den guten Eigenschaften, die dir zu eigen sind, und in die Arbeit mit dir radln kann ich leider auch nicht, obwohl ich dich in Machtlfing treffen und gemeinsam mit dir nach Söcking radln könnte. Leider hab ich auf dem Weg in die und aus der Arbeit in der Regel meinen Hund dabei und fahre deswegen mit dem Auto.

Aber egal, neugierig hast du mich gemacht. Wenn du schreibst, du fährst auf dem Hinweg GA1, würde ich gerne wissen, in welchem Schnitt sich das niederschlägt. Das Streckenprofil und vermutlich auch die Anstiege, die du fährst, sind mir als Herrschinger bestens bekannt.

Viele Grüße
Franz
 
AW: Neu aber alt ...

ein wahres Wort und herzlich willkommen...... ;)

Merci Chris,
Schnitt sagt wenig aus, da hat er unrecht der Ete. Die 49er-Schnitt-Rennen waren leicht, weil flach. In Jungholz haben sie dich mit einem 32-er gnadenlos abmontiert. Ging dort eben nur Bergauf. Da triffts der Spruch vom Voigt besser.
Rhein-Neckar? Meine Eltern waren Nomaden. Habe als Kind 5 Jahre in Mannheim verbracht. Nicht mit Radfahren, Feldhockey beim VFR.
Gruß Thomas
 
AW: Neu aber alt ...

Servus Thomas,

Wenn du schreibst, du fährst auf dem Hinweg GA1, würde ich gerne wissen, in welchem Schnitt sich das niederschlägt. Das Streckenprofil und vermutlich auch die Anstiege, die du fährst, sind mir als Herrschinger bestens bekannt.

Viele Grüße
Franz

Servus Franz,

auch dir herzlichen Dank. Mit dem Schnitt ist das so eine Sache, eigentlich sagt der garnix aus. Hab ich beim Chris vorher schon angedeutet. Übers gesamte Jahr gesehen ists auf dem Hinweg (meistens Weilheim-Diemendorf-Tutzing-Starnberg-Wangen-Forstenried-Westpark-City) vielleicht ein 27-er. Es ist aber Tag für Tag unterschiedlich. Da gibts 1000 Einflußfaktoren. Regen, Wind, Temperatur, Gesundheit, hab ich schon einen im Schuh vom Vortag oder bin ich ausgeruht. Ein Beispiel: fahr ich mit kurzen Sommerklamotten bei ordentlich Rückenwind rein, schaff ichs ohne mich anzustrengen schon mal in 1,5 Std. Ist's mitten im Winter bei Minus 7° und bis 7:30 Uhr stockdunkel, ich hab eisigen Ostwind, 2 Paar Überschuhe und 5 Lagen Thermoklamotten an, hab den Winterbock unterm Hintern mit breiteren Profilreifen, Schutzblechverlängerung und fetter Lichtanlage daß der Karren 15 kg wiegt, muß um jede Kurve vorsichtig rumeiern damit's mich weils glatt sein kann nicht auf die Waffel haut - ja dann hab ich auch schon mal 2,5 Stunden gebraucht (ohne mich zu schämen). Außerdem hab ich den ganzen Winter keinen Tacho dran. Es ist nur dunkel, da erkenne ich sowieso nix. Und wenn ich stürze fällt oft der Tacho ab und im Dunkeln finde ich ihn nicht mehr. Dafür habe ich 2 Lampen am Lenker. Es gibt nichts schlimmeres als wenn dein Licht ausfällt auf der unbeleuchteten kurvigen Landstraße. Da fährst du in den Kurven gradeaus. Probier mal das kurvige Sträßlein Kerschlach-Friedauer-Machtlfing nachts im Winter ohne Licht aus, dann verstehst du was ich meine. Obenrum Pähl - Machtlfing - Perchting - Leutstetten fahre ich nicht im Winter. Da ist's unten am See lang zuverlässiger geräumt und gesalzen. Hab auch öfters mal einen Ort mit einer Laterne wo ich zur Not einen Schlauch wechseln kann.

Viele Grüße Thomas
 
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