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LEL 2025

Ich habe noch NIE eine so teure Sportveranstaltung besucht und werde im Alter eher nicht damit anfangen.

Als absolute Zahl gesehen - ja! Und da kommt ja dann noch ordentlich was dazu, Anfahrt, ....

Doch, das ist für jeden Urlaub so. Wenn ich das durch die Anzahl der Fahrttage teile und bedenke, dass es quasi (da muss ich jetzt aber selber schmunzeln) quasi Unterkunft und Verpflegung enthält, sieht es für mich schon anders aus. Da gibt es eintages Veranstaltungen, wie Ötzi und Co, die kommen mittlerweile an 200€ pro Tag. Wobei der Vergleich auch für mich hinkt, was Veranstaltungen mit gesperrten Straßen betrifft.

Für mich passt pauschal gesehen das relative Preis Leistungsverhältnis bei LEL und wenn wir vorher noch in England Urlaub machen .....
 

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Re: LEL 2025
Als absolute Zahl gesehen - ja! Und da kommt ja dann noch ordentlich was dazu, Anfahrt, ....

Doch, das ist für jeden Urlaub so. Wenn ich das durch die Anzahl der Fahrttage teile und bedenke, dass es quasi (da muss ich jetzt aber selber schmunzeln) quasi Unterkunft und Verpflegung enthält, sieht es für mich schon anders aus. Da gibt es eintages Veranstaltungen, wie Ötzi und Co, die kommen mittlerweile an 200€ pro Tag. Wobei der Vergleich auch für mich hinkt, was Veranstaltungen mit gesperrten Straßen betrifft.

Für mich passt pauschal gesehen das relative Preis Leistungsverhältnis bei LEL und wenn wir vorher noch in England Urlaub machen .....

Mit einem Urlaub verbunden ja und Ötzi oder Ironman Marke sind eben genau die Veranstaltungen, die ich mit NIE meine. Mal sehen UK steht auf dem Urlaubszettel, hängt von ein paar Faktoren ab.
 
Klar, das Preis-/Leistungsverhältnis ist bei LEL nicht schlecht und ich würde den Betrag schon investieren, wenn da für mich persönlich nicht ein hohes DNS/DNF-Risiko bestehen würde.

Für eine Wanderwoche zahle ich, je nach Ziel, bei Vollverpflegung und Anreise auch zwischen 1000 und 1500 Euro. Nur sind da ein oder mehrere Regentage nicht so der Killer. Ich bin dort abends wieder in einer Unterkunft, kann die Klamotten trocknen und auch das Wetter ist - außer in Extremfällen - eher zu ertragen wenn es ungemütlich wird.

Wenn ich 5 Tage fast rund um die Uhr mit dem Rad unterwegs bin und das Wetter ist absolut übel - oder im wesentlichen Teil - ist das für mich ein DNS/DNF. Und dann sind 500 Euro plus Anreise etc. schon nicht mehr so reizvoll. Daher verzichte inzwischen bei Vorausbuchungsfristen auf Veranstaltungen. Ich habe da schon zu viel Geld in den Sand gesetzt. Entweder ich kann kurzfristig entscheiden zu starten wenn die Bedingungen für mich passen, oder ich lasse es sein.

Ansonsten denke ich aber, dass LEL sein Geld wert ist. Da gibt es ganz andere Veranstaltungen, bei denen einem das Geld aus der Nase gezogen wird, weil irgendeine Event-Agentur meint, mit der Trendsportart Radsport mal ordentlich die Kasse füllen zu können.
 
Bei der aktuellen Inflation ist es für den Veranstalter schon ein gewisses Wagnis, zwei Jahre im Voraus den Preis festzusetzen. Ok, man kann noch anpassen bzw. evtl. Leistungen kürzen. Hoffen wir, dass es so bleibt, wie es ist. Als zweite Unwägbarkeit kommt für uns auf dem Kontinuent noch der schwankende Wechselkurs hinzu.
 
Bei PBP hat die Anmeldung 190 Euro gekostet. Jedes Essen hat gekostet. Schlafsäle haben 5 bis 10 Euro gekostet. Insgesamt habe ich auf der Strecke sicher 180 Euro gelassen. LEL ist statt 90h aber 120h lang. Also mal rechnen: 190+180 = 370. 370/90 = 4,11. 4.11 x 120 = 493.

Und wo ist da jetzt der große Preisunterschied, wenn man noch mal 2 Jahre Inflation drauf rechnet? Und da hat man noch nicht betrachtet, dass die Verpflegung bei LEL mindestens eine Klasse besser ist.
 
Guter Punkt @HarryHirsch.
Ich habe nicht gewusst, dass die Verpflegung bei LEL inklusive ist. Das relativiert die Sache deutlich. Bei #pbp habe ich nie unter 12 EUR für Essen am CP ausgegeben. Einmal sogar 24 EUR. Die 180 EUR toppe ich bestimmt.
 
Guter Punkt @HarryHirsch.
Ich habe nicht gewusst, dass die Verpflegung bei LEL inklusive ist. Das relativiert die Sache deutlich.
An (fast) jeder Kontrolle gibt es neben der Verpflegung auch Schlafplätze und Duschen (=Turnhallen) sowie Bagdrops. Der neue Startort in der Nähe von Chelmsford bietet auch 600 Schlafplätze. Ob die im Preis inbegriffen sind, habe ich noch nicht nachgelesen.
 
Wie soll man den am 03.01.25 ein homolgisiertes Brevet für 2025 nachweisen? Oder verstehe ich da was falsch?
Die Saison 2025 fängt am 1. November 2024 an.
Aber ich vermute dass es dort einen Fehler gibt, dass 2021, 2022, 2023 und 2024 gemeint wird. (Und ja, in 2021 gab's ein Paar LRM Brevets)

Danial Webb (der Veranstalter) hat sich dazu auf FB geäußert:
"You probably can’t, but to offer it over three years, including PBP, would yield too many candidates. This won’t be much of a route in this time, I’m afraid. Very sorry."
Ist also anscheinend kein Tippfehler, sondern so gewollt.
 
Die Registrierung für die früh Verlosung eines kleineren Startplatzkontingentes endet am 11.11.
Wir haben uns zu dritt angemeldet, noch jemand im Boot?
 
Angemeldet ja, aber die Chancen sind angesichts der wenigen Plätze (zumindest letztes Mal) relativ gering. Und noch ein Hinweis aus den Teilnahmebedingungen: Man kann bis zum 31. März 2025 zurücktreten und bekommt das Geld zurück, aber eine Stornogebühr von 75 GBP (immerhin 50% der Vorauszahlung) wird einbehalten.
 
Ich hatte Glück und habe mir gestern den Startplatz gesichert. 😁 Seitdem bin ich am Planen. Ist ja logistisch nicht ganz trivial. Anreise mit Auto erscheint mir am einfachsten. Da könnte ich dann eine Mfg aus dem Raum Halle/Leipzig anbieten.
Am meisten Sorgen macht mir erstmal der Linksverkehr. Bei PBP waren die Mittellinien- und Linksfahrer schon sehr auffallend. Bin ich dann in der dritten Nacht der übermüdete irrlichternde Rechtsfahrer?
Das Höhenprofil sieht bei der ersten Durchsicht machbar aus. Nur wenige zweistellige Anstiege. Wenn ich flache 300km rausrechne kommt man auf 1200km mit 12000HM was dem von PBP entspricht, wenn auch auf weniger, also längere, Anstiege verteilt.
Das wird ja wie PBP ein Brevet mit Vollpension. Bei PBP geht viel Zeit in den Kontrollen durch Schlangestehen verloren. Beim Essen habe ich diesesmal auf das Anstehen verzichtet, hatte jedoch das Anstehen an den Toiletten unterschätzt und die Schlafqualität in den Essbereichen überschätzt. Ist die Steherei bei LEL ein ähnliches Problem? Kann ich mich außerhalb der Kontrollen auch in der Nacht auf geöffnete Pubs usw.einstellen? LG vom immer interessiert mitlesenden Klaus
 
Servus Klaus, Glückwunsch zum Startplatz -bin leer ausgegangen.
LEL 22 und PBP 23 waren meine ersten Teilnahmen an den beiden Veranstaltungen. Mein Fazit: bei LEL hab ich mich auf jede Kontrolle (vor allem das Essen) gefreut, bei PBP war es eher das Gegenteil… Vollpension ist also nicht gleich Vollpension.
Wie voll es ist, hängt in erster Linie davon ab, wo im Feld du dich befindest 😉
Landschaft und Strecke sind auch nicht zu vergleichen - freu dich drauf! 👋
 
Am meisten Sorgen macht mir erstmal der Linksverkehr. Bei PBP waren die Mittellinien- und Linksfahrer schon sehr auffallend. Bin ich dann in der dritten Nacht der übermüdete irrlichternde Rechtsfahrer?
Die Gefahr lauert beim Abbiegen, da landet man unkonzentriert schnell auf der gewohnten (und dann leider falschen) Seite, also immer dran denken: rechts rum weit, links rum eng
 
Ich hatte Glück und habe mir gestern den Startplatz gesichert. 😁 Seitdem bin ich am Planen. Ist ja logistisch nicht ganz trivial. Anreise mit Auto erscheint mir am einfachsten. Da könnte ich dann eine Mfg aus dem Raum Halle/Leipzig anbieten.
Am meisten Sorgen macht mir erstmal der Linksverkehr. Bei PBP waren die Mittellinien- und Linksfahrer schon sehr auffallend. Bin ich dann in der dritten Nacht der übermüdete irrlichternde Rechtsfahrer?
Das Höhenprofil sieht bei der ersten Durchsicht machbar aus. Nur wenige zweistellige Anstiege. Wenn ich flache 300km rausrechne kommt man auf 1200km mit 12000HM was dem von PBP entspricht, wenn auch auf weniger, also längere, Anstiege verteilt.
Das wird ja wie PBP ein Brevet mit Vollpension. Bei PBP geht viel Zeit in den Kontrollen durch Schlangestehen verloren. Beim Essen habe ich diesesmal auf das Anstehen verzichtet, hatte jedoch das Anstehen an den Toiletten unterschätzt und die Schlafqualität in den Essbereichen überschätzt. Ist die Steherei bei LEL ein ähnliches Problem? Kann ich mich außerhalb der Kontrollen auch in der Nacht auf geöffnete Pubs usw.einstellen? LG vom immer interessiert mitlesenden Klaus

Nach meiner minimalen Erfahrung 1x PBP, 1 x LEL und ich bin ein alter Sack, wird PBP eher als Rennen gefahren = Nacht/Nächte durch und LEL eher als Reise = mehr schlafen; 300 km dazu und mehr, steilere HM forden zudem eine andere Taktik. Es wäre auch eine Schande, die tolle Landschaft für welche Zeit auch immer, im Dunklen zu durchfahren. Wir haben jede Nacht einige Stunden gepennt und sind jeden Tag 300 statt bei PBP 400km gefahren - ein ordentlicher Unterschied. Dafür hätte ich im Ziel in Rambouillet keinen Meter mehr fahren wollen, in Devon angekommen hätte es auch gleich weiter gehen können, nach einer dieser (meist) leckeren Mahlzeiten! Also mental fast keine Probleme mit dem Linksverkehr!
2022 war der sanfte Anstieg über Jad Moss gesperrt, über das, was wir dann gemacht haben, kannst du in der Signatur unter Events/LEL nachlesen ..... der Kavalier genießt und schweigt 🤔

Am Anfang ist es schon ordentlich voll, das verlor sich bei uns aber schnell. Dropbags da, wo es strategisch alle für sinnvoll halten, führt immer zu volleren Kontrollen. Gegen den Strom zu planen, würde hier vorsorgen. Nachts findest du wahrscheinlich weder Pubs noch Menschen am Streckenrand. Zum einen ist es meist sehr, sehr einsam = wunderbar und zum anderen ist die Anteilnahme der Briten, wie der Name schon sagt, britisch ....

LEL ist wunderbar, freu dich über deinen Startplatz, Zeit zu lesen und zu planen ist ja noch genug!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen, ich habe auch einen Startplatz bekommen und nachdem ich erst dachte, wenn ich kein Losglück habe -auch gut - freue ich mich jetzt doch sehr. Das ist nach PBP mit Shermers Neck und Erkältung zum Schluss jetzt ein guter Motivationsschub und die Fahrten bei Regen zur Arbeit machen irgendwie gleich mehr Spaß.
 
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