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Kurbellänge

AW: Kurbellänge

Im Prinzip ja. Allerdings stimmt der Satz " der Kurbellänge wird zu viel Beachtung geschenkt....", gar nicht.
In der Regel wird der Kurbellänge gar keine Beachtung geschenkt. Dabei gehört diese m.E. genauso wie Rahmengröße/ -länge, Vorbaulänge etc. zu den Maßen, die ein Rad erst passend machen.
 
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wow, eine Kurbellängen Diskussion ohne Max.Cady, glücklicherweise übernimmt lagaffe die Urlaubsvertretung ;-)

Normalerweise dauert es auch nicht lange, bis jemand, dessen "Glaube" durch derart "infame" Behauptungen ( es gibt mehr Kurbellängen und die haben einen Grund, es kann vernünftig sein unter bestimmten Umständen 26" Räder zu verwenden, es reicht nicht, die Rahmengröße per Innenbeinlänge zu bestimmen, die Erde ist eine Kugel.................), "angegriffen" wird, dass derjenige sich genötigt sieht ein paar völlig unqualifizierte Bemerkungen einzuwerfen. ( Sollte ich vielleicht noch einen Ironie-Smily einbauen........?)

Das vermisse ich hier eigentlich?!?
 
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Mmmh..............wenn Du recht hast????

disk2.jpg


Lieber nicht so weit rausschwimmen......
 
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Hallo, ich habe mal eine frage es gibt ja kurbeln mit 170,172,5 und 175 länge. was kauf man am besten ? nach was wählt man aus?

Schrittlänge 90 Körpergröße 180

Max.Cady hier im Forum hat zum Beispiel eine stattliche Größe und fährt 200mm Kurbeln und empfindet die als deutlich angenehmer und vor allem kann im Vergleich zur kürzeren Kurbel die gesamte Beinmuskulatur arbeiten..

Oooops...hörte ich da "Kurbellänge"...??! :D
Wie ich sehe, ist das Thema hier bereits abgefrühstückt...wie schon in den gefühlt hunderten Kurbellängen-Threads zuvor.
Es ist jedenfalls korrekt, dass ich die genannte Formel (SL x 0,21) bei mir angewandt hatte und nunmehr seit gut 2 Jahren mit 200-er Kurbeln bei SL 99cm unterwegs bin...unterwegs, das bedeutet allerdings nur ca. 5.000km pro Jahr. Andere große Radsportler in der 2m-Kategorie kommen wiederum bei SL > 100cm absolut mit 175-er Kurbeln zurecht.
Am anderen Ende des Spektrums gibt es selbstverständlich auch Radler mit unterdurchschnittlicher SL, die kürzere Kurbeln als 170-er brauchen. Manche von denen haben den Aufwand dafür betrieben, andere wiederum nicht.
Der TE kann sich völlig entspannt als durchschnittlich großer (angehender) Radsportler bezeichnen und genießt somit den Luxus, sich über Probleme der "Exoten" keine großen Gedanken machen zu müssen. Wer den Dreisatz (noch) halbwegs beherrscht, kann ermitteln, wie lächerlich klein der prozentuale Unterschied zwischen 170mm und 175mm ist.
Wer schonmal im Urlaub ein Leih-Fahrrad hatte und/oder temporär auf einem Spinning-Rad trainiert hat, hat sich vermutlich relativ wenig Gedanken über die Kurbellänge dabei gemacht. Und...hat's geschadet???!

OK. Zur Frage des TE... Meine persönliche Meinung ist, 175-er sollten am besten passen. Es spricht allerdings auch überhaupt nichts gegen 172,5 oder 170. Ein Außenstehender erkennt den Unterschied auf keinen Fall (behaupte ich jedenfalls). Insofern führt die Änderung der Kurbellänge in den 3 populärsten Größen zu keinem Image-Verlust. ;)
In meinem Fall sieht das schon wieder anders aus. Ich musste für die 200-er Kurbeln die Campa Chorus Gruppe "auseinanderreißen" und obendrein das Rennrad mit einem technisch eher rückständigen Vierkant-Innenlager (immerhin Campa Chorus) kontaminieren. Darüber hinaus fahre ich gegenüber einer Serien-Kurbelgarnitur mit ca. 300g Penalty-Gewicht herum (bei ca. 112kg Körpergewicht). Ob ich im Endergebnis meßbar schneller dadurch geworden bin, ist ehrlich gesagt auch nicht erwiesen. Letztlich kann ich aber sagen: Ich fühle mich so wohl und die Vorteile überwiegen die Nachteile.
 
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Der TE hätte rein rechnerisch eine Kurbellänge von 182,5-187,5mm, je nach Lesart.

Natürlich macht eine "richtig" lange Kurbel nicht schneller, wie so ziemlich keine technische Maßnahme unmittelbar schneller macht.

Aber wenn alles passt, macht es das Radfahren angenehmer, wenn es nicht passt im Zweifel langsamer, weil es sich eben so unkommod fahren lässt.....
 
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Ich habe auch eine SL von 90 cm und fahre mit 170er Kurbeln am RR und 175er am MTB. Bei den hohen Trittfrequenzen auf der Straße fühle ich mich mit 170 wohler, obwohl ich weiß, dass die 5 mm so gut wie keinen Einfluss haben. 187er Kurbeln bei 90 cm Schrittlänge halte ich allerdings für viel zu lang, da kann was nicht an der Berechnung stimmen!
 
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Der TE hätte rein rechnerisch eine Kurbellänge von 182,5-187,5mm, je nach Lesart.

OK. Das sehe ich genau genommen auch so... ;)
Da der TE allerdings im Eingangs-Post lediglich eine Auswahl aus den 3 "gängigen" Kurbellängen vorgegeben hat, habe ich mal das vermeintlich kleinste Übel gewählt.
 
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Der TE wußte auch nicht von mehr Längen!

RazorBladeRacer: Stimmt schon, rechnerisch. Wenn man bedenkt, dass die üblichen 170-175mm ebenso rechnerisch nur für Schrittlängen von 81-85cm passen, ist das nicht mehr besonders viel. Klingt nur ungewohnt.

Das Andere ist natürlich, dass man bei zu kurzen Kurbeln wenig bis keine "schädlichen" Auswirkungen zu spüren bekommt.

Ob das nun ein "Muß" ist, kann jeder halten, wie er will. Aber ich halte es für absoluten Blödsinn so einen kleinen range an Kurbellängen, wie es die minimalen 5mm nun einmal sind als passend für alle zu verkaufen.

Jemand mit 90cm SL aufwärts oder unter 80cm muss sich da nicht lange fragen, welche dieser drei nun die beste sei: im Prinzip eben gar keine.

Und ich wiederhole mich hier: Wenn es um die gefühlte beste Länge geht, sollte man sich auch nicht sklavisch an irgendwelche Formeln halten.
 
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Vorteile kürzerer Kurbeln: Gelenkschonender, mehr Bodenfreiheit in Kurven, effektiver bei hohen Trittfrequenzen.

Vorteile längerer Kurbeln: Nutzung der gesamten Muskelanteile bei großen Fahrern.

Den Vorteil größerer Hebelwirkung gibt es in Wahrheit gar nicht, da die ja von der Radgröße und Kettenblatt und Ritzelgröße abhängig ist.
 
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Das Andere ist natürlich, dass man bei zu kurzen Kurbeln wenig bis keine "schädlichen" Auswirkungen zu spüren bekommt.
Das wiederum mag auch individuell unterschiedlich sein.
Mir ermöglicht die Verwendung von 170er statt 175er Kurbeln eine Sitzposition, die rückenschonender für mich ist. Der Grat zwischen zu hohem Totpunkt (zu eingeklemmt) und kippelndem Becken (jaja, die LWS) bekommt einfach eine passende Position. Obwohl eine 84er Schrittlänge von der Papierform auf beiden überhaupt kein Problem sein dürfte.
Allerdings bin ich auch ein alter Sack mit diversen Wehwechen. Wenn ich überlege, auf was für Hirschen in als Jugendlicher lächelnd durch die Gegend gepest bin, mit denen käme ich heute keine 500 Meter weit.
 
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