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Hilfe bei einem Studentenprojekt

tomekk9808

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8 April 2010
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Hey Leute!

Ich studiere an der Wirtschaftsuniversität Wien.
Zurzeit arbeite ich an einem Projekt bei dem wir alternative Anwendungsbereiche für eine bestehende Technologie finden sollen. Unser Projektpartner ist das Forschungsinstitut CERN aus der Schweiz und die Technologie, für die wir neue Anwendungsbereiche finden sollen, ist eine Zentrierungstechnik mit dem Namen Diaphragma System. Ziel ist es, die Innovation für die Allgemeinheit und andere Märkte zugänglich zu machen. Um solche Märkte ausfindig zu machen, suchen wir nach Personen / Unternehmen / Bereiche, die Problemen gegenüberstehen, welche durch die Diaphragma Technik gelöst werden könnten.

Im Laufe des Projekts haben wir folgende Hauptvorteile dieser Technologie identifiziert:

- präzise Positionierung von Objekten mit vergleichsweise geringen Kosten
- schnelle Verbindung von zwei Objekten und schnelles Lösen dieser Verbindung
- gleichzeitige Fixierung von mehreren Objekten
- das fixierte Objekt kann nahezu jede Form besitzen

Zum leichteren Verständnis dieser Technologie hier ein Link zu einem YouTube-Video zur Veranschaulichung:
http://www.youtube.com/watch?v=xGr3foP9uW8

Die Frage, die sich nun stellt, ist, ob Ihr Bereiche/Unternehmen kennt, die Fixierungs- bzw. Zentrierungsproblemen gegenüberstehen und von den oben genannten Vorteilen profitieren könnten!


Danke für eure Hilfe!

mit freundlichen Grüssen

Tomasz
 
AW: Hilfe bei einem Studentenprojekt

Ich habe das Video gesehen, und mir ist nicht im mindesten verständlich, wie das funktioniert, und wozu es gut ist.

Da werden Ringe mit einer assymetrisch positionierten Öffnung auf einen Stab gesteckt. Die Ringe schweben frei, und richten sich in der Luft selbständig so aus, daß sie den gleichen Abstand zum Stab haben. Dann wird eine glühende Hülle draufgeschoben.

Bei dem sechseckigen Stab nimmt man Ringe mit assymetrisch ausgerichteten viereckigen Öffnungen. Die Hülle glüht in diesem Falle nicht, sondern hat elastische Stäbe. Wird die Hülle draufgeschoben, dann drücken sich die Ringe etwas zusammen. Wird sie wieder abgezogen, dann richten sich die freischwebenden Ringe von selbst in der Luft wieder richtig aus, so daß der Stab in der Mitte immer automatisch zentriert ist.

Der Film ist zwar ganz nett, aber wenn man nicht schon vorher weiss, was das ist, und wie es funktioniert, dann versteht man gar nichts.
 
AW: Hilfe bei einem Studentenprojekt

Also ich kenn die Anwendung von ähnlichen Verfahren zur spannung von Fräswerkzeugen.
Dort wird die Werkzeugaufnahme erhitzt und dann das Werkzeut eingesetzt. Durch den Pressverband ist das Werkzeug mit dem Halter verbunden.
Dies garantiert hohe Rundlaufgenauigkeit. Im Vergleich zu dem Verfahren aus deinem Video ist dort eine Viel größere Fläche zur verfügung.
D.h. das Verfahren mit diesen Asymetrischen Ringen hat im Vergleich zu einem Pressverband keinen wirklichen vorteil? Oder bessere Rundlaufeigenschaften?

Gruß Mike
 
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Was hat diese Frage in im Rennradforum zu suchen?
 
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Da dies hier der Technikbereich ist fragt er wohl danach ob es im RR-Bereich dafür evtl Anwendungsmöglichkeiten gibt und welche uns dazu einfallen.
 
AW: Hilfe bei einem Studentenprojekt

Wie die Zentrierung / Spannung funktioniert ist klar, mir leuchtet allerdings noch nicht ein, wie das bei so vielen Einzelteilen präziser sein soll, als die konventionellen Spannvorichtungen.
Das Verfahren erscheint mir etwas aufwändig, Werkzeuge oder Werkstücke für ein Fahrrad zu zentrieren. Die bisher verwendeten Verfahren (Spannzange, Spitze, Futter, ...) sind für die beim Fahrrad nötige Präzision wohl ausreichend. Da wird ja teilweise mit Handwerkzeug nachgearbeitet (Innenlagergehäuse fräsen...)

Jader
 
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Ich habe stark Zweifel das die CERN, jedenfalls die die ich kenne, etwas mit dem Video zu tun hat. Lasse mich da aber gerne eines besseren belehren.
 
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