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Halsentzündung - was hilft?

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 37900
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Mir kostet es schon Überwindung, mit Salzwasser zu gurgeln. Immer hart an der Kotzgrenze.
Aber mit Urin - nee, dazu könnte ich mich dann doch nicht überwinden. Obwohl ich immer wieder von dieser Methode gehört habe.

A propos Ärzte:
hatte im März das gleiche Problem; Antibiotika wirkungslos. Der Hausarzt hat mich zum HNO geschickt.
Der hat in den Hals geschaut und gemeint, das wäre eindeutig eine Allergie!
Laboruntersuchung hat er abgelehnt, medikamentöse Behandlung auch abgelehnt.
Stattdessen hat er mir einen Allergietest ans Herz gelegt.

Bei so viel Kompetenz hab ich dann diesen Vollpfosten abgelehnt :confused:

Habt ihr nur einen HNO-Arzt?
 
Kauf dir eine Nasendusche, diese bekämpft das Problem von der Wurzel aus.

Jede Infektion kommt meistens zuerst durch die Nase, danach gelangen die Viren / Bakterien durch den Schleim in den Hals. Letzte. Station ist dann die Lunge.

Oft sind es die einfachen Mittel, die helfen und vorbeugen. Akut solltest du Salzwasser oder chlorahexamed gurgeln.


Sent from unterwegs :))

Grade das sollte man vielleicht lassen. Hab auch lange Zeit ine Nasedusche benutzt - war auch voll davon überzeugt - letztes Jahr im Januar bis März war ich glaub ich 6 mal krank gewesen. Ich ab zum HNO und er sagte mir ich soll das mit der Nasendusche mal schön sein lassen - mit der Nasedusche drückt man sich die Bakterien nämlich so richtig schön in den Kopf rein. Seitdem war ich nicht mehr krank gewesen.
 
Habt ihr nur einen HNO-Arzt?

Wir hatten bis Jahresanfang einen sehr guten, der allerdings altersbedingt aufgehört hat.
Der neue ist ein A....loch.
Ob es noch welche hier gibt, weiß ich nicht einmal. Aber die würde ich dann eh nicht kennen.
Und ich kauf nicht gerne die Katze im Sack.
Zudem hab ich generell mit Ärzten schlechte Erfahrungen gemacht.
Wird, denke ich, auch von allein wieder. Auch wenn´s im Frühjahr bald 3 Wochen gedauert hat :(
 
wie siehts aus? Hast du es mit den Kräutertees versucht die wir dir vorgeschlagen haben? (Ingwer, Sabei, Thymian, Kamille...)??
 
Ich bin schon halb besoffen vom Salbei-Kamillen-Lindenblüten-Eukalyptus-etc.Tee-schlürfen.
Und muß ständig pinkeln.
Momentan liegt meine Trinkmenge bei ca. 5 Liter täglich.
Kratzen ist fast weg, muß auch keinen eitrigen Schleim mehr abhusten.
Der Rachen ist aber nach wie vor knallrot mit Eiterstippen.
Und zum Arschzt werde ich definitiv nicht mehr gehen.
Hatte diese Woche Urlaub und nix davon gehabt. Hier scheint heute sogar die Sonne.
Wird so langsam....
 
Grade das sollte man vielleicht lassen. Hab auch lange Zeit ine Nasedusche benutzt - war auch voll davon überzeugt - letztes Jahr im Januar bis März war ich glaub ich 6 mal krank gewesen. Ich ab zum HNO und er sagte mir ich soll das mit der Nasendusche mal schön sein lassen - mit der Nasedusche drückt man sich die Bakterien nämlich so richtig schön in den Kopf rein. Seitdem war ich nicht mehr krank gewesen.

"Bakterien in den Kopf rein drücken"? Nicht ganz nachvollziehbar. Macht man das mit den käuflichen Nasenduschen, dann läuft das Salzwasser ins eine Nasenloch rein, nach ein paar Zentimetern um die Nasenscheidewand herum und aus dem anderen Nasenloch raus. Ein Teil läuft hinten in den Rachen und aus dem Mund wieder raus. Den sollte man nicht in die Luftröhre bekommen.
Ich mache es seit Jahren einfacher: Ein Glas Wasser, Emser Salz rein (jedes andere tut es auch, aber man gönnt sich halt mal was), über dem Waschbecken Nase ins Glas, ansaugen und rauslaufen lassen. Nein, nicht ins Glas zurück, sondern ins Becken.;) Durch den Unterdruck des Ansaugens sollte nichts in die Nebenhöhlen geraten.
Es gab mal eine Feldstudie, für die hat man 1000 BW-Soldaten in Kasernen untersucht. 500 haben über einen längeren Zeitraum täglich die Nase mit kaltem Salzwasser gespült, die andere Hälfte nicht.
Ist ja keine schlechte Probandengruppe, weil die alle halbwegs ähnlich leben und ernährt werden. Die Nasenspüler hatten signifikant weniger grippale Infekte als die Nichtspüler.
Thema Unterdruck:
Ganz schlecht ist das Naseputzen mit Papiertüchern, noch viel schlechter mit mehrfach benutzen Taschentüchern. Das bringt erstens ständigen neuen Kontakt mit den Erregern, zweitens verteilt man die Erreger an die Umwelt, drittens wird durch den Überdruck beim Schneutzen die Rotze in die Nebenhöhlen gedrückt.
In Quarks & Co gab es mal einen Versuch, bei dem man einem Menschen mit einer Tropfvorrichtung eine UV-leuchtende Farbe unter die Nase hat sickern lassen. Dann gab es eine halbe Stunde Party, nix wildes, sondern ganz harmloses Händeschütteln, Rumsitzen, Trinken und Chips essen. Das Bild beim Ausschalten des Lichts und Einschalten der Schwarzlicht-Lampe war nicht schön. Echt nicht.

Auf die Straße rotzen ist im bewohnten Umfeld auch nix, weil die Rotze trocknet und die Erreger vom Wind hochgeweht werden, in die Höhe der Kindergesichter.
Besser, aber hier sozial unerwünscht: Hochziehen und runterschlucken. Die Magensäure macht die Erreger zuverlässig platt.

Noch ein ernüchterndes Ergebnis einer Metastudie über das Stärken der Abwehrkräfte: Es gibt keine Einzelmaßnahme, mit der man die Abwehrkräfte als solche steigern kann. Weder spezielle Vitaminzufuhr, noch Abhärten durch Wechselbäder, noch Nahrungsergänzungsmittel, noch kalte Duschen, noch Spaziergänge bei Pisswetter, noch Hausrezepte, noch fernöstliche Wurzel-Aufgüsse oder Kräutersüde.
Es hilft ein Zusammenspiel von gesunder vielseitiger Ernährung, mäßigem Sport, genügend Schlauf und Vermeidung von Schadstoffen wie Alkohl und Nikotin. Also die ganze altbekannte aber völlig unattraktive Leier vom gesunden Leben...

Infektionsschutz, der wirkt: Händewaschen. Wenn man nach Hause kommt, als erstes Hände waschen. Aber nicht mit Domestos oder Kernseife und Sagrotan, sondern mit ph-neutraler Waschlotion. Gemeinsam benutze Seifenstücke vermeiden. Durch häufig gewechselte Handtücher oder Papierhandtücher reduziert man die Keimzahl weiter.
Vor dem Kochen, nach dem Klo, die alte Leier...

Ich wünsche allen eine gesunde Zeit!
 
A propos Ärzte:
hatte im März das gleiche Problem; Antibiotika wirkungslos. Der Hausarzt hat mich zum HNO geschickt.
Der hat in den Hals geschaut und gemeint, das wäre eindeutig eine Allergie!
Laboruntersuchung hat er abgelehnt, medikamentöse Behandlung auch abgelehnt.
Stattdessen hat er mir einen Allergietest ans Herz gelegt.

Bei so viel Kompetenz hab ich dann diesen Vollpfosten abgelehnt :confused:

Kassenpatient?
 
[ironie]Ohja wir armen Kassenpatienten![/ironie] (ich oute mich jetzt mal)

Komm bitte nicht mit der Schiene, dass wir alle minderbemittelt sind ;)
Ich kenne zwar die andere Seite nur recht spärlich von Erzählungen meiner Kollegen, aber ich kann mich nicht beklagen. Klar warte ich ewig auf einen Termin beim Orthopäden. Klar wartet man vor Ort auch oft mehr als eine Stunde. An Kompetenz mangelt es aber nicht. Und wenn ich dem Arzt meine Sorgen klar darlege und er auf mich eingeht, sollte die Behandlung auch nicht das Problem sein.
Hat der Arzt nen Problem damit, gehe ich halt zum nächsten. Das ist natürlich nur den Städtern vorbehalten ;)
 
Ich rate ja nicht zum Trinken, nur zum Gurgeln! Ich rate eigentlich überhaupt nichts und niemanden. Mir hilft es, anderen auch = demnach kein Irrglauben oder Einbildung.
Ich suche jetzt keine Pro`s aus dem Netz.

Nun, das Wider leuchtet mir ja selbst als Laie sofort ein, würde aber gern auch glaubwürdige Argumente für das Für lesen.
Aber nicht von irgendeinem Heilpraktiker oder Hildegard-von-Bingen-Fan. ;)
 
Leider gehöre ich nicht zu den Städtern.
Obwohl...eigentlich: zum Glück!
Aber mit der Versorgung sieht´s natürlich weniger schön aus.

Da bin ich in der glücklichen Lage daß eine Schulmedizinerin jede Nacht neben mir liegt.
Wie ein Vollpfosten wirkt sie übrigens nicht auf mich und zum Pipi-Gurgeln hat sie mir auch noch nie geraten ... obwohl es ja in der Familie bliebe, also eine inoffizielle Therapiemethode wäre. ;)
 
Also wenn ich Probleme mit Halsschmerzen und angegriffenen Mandeln habe gurgle ich mit

Wasserstoffperoxidlösung ca. 3-5 %

Erziele damit bei mir immer gute und schnelle Ergebnisse.
Günstig ist 10% Lösung zu kaufen und dann mit Wasser weiterverdünnen.

Gute Besserung!
 
Moin....medizinische Ratschläge geb ich ja nur ungern in einem RR Forum weiter, bin auch kein Mediziner. Also grdsdtzl. gerne auch mal zum doc gehen.
Mir fiel dazu nur mein Ärger mit Hals/Rachen in jüngeren Jahren ein und das war gar nicht schön. Das 1. Mal waren es bei mir definitiv die Mandeln, die sich zu schnell entzündet haben und für Ärger im Rachen sorgten.
Irgendwann wurden sie nach immer mehr Beschwerden heraus genommen und seitdem ist Ruhe....so war es halt bei mir. Eine 2. Sache kam erst später so ab 40 J. Ärger mit oft dichter Nase und entsprechendem Unwohlsein.
Nach Cortisonsprays und 2 OP`s (Nasenscheidewand) hat sich nix gebessert und ich habe den Arzt gewechselt und einen gefunden, der damit anders umging. Ende mit dem Ärger war ganz klar der Rauchstopp. Von heute auf morgen und 100 %ig.
Dampfbäder, Gurgeln, Nasenduschen,Tee`s, Bronchoforton, Sprays usw. haben bei mir nur die Symptome mehr oder weniger beeinflusst, ne umfassende Heilung gabs erst mit den 2 einfachen Dingen....Mandeln raus und kein Rauchen mehr, das wars.
Kann/wird natürlich bei dir was ganz anderes sein.... hoffe, du, bzw. ein doc findet die Lösung. Auch von mir gute Besserung!!
 
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