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Grundlage "zerstören"

HerrNilson

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Hi,
mal ne Frage, die sich vielleicht schnell klären lässt.
Kann man seine in den Wintermonaten trainierte Grundlage
GA1/GA2 durch vielleicht sogar eine einzelne, zu harte Einheit
"zerstören", i.S. bisheriges Grundlagen-Training war umsonst?
Habe am Fr. 03:15 h Grundlage am Mtb trainiert (HF 123) und bin am Sa.
01:15 h gelaufen, mit Spitzen bis 165er Puls. Grundsätzlich habe ich nat. das Ziel, über die Wintermonate eine "richtige" Grundlage zu trainieren.
Sinnvoll, egal oder kontraproduktiv?
Danke schon mal für euere Antworten.
 
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Man kann auch ins GA-Training mäßige Intervalle einbauen, die aber nicht über EB gehen sollen. Kraftausdauer lässt sich ja auch ganz gut ins GA Training einbauen. Es kommt auch drauf an wie dein Körper reagiert, der eine braucht mehr Intensität der andere mehr Grundlage. Im Grunde dürfte nichts gegen die ein oder andere Tempoeinheit sprechen, es sollte nur nicht zu intensiv und nicht zu häufig vorkommen ;).
 
AW: Grundlage "zerstören"

ruhig auch mal etwas höher gehen, nur nicht in den anaeroben Berreich zu oft gehen! Das erst ab Februar/März, je nach Saisonplanung.
Aber Ebs sollten auch mal dabei sein, und richtig schädlich können die nicht sein, weil Crosser fahren ja auch jedes We im Winter eb´s
 
AW: Grundlage "zerstören"

Kann man seine in den Wintermonaten trainierte Grundlage GA1/GA2 durch vielleicht sogar eine einzelne, zu harte Einheit "zerstören", i.S. bisheriges Grundlagen-Training war umsonst?
Nein.

Wer viele Kilometer trainiert kann nachher viele Kilometer fahren.
Wer hart trainiert kann nachher hart fahren.
Wer mal viel und mal hart trainiert, der kann nachher viele Kilometer hart fahren.
Wer gleichzeitig viel und hart trainiert, der hat bald kaputte Knie.
 
AW: Grundlage "zerstören"

ruhig auch mal etwas höher gehen, nur nicht in den anaeroben Berreich zu oft gehen! Das erst ab Februar/März, je nach Saisonplanung.
Aber Ebs sollten auch mal dabei sein, und richtig schädlich können die nicht sein, weil Crosser fahren ja auch jedes We im Winter eb´s

wobei doch zu beachten ist das der winter doch eher die crosssason für viele ist !
somit fällt die saisonplanung meistens anders aus, in richtung leistungshöhepunkt im winter!
 
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wobei doch zu beachten ist das der winter doch eher die crosssason für viele ist !
somit fällt die saisonplanung meistens anders aus, in richtung leistungshöhepunkt im winter!

Ich kenne viele, die ihren Leistungshöhepunkt im Sommer auf der Straße haben, und trotzdem crossen. Aber sicherlich ist da die Planung anders.
 
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Ich kenne viele Straßenprofis die im Winter auf der Bahn sind (Ete, Bettini) und waren (Coppi, Merckx) ;).
 
AW: Grundlage "zerstören"

Das traditionelle Vorbereitungstraining auf die Amateurrennen bestand und besteht nie aus ausschließlichen Grundlagentraining. Da gehört Hantel- und Hallentraining dazu (auch Schnellkraft/Maximalkraft), Ergointervalle, Crossrennen und AUCH Langstreckenausfahrten im GA1. Wer nur GA1 macht, wird nicht schnell. Womit man allerdings seine Spritzigkeit versauen kann, ist zu hartes Lauftraining, das würde ich vermeiden.
 
AW: Grundlage "zerstören"

Fragt mich in drei Monaten....hatte eine schöne Radsaison, seit Anfang Oktober laufe ich - das mache ich alle paar Jahre mal...bei uns in der Region findet einer der größten Silvesterläufe der Nation statt, da mache ich dieses Jahr mal wieder mit. Soll heißen: Ich trainiere laufen statt radeln und muss knapp 1 Std. schnell sein (der Lauf geht über sehr hügelige 11,2 km), da ist´s nix mit GA 1. Das geht auch schon mal in Richtung Durchschnittspuls 170. Werde dann im Frühjahr berichten, wie es mir bekommen ist....bis jetzt fühle ich mich jedenfalls sicher stärker als schwächer!
 
AW: Grundlage "zerstören"

@ Fixed Gear: Recht hast Du!

Zwischenstand:

Wie schon gesagt, seid Anfang Oktober trainiere ich fast nur Laufen, kaum mal über eine Stunde. Ergebnis: Am Samstag ging mir die Puste aus, war vier Stunden mit dem MTB bei knapp unter null Grad und Gegenwind unterwegs, am Schlussanstieg war der Ofen aus. Kann aber auch daran liegen, dass ich vier Stunden vor dem Radeln noch eine Stunde gelaufen bin...! Im Ernst: Laufen nützt m.E. nicht allzuviel. Für die Maximalkraft ist es nichts, für die Ausdauer kann man kaum lang genug laufen (ich kann viele Stunden radeln, aber maximal zwei Stunden laufen), nur für die Pumpe bringt es was. Was ich dagegen schätze: Der Körper wird viel gleichmäßiger warm - nämlich von oben bis unten - und nicht nur die Beine. Das macht es wintertauglicher.
 
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Ja aber man braucht ja auch viel weniger ga1 zu laufen als wenn man die selbe Intensivität erradelt.

Wenn du 2h läufst bist du mehr als 4h geradelt ...
 
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Also der Vergleich Laufen-Radeln hinkt doch wohl irgendwo. Schliesslich soll doch gerade die Dauer der vergleichsweise niedrigen Belastung beim Radfahren DEN Effekt bringen. Wie soll dann eine kürze, aber intensivere (Lauf-)Einheit plötzlich einen vergleichbaren Effekt haben? :confused:

Also für mich sind's Äppel und Birnen. Und zwar für beide Sportarten.
 
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....... geht es beim Wintertraining nicht auch mal um Abwechselung, Ansprechen anderer Muskelgruppen, andere Wahrnehmung und dergl.? Was machen denn die Triathleten im Winter? .... und die fahren im Sommer auch nicht langsamer, oder?
Vorschlag und am eigenen Körper x-mal ausprobiert: lauft doch mal vor oder nach einer Radeinheit ganz locker, so zum SPASSSSSS. Vorher: ..... man kommt gut vorgewärmt aufs Rad - Nachher: ..... man kommt gut wieder durchgewärmt zum Duschen, die Muskulatur ist wesentlich besser gelockert und zum Dehnen vorbereitet.
Probierts doch einfach mal aus .....
 
AW: Grundlage "zerstören"

@ Fixed Gear: Recht hast Du!

Zwischenstand:

Wie schon gesagt, seid Anfang Oktober trainiere ich fast nur Laufen, kaum mal über eine Stunde. Ergebnis: Am Samstag ging mir die Puste aus, war vier Stunden mit dem MTB bei knapp unter null Grad und Gegenwind unterwegs, am Schlussanstieg war der Ofen aus. Kann aber auch daran liegen, dass ich vier Stunden vor dem Radeln noch eine Stunde gelaufen bin...! Im Ernst: Laufen nützt m.E. nicht allzuviel. Für die Maximalkraft ist es nichts, für die Ausdauer kann man kaum lang genug laufen (ich kann viele Stunden radeln, aber maximal zwei Stunden laufen), nur für die Pumpe bringt es was. Was ich dagegen schätze: Der Körper wird viel gleichmäßiger warm - nämlich von oben bis unten - und nicht nur die Beine. Das macht es wintertauglicher.

Wer als Radrennsportler überwiegend Sportart-unspezifisch sprich nur laufed/rennend trainiert wird nicht sehr weit kommen. Der richtige Mix macht es. Es gibt immer noch Leute im Forum die es nicht glauben möchten, dass das Lauftraining wenn in Verhältnis zur aufgewendeten Zeit verglichen wird gut 3x so effektiv ist wie das Training auf dem Rad. Das ist ein Fakt. Es hat noch keinem Radsportler geschadet die ein oder andere GA1 Einheit mal laufend zu trainieren. Statt 4-6 Std auf dem Rad reicht auch schon mal eine 2-3 Stunden Laufeinheit. Wer als Radsportler nur max 2 Std in Turnschuhen hinbekommt(GA1) sollte sich nicht als Radsportler sondern als Radfahrer bezeichnen, das gilt natürlich nicht bei orthopädischen Handicaps. Lance Armstrong schrieb einmal, dass die Radrennfahrer bei der Tour über eine unschlagbare Stamina verfügen. Richtiger wäre es gewesen,hätte er geschrieben das Radrennsportler bei der Tour über die beste Sportart-spezifische Stamina im gesamten Radrennsportbereich verfügen. Wenn man jetzt Wettkampfläufer (Marathon unter 2:20) mit ihrer Sportart-spezifischen Stamina mit Pro-Radsportler(Tour) vergleicht,wird man schnell zu dem Ergebnis kommen dass man es nicht vergleichen kann. Jedoch kann man die Ausdauer des Läufers wenn er auf dem Rad trainiert mit der des Radsportlers der in Turnschuhen unterwegs ist direkt vergleichen. Lance Armstrong lief in New York eine mehr als bescheidenen Marathonzeit wenn man bedenkt wie gut trainiert er selbst nach seinem Rücktritt vom Wettkampfsport ist/war, hätte man eine Zeit von 2:30 erwarten dürfen. Er ist knapp unter 3:00 Std geblieben.Im Ziel war er so platt wie noch nie in seinem Leben.Er gab ein Interview nach dem Lauf und verglich das Radfahren mit dem Laufsport. Der Marathonlauf war für ihn die härteste Prüfung.Für Rechtschreibfehler entschuldige ich mich.

Frank
 
AW: Grundlage "zerstören"

:eek: :eek: :eek:
Ich fahre gern 5 mal die Woche 4-6 Stunden Rad, eine Frage der Zeit.
Aber 2-3 Stunden Laufen, ich glaube, das sollte man den wenigsten Menschen empfehlen.

Moin,

eine 2 - 3 Stunden Laufeinheit ist schon derb. Einen "kompletten" Marathon als Trainingseinheit? Wobei 4 -6 Stunden auf dem Rad 5 mal die Woche auch nicht zu verachten, aber von mir noch nachvollziehbar, sind.

Gruß k67
 
AW: Grundlage "zerstören"

Moin,

eine 2 - 3 Stunden Laufeinheit ist schon derb. Einen "kompletten" Marathon als Trainingseinheit?

Gruß k67

Du kennst den Frank nicht, das ist für den das Warmlaufen fürs anschließende Intervalltraining ;)

Aber mal im Ernst, wieso sollte das denn schädlich sein, wenn man's immer noch im richtigen Verhältnis zum Radtraining betreibt?
 
AW: Grundlage "zerstören"

Du kennst den Frank nicht, das ist für den das Warmlaufen fürs anschließende Intervalltraining ;)

Aber mal im Ernst, wieso sollte das denn schädlich sein, wenn man's immer noch im richtigen Verhältnis zum Radtraining betreibt?

Moin,

ich habe nicht geschrieben, dass das schädlich ist. Ich weiß nur wie ich mich nach 4 - 6 Stunden radfahren fühle und wie ein Läufer nach 2 - 3 Stunden aussieht. Der läuft am nächsten Tag im Normalfall nicht mehr.

Gruß k67
 
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