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Felgenmaulweite und Reifenwechsel

Tommasini09

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Hallo!

Eine Frage an die Laufrad- und Felgenspezialisten: Wie verhält es sich mit der Reifenwechselfreundlichkeit und der Maulweite von Felgen. Ich bin auf meinem alten Tommasini Mavic Open Pro gefahren und aktuell auf dem Gios ebenfalls. Auf dem aktuellen Tommasini sind es HPlus TB14. Während ich bei den Mavics (Maulweite 15mm) keinerlei Probleme habe, die Drahtreifen (Veloflex Pave, 22mm) ohne Werkzeug zu wechseln, wenn sie einmal montiert waren, breche ich mir bei den HPlus (16,7mm) mit den Veloflex Master (23mm) die Finger ab, um sie über das Felgenhorn zu zerren. Kann das jemand bestätigen und mir technisch erklären. Liegt es an der Maulweite oder sind die Felgenhörner unterschiedlich profiliert?

Tommasini09
 

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Re: Felgenmaulweite und Reifenwechsel
Neben Toleranzen ist die mehr oder weniger tiefe Ausformung des Felgenbettes entscheidend für leichte Montage
 
Ich hatte auch mal die gleichen Reifen auf 2 unterschiedlichen 19C-Felgen. Bei einer ging es ganz gut, bei der anderen war es ziemliche Fummelei bzw. hab ich beim ersten mal recht viele unschöne Flüche ausgestoßen. Später gab sich das, als ich raus hatte wie ich den Reifen zu behandeln hatte (immer schon von der gegenüberliegenden Seite zur Montageseite nach innen ins Felgenbett drücken, zur Not die Flanke mit Spüli einschmieren). Es spielt also eher die Ausprägung der Felge eine Rolle, nicht die Maulweite.
 
Ja, Spüli wird sicher als Gleitmittel funktionieren. Aber unterwegs ist das keine Option. Ich habe jetzt beide Reifen auf den TB14 mal mit 10 bar zum Dehnen in der Ecke stehen. Mal schauen, wie es nach ein paar Tagen dann geht. Grundsätzlich dehne ich die Decken immer etwas vor, indem ich mich darauf Stellle und dann reihum diese mit Gefühl etwas ziehe . Hat bisher zuverlässig funktioniert. Wie gesagt, auf den Open Pro unterwegs ohne Werkzeug absolut kein Problem. Die TB14 habe ich bislang nur in der Werkstatt zuhause montiert und demontiert. Aber das war mit Blick auf eine Panne draußen wenig verheißungsvoll:(
 
Die TB14 habe ich bislang nur in der Werkstatt zuhause montiert und demontiert. Aber das war mit Blick auf eine Panne draußen wenig verheißungsvoll:(
Das muss auch nicht mit jedem Reifen so sein. Es gibt immer mal Reifen mit Untermaß. Ich hatte mal ne Kombination, da ließ sich ein Vittoria open Corsa CX nicht mal mit Gewalt auf ne KinLin XR-300 montieren. Mein Händler hat es dann mit nem 2. Mann geschafft. Bei ner Panne und nem Schlauchwechsel war der Reifen aber so gedehnt das es dann funktionierte. Andere Reifen, wie Conti GP 4000S oder Schwalbe Ultremo gingen ohne Probleme
 
Wenn sich auf einem Felgentyp Reifen wirklich schwerer montieren lassen als auf einem anderen, kann das, wie schon erwähnt wurde, an Unterschieden in der Tiefe des Felgenbettes liegen.
Möglich wäre aber auch, daß es an unterschiedlich Hohen Flanken liegt. Je höher die Flanke der Felge desto schwerer geht der Reifen rauf oder runter.
Einheitlich sind die Felgen v.a. am Reifensitz, also da wo der Draht zu liegen kommt.
Ungefähr hier:
TB14.jpg


Dass sich Drahtreifen plastisch nennenswert dehnen wenn man daran zieht, kann ich mir nicht vorstellen, dazu sind sowohl Aramit-, als auch Stahldrähte meiner Meinung nach zu steif.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass sich Drahtreifen plastisch nennenswert dehnen wenn man daran zieht, kann ich mir nicht vorstellen, dazu sind sowohl Aramit-, als auch Stahldrähte meiner Meinung nach zu steif.
Zustimm. Mit Schlauchreifen funktioniert das. So hab ich früher Reifen vor der Montage gedehnt. Da ist aber auch kein Aramit-oder.Stahldraht verbaut.
 
Dass sich Drahtreifen plastisch nennenswert dehnen wenn man daran zieht, kann ich mir nicht vorstellen, dazu sind sowohl Aramit-, als auch Stahldrähte meiner Meinung nach zu steif.

Nicht nenneswert ja, aber ausreichend, um die Erstmontage zu ertleichtern. Das ist zumindest meine Veloflex-Erfahrung.
 
So, ich wollte euch noch davon berichten, ob das Aufpumpen der Reifen auf 10bar zum Erfolg geführt hat. Ein ganz klares JA! Das vorherige "Längen" der neuen Faltreifen, wenn es auch nicht viel ist, läst die Erstmontage leichter werden. Meine Erfahrung bisher. Und die Veloflex auf den TB14 mit 10bar mal ein paar Tage in der Ecke stehen lassen hat dazu geführt, dass sie sich nun ohne Werkzeug montieren lassen, zwar leicht schwerer als auf die Open Pro, aber dennoch ohne einen Montagehebel benutzen zu müssen.
 
Ich habe jetzt beide Reifen auf den TB14 mal mit 10 bar zum Dehnen in der Ecke stehen.
So, ich wollte euch noch davon berichten, ob das Aufpumpen der Reifen auf 10bar zum Erfolg geführt hat. Ein ganz klares JA! Das vorherige "Längen" der neuen Faltreifen, wenn es auch nicht viel ist, läst die Erstmontage leichter werden. Meine Erfahrung bisher. Und die Veloflex auf den TB14 mit 10bar mal ein paar Tage in der Ecke stehen lassen hat dazu geführt, dass sie sich nun ohne Werkzeug montieren lassen, zwar leicht schwerer als auf die Open Pro, aber dennoch ohne einen Montagehebel benutzen zu müssen.

Du hast die Reifen also auf die TB 14-Felgen montiert, auf 10 bar aufgeblasen, um sie dann auf die TB 14-Felgen leichter erstmontieren zu können? o_O:rolleyes::confused:
 
Du hast die Reifen also auf die TB 14-Felgen montiert, auf 10 bar aufgeblasen, um sie dann auf die TB 14-Felgen leichter erstmontieren zu können? o_O:rolleyes::confused:

Nein, da missverstehst du etwas.
Das vorherige umlaufende Dehnen einer neuen Veloflex-Decke hat immer dazu geführt, dass die erste Montage leichter fiel als wenn ich versuchte, den Faltreifen direkt aus der Schachtel aufzuziehen. Dies in der heimischen Werkstatt mit Werkzeug. Nach Nutzung auf einer Mavic Open Pro hat sich gezeigt, dass beim Schlauchwechsel die Deckenmontage werkzeuglos funktionierte. Beim aktuellen LRS mit Hplus TB14 war die Montage der gleichen Veloflex-Decken (Master 23) per se zunächst deutlich schwerer und es stand zu befürchten, dass dies dann bei einer Panne unterwegs werkzeuglos ggf. unmöglich wird. Daher meine Frage oben zu der Maulweite. Der Versuch, den Faltreifen dann einige Tage mit 10bar auf den Felgen zu belassen, hat dann gezeigt, dass eine werkzeuglose Demontage/Montage zum Schlauchwechsel ohne Probleme funktioniert und dann unterwegs auch keine Sorgen machen muss.
 
So, ich wollte euch noch davon berichten, ob das Aufpumpen der Reifen auf 10bar zum Erfolg geführt hat. Ein ganz klares JA! Das vorherige "Längen" der neuen Faltreifen, wenn es auch nicht viel ist, läst die Erstmontage leichter werden. Meine Erfahrung bisher. Und die Veloflex auf den TB14 mit 10bar mal ein paar Tage in der Ecke stehen lassen hat dazu geführt, dass sie sich nun ohne Werkzeug montieren lassen, zwar leicht schwerer als auf die Open Pro, aber dennoch ohne einen Montagehebel benutzen zu müssen.
Nicht das Du mit der Aktion die Felgenhörner auseinander drückst?
 
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