AW: Erfahrung / Vergleich Continental Grand Prix 4000 S Black Chili
Der 4000s ist aus schon genannten Gründen ein hervorragender
Reifen. Für mich war Haftung auf alpinen Abfahrten der ausschlaggebende Grund, diesen nach Vittoria Rubino, Conti
Grand Prix (beide Vor-Alpenzeit) und
Schwalbe Stelvio einzusetzen. Wer nicht alpin fährt, für den gibt es sicher Alternativen. Allerdings gibt mir zwar der 4000s ein etwas besseres „Gefühl“ bei Nässe auf Abfahrten. Aber ein
Reifen macht die Abfahrt nicht sicher. Man muss schon wissen, welches Risiko man bei Regen u.U. eingeht und sein Rad beherrschen können…
Der 4000s ist recht robust aber eben - wie andere
Reifen auch – Verschleißmaterial. Vorn habe ich erst nach rd. 15000km „vorsichtshalber“ gewechselt, während hinten kürzlich schon der dritte draufkam. Die Beanspruchung ist am HR wesentlich höher und beim 4000s fährt sich die „weiche“ Mischung relativ schnell ab. Ist auch fraglich, inwiefern man hier im Gegensatz zu vorn „so viel“ Grip überhaupt braucht (von flachen Touren völlig abgesehen), und nicht besser einen härteren, langläufigen Tourer montiert (ähnlich wie Radplan Delta das beschreibt)?
Derzeit teste ich gerade Michelins ProRace (VR PR3, HR PR2), da er bei Velo-Motion günstig zu haben ist. Den ersten Versuch am Großglockner gestern haben beide bestens bestanden.
Noch eine Frage:
Hier wurde zweimal angegeben, den 4000s auf 9,5 Bar zu fahren. Ist das machbar bei angegebenen Max.druck v. 8,5 Bar?