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Doping im Amateur- und Freizeitradsport

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 36749
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Re: Doping im Amateur- und Freizeitradsport
Ich persönlich finde es gut - wenn Athleten realistisch teilen, was sie unternommen haben, um eine außergewöhnliche Leistung zu erbringen.
 
Persönlich finde ich derlei Events schwierig, da bei den Mengen Schmerzmittel kaum noch von reiner körperlicher Leistung gesprochen werden kann.
Bin aber auch der Meinung, dass man das auch offen benennen soll um etwaige Nachahmer vorzuwarnen.
 
Egal ob verboten oder nicht, wenn sich jemand komplett mit Medikamenten volldröhnt, um eine sportliche Höchstleistung zu erreichen, ist das einfach Scheiße.

Da bräuchten die Antidopinggesetze noch so'ne Art Paragraph 1 der Straßenverkehrsordnung, der an die Vernunft appelliert, und ggf. sanktioniert, einfach, wenn sich jemand wie ein Idiot verhält.
 
Also wenn ich in ne Apotheke gehe und mir ibu kaufe empfiehlt mir verkäufer in etwa die Menge die der kollege da genommen hat.

Es sind keine harten Medikamente sondern frei verkäufliche und keine überdosierung.

Insofern hab ich schon problematischeres gehört
 
Also wenn ich in ne Apotheke gehe und mir ibu kaufe empfiehlt mir verkäufer in etwa die Menge die der kollege da genommen hat.

Es sind keine harten Medikamente sondern frei verkäufliche und keine überdosierung.

Insofern hab ich schon problematischeres gehört
Rezeptfrei gekauft wird dir ein seriöser Apotheker keine 2600 mg pro Tag empfehlen. Er wird dir max. 1200 mg pro Tag empfehlen.

Hast du die vom Arzt verschrieben bekommen, kann man u. U. bis zu 2400 mg pro Tag einnehmen.
 
Rezeptfrei gekauft wird dir ein seriöser Apotheker keine 2600 mg pro Tag empfehlen. Er wird dir max. 1200 mg pro Tag empfehlen.

Hast du die vom Arzt verschrieben bekommen, kann man u. U. bis zu 2400 mg pro Tag einnehmen.
vorallem nicht, wenn währenddessen noch durch sport eine körperliche Belastung stattfinden soll

wenn man überlegt wie der shitstorm bei P. Lange war, als er eine IBU eingeworfen hat
 
hatte das im stream gehört da meinte er 8-9000mg … finde ich jetzt nicht unbedingt gut sowas auch noch ganz offen zu sagen … das einnehmen ist das eine aber dann so ganz selbstverständlich das jedem noch mitzuteilen fand ich dann doch schon etwas drüber


ah schade haben das video wohl aus dem netz genommen wober es sagt 😅🫣
zu den hohen Dosen an NSAs zwei Aspekte:
1) um einen Trainingseffekt zu ereichen, braucht es lokale "Entzündung" auf zellulärer Ebene - wenn ich die durch NSAs verhindere, erreiche ich keinen oder nur einen marginalen Trainingseffekt, brauche aber eben auch weniger Erholungszeit
2) Hauptgrund für Dialyse in Deutschland ist eine Historie chronischen NSA-Mißbrauchs. Wenn hier ein "influencer" so etwas abfeiert, ist das für mich mehr als grenzwertig
3) die immer mal wieder zitierten "Magenproblem" bis hin zu Geschwüren werden dann mit PPIs (Protonenpumpeninhibitoren) kupiert, welche selbst jede Menge Interaktion mit anderen Medikamenten haben, die Resorption bestimmter Vitamine verhindern (weil Magen eben nicht mehr sauer), die Verdauung v.a.von Fleisch verschlechtern etc. p.p.
Generell verfolge ich den kritiklosen Gebraucht von NSAs im Ausdauersport mit einem sehr sehr üblen Gefühl, insbesondere zu 2) bereitet sich da eine Welle vor...
 
... aber nur dann, wenn die Empfänger der Nachricht so reflektiert sind wie Du.

Nur wenn solch ein Verhalten öffentlich wird, kann eine Diskussion darüber stattfinden; um extreme Leistungen zu erbringen muss man viele Entscheidungen treffen: Sozialverhalten anpassen, Karriereentscheidung, Familienplanung, Leistungssteigernde oder auch schmerzstillende Mittel - je offener der Umgang damit ist, weiß „man“ „was“ man bejubelt; was man als Sponsor fördert/mit was man seine Marke in Verbindung bringt. So könnten Sportler sich aktiv damit werben, dass sie ohne Schmerzmittel fahren.

Ich finde den Umgang mit Medikamenten daher beim Bodybuilding sehr charmant - indem es eben die Kategorie „Natural“ gibt.
 
Es ist einfach nur krank sorry Leute. Jedes Medikament hat Nebenwirkungen und dein Körper vergisst nichts. Was die Menge an IBU alleine im Magen anrichtet ist schon heftig. Wie das dann unter sportlicher Extrembelastung ist über 3 Tage, bei der der Körper sowieso am Limit läuft will ich mir gar nicht ausmalen.
Es wird viele junge Menschen geben, die genau wegen solcher Sachen denken man kann Medikamente problemlos fressen, sind Wundermittel.

Einfach nur widerlich und abartig. Das hat auch nichts mit toller menschlicher Leistung zu tun.
 
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Ich finds sehr bedenklich wie in manchen Ausdauer Sportarten IBU akzeptiert und verharmlost wird.
IBU kann die Nieren schwer belasten und schaedigen, gerade in Verbindung mit zu wenig Fluessigkeitsaufnahme.
 
Die Gesetzeslage ist klar, die Gesundheitsfrage auch. Für mich bleibt es auch in der Hinsicht moralisch/ethisch bedenklich, weil Schmerz im Wettkampf (aus sport-romantischer Sicht) oft ein begrenzender Faktor ist, dessen Überwindung dem einen besser gelingt als dem anderen, und dadurch ggf. sogar physische Nachteile ausgeglichen werden können. Wenn man diesen Schmerz nun ausschaltet, kann das meines Erachtens einen größeren Vorteil bringen als bspw. 2% mehr Leistung durch unerlaubtes Doping.
 
Ich finds echt krass, in wieviel Beitraegen z.B. zum Unbound Gravel Rennen wie selbstverstaendlich Ibuprofen in der Packliste unter Nahrungsmittel erwaehnt wird.
 
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