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Campa Schimano

AW: Campa Schimano

das war nicht nur das letzte Posting von dir sondern das von oben und was meinst du mit falschem Pedal? Es ist gar nicht möglich die Pedale falsch zu montieren weil das andere Links und das andere Rechtsgewinde hat



die Kettenlinie wird vom Rahmen und hauptsächlich der Kurbel bestimmt



häh?



und von Shimano 4fach ?????
die Schaltabstände bei den Kurbeln sind bei Campa/Shimi zum Glück gleich

DU hasts nicht gemerkt, oder...:aetsch: ?
 
AW: Campa Schimano

die Kettenlinie wird vom Rahmen und hauptsächlich der Kurbel bestimmt

Der Rahmen ist nur der Rahmen und hat ne Mittelebene. Wo die Kettenlinie verläuft hängt davon ab, welche Klemmbreite die hinteren Aufsallenden haben und mit welchem Antrieb/wievielen Ritzeln auf der Kassette gefahren wird.
Dementsprechend wird die Kettenlinie auf das (bzw. das mittlere der ) Ritzel abgestimmt. Dies geschieht mit der Tretlagerwelle und in Abhängigkeit von BB-Gehäusebreite und Offset der Kurbel, genauer der Kettenräder, wobei zu beachten ist, dass der itaienische und der japanische Vierkant unterschiedlich sind und bei gleicher Wellenlänge eine unterschiedliche Kettenlinie ergeben.
Weiterhin ging das Gerücht, dass sich der Winkel des Vierkants der ISO und der JIS-Vierkkante unterscheiden, wodurch eine Campakurbel auf ner Shimanowelle und umgekehrt eine Shimanokurbel auf ner Campawelle beschädigt werden könnte.
Und für wer dasses immer noch nicht gemerkt hat: dies ist mein erster ernsthafter Beitrag in diesem Fred.
 
AW: Campa Schimano

Weiterhin ging das Gerücht, dass sich der Winkel des Vierkants der ISO und der JIS-Vierkkante unterscheiden, wodurch eine Campakurbel auf ner Shimanowelle und umgekehrt eine Shimanokurbel auf ner Campawelle beschädigt werden könnte.
Könntest du das womöglich erfahrungshaltig auflösen, dieses Gerücht? Bitte!
 
AW: Campa Schimano

Könntest du das womöglich erfahrungshaltig auflösen, dieses Gerücht? Bitte!
Nee, leider nicht. Hab nur mal ne Zeichnung gesehen, wo der Winkel um je 0,1° je Fläche abwich, so dass die Winkel sich zwischen Campa und Shimano zu 0,4° Abweichung addierten.
Weiters war zu lesen, dass die Abweichung EINES Herstellers zur Norm (8, bzw zusammen 16°?) mit 0,2° keine bleibenden, sich negativ auswirkenden Spuren hinterlassen würde, sich die Addition Shim-Campa zur Unbrauchbarkeit der Kurbel nach einmaliger Montage führen würde.
Also zB Shimano-EDCO ok, Shimano-Campa meuchelt die Kurbel.
Das ganze war ne technische Zeichnung mit den eingetragenen Normen zum Vierkant mit handschriftlichen Zusätzen. Der Knabe, der mir das gezeigt hat, ist aber seit gut 6 Jahren verschwunden und ich hab keine Ahnung, wo der heute steckt bzw was der treibt.
Kann zur Ursprungs-Quelle absolut keine Angaben machen, hab schon im kompletten WWW gesucht und nirgendwo, auch bei den üblichen Verdächtigen nicht, was dazu gefunden.
 
AW: Campa Schimano

Was heißt das jetzt für Campa-Kurbel auf Shimano-Achse? Das blieb mir gerade unklar. Nach Aussage eines hiesigen Fachschraubers ist das eher unproblematisch (die Kurbel säße etwas weiter außen), aber wenn du da andere Erkenntnisse hast, würde ich's gern wissen.
 
AW: Campa Schimano

Wenn es wirklich (noch?) stimmt, würde es bedeuten, dass der Vierkant in der Kurbel verdrückt wird.
Ansonsten hat dein Schrauber recht: die Japaner schneiden den Vierkant weiter innen ab als die Italiener, so dass die italienische Kurbel nicht so weit auf den Vierkant rutscht und demnach weiter aussen sitzt (oder isses umgekehrt und die Kurbel sitzt weiter innen? Dies könnt ich allerdings nachschauen, dazu hab ich die Pläne zuhause).
Jedenfalls ist die Kettenlinie, die Campa im Sinn hatte, beim Deifel, es kann dir passieren, dass der Umwerfer nicht weit genug nach aussen schwenken kann bzw dort aufgrund ungünstigerer Kinematik schwergängiger wird bzw im andern Fall die Kurbel oder die Kettenräder an der Kettenstrebe anstehen oder der Schwenkbereich des Umwerfers nach innen nicht ausreicht, um die Kette aufm kleinen Kettenrad schleiffrei zu bekommen.
Aber für alles gilt: KANN, nicht MUSS. Am MTB kommts in der Komponentenvielfalt relativ häufig vor, wenn man zB. n ausgenudeltes BB von FAG gegen eines mit gleicher Wellenlänge von Shimano austauscht, dass irgendwas mit der Schaltung nimmer hinhaut.

HIER steht auch wieder nur das Übliche mit der Stirnseitenlänge der Welle drin und wie man JIS und ISO bei FAG unterscheiden kann
 
AW: Campa Schimano

Danke, ich werde das während der weihnachtlichen Basteltage (hoffentlich) ausprobieren. Und wenn Centaur auf Dura Ace nicht funzt, gibt's halt ein neues Innenlager.
 
AW: Campa Schimano

Der Rahmen ist nur der Rahmen und hat ne Mittelebene. Wo die Kettenlinie verläuft hängt davon ab, welche Klemmbreite die hinteren Aufsallenden haben und mit welchem Antrieb/wievielen Ritzeln auf der Kassette gefahren wird.
Dementsprechend wird die Kettenlinie auf das (bzw. das mittlere der ) Ritzel abgestimmt. Dies geschieht mit der Tretlagerwelle und in Abhängigkeit von BB-Gehäusebreite und Offset der Kurbel, genauer der Kettenräder,

warum nicht gleich so, geht doch

allerdings ist die Breite der Ausfallenden ja Standard und die Ritzel füllen auch fast immer die gesamte Breite aus

und es gibt tatsächliche standardisierte Kettenlinien nur für die Kettenblätter vorn und eine für hinten:
http://arnowelzel.de/sheldonbrown/chainline/

P.S.
habe mal versucht eine alte Koga Miyata Kurbel auf ein Shimano 4Kant zu montieren, die Kurbel war aber nie richtig fest und rutschte immer weiter rein beim schrauben, vermute das war JIS und ISO
 
AW: Campa Schimano

allerdings ist die Breite der Ausfallenden ja Standard und die Ritzel füllen auch fast immer die gesamte Breite aus
Naja, naja: Rennrad aktuell 130mm, alt 126, MTB135mm, vorne 100mm, ausser mit Steckachse. Die gibbet auch für hinten und die Klemmbreite beträgt dann 150mm.
Dann gibbet noch Bahnräder, die haben 120mm, Kinderräder 110mm.
Nehmen wir hinten als Beispiel nen Shimano-Rotor, der für 8 oder 9fach taugt, bei dem also die Anlagefläche/Massbezugskante zur Nabenmitte hin identisch, der Abstand der einzelnen Ritzel aber, da diese in unterschiedlicher Zahl sich ja auf die gleiche Breite verteilen, unterschiedlich ist, kommt man auf ebenfalls unterschiedliche Kettenlinien.
Rechnet man nu hinzu, dass gewisse Normen bezüglich der Konstellation für Umwerfer, Schaltwerk und sämtliche anderen Komponenten gelten, wirds kompliziert und nachvollziehbar, dass die Kombination unterschiedlicher Hersteller keine Verbesserung der Funktionen und des Schaltkomforts darstellen können.
Alleine unterschiedliche Dicken des hinteren Ausfallendes, von dessen Innenkante das kleinste Ritzel zwar stets gleich weit entfernt ist, nicht so jedoch von der äusseren Kante, wo das Schaltwerk angeschraubt wird, macht bisweilen Probleme, die sich manche gar nicht erklären können. Die Shimano- und Campa-Schaltwerke machen nämlich nicht wirklich von Gangsprung zu Gangsprung den gleichen Weg, während die Ritzel ja nen gleichmässigen Abstand haben...
 
AW: Campa Schimano

da wir hier in einem Rennradforum sind und es auch immer weniger Relikte mit 126mm gibt gehe ich von 130mm aus

"Die Shimano- und Campa-Schaltwerke machen nämlich nicht wirklich von Gangsprung zu Gangsprung den gleichen Weg"

müssten sie aber sonst klappt das doch nicht

IMHO wird das durch die Schalthebel kompensiert
 
AW: Campa Schimano

müssten sie aber sonst klappt das doch nicht
Tun sie aber nicht, auch wenn es sich nur im minimalen Bereich bewegt.
Daher (ua) verweist SRAM bei ihrem System auch speziell auf die "exact actuation", was sie eigenen Aussagen zufolge darauf stützen, dass die SRAM-Schaltwerke eben gleichmässige Schaltsprünge haben. Macht sich in der Praxis wohl kaum bemerkbar, bei Problemfällen aber schon, zumindest, sorry, auch wenn wir im Rennrad-Forum sind, bisher bei MTBs.
 
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