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Bowdenzug Führung unter dem Tretlager

schlotterbüx

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Hallo,

habe mir ein gebrauchten alten Stahlrenner (Torpedo Racing 3) mit kompletter Shimano 600 Tricolour-Ausstattung zugelegt.

Schaltungsperformance schlecht, der Vorbesitzer sagte, er habe das nicht eingestellt bekommen.

Nach einigen erfolglosen Versuchen habe ich festgestellt, daß beide Führungen der Schaltungszüge (aus Metall, unter dem Tretlager angelötet/angeschweißt) komplett durchgerieben waren.
Das eigentliche Tretlagergehäuse war auch schon beschliffen.

Hat jemand sowas schon mal erlebt? Habe ich in den (fast) 50 Jahren meiner "Radkarriere" noch nicht erlebt.

Exessive Nutzung, fehlende Schmierung, falsche Innenzüge oder was?

Gruß

PS: sollte jemand weitere Infos über den Rahmen haben, immer her damit:D
 

andreas s

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Also mir ist schon klar, was Du mit Deinem Text beschrieben hast. Nur kann ich es kaum glauben. Eine durchgeriebene Kunststofführung oder ein abgeriebener Lack am Tretlagergehäuse, ja bekannt. Eine vom Schaltseil durchgeriebene metallische Führung oder ein vom Schaltseil "angegriffenes" Stahl-Tretlagergehäuse ist mir unbekannt.
Daher wäre ein Foto zu beurteilungszwecken sicher hilfreich.
 

schlotterbüx

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Ich war auch erstaunt. Versuche nachher mal ein Foto.
Fest steht, daß es so ist...

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:

stan08

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Das eigentliche Tretlagergehäuse war auch schon beschliffen.

Hat jemand sowas schon mal erlebt?

Exessive Nutzung, fehlende Schmierung, falsche Innenzüge oder was?

Gruß
:D
Meine Schaltzüge haben das Tretlagergehäuse nicht nur beschliffen, sondern sich zu ca. 30% (Umwerferinnenzug) und 75% (Schaltwerksinnenzug) ins Material eingegraben.
Fest steht, daß es so ist...
Die Schaltung funktioniert allerdings ~einwandfrei.
 

andreas s

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Um weiteren Verschleiß an dieser Stelle zu minimieren oder gar zu verhindern, wären moderne beschliffene Edelstahlschaltzüge sicher die erste Wahl.
 

schlotterbüx

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Habe zwei kurze Stücke Außenzug eingebaut, jetzt schaltet es auch so, wie es soll.

Vielleicht schleife ich die originalen Führungen noch weg und setzte eine Kunststoffführung ein.

Immerhin bin ich nicht der einzige mit diesem Problem. Angeblich ist der Vorbesitzer nicht so viel mit dem Rad gefahren; mich würde interessieren, wie lange es dauert, bis es zum beschriebenen Schaden kommt.

Gruß
 

stan08

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Angeblich ist der Vorbesitzer nicht so viel mit dem Rad gefahren; mich würde interessieren, wie lange es dauert, bis es zum beschriebenen Schaden kommt.
Ca. 30 Jahre mit ungefähr 250000 km Fahrleistung waren nötig um diese Eingrabungen an meinem (gebraucht gekauften) Rahmen zu bewirken.
 

schlotterbüx

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Habe ich das richtig gelesen: 250 Tausend Kilometer?
Boah...

Gruß
 

schlotterbüx

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Und hier noch ein Foto vom Komplettrad:



Vielleicht kann ja doch jemand was zum Rahmenhersteller oder so sagen...

Gruß
 

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Kde se pivo vaří, tam se dobře daří!
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also ich denke , die Rillen sind als Führung vorher reingeschliffen worden. So oft schalten, daß sich das ergibt ist schier unmöglich

was auch oft vergessen wird, 6mm Loch in die Unterseite reinbohren, damit das Wasser raus kannn.

 
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