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Biegung im Oberrohr

Simpson_x

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Am Fuße des Eggegebirges
Hallo,

Ich hab hier einen Stahlrahmen Marke Titan bei dem das Oberrohr leicht seitlich verbogen ist, d.h. er weist eine leichte, aber durchaus sichtbare Krümmung auf, siehe Foto.

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Frage 1: Ist der Rahmen in dem Zustand zu gebrauchen?

Frage 2: Lässt sich sowas richten und was würde das kosten?
 

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Re: Biegung im Oberrohr
Der Rahmen ist dann noch zu gebrauchen, wenn die Laufräder immer noch fluchten. Aber er wird in sich ein wenig verzogen sein.

Man kann den Rahmen richten. Frage mal bei Rahmenbauern in Deiner Umgebung nach, ob sie dafür ausgestattet sind, oder auch in einem Metall verarbeitenden Betrieb. Die können Dir dann auch was über die Kosten sagen.
 
Hallo,

dass Rohe nie 100%ig gerade sind lässt sich nie vermeiden. Normalerweise versucht man die Biegung am nach unten zeigend zu verbauen und nicht so seitlich.
Sofern du keinen Unfall hattest, sollte das wie oben beschrieben der Fall sein.
Alternativ starker Verzug beim Schweißen.

Gruß

Mathieu
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist m.E. kein Material- oder Fertigungsfehler. Das Oberrohr hat ziemlich eindeutig mal was von der Seite abgekriegt, das Oberrohr ist an der Stelle auch ca. 1 mm schmaler auf einer Rohrlänge von ca. 10 cm, so um die Stelle herum, wo der Einlass für die innenliegende Bremszugführung ist.

Für mich ist die Frage, ob der Rahmen damit instabil ist (ich bin relativ schwer). Wenn er instabil werden kann, oder gerichtet werden MUSS, kommt er weg. Falls nicht, ist das nur ein Schönheitsfehler, den man ggfs. beseitigen kann, aber nicht zwingend muss. Dann behalte ich ihn.

Daher nochmal anders gefragt: Besteht die Gefahr, dass der Rahmen nicht mehr stabil ist?
 
Stahl kann man im Vergleich relativ häufig hin- und herbiegen, bis es bricht.

Bei einem alten Rahmen kann Dir ohnehin niemand sagen, wann das sein wird. Typische Bruchstellen sind am Unterrohr, einige Zentimeter hinter der Rohrverbindung, Sattelrohr am Tretlager, gelegentlich auch Kettenstreben hinter dem Tretlager, Sattelrohr unterhalb der Sattelstützenklemmung.

Wirklich "instabil" oder weniger "stabil" ist der Rahmen, wenn das Material feine Risse aufweist. Nur wird man die nicht sehen können.
Meiner Meinung nach mußt Du Dir keine großen Sorgen machen wegen einer leichten Biegung, auch nicht, wenn der wieder gerichtet wird.

Aber eine "Vorhersage" kann weder ich, noch jemand anders liefern.
 
OK, danke, das hilft mir schon. Soll die Grundlage für mein erstes Aufbauprojekt werden. Habe einigermaßen lange gesucht, und der Gesamtzustand ist ansonsten ziemlich gut. Dann will ich mal anfangen, mir den Rest zusammenzusuchen... wobei ich noch nicht wirklich entschieden habe, was da dran kommt. Aber das gehört dann in einen anderen Thread...
 
Bevor Du damit anfängst, würde ich den Rahmen dennoch mal leidlich prüfen lassen, ob da alles andere noch gerade ist. Schön ist das nicht gerade....
 
Was sagt denn die Wasserwaage, wenn sie auf der anderen Seite angelegt wird? Wenn auf dem Display an dem Bild ein Lineal angelegt wird, wirkt die rechte Seite des Rohrs absolut gerade. Also eher keine Biegung im Rohr, sondern nur linksseitig eine kleine Delle. Wenn es so ist, würde ich mich ärgern, hätte aber keine Bedenken, das so zu benutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

dass Rohe nie 100%ig gerade sind lässt sich nie vermeiden. Normalerweise versucht man die Biegung am nach unten zeigend zu verbauen und nicht so seitlich.
Sofern du keinen Unfall hattest, sollte das wie oben beschrieben der Fall sein.
Alternativ starker Verzug beim Schweißen.

Gruß
Mathieu

Sorry , aber das ist echter Blödsinn was du da ablässt .
Solche Rahmenrohre sind sehr wohl exakt gerade , aber Hallo , und andere Rohre auch .
An dem Rahmen ist auch nichts GESCHWEISST .
Auftretener Verzug vom LÖTEN wird im Fertigungsprozess vermieden ( Rahmenlötlehre ) oder nachgerichtet , jedenfalls ergäbe der nie im Leben einen Bogen mitten im Rohr , die nächste Stelle mit Wäremeeintrag ist doch meilenweit weg .

Das wichtigste : So eine Verformung an einem Stahlrohr spielt für die Stabilität des Materials überhaupt keine Rolle , sonst täte es ja gar keine Gabeln geben , da ist ein sagenhafter Bogen drin , und die brechen ja wohl auch nicht einfach ab .
Das Rad könnte aber zum flattern neigen oder seitlich wegziehen ( freihändig) wenn die Radflucht nicht mehr hinzubekommen ist .
Also erstmal fahren .
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry , aber das ist echter Blödsinn was du da ablässt .
Solche Rahmenrohre sind sehr wohl exakt gerade , aber Hallo , und andere Rohre auch .
An dem Rahmen ist auch nichts GESCHWEISST .
Auftretener Verzug vom LÖTEN wird im Fertigungsprozess vermieden ( Rahmenlötlehre ) oder nachgerichtet , jedenfalls ergäbe der nie im Leben einen Bogen mitten im Rohr , die nächste Stelle mit Wäremeeintrag ist doch meilenweit weg .
Wenn man keine Ahnung hat ......den Rest des Zitates kennt ja wohl jeder .:crash:

Das wichtigste : So eine Verformung an einem Stahlrohr spielt für die Stabilität des Materials überhaupt keine Rolle , sonst täte es ja gar keine Gabeln geben , da ist ein sagenhafter Bogen drin , und die brechen ja wohl auch nicht einfach ab .
Das Rad könnte aber zum flattern neigen oder seitlich wegziehen ( freihändig) wenn die Radflucht nicht mehr hinzubekommen ist .
Also erstmal fahren .

Nein, fertigungsbedingt sind auch Rohre nie 100%ig rund, sofern diese nicht tatsächlich maschinell rund gedreht/geschliffen wurden.

Gidf: Geradheit bei warmgewalzten Stahlrohren. Beispielsweise.

Das mit dem Löten kann ich so bestätigen, hatte auf dem Bild die Muffe nicht gesehen.

Gruß

Mathieu
 
Egal , wenn man 100% als Wert im 1/1000mm Bereich ansiedelt natürlich , aber Rundheit und Geradheit von kagezogenen und gewalzten Präzisionsstahlrohren bewegt sich beimax. 2/10mm pro Meter Länge Abweichung , und das ist für diese Anwendung nun echt genügend und mit dem Augenmaß nicht erkennbar .
 
Was sagt denn die Wasserwaage, wenn sie auf der anderen Seite angelegt wird? Wenn auf dem Display an dem Bild ein Lineal angelegt wird, wirkt die rechte Seite des Rohrs absolut gerade. Also eher keine Biegung im Rohr, sondern nur linksseitig eine kleine Delle. Wenn es so ist, würde ich mich ärgern, hätte aber keine Bedenken, das so zu benutzen.
Wenn man die Wasserwaage rechts anlegt, sieht man ebenfalls die Biegung:

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Ist mir aber jetzt erstmal egal. Werde das Rad mal aufbauen und dann weitersehen. Notfalls steht halt irgendwann ein Umbau an.
 
Nein, fertigungsbedingt sind auch Rohre nie 100%ig rund, sofern diese nicht tatsächlich maschinell rund gedreht/geschliffen wurden.

Mag sein dass die Rohre nicht 100% rund sind aber sie sind recht zuverlässig 100% gerade. So eine Delle kann einfach nichts mit der Fertigung des Rahmens zu tun haben, da ist irgendwas heftig eingeschlagen.
 
Ich hatte vor 13 Jahren einen heftigen Unfall mit einem gemufften Stahlrad. Der Gutachter stellte einen merklichen Verzug fest (Steuerrohr zum Sitzrohr) und meinte damals, ich sollte den Rahmen "bei Gelegenheit" richten lassen. Ich bin das Rad bzw den Rahmen dann bis heute ohne Richtenlassen ohne Probleme weitergefahren, auch weil der Rahmen 1999 relativ schlampig gepulvert worden ist-ich hatte/habe Bammel, dass beim Richten die Beschichtung abplatzt, und dann würde das ganze schon recht teuer.
 
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