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Apparat aufm Rad II

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KingMabel

Hallöchen,

ich habe vor ein paar Jahren mal mit dem RR-Fahren begonnen, damals noch mit stolzen 110kg, auf einem recht alten Ersatzrad, welches mein Vater noch bei sich im Keller stehen hatte. Dieses wurde allerdings in der Winterpause in andere Hände abgegeben und da ich damals nicht sonderlich flüssig war, habe ich das Thema RR-fahren erstmal zu den Akten gelegt und gemacht was ich konnte: Kraftsport.
Nach einer blöden Handgelenksverletzung vom Fußball (echt mal ein bescheuerter Sport), der mich zu einer langen Pause gezwungen hat, habe ich, wie ich zu meiner Schade gestehen muss, nicht mehr wirklich viel getan.

Kurzum, im November 2008 hatte ich somit erschreckende 135kg auf der Waage bei 190cm "Kürze". Ich habe daruafhin, inspiriert durch meine Kumpels, die sich triathlonisch (gibts das Wort, wenn nicht, dann jetzt) durch die Gegend bewegen, habe ch wieder angefangen etwas zu laufen, aber hauptsächlich zu Schwimmen und wieder moderaten Kraftsprot zu betreiben. Ich merke auch, dass das Fett schmilzt, aber wie zu erwarten war, werde ich nicht wirklich leichter. Ich denke ich schreite zur Zeit mit noch stolzeren 127kg durch die Gegend. Aus meienr Erfahrung herraus, ist es bis zur 120er Grenze kein weiter Schritt mehr, diese dürfte, wenn die Msukulatur erstmal wieder auf für mich "normalem" Stand ist recht schnell fallen.

Nun habe ich allerdings wieder richtig Lust mit meinen Kumpels durch die Gegend zu radeln. Klar, nicht in so einer ambitionierten Art und Weise wie sie es machen, aber ich möchte bei GA Einheiten durchaus mitfahren können und nicht nur ein Klotz am Bein sein (beide haben beim Radfahren keinen allzu großen Leistungsvorsprung... außer am Berg :D )

Lange Rede kurzer Sinn: Ich bräuchte ein Rad, welches meine 120kg hält, aber noch so "sportlich" ist, dass ich mich nicht auf einem alten Fahrradweg in der Hecke verstecken muss.

Habe mich gestern mal in 2 Läden etwas beraten lassen, die eigentlich keine Probleme sahen mir ein RR zu verkaufen (mit Einschränkungen und kleineren Umbauten), so z.B. ein Rad von Univega (sagt mir bis dato nichts).

Andere Option, welche mir durch Zufall einfiel ist solch ein "Crosser" bzw. Speedbike. Hier hätte ich die Möglichkeit einen etwas größeren Mantel aufzuziehen um dem schnellen Platzen entgegen zu wirken. Auch die Rahmensteifigkeit sei dort höher. Gesehen habe ich welche mit Rennnradlenker, als auch geradem Lenker. Optional um bei geradem Lenker etwas windschnittiger zu sein mit Trialenker. Soweit ich das überblinken kann, besteht der größte bzw. nicht veränderbare Unterschied in einer leicht Aufrechteren Sitzposition. Stimmt das so?

Habt ihr Ideen? Habe die Forensuche schonmal bemüht, auch mit "0,1tner", aber leider recht wenig gefunden (evtl. nicht die passenden Suchbegriffe).

Wäre euch da äußerst dankbar für Tipps.

Thx Mabel
 
AW: Apparat aufm Rad II

Bei deinemGewicht ist der Rahmen das kleinste Problem. Solange es kein Super-Leichtbau ist, trägt dich auch ein normaler RR-Rahmen.

Problematisch bei unserer Gewichtsklasse (habe mit 135kg das RR-fahren angefangen, hänge momentan bei 105kg) sind eher die Laufräder. Du solltest darauf achten, dass es sogenannte klassische Laufräder sind. Je mehr Speichen, desto besser (also 32 oder 36)
Die meistens verbauten Systemlaufräder haben dagegen 26 oder weniger Speichen. Einige sind nur bis zu einem Gewicht von 90kg zugelassen, andere geben zwar keine Beschränkung an, ich selber vertraue ihnen aber nicht :rolleyes:
Was die Bereifung angeht: Breitere Reifen wie beim Crosser brauchst du nicht wegen der Gefahr zu platzen. Ich bin am Anfang sogar 20mm-Reifen gefahren, da ist nix geplatzt. Alleine der Komfort nimmt etwas zu, wenn die Reifen breiter sind. Allerdings solltest du darauf achten, dass die Reifen immer gut aufgepumpt sind. Denn die Gefahr von sogenannten Snake-Bites (Schlauch wird zwischen Fahrbahn und Felge eingeklemmt) steigt sonst bei unserem Gewicht.

Die Unterschiede bei den Crossern:
Rennradlenker = Cyclocrosser. Quasi geländegängige Rennräder
gerader Lenker = Crossbike, die Urform der Trekkingräder mit deutlich aufrechterer Sitzposition und schlechterer Aerodynamik. Ich fahre so ein Teil als Stadtschlampe und kann nur sagen: Durch die Aufrechtere Position kann ich mit dem Ding nicht mit RR-Fahrern mithalten, die ich auf meinem Renner locker abhänge.
 
AW: Apparat aufm Rad II

Problematisch bei unserer Gewichtsklasse (habe mit 135kg das RR-fahren angefangen, hänge momentan bei 105kg) sind eher die Laufräder. Du solltest darauf achten, dass es sogenannte klassische Laufräder sind. Je mehr Speichen, desto besser (also 32 oder 36)
Die meistens verbauten Systemlaufräder haben dagegen 26 oder weniger Speichen. Einige sind nur bis zu einem Gewicht von 90kg zugelassen, andere geben zwar keine Beschränkung an, ich selber vertraue ihnen aber nicht :rolleyes:

Die Räder die ich mir bisher angesehen habe hatten 32 Speichen, mir wurde zu einem evtl. tausch des Hinterrads geraten, auf 36 Speichen, das könnte man dann einfach verrechnen und das Original in Zahlung geben. Also gingen die Empfehlungen der Händler schonmal mit deinem Ratschlag als "Betroffener" schon mal konform. Auch was den Rahmen angeht (So etwas beruhigt ungemein, da man sieht, dass der Händler auch über die Problematik nachgedacht hat und nicht einfach "Stange" verkaufen will)

Was die Bereifung angeht: Breitere Reifen wie beim Crosser brauchst du nicht wegen der Gefahr zu platzen. Ich bin am Anfang sogar 20mm-Reifen gefahren, da ist nix geplatzt. Alleine der Komfort nimmt etwas zu, wenn die Reifen breiter sind. Allerdings solltest du darauf achten, dass die Reifen immer gut aufgepumpt sind. Denn die Gefahr von sogenannten Snake-Bites (Schlauch wird zwischen Fahrbahn und Felge eingeklemmt) steigt sonst bei unserem Gewicht.

Also ruhig 23mm auflegen? Der Gedanke zum Crosser kam, aufgrund Bereifung.

Die Unterschiede bei den Crossern:
Rennradlenker = Cyclocrosser. Quasi geländegängige Rennräder
gerader Lenker = Crossbike, die Urform der Trekkingräder mit deutlich aufrechterer Sitzposition und schlechterer Aerodynamik. Ich fahre so ein Teil als Stadtschlampe und kann nur sagen: Durch die Aufrechtere Position kann ich mit dem Ding nicht mit RR-Fahrern mithalten, die ich auf meinem Renner locker abhänge.

Du würdest also sagen, dass ein reines RR für mein Vorhaben geeigneter wäre als z.B. ein Cyclocrosser mit anderer Bereifung, oder ein Crossbike mit Trialenker und anderer Bereifung?

THX!

PS.: Schön, dass man mir noch nicht gesagt hat, ich soll lieber Schach spielen :D
 
AW: Apparat aufm Rad II

Schach :eek:

Also ich fahre 23mm und bin sehr zufrieden. Pumpe sie halt immer auf mindestens 8,5 Bar auf.

36 Speichen hinten müssen nicht zwingend sein, kann man aber zur Sicherheit machen.

Je breiter die Reifen --> desto mehr Reibung --> desto mehr Kraft brauchst du für die gleiche Geschwindigkeit.

Und das mit dem geraden Lenker lass wirklich. Mein Crossbike ist was für nette Touren, auch mal durch unwegsamen Gelände. Aber sportlich fahren :eek: Nee, lieber ein reinrassiger Renner.
 
AW: Apparat aufm Rad II

Schach :eek:

Also ich fahre 23mm und bin sehr zufrieden. Pumpe sie halt immer auf mindestens 8,5 Bar auf.

36 Speichen hinten müssen nicht zwingend sein, kann man aber zur Sicherheit machen.

Je breiter die Reifen --> desto mehr Reibung --> desto mehr Kraft brauchst du für die gleiche Geschwindigkeit.

Und das mit dem geraden Lenker lass wirklich. Mein Crossbike ist was für nette Touren, auch mal durch unwegsamen Gelände. Aber sportlich fahren :eek: Nee, lieber ein reinrassiger Renner.

Klingt alles sehr logisch :) Danke!

Man hat mir gestern ein Univega mit Ultegra Ice angeboten, eines der Räder aus der letzten Saison meine ich, und ein Stevens mit 105er, allerdings war der Händler beim Stevens nicht soo überzeuigt in Kombination mit meinem Gewicht und der körperlichen Vorraussetzungen. Er würde eher zum einem günstigeren Stevens tendieren, aufgrund des schwereren, aber steiferen Rahmens, allerdings hätte das dann nur eine Tiagra.
 
AW: Apparat aufm Rad II

Hallo King Mabel,

lass blos die Finger von nem geraden Lenker! Ich bin 15 Jahre lang Trekking-Rad gefahren, weil ich immer Angst hatte, RR wäre nichts für meinen Rücken. Letztes Jahr habe ich mir doch den RR-Traum erfüllt und ich kann sagen, dass ich es hätte schon vor 15 Jahren tun sollen. Wenn man die Bremsgriffe fasst, dann sitzt man allemal so entspannt, wie mit nem geraden Lenker... später willst du vielleicht doch nen Rennlenker und dann kommt der teure Umbau!

Such dir doch einen Hersteller, der bekannt ist für eher robuste Rahmen, auch wenn der etwas schwerer ist. Leichtbau machst du dann oberhalb des Sattels ;) ! Ich fahre z.B. ein TREK aus der 1er Serie und neben einem robusten Rahmen bringen diese Renner auch noch ne komfortable Geometrie mit. Die Systemlaufräder haben auch keine Gewichtsbegrenzung... aber wie Shalima schon sagt... man muss da nicht drauf vertrauen. Also gegebenfalls andere Laufräder rein.
 
AW: Apparat aufm Rad II

Q: Wie ist die Gewichtsbeschränkung bei Bontrager Strassenlaufrädern?

A: Trotz des aussergewöhnlich niedrigen Gewichts und der geringen Speichenanzahl haben Bontrager Laufräder keine Fahrergewichtsbeschränkungen. Alle unsere Laufradsysteme müssen die selben Kriterien in Bezug auf Haltbarkeit und Widerstandsfähigkeit erfüllen, unabhänging vom Einsatzbereich oder Fahrergewicht.

Bontrager hat eines der grössten Laufradsortimente weltweit. Der Grund dafür ist, dass unterschiedliche Fahrer unterschiedliche Laufräder für ihre beste Performance brauchen. Ein besonders grosser Fahrer wird mit einem steifen Laufrad besser zurecht kommen als mit einem superleichten Laufrad.
 
AW: Apparat aufm Rad II

Hi,

ist die Frage was du willst. War selbst mal in der Gewichtsklasse unterwegs.
Hab mich erst uHu aufs RR getraut.

Würd dir vom RR eher noch mal abraten.
ist zwar ellend geil aber du hast noch mit anderen Dingen zu kämpfen.
Wenn du richtig flamme für den Sport bist, viel fährst und dadurch Gewicht verlierst wirst du irgendwann Probleme mit dem Kreuz kriegen.
War zumindest bei mir so.
Kannst zwar einiges dagegen tun Krafttraining, Dehnen wenig Überhöhung, reduzierung Trainings Umfang und Intensität,.... .
Musst allerdings wissen das es schon ne kleine Wissenschaft ist und wenn mans länger, Intensiv betreiben will auch zum Halben Profi wird.

Keine Ahnung wie viel Zeit und Kraft du reinstecken willst und kannst.
Ich kann und will es.

Worauf ich raus will ist:
Fang eventuell eher mim MTB an und wechsle dann so ab 110kg oder wenigeer aufs RR.
Hat den Vorteil dass du gleich ein Winttertraingsrad hast, und du auch schon sauber technik etc. lernen kannst.

Wenn du dennoch mim RR glecih ensteigen willst, dann las Crosser,Crosser sein und kauf was "Richtiges".
Auf was du bei der Ausstattung achten solltest wurde dir ja geschrieben.
Wenn du dann noch präventiv auf den Körper einwirkst geht das auch ohne Probs!

Viel ERfolg!
 
AW: Apparat aufm Rad II

Hallo,

kann Dir ein fast neues Retro-RR aus den 90ern anbieten. Stahlrahmen (CroMo) 105er Ausstattung komplett. Laufräder klassisch mit je 36 Speichen. Größe 59 cm Mitte - Top. Günstger Preis.

Für die erste Saison voll ausreichend. Nach einer Saison, weißt Du wo Du stehtst und was Du für ein Rad fahren willst. Dann benutzt Du es mit Schutzblechen als Winterrad oder verkaufst es wieder mit min. Wertverlust.

bei Interesse PN.
 
AW: Apparat aufm Rad II

Es ist ja nicht so, dass ich noch keine Rennraderfahrung habe, diese ist allerdings lange nicht so groß wie die der User hier (Sind damals ca. 3 mal pro Woche gefahren)
Ein MTB habe ich, allerdings finde ich das Fahren damit im Vergleich zum RR lange nicht so erheiternd.
Körperliche Probleme sehe ich da weniger, das hat ja schon mal eine Saison funktioniert, obwohl das RR damals nicht wirklich auf mich abgestimmt war. Die Muskulatur sollte das mittlerweile schon recht gut ausgleichen. (Ich hatte früher ab und an Rückenschmerzen, aber seitdem ich etwas in Richtung Kraft trainiere, habe ich wirklich gar keine Probleme mehr).

Und uHu... ich glaube nicht mehr in diesem Leben :D Ich hatte mal 105kg, da war aber nicht mehr so viel vom Bauch da und ich habe noch keinen Kraftsport betrieben und den möchte ich schon nebenher wegen des Spasses nicht außer acht lassen (ganz klar, nicht in einem Rahmen wie ich es mal habe). Leichter werde ich definitiv noch werden.


Sagt euch Müsing etwas? Das wurde mir an anderer Stelle empfohlen. Incl. 2 Jahres-Rundumpaket.
 
AW: Apparat aufm Rad II

Hi,

wusste nicht was du schon alles durch hattest bzw. wie erfahren du bist (im doppeltem Sinne ;-) ).

Wollte dir auch nicht abraten!
Hab da selbst erst dazu lernen müssen ;-)

Zu deiner Frage:

Müsing sagt mir was sind recht häufig in den Zeitschriften getestet.
Habs aber nie selbst gefahren und werds wahrscheinlich auch nie, da uninteressant.

Aber wie gesagt, wichtig für dich ist der Laufradsatz und eventuell nicht die leichtesten Carbonrenner/Teile verwenden.
Was ist für dich ein Rundumpaket?incl. Wartung (wenn was) und Verschleisteile?
Schau mal für ein erstes Meinungsbild in die Tour oder Roadbike rein da sind die Regelmäßig drin.
z.B.: http://www.roadbike.de/rennraeder/test-muesing-onroad-only-pro-carbon.258236.9.htm
 
AW: Apparat aufm Rad II

Hi,

wusste nicht was du schon alles durch hattest bzw. wie erfahren du bist (im doppeltem Sinne ;-) ).

Wollte dir auch nicht abraten!
Hab da selbst erst dazu lernen müssen ;-)

Falls du das ironisch meinst, versteh ichs leider nicht :(

Was ist für dich ein Rundumpaket?incl. Wartung (wenn was) und Verschleisteile?
Schau mal für ein erstes Meinungsbild in die Tour oder Roadbike rein da sind die Regelmäßig drin.
z.B.: http://www.roadbike.de/rennraeder/test-muesing-onroad-only-pro-carbon.258236.9.htm

Als Rundumpaket beschrieb mir der Mitarbeiter, dass sowohl Wartung, als auch sowas wie Speichenbrüche etc. mit im Umfang sind.
Ich habe heute gegen Abend dann mal einen Bekannten angerufen, der recht aktiv fährt bzw. Triathlet ist und der hat mir für die Region auch zu diesem Laden geraten.

Bei Tests in Zeitschriften, gerade bei "Nischen" sag ich mal, bin ich immer extrem vorsichtig! Oftmals wird hier geschmiert ohne Ende und so werden sich häufig gute Tests erkauft (Kann hier nicht vom Radsport sprechen, da hab ich zu wenig Erfahrung)

Morgen noch mal ein paar Läden abklappern, mal sehen was mir dort so erzählt wird. Bisher sind wirklich alle zu den gleichen Schlüssen gekommen, wobei natürlich jeder seine Marke als die einzig Wahre hingestellt hat, aber das ist natürlich klar. :D Das einzige was aus dem "Rahmen" fel war ein Quantus Rahmen, mit Shimanokomponenten, wobei diese aber komplett durcheinander gewürfelt waren, für 600€. Das war mir dann etwas zu heikel vom Gefühl her :cool:

Nur um das noch mal zu erwähnen: Das Gewicht ist bei mir so gut wie komplett egal. Mein altes (geliebtes) RR war auch nicht leicht, aber das fällt bei mir eigentlich gar nicht auf. :D
Klassisches RR, Augenmerk auf einen stabilen Alurahmen legen, stabile Laufräder, 32-36 Speichen, und dann wird erstmal Gas gegeben denke ich. :D
Einwände? Ergänzungen etc.? Was wäre denn eine Firma die für robuste Rahmen? Bontrager habe ich nun auch schon öfter gelesen (Wie spricht man das aus Bitte? :D )
 
AW: Apparat aufm Rad II

Hi,

deine Ironie Frage versteh ich jetztz nicht ganz ;-)
Das mit dem Abraten war ernst gemeint, in dem Sinne das ichs so nen geilen Sport finde und über jeden "Jünger" dankbar bin der "unsere" Botschaft in die Welt raus trägt.

Ansonsten das mit dem Erfahren (im Sinne: schon mal was gemacht und in Bezug auf km die bereits gefahren wurden).

Bontager ist die "Hausmarke"/"Eigenmarke" von Trek.
Eigene Rahmen hab ich von denen noch nicht gesehen, immer nur Anbauteile (Sattel,Stützen,LFRs,...). Soll aber nicht heisen das es die da nicht gibt.

Wie schon oben beschrieben, verzichte auf Carbon (wobei da auch keine Proble bei Ganel und Sattelstütze zu erwarten sind) und dann ist der Rahmen Hersteller fast egal.Gerade für den Einstieg.
Die Tests in den Zeitschriften sind für mich immer ne Grundttendenz, wobei aus meiner Sicht immer gilt. Erfahren/Testen geht vor lesen.
Jeder und jedes Rad ist unterschiedlich.
Das mit dem Schmieren/Kaufen der Tests ist auch bei den RR-Zeitungen so.

Nimm nen Alurahmen, die Besagten Vielspeichigen LFRs, und geb dein Geld je nach Budget dann eher für hochwertige komponenten aus.
Da kannst du dann vieles im Forum zu finden.
Für mich persöhnlich reicht Shimano 105 oder Ultegra (Preis/Leistung/Qualität stimmt).
Teile aus den Gruppen zu mixen, ist technisch kein Problem.
Hab auch noch bei meinen Eigenbauten immer mal nen mix, da Teile aus "Altebeständen" wieder verwendet werden.
Bei nem Neukauf halte ich aber nix davon, da es halt auch meist bei den nicht so hochwertigen Gruppen gemacht wird.
Wobei 600€ auch nicht extrem viel für ein Rad sind und daher auch nicht das Beste dran sein wird/kann.
Viel Erfolg beim Shoppen!
 
AW: Apparat aufm Rad II

Ja... um es nochmal klar zu stellen. Bontrager baut Anbauteile, Laufräder und Zubehör... Ich habe nicht von Rahmen gesprochen.
 
AW: Apparat aufm Rad II

So,
habe die letzten 2 Tage die Gegend durchstreift und mich mal mehr oder weniger fachkundig beraten lassen. Angeboten bzw. Empfohlen worden sind mir diese Räder (Alle sollen angeblich mein Gewicht tragen können):

Koga Team Edition
Die Optik sowie das "Anfühlen" finde ich super, der Preis liegt etwas über dem, was ich mir so vorgestellt hatte, wenn gleich das bestimmt nicht der Preis ist, für den es über die Theke geht.

Trek 1.9
Hier habe ich ein echt gutes Gefühl, da ich mir hier sicher bin auch keine Gewichtsbeschränkung zu haben. Die Optik gefällt mir auch sehr gut, allerdings fährt ein Kumpel von mir genau dieses Rad...

Stevens Stelvio
Habe leider rausgefunden, dass es nur bei 115kg zugelassen ist. Incl. Radgewicht. Daher denke ich scheidet es leider erstmal aus...

Scott Speedster S30
Hat mir richtig gut gefallen, 2008er Modell, daher Beschaffungsschwierigkeiten. Leider war hier keines mehr über 58 unterwegs :(

Müsing Lite
Die Optik nicht ganz so mein Fall.

Und dann noch ein Custombike, bei dem ich mir im Prinzip allesselbst aussuchen könnte :D
 
AW: Apparat aufm Rad II

Fährt der Kumpel schon das 2009er TREK 1.9 oder das von 2008?
Das 2008er wahr ja farblich ne sehr triste Angelegenheit, ganz im Stile der letzten Jahre...

Das Stevens Stelvio hätte mir auch sehr gut gefallen!

Beim Scott wäre mir zu viel Gemischtware dran...
 
AW: Apparat aufm Rad II

Fährt der Kumpel schon das 2009er TREK 1.9 oder das von 2008?
Das 2008er wahr ja farblich ne sehr triste Angelegenheit, ganz im Stile der letzten Jahre...

Das Stevens Stelvio hätte mir auch sehr gut gefallen!

Beim Scott wäre mir zu viel Gemischtware dran...

Ja, er hat sein Rad auch erst vor zwei Wochen gekauft, also genau das Gleiche. Er meinte zwar, dass es ihm nichts ausmachen würde, aber naja... Komisch wäre es schon :eyes:

Ja, das Stelvio von letzter Saison gefiel mir lange nicht so gut, wie das 2009er, allerdings sind diese 115kg schon ne harte Nummer... Da müsste ich mich ordentlich ins Zeug legen um das rauszuholen.

Ja, das war auch so mein Gedanke das Scott betreffend. Der Rahmen soll wohl aber recht ordentlich sein. Muss man sehen, ob man dafür den Rest in Kauf nehmen würde.

Immer noch gefällt mir das Koga auch sehr gut, allerdings habe ich dabei immer so ein merkwürdiges Gefühl, wenn ich die Marke vorher nicht kannte.

Werde mir also die nächsten tage mal Preis und Tests der Räder raussuchen und mal drüber sinnieren. :D

Vielen Dank schonmal für die Antworten!
 
AW: Apparat aufm Rad II

Hallo,
das Koga ist wirklich ein sehr schönes Rad. Über das Renomée der Marke brauchst Du dir keine Gedanken machen - alte Hollandische Marke. Die Ausstattung mit Ultegra SL ist sehr gut und für einen Einsteiger fast schon "overdressed". Eine Tiagra oder 105 langt die ersten zwei Jahre vollkommen, danach muß bei Infektion mitt RR-Virus sowieso was anderes her (meine persönliche Meinung).
Das einzige Manko an dem Koga ist der Laufradsatz Shimano WH-R 500. Das ist der billigste LRS den Shimano anzubieten hatte. Wenn man Verschiedenen Beiträgen hier und an anderer Stelle hört mit einer sehr großen Fertigungsstreuung. Ausserdem sind diese Laufräder meiner Meinung nach absolut nichts für dein Gewicht. Wenn Deine Entscheidung für das Koga fällt, dann unbedingt klassisch eingespeichte Laufräder nehmen mit 105er Naaben oder besser und mindestens 32 Speichen in DD Qualität (nimm 36, das bisschen Mehrgewicht spielt keine Rolle). Daran wirst Du lange Freude haben.
Es gibt nichts demotivierenderes beim Training als die Laufräder alle zwei Wochen zentrieren zu müssen.
 
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