Lasst uns einfach alles vergessen und auf das Klima scheissen
Du fällst nun wieder von einem Extrem ins andere. Menno!
Wenn wir all unser Tun nur noch daran ausrichten, ob es dem Klima nützt, dann führen wir ein Leben, für das sich der Schutz des Klimas irgendwie auch nicht mehr lohnt. Dann kriegt man so einen gehetzt-leidenden Gesichtsausdruck wie die Klimakleber in den Talkshows und sieht überall nur noch Untergang. Das kann's doch auch nicht sein.
Früher ist man dafür umgezogen!
Dann wohnen am Ende des Tages alle in der Stadt, wo nun mal die meisten Arbeitsplätze sind, und prügeln sich dort um den Wohnraum. Hängt leider alles mit allem zusammen.
Aber halt, wir wollen doch alles dem Klimaschutz unterordnen. Also, wer Arbeit hat, zieht in die Stadt; Arbeitslose machen dafür ganz solidarisch den innerstädtischen Wohnraum frei und ziehen in die Pampa. Löst so ziemlich alle Wohnungsprobleme, löst einige Verkehrsprobleme, entlastet die Sozialträger (weniger Wohngeldbedarf und so), die Umwelt, und und und.
Das soll jetzt kein Vorschlag sein, aber das kommt raus, wenn man die Forderung, alles dem Klimaschutz unterzuordnen, konsequent zu Ende denkt. Die Forderung, nichts mehr neu zu bauen, gibt's ja schon.