AW: 29614 (Soltau) und Umgebung !!
So, nun will ich auch mal:
Was wzhazfalling und ich zum Ausdruck bringen wollen, ist tatsächlich eine etwas schlechte Informationspolitik, die ihr im Vorfeld betreibt. (Wenn ich mal für wzahzfalling sprechen darf). Warum?
Ihr schreibt hier im Forum, und womögllich noch in anderen Foren oder anderen Plattformen, dass ihr eine Radsportgruppe aufstellen wollt. Nun kann der Betrachter dieses Vorhabens von aussen nicht erkennen, welche Art von Radsport Ihr den anbietet, der Inhalt fehlt. Soll es Strassenrennsport sein, MTB, Radwandern, Radfussball, Cross, dann weiter untergliedert in Breitensport, Leistungssport, Hochleistungssport. Aus Erfahrung möchte ich sagen, alles werdet Ihr zu keinem Zeitpunkt anbieten können, weil das Personal dafür nicht vorhanden sein wird. Zumindest für den Anfang nicht. Also kann ein Interessent von aussen nicht sehen wofür ihr steht, welchen Inhalt, welche Richtung ihr verfolgen wollt. Ihr solltet doch lieber mal eine Zielvorgabe machen, das Produkt produzieren und dann bewerben und nicht anders herum.
Wir hier im Südkreis SFA, haben hier zurzeit 2 Radsportvereine, genauer gesagt eine Abteilung in einem Verein und ein reines Radsportteam mit Radsportlern als nicht e.V., in denen Radportler aus dem gesamten Landkreis und über die Grenzen hinaus fahren. Die Aussrichtung ist entsprechend. Siehe unseren Webseite. Und doch gibt es tatsächlich viele Sportler, die genau nach dem fragen, was ihr noch nicht wollt. Events wie Tour de France für "Jedermanner", Cyclassics, oder German Cycling Cup. Nur als weiterer wiederholter Tip, füllt Eurer Vorhaben mit Inhalt, dann werdet ihr Eerfolg haben. Wir haben 10 Jahre benötigt um da zu sein wo wir jetzt sind. Verdammt lange Zeit und viel Arbeit.
wzhazfalling schrieb, dass der Zeitpunkt ein nicht ganz glücklicher ist. Er hat leider Recht. Fast alle Radsportler befinden sich in der Vorbereitungphase und die meisten nutzen die Wóchenenden um lange Ausfahrten zu machen. In der Woche geht das halt noch nicht. In der Woche wäre es besser gewesen, Abends ist es dunkel und man kann eh nicht fahren.
Zitat: Was das Doping betrifft, halte ich diese Problematik für völlig irrelevant in unserer Sache. Wir wollen niemanden zum Radsport missionieren. Wir wollen nur die, die es ohnehin schon tun, zusammenbringen. Und ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass Doping hier im Freizeitbereich ein Thema ist. Das ist 'ne ganz andere Liga
Zitat Ende
Fataler Fehler den ihr begehen würdet, wenn ihr nicht von Anfang an das mit zum Thema macht. Ich empfehle dazu meine Publikation zum Thema unter diesem Link
http://www.rst-heidekreis.de/html/anti_doping.html
Ich möchte hier nicht als Schlaumeier mich hinstellen oder klug rumscheißen, sondern eher ein kleine Hilfestellung geben, denn ich begrüße jede neue Radsportgruppe die sich organisiert, in einem Sport, der es zur Zeit nicht leicht hat.
Hier ein kleiner Auszug auf der Dokumentation. Ich empfehle euch die ganze mal zu lesen:
Als ich 1997 vom Fußball zum Radsport kam, hätte ich nie gedacht, dass ich einmal mit derart großen
Problemen, gar mit Kriminalität und moralischen Grundsätzen konfrontiert werden würde. Der Sport ist ein
schmutziges Geschäft, aber nicht nur im Radsport, der verseuchte Sumpf zieht sich durch alle Sportarten. Wer
dachte, dass dies allerdings nur im Profisport, also bei den Olympischen Spielen oder in der Bundesliga
geschieht, sieht sich arg getäuscht. Bis in den Breiten und Fitnesssport haben die Drogen (Doping) Einzug
gehalten. Niemand scheint wirklich daran interessiert zu sein, dem gesundheitlichen Treiben ein Ende zu setzen.
Apotheker, Ärzte und Trainer, scheinen einen Pakt mit der Industrie geschlossen zu haben, für mehr Gewinn und
Umsatz. Hinzu kommt das mangelnde Wissen von Ärzten und Apothekern, Trainern und Betreuern.
Viele Verantwortliche können gerade mal ein Schulausflug in den Zoo von Hannover organisieren. Vom Leben
und Training eines Leistungs- oder Hochleistungssportler, haben sie absolut keine Ahnung.
Zum guten Vorbild erklären sich dann noch Vereinsobere, wenn sie der Jugend mit einer Bierflasche beim
Training zuschauen.
Im Sport steht die Aufmerksamkeit für die eigene Gesundheit häufig hinter der Suche nach dem Erfolg zurück.
Verantwortungsvolle Spitzensportler, dürfen die Grenze zur Gesundheitsschädigung nicht überschreiten. Dazu
benötigen sie professionelle Hilfe. Das Verantwortungsgefühl des Umfelds ( Ärzte, Betreuer, Trainer) in dem
sich der Sportler befindet, muss sich enorm steigern. Diese stecken ihrerseits in einer Zwangslage zwischen der
Verantwortung für Gesundheit und Zukunft des Sportlers und den Leistungserwartungen vom Verein,
Sportverband, Staat, Sponsoren, Medien. Letztere erfüllen nur Mangelhaft ihre sogenannte „Berichterstattung“.
Eine lokale Tageszeitung lies beispielsweise im August 2008, einen ehemaligen Leichtathlet-Trainer passieren,
der offen die Legalisierung von Dopingmittel fordert. Ohne jegliches Wissen veröffentlicht der Redakteur diesen
Bericht eines ergrauten Wichtigtuer, die Worte „Rufmord“ an Sportlern machen sich breit.
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Mit sportlichen Gruß
Thomas