• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Mal eben schnell ne kleine Bastelfrage

  • Ersteller Ersteller fresh ginger
  • Erstellt am Erstellt am
Um diesen Kindersattel auf das Rad zu montieren brauche ich eine Abdeckung für die Seile. Gibt's das irgendwo oder muß ich basteln?Anhang anzeigen 1795425Anhang anzeigen 1795427
Viel Vertrauen hab ich da nicht bei dem Alu Rohr
15 + Kg da drauf transportieren
Wurde ehr eine Stahl Zossen nehmen
Auf dem Weg von D,Dorf nach Roermond NL
1954
IMG_2026-06-19-16-57-29-100~2.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:

Anzeige

Re: Mal eben schnell ne kleine Bastelfrage
Ich möchte mir einen Lenker kaufen, der diesem hier ähnelt, und frage mich, wie man ihn inklusive der Griffe richtig einstellt, sodass er ergonomisch wird und ästhetisch aussieht.

Geht das überhaupt? Worauf muss man dabei achten? Und ist das hier eurer Meinung nach hier richtig gemacht?

Das Stück vor den Griffen ist abfallend. Ist das im Sinne des Erfinders?

IMG_1661.jpeg
 
Hab vorhin den Appeltauer*) "Das Kleingedruckte beim Radfahren - die physikalischen Hintergründe Ihres Radsportalltags" rausgekramt, der widmet dem Bremsen zwar 65 leicht verständliche Seiten ("...Veränderung des Koeffizienten der übertragbaren Längskraft über den Längsschlupf für unterschiedliche Schräglaufwinkel...") , aber irgendwelche unbalancierten Momente und asymetrsiche Belastungen der VR Speichen kann ich dennoch nicht entdecken. Auf die Torsionskräfte an der Gabel etc. wird dagegenb ausführlich eingegangen.

*) Dass der Mann als theoretischer Physiker und lebenslanger Porsche-Renningenieur vermutlich von der Fahrradphysik, die mit der normalen, Newton'schen, geschweige der Planck'schen keine Gemeinsamkeiten hat, keinen Schimmer hat, ist eh klar. Wenn der jetzt also ne andere Meinung hat als ein CGN-Host oder gar der Vroome, ist klar wer recht hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dein Beispiel ist lehrbuchhaft.
Das Stück vor den Griffen ist abfallend. Ist das im Sinne des Erfinders?

Starte so, fast parallel, ganz leicht abfallend.
Die Griffe so, dass bei einem mit den geraden Enden auf dem Tisch liegendem Lenker die Griffenden den Tisch berühren (oder fast).

Das ist ein guter Start, wie in deinem Bild.

Nun kannst Du den Lenker mehr kippen, maximal, bis die Enden Richtung Ausfallende zeigen. Und/oder Du kannst die Griffe höher montieren.
Das ist Geschmacksache.

Es gibt anders als üblich geformte Lenker, bei denen das nicht sinnvoll ist - probiere es aus. Greife mal in den Unterlenker und prüfe, ob sich das "richtig" anfühlt bzw. prüfe, ob Du lange bequem auf den Griffen fahren und bremsen kannst. Das hat auch was mit dem Mass deiner Überhöhung zu tun oder halt mit deiner Anatomie.

PS:
Nicht ohne Grund fährt Mancher erst eine Runde ohne Lenkerband ;-)
Ich z.B. rolle auf der Strasse etwas rum ohne Bremsen, um sicherzugehen, dass die abgelängten Züge dann auch schön passen. Ein bisschen Korrektur geht auch später noch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass da viel Wissen (und Halbwissen) existiert und auch geglaubt wird, mag ich gerne glauben.
Witzigerweise erzählt einem die KI (in dem Fall ChatGPT) auch zuerst die Story von der einseitigen Belastung.
Ich habe dann aber mal nachgehakt und gefragt, wie das sein könne wenn die Nabe steif genug ist und fest mit der Bremsscheibe verbunden. Dann erhielt ich das:
ChatGPT schrieb:
Du hast recht, und meine Formulierung war zu pauschal.

Wenn man den Nabenkörper als ausreichend steif annimmt (was normalerweise eine gute Näherung ist),
Ein Feature von KI scheint zu sein, dass sie einem nach dem Mund reden, wenn man nicht aufpasst. Statt eine neue vertiefte Recherche und Bewertung anzustoßen werden eingebrachte Zweifel einfach in die Antwort reingebastelt. D.h. dieses "was normalerweise eine gute Näherung ist" kommt aus Deiner Rückfrage, nicht aus eigener Recherche.
Man müsste unbeteiligt tun und die KI auffordern, die eigene Antwort unter Einbeziehung weiterer Quellen etc. auf Richtigkeit zu überprüfen.
Zum Datenbestand einer KI gehören auch die gesammelten Beiträge aus Fahrradforen. Wenn dort nun wiederholt immer der gleiche Fehler wiederholt würde, ergibt sich ein Muster, das die KI erkennt und reproduziert und eben nicht korrigiert weil sie es besser wüsste.
(Das hat nun aber nichts mit dem konkreten Sachverhalt zu tun, darüber weiß ich nichts)
 
Ein Feature von KI scheint zu sein, dass sie einem nach dem Mund reden, wenn man nicht aufpasst. Statt eine neue vertiefte Recherche und Bewertung anzustoßen werden eingebrachte Zweifel einfach in die Antwort reingebastelt. D.h. dieses "was normalerweise eine gute Näherung ist" kommt aus Deiner Rückfrage, nicht aus eigener Recherche.
Man müsste unbeteiligt tun und die KI auffordern, die eigene Antwort unter Einbeziehung weiterer Quellen etc. auf Richtigkeit zu überprüfen.
Zum Datenbestand einer KI gehören auch die gesammelten Beiträge aus Fahrradforen. Wenn dort nun wiederholt immer der gleiche Fehler wiederholt würde, ergibt sich ein Muster, das die KI erkennt und reproduziert und eben nicht korrigiert weil sie es besser wüsste.
(Das hat nun aber nichts mit dem konkreten Sachverhalt zu tun, darüber weiß ich nichts)
Lifehack: Keine KI benutzen. Klappt wunderbar.
 
Ein Feature von KI scheint zu sein, dass sie einem nach dem Mund reden, wenn man nicht aufpasst. Statt eine neue vertiefte Recherche und Bewertung anzustoßen werden eingebrachte Zweifel einfach in die Antwort reingebastelt. D.h. dieses "was normalerweise eine gute Näherung ist" kommt aus Deiner Rückfrage, nicht aus eigener Recherche.
Man müsste unbeteiligt tun und die KI auffordern, die eigene Antwort unter Einbeziehung weiterer Quellen etc. auf Richtigkeit zu überprüfen.
Zum Datenbestand einer KI gehören auch die gesammelten Beiträge aus Fahrradforen. Wenn dort nun wiederholt immer der gleiche Fehler wiederholt würde, ergibt sich ein Muster, das die KI erkennt und reproduziert und eben nicht korrigiert weil sie es besser wüsste.
(Das hat nun aber nichts mit dem konkreten Sachverhalt zu tun, darüber weiß ich nichts)
Da gebe ich dir recht, was die Bedeutung der üblichen "KI-Floskeln" angeht, und dass das Ergebnis sehr davon abhängt, wie man fragt.

Wens's interessiert, hier noch ein Dialog mit ClaudeAI, die ich ausdrücklich gebeten habe, "ownresearch" zu nutzen und "from first principles" zu argumentieren. Die erste Antwort erklärte sehr ausführlich das, was auch unser/mein Ergebnis war - der Hauptschhuldige ist die asymetrische Einspannung, die bis zu 50% Unterschied in der Speichenspannung erzeugen kann.
Trotzdem fand das Sätzlein "poor torque sharing between flanges" Eingang. Da habe ich mal nachgefragt und mir das erklären lassen.

Hub shell torsional stiffness

For a typical aluminum (6061-T6, G = 26 GPa) disc hub shell — 28 mm outer diameter, 3 mm wall, 65 mm flange-to-flange — the polar moment J comes out to about 37 mm⁴, giving a torsional stiffness of roughly 15 000 N·m per radian. That is enormous.

At maximum realistic braking torque (about 60 N·m — a 600 N front wheel load with a 200 mm rotor) the hub body twists by:

θ = T / k = 60 / 15 000 ≈ 0.004 rad ≈ 0.23°

This translates to a circumferential displacement of just 0.1 mm at the spoke flange rim. The resulting spoke tension change from hub compliance alone is on the order of ±180 N — real, but small. The dominant tension change comes from the spoke lacing geometry itself (±270 N per leading/trailing spoke in the emergency stop case), not from any differential twist between flanges.
Your assumption is correct. For any real aluminum hub the two flanges are functionally rigidly coupled. You would need to produce roughly 260 N·m to twist the hub body one degree — which is more torque than any braking scenario on a bicycle could deliver. Even a carbon hub with thinner walls only reduces stiffness by 30–40%, not enough to change the picture qualitatively.

--> ein typischer Alu-Nabenkörper verformt sich nicht so stark, dass eine nennenswerte Verdrehung zwischen den Flanschen erfolgt.
 
Tach zusammen, Ich hätte da mal kurz ne Bastelfrage… Ich war gerade dabei die Bremszangen meiner 600er Arabesque zu montieren, da stellte ich fest das die Hülsenmutter nicht in die Bohrung der Gabel passt. Bohrung = 6,5mm, Hülsenmutter = 8mm.
Gibt es überhaupt Hülsenmuttern mit dem Durchmesser 6,5mm? Oder muss ich mir da was Basteln? Oder sogar die Gabel aufbohren? Wie würdet ihr da am besten vorgehen?
Vielen Dank schon mal für Tipps

Beste Grüße und nen entspanntes Wochenende
Sven
IMG_8497.jpeg
 
Oder muss ich mir da was Basteln? Oder sogar die Gabel aufbohren?
Die Gabel ist offenbar für Bremsen mit Mutternbefestigung ausgelegt.
Wenn Du nicht gerade den Bremsbolzen tauschen möchtest (was voraussetzt, daß Du einen solchen auftreiben kannst), bleibt nur Bohren übrig.
Du kannst nur 8,5mm bohren, so daß der "Kragen" der Hülsenmutter außen aufliegt, oder aber mit einem Flachsenker nachsetzen.
Unschön ist natürlich, wenn Schneidwerkzeuge durch eine Chromschicht schneiden müssen. Die sind dann sehr schnell stumpf.
Ich würde bohren.
 
👍🏻 dann werde ich am Montag mal mit den Jungs aus unserer Bohrerei sprechen, ich denke das bekommen wir das gut hin. Da besteht auch die Möglichkeit der Absenkung.
 
👍🏻 dann werde ich am Montag mal mit den Jungs aus unserer Bohrerei sprechen, ich denke das bekommen wir das gut hin. Da besteht auch die Möglichkeit der Absenkung.
Die längeren Bolzen wirds für die Bremse doch geben, das ist definitiv die schönere Lösung.


Vorderbremse nach hinten und für vorne den suchen, wenn er die richtige Länge hat und wechseln 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte hier neulich mein Problem geschildert, dass bei meinem nishiki der a9 stahl Steuersatz zu hoch aufbaut und kein Platz mehr für die Zahlscheine ist.
Mir wurde der Tange seiki Steuersatz empfohlen, der würde kürzer aufbauen.
Hab ich gemacht.
Ok lagersitze musste ich von 30,2 auf 30 abdrehen….. kein Problem.
Das Ergebnis ist aber das gleiche wie mit dem Stronglight.
Noch jemand ne Idee außer loctite ?
 

Anhänge

  • IMG_0306.jpeg
    IMG_0306.jpeg
    1,2 MB · Aufrufe: 38
  • IMG_0308.jpeg
    IMG_0308.jpeg
    990,6 KB · Aufrufe: 37
Ich hatte hier neulich mein Problem geschildert, dass bei meinem nishiki der a9 stahl Steuersatz zu hoch aufbaut und kein Platz mehr für die Zahlscheine ist.
Mir wurde der Tange seiki Steuersatz empfohlen, der würde kürzer aufbauen.
Hab ich gemacht.
Ok lagersitze musste ich von 30,2 auf 30 abdrehen….. kein Problem.
Das Ergebnis ist aber das gleiche wie mit dem Stronglight.
Noch jemand ne Idee außer loctite ?

Du scheinst ja metallermässig versiert zu sein.
Meist fehlt ja nur ein Muggenseggele wie wir Schwaben sagen.
Am Steuerrohr oben und unten etwas abnehmen wurde auch schon
mit Erfolg praktiziert.
 
Zurück